Aachen. Die „Nordrhein-Westfälischen Integrationsgespräche“ sind ein gemeinsames Projekt der Landeszentrale für politische Bildung und sechs Einrichtungen der Weiterbildung. Ab 2008 gehört die Volkshochschule Aachen zu diesem Kreis. Unter dem Titel „Perspektiven des Zusammenlebens“ findet daher ein Vortrag von Martina Sauer statt: Das Zentrum für Türkeistudien in Duisburg analysiert seit 1999 jährlich Aussagen zum subjektive Empfinden und zur Stimmung unter den rund 937.000 türkischstämmigen Migrantinnen und Migranten in NRW. Trotz aller Integrationserfolge gibt es noch Defizite oder auch neue Herausforderungen, denen mit politischen Maßnahmen begegnet werden soll und muss. Schwerpunkte staatlicher Maßnahmen liegen zurzeit im Bereich der schulischen und beruflichen Bildung und in der Verbesserung der Zugangschancen zum Arbeitsmarkt. Doch wie sehen die Migrantinnen und Migranten selbst diese Maßnahmen? Welche Prioritäten setzen sie und wie beurteilen sie die neue Integrationsoffensive auf Landes- und Bundesebene? Martina Sauer vom Zentrum für Türkei-Studien stellt die Untersuchung vor und geht auf diese Fragen ein. Mittwoch, 27. Februar, 19 Uhr, VHS, Peterstraße 21-25, Forum. Keine Teilnahmegebühr. [Textquelle: redigierte VHS-Presseinfo]
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