Aachen. In der Zeit vom 2. bis 4. März wird der „Zug der Erinnerung“ auf dem Aachener Hauptbahnhof auf Gleis 1 Station machen. In dieser Zeit wird er zwischen 9 und 18 Uhr zugänglich sein. Der Empfang des „Zuges“ und die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 2. März, um 10 Uhr im Aachener Hauptbahnhof an Gleis 1 statt. Bürgermeisterin Hilde Scheidt für die Stadt Aachen, Ute Schilde für den Verein „Zug der Erinnerung“ und Gerhard Diefenbach (Stiftung Frieden lernen-Frieden schaffen) für den Aachener Unterstützerkreis werden kurze Redebeiträge halten. Schülerinnen des Einhard-Gymnasiums werden über ihre Spurensuche berichten und den musikalischen Rahmen gestalten.

Der „Zug der Erinnerung“ besteht aus einer historischen Lokomotive und zwei Ausstellungswaggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien von Kindern und Jugendlichen nacherzählt wird. Schwerpunkt der Ausstellung ist das Deportationsgeschehen in Deutschland: die Zustellung der Deportationsbescheide, das Verlassen der Wohnungen, der Weg zu den Sammellagern und von dort durch die Dörfer und Städte zu den wartenden Zügen.
In einem eigenen Ausstellungsbereich werden auch Täter unterschiedlicher Funktionsebenen vorgestellt, die für den Transport der Kinder und Jugendlichen in die Vernichtungslager sorgten: Vom Reichsverkehrsministerium über die SS bis hin zu den Logistikplanern der Reichsbahn. Ein Programmflyer kann am Ende dieses Artikels als .pdf-Fassung geladen werden. [Textquelle: redigierte VHS-Info]
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