…titelt die Lokalpresse und berichtet über eine Gedenkfeier in Stolberg. An dieser nahmen rund vierzig Besucher teil. Nach Redebeiträgen wurde für jedes aus Stolberg deportierte Kind eine Blume niedergelegt und dessen Namen laut genannt. Alle Besucher erhielten zudem ein Blatt mit Namen, Geburtsdatum und dem Alter der Kinder zum Zeitpunkt ihres Todes. Die Veranstaltung fand laut örtlicher Antifaschisten unter Polizeischutz statt, da offenbar angenommen wurde, gerade junge Neonazis könnten diese stören oder provokativ begleiten, wie zuletzt das Pogromnacht-Gedenken [1].
Der „Zug der Erinnerung“ wurde unterdessen heute in Aachen mit einer feierlichen Gedenkfeier eröffnet. Dazu titelt die AN Zug der Erinnerung macht das Schicksal der Kinder spürbar und die AZ titelt Endstation Hoffnung am Hauptbahnhof.

Alleine die Gedenkfeier zur Eröffnung dürften rund 80 Besucherinnen und Besucher beigewohnt haben; eine Vortrags- und Lesungsreihe zum Thema dürften heute ebenso viele Menschen besucht haben. Gegen Mittag bildeten sich schon lange Besucherschlangen vor dem Zug. Zahlreiche Besucher ließen sich später für die Plakataktion „Gesicht zeigen gegen Rechtsextremismus“ fotografieren. Prominentester und vielleicht sogar ungewöhnlichter Gesicht-Zeiger diesmal: Ratsheer Rolf Einmahl, konservativer CDU-Querdenker… („Klarmanns Welt“ fasst sich kurz, da man im Auftrag der Veranstalter eine Fotoreportage zu fertigen hatte.) [© Klarmann]
[1] Pogromnachtgedenken in der Region (nebst Lungernazis?) (Link führt zum alten Blog.)
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