Berlin. Im Rahmen der Kampagne „Kein Bock auf Nazis“ haben das apabiz und das AIB 250.000 Exemplare der zweiten Ausgabe der Schülerzeitung drucken lassen. Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe der Zeitung, von der insgesamt ebenso eine Viertelmillion in ganz Deutschland kostenlos verteilt worden sind, gibt es nun eine neue Ausgabe: komplett überarbeitet, aktualisiert und optisch aufgefrischt. Die Zeitung ist insbesondere für Schülerinnen und Schüler konzipiert. Sie bietet neben leicht verständlichen Texten zu verschiedenen Aspekten des heutigen Rechtsextremismus – Rechtsrock, rechter Lifestyle und die Versuche der Rechten, in soziale Bewegungen Fuß zu fassen – vor allem Tipps, wie junge Menschen selbst aktiv gegen Nazis werden können.
Die Zeitung ist achtseitig, komplett farbig gedruckt und vor allem dazu gedacht, an Schulen und in Jugendklubs ausgelegt oder verteilt zu werden. Da sie ein niedrig schwelliges Angebot an jüngere Menschen ist, sich mit dem Thema Rechtsextremismus auseinander zu setzen und an deren eigenes Mitwirken im Kampf gegen rechts appelliert, gleichzeitig aber fundiertes Hintergrundwissen bietet, wird sie auch gerne für Projekttage oder „Szene“-Veranstaltungen verschiedener Jugendkulturen verwendet. Im Januar dieses Jahres ist „Kein Bock auf Nazis“ mit dem „Alex 2007 – Gemeinsam gegen Rechts“-Preis der SPD ausgezeichnet worden.
Obwohl sich trotz des Erfolges keine sichere Projektförderung ergeben hat, kann die Zeitungen dank vieler Unterstützer wieder kostenlos verteilt werden. An der Kampagne beteiligen sich inzwischen noch weitere Künstler: Fettes Brot, Wir sind Helden und die Killerpilze sind neben Die Ärzte, Die Toten Hosen, Beatsteaks und vielen anderen mit dabei. Auch eine neue DVD ist in Arbeit, nähere Infos und aktuelle News sind auf der Homepage http://www.keinbockaufnazis.de zu finden. [Textquelle: redigierte Pressemitteilung]
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