Rechts: Nazischeiss pappt durch Eilendorf

Aachen. Im Stadtteil Eilendorf wurden in den letzten Tagen Neonazi-Aufkleber und -Plakate verklebt. Auf der Hauptstraße (Von-Coels-Straße) wurden zwischen dem Markt und der abzweigenden Freunder Straße Laternenmasten mit Neonazi-Aufkleber beklebt. Zudem wurden an besagter Ausfallstraße Richtung Stolberg Plakatwände, Zigarettenautomaten, Telefonzellen und Stromkästen mit Plakaten der „Anti Antifa“ beklebt. Die Plakate im A3-Format zeigen einen vermummten „Autonomen Nationalisten“ in Kampfhalten und die Losung „Antifa Gruppen zerschlagen“, sie werden von einem rechten Versandhandel in Dortmund vertrieben. Gleiche Plakate wurden unlängst auch in Stolberg verklebt [1]. Aufkleber mit dem Motiv tauchten zudem in Aachen, Erkelenz, Herzogenrath, Düren und Stolberg auf.

In Eilendorf selbst war es in der jüngeren Vergangenheit auch zu rechten Schmierereien gekommen [2]. Ende Dezember hatte zudem in einer Jugendeinrichtung eine Geburtstagsfeier eines Mitglieds der „Aachen Ultras“ stattgefunden. Diese Party besuchte auch eine Reihe von Neonazis aus der Region. Unter ihnen waren Mitglieder der „Anti Antifa“, der „Kameradschaft Aachener Land“ und der NPD. Auf besagter Party war es, erfuhr „Klarmanns Welt“ aus gut unterrichteten Kreisen, zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen, was einen größeren Polizeieinsatz zur Folge hatte. [© Klarmann]

[1] NOCH MAL PAPPT NAZISCHEISS DURCH STOLBERG
[2] AUSLÄNDERFEINDLICHE SCHMIEREREI AM RANDE VON BRANDERMITTLUNGEN GEFUNDEN; Große Hakenkreuze auf Privathaus in Aachen (Link führt zum alten Blog.)


7 Antworten auf “Rechts: Nazischeiss pappt durch Eilendorf”


  1. 1 Fabian 22. März 2008 um 3:02 Uhr

    Moin Herr Klarmann !
    Da liegen sie falsch,an der Geburtstagsfeier waren keinen Neonazis anwesend,denn die Party wurde von einem Ausländer organisiert…

    Erst denken,dann schreiben !

    Gruß

    stimmt, ein 18-jähriger grieche hatte zum tanze geladen. aber wenn sie weiter behaupten, dass keine nazis da waren, dann fange ich an, deren namen aufzuzählen. ;) warum der junge mann jedoch nazis einlädt und mit diesen bei anderen begebenheiten um die häuser und durch andere parties zieht, auf denen auch mal der ein oder andere hitler-gruß gezeigt wurde, stößt indes auch auf meine möglichkeiten, ihnen rationale erklärungen abzuliefern. aber vielleicht verstehen einige das ja unter dem unpolitisch sein von „ultras“? mik

  2. 2 M.C. 22. März 2008 um 9:56 Uhr

    Nun ja,
    über Ultras und Politik kann man sich wahrscheinlich streiten. Jedoch sollte man dazu erwähnen, dass an bestimmten Orten Aufkleber des „nationalen Lagers“ überklebt wurden, linksextreme Aufkleber (u.a. Antifaschistische Aktion) jedoch nicht. Beide Aufkleberarten befanden sich in unmittelbarer Nähe, teilweise nichtmal 20cm entfernt.

  3. 3 Fabian 23. März 2008 um 3:23 Uhr

    Dann zählen sie mal die Namen auf!

    ich glaube, dem smiley haben sie gesehen… meinen sie wirklich, weil da irgendwer wie sie anonym im web rumpoltert und sich aufspielt würde ich die persönlichkeitsrechte ihrer „kameraden“ verletzten? würden die dann ihnen auf die backen hauen für ihre forderung oder mir für die erfüllung ihrer bitte, wenn die böse antifa sie drangsaliert? abgesehen davon: waren sie selbst auf der party, „stolzer.deutscher“? mik

  4. 4 Klar, Mann? 27. März 2008 um 23:01 Uhr

    @Fabian: können Sie mir erklären, warum der Ausländer, bei dem die Party stattfand und der ja laut Ihnen nichts mit Neonazis zu tun haben soll, am Rande eines Angriffs von rund 30 Rechten auf eine Antifademo eifrig Bilder von seinen „Kameraden“ im Kampf macht?

  5. 5 tilo 28. März 2008 um 14:14 Uhr

    und woher kennst du den ausländer?

    und seit wann sind wir per du? mik

  6. 6 tilo 30. März 2008 um 20:35 Uhr

    tut mir leid,woher kennen sie den Ausländer?

    vom fußball. mik

  7. 7 tilo 31. März 2008 um 15:03 Uhr

    ist der so beliebt,dass den hier jeder kennt?

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