GegenRechts/Dokumentation: Demonstration gegen „Nazi-Terror“

Aachen. In der Nacht zum Ostermontag wurden bei einem jungen Antifaschisten die Fensterscheiben mit schweren Pflastersteinen eingeworfen [1]. Es bestand Gefahr, dass Menschen schwer verletzt wurden. Zum Glück gab es „nur“ erheblichen Sachschaden. Dies ist der vorläufige Höhepunkt von kriminellen Handlungen Aachener Nazis. Schon vorher bedrohten Aachener Nazis den jungen Antifaschisten via Internet und auf der Strasse. Nazis beschmierten den Hauseingang und die Umgebung des Hauses mit ihren Hassparolen.

Wir werden dem Nazitreiben nicht einfach zusehen. Mit Bedauern stellen wir fest, dass die Handlungen der Strafverfolgungsbehörden von weitgehender Erfolglosigkeit geprägt sind. Durch die ungenügende Tätigkeit von Polizei und Staatsanwaltschaft drohen in Aachen rechtsfreie Räume zu entstehen. Die Nazis fühlen sich ermuntert, ihren Terror gegen Andersdenkende zu eskalieren.

Also müssen wir wohl selbst tätig werden, müssen wir unseren Schutz selbst übernehmen? Zunächst wollen wir zum wiederholten Male an die Öffentlichkeit und vor allem an die Medien appellieren: Nehmen Sie den Nazi-Terror ernst! Erst trifft es Einzelne, später kommen alle unter die Räder des Nazi-Terrors. Erst werden ganz junge Menschen zum Ziel, dann werden alle Andersdenkenden zur Zielscheibe. Es trifft einen: Gemeint sind wir alle!

Lassen Sie sich nicht beruhigen: Es ist ein Wahn, angesichts des Nazi-Terrors immer noch die Lüge von der Gefahr von Rechts und Links zu verbreiten. Die Nazis waren damals und sind heute nur dann eine Gefahr, wenn eine breite Mehrheit wegschaut, sich Ausreden ausdenkt wie, man dürfe diese Nazis nicht aufwerten oder könne gar nichts machen. Haben Sie schon mal überlegt, wann Sie selbst aktiv werden wollen? Über 100 Tote haben die Neonazis in Deutschland schon auf dem Gewissen.

Wir tolerieren den Nazi-Terror nicht! Wir vertrauen nicht länger auf staatliche Organe. Die schützen uns nicht! Wir rufen auf: Schließen Sie sich unserer Demonstration an. Kommen Sie mit und zeigen Sie, dass junge Leute nicht allein gelassen werden, wenn sie sich gegen Nazis wehren! Organisieren Sie sich! Donnerstag, 27. März 2008, 18.00 Uhr Aachen-Kaiserplatz (am Reiterdenkmal) Antifaschistisches Aktionsbündnis Aachen. [Textquelle: Aufruf/Flugblatt zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Aachen]

[1] GLASBRUCH BEI BEDROHTEM ANTIFASCHISTEN…


11 Antworten auf “GegenRechts/Dokumentation: Demonstration gegen „Nazi-Terror“”


  1. 1 Frank Berwer 26. März 2008 um 11:56 Uhr

    Schön, dass zur Demo aufgerufen wird. Wer aber allen ernstes 28h vorher zu einer Demo ruft wegen eines Sachschadens muss sich nicht wundern, wenn er dann alleine da steht. Zumal an einem normalen Werktag um 18 Uhr – ist ja nett, dass scheinbar bei euch keiner arbeiten muss, der normale Mensch aber arbeitet da entweder noch, hört gerade auf oder ist im Urlaub wegen der Osterferien. Was geht in euch vor!?

  2. 2 zzzz 26. März 2008 um 15:34 Uhr

    für die geht das doch die haben doch eh nichts zutun ….so als arbeitloser hat man viel zeit

    tja, manche (linke) nutzen ihre a-losigkeit und gehen demonstrieren; andere (rechts) sind a-los und verkaufen drogen… mik

  3. 3 Klar, Mann? 26. März 2008 um 19:05 Uhr
  4. 4 zzzz 26. März 2008 um 21:46 Uhr

    Naja wir wollen hier ja mal nichts verwechseln oder herr klarmann ?

    das schlimme ist ja: ich verwechsel gar nichts in sachen drogenverkauf (s.o.). aber dass sie das bestreiten müssen, um sich die ehre der braunszene aufrecht zu lügen, ist verständlich. mik

  5. 5 zzzz 26. März 2008 um 21:50 Uhr

    naja drogenverkäufer wird man dann doch wohl eher bei linksfaschisten finden ;-)

    guter witz! die rechtsfaschisten kaufen ja lieber bei den ausländischen oder vermeintlich linksfaschistischen dealern, weil ihnen die eigenen „kameraden“ zu teuer sind… mik

  6. 6 Malocher 26. März 2008 um 23:12 Uhr

    Durch den Steinwurf hätten Menschen schwer verletzt werden oder sogar getötet werden können, es handelt sich also nicht nur um einen Sachschaden. Nach dem Konzert in Stolberg im September letzten Jahres wurde mehrere Menschen von Neonazis nicht unerheblich verletzt, die Täter dürften aus dem gleichen Umfeld kommen. Und obwohl ich zur Zeit ziemlich viel arbeiten muß, versuche ich zu dieser wichtigen Demonstration zu kommen.

    Interessante Aussage, daß der „normale Mensch“ um 18.00 in der Wochen entweder noch arbeitet, gerade aufhört oder in den Osterferien ist.

    Die Juden haben ja angeblich auch nicht gearbeitet, darum wurden sie ja auch angeblich zum „Arbeiten“ in den Osten geschickt, wo sie in Wirklichkeit umgebracht wurden.

  7. 7 zzzz 27. März 2008 um 12:06 Uhr

    man sollte vielleicht auch mal einen unterschied zwischen aktivisten und hobbykameraden sehen….aber die bösen nazis sind es mal wieder gewesen….lächerlich….wenn sie schon recherchieren dann tun sie es bitte auch richitg und verbreiten sie nicht irgendeinen mist wovon sie garkeine ahnung haben….nur so ein kleiner tipp ;-)

    „[…] unterschied zwischen aktivisten und hobbykameraden […]“. für DIESE belehrung sehr vielen dank…ich meine aber tatsächlich beide versionen. und wenn sie ahnung (oder einen drang zur wahrhaftigkeit) hätten, wissen sie, dass ich recht habe. mik

  8. 8 zzzz 28. März 2008 um 2:51 Uhr

    na klar mann ;-) ….wenn sie das meinen ….. recherchieren sie mal weiter ihren linksfaschistischen mist…….sie haben ja eh nichts anderes zutun …… -.-

  9. 9 antifaschistin 28. März 2008 um 11:54 Uhr

    Lieber Herr zzzz,
    Sie scheinen aber auch nicht wirklich viel zu tun zu haben, wenn man mal die Uhrzeiten betrachtet, zu denen Sie Ihre sinnlosen Kommentare verfasst haben.. ;-)

  10. 10 Anonymer Antifaschist 28. März 2008 um 16:39 Uhr

    Hmmm, Herr zzz schreibt zu Zeiten wo der „anständige arisch-deutsche Bürger“ schon im Bett liegt oder bei der Arbeit ist *lach*

    Aber die Linken sind ja alles nur Arbeitslose Penner^^

    Wenn die Typen ne Herrenrasse sein sollen, dann gute nacht

  11. 11 antifaschistin 28. März 2008 um 17:23 Uhr

    :-D

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