Rechts: Junger Rechtsextremist bei Messersteicherei in Stolberg getötet? [update2]

Stolberg. Laut Polizei wurde am Freitagabend (4.4.) gegen 23 Uhr ein 19-Jähriger niedergestochen, der „wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen“ erlegen sei. Die Tat in der Stolberger Innenstadt sei als Folge von „Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen“ anzusehen, so die Polizei. Unterdessen heißt es zudem, Migranten hätten den Jugendlichen erstochen. Und rund 170 Neonazis marschierten am Samstagnachmittag (5.4.) in Stolberg zu einem „Trauermarsch“ auf. Für sie ist ihr „Kamerad“ längst für „die Bewegung“ gestorben. Längst kochen auch in Neonaziforen die Aggressionen hoch, beschwören Neonazis Rachephantasien von vielen ermordeten Migranten und Antifaschisten in Deutschland. Längst wird das Opfer als „Märtyrer“ verklärt, wird darüber diskutiert, nun alljährlich in Stolberg einen Gedenkmarsch abzuhalten, zu dem bundes- und europaweit mobilisiert werden soll. Während die NPD in Stolberg indes sagt, der 19-Jährige sei weder Mitglied gewesen noch Sympathisant, verbreiteten andere NPD-Verbände, er sei NPD-Sympathisant gewesen. Für die Vertreter der „Freien Kameradschaften“ und „Autonomen Nationalisten“ ist das Opfer indes einer der ihren.

Freitagabend tagte in einer Stolberger Gaststätte der NPD-Kreisverband Aachen. Auf der Jahreshauptversammlung wurde laut Partei der neue Vorstand gewählt. Alter und neuer Vorsitzender ist Willibert Kunkel, ebenso NPD-Ratsherr in Stolberg. Das spätere Opfer wird laut Kunkel ein NPD-Mitglied vor der Kneipe abholen, laut Wirt soll der junge Mann jedoch zuvor noch im Schankraum etwas getrunken haben. Kurz vor 23 Uhr verlassen dann der 19-Jährige und sein Freund, das 17-Jährige NPD-Mitglied, gemeinsam die Gaststätte. Nach Recherchen von „Klarmanns Welt“ handelt es sich bei dem 17-Jährigen um einen Jugendlichen, der sich nicht nur in der NPD bewegt, sondern ebenso im Umfeld rechtsradikaler Alemannia-Fans und –Hooligans, die sich teilweise der „Kameradschafts“-Szene oder den „Autonomen Nationalisten“ zuordnen. Der Jugendliche gab sich lange nach außen hin nicht als Neonazi zu erkennen und verkehrt in einem Freundeskreis, in dem derzeit gerade unter jungen Leuten ein Zulauf an neuen Rechtsextremisten festzustellen ist. Und während offenbar Freunde des Opfers in Web-Foren bestreiten, dass das 19-jährige Opfer, also der Freund des NPD-Mitglieds, politisch rechts gestanden habe, teilt die Polizei am Samstagabend in ihrem Polizeibericht mit, dass das „Tatopfer […] nach bisherigem polizeilichem Kenntnisstand eine Affinität zur rechten Szene hatte“.

Samstagnachmittag. Kunkel steht vor der Gaststätte im stark von Migranten bewohnten Stadtteil Mühle am Rande der Innenstadt. Hinter ihm liegt der Versammlungsraum, in dem die NPD ihre Sitzung abhielt – ausgerechnet in jenem Viertel also, über das Rechtsextremisten sich seit langem erzürnen, weil es ein angeblich rechtsfreier Raum nahe an der „No-Go-Area“ für Deutsche, und erst recht für „Nationalisten“ sei. Kunkel sagt gegenüber „Klarmanns Welt“ [1], das Opfer habe mit der rechten Szene nichts zu tun gehabt. Er habe nur seinen „Kumpel“ abgeholt, sagt Kunkel. Rund 700 Meter entfernt sei das Duo dann überfallen worden. „Fünf Ausländer“ hätten die beiden angegriffen, die doch nur „schmale Hemden“ seien. Einer der Täter habe „sofort“ sein Messer gezückt und den 19-Jährigen mit gezielten Stichen in die Brust getötet. Das 17-jährige NPD-Mitglied sei nach der Tat plötzlich mit Blut befleckter Kleidung und blutroten Händen wieder im Versammlungssaal erschienen. Am Tatort an der Birkengangstraße bemühte sich der Notarzt um das Leben des 19-Jährigen. Vergebens.

Und während andere NPD-Verbände noch verbreiten, das Opfer sei NPD-Mitglied gewesen oder Sympathisant oder zumindest aber Besucher der NPD-Versammlung, winkt Kunkel gegen 13 Uhr ab. Die Tat, sagt er und wiederholt es auf Nachfrage von „Klarmanns Welt“ noch einmal, habe mit der Versammlung nichts zu tun. Die Tat sei verwerflich, aber es handele sich wohl um „einfaches Rowdytum“ und „keine politisch motivierte Tat.“ Darin ist Kunkel sich zwar nicht einig mit vielen der „Kameraden“, zumindest aber teilweise mit den Ermittlern. Vorangegangen seien der Tat Streitigkeiten zwischen zwei Gruppierungen junger Leute in der Stärke von fünf bis sechs Personen, erklärt nämlich Oberstaatsanwalt Robert Deller. Der Grund für die Auseinandersetzung sei bislang noch nicht so weit ermittelt worden, dass er veröffentlicht werden könne.
Sicher sei bislang lediglich, dass er „nicht im politischen, rassistischen oder einem ähnlich gelagerten Bereich liegt,“ diktiert der Pressesprecher der Aachener Staatsanwaltschaft einem Kollegen via Mobiltelefon in den Stenoblock.

Bis etwa 13.30 Uhr ist zumindest in Stolberg vor der NPD-Kneipe auf der Mühle keine Polizei zu sehen. Doch dann brausen VW-Busse der Einsatzhundertschaften mit Blaulicht durch die nahe liegende verkehrsberuhigte Zone. Herausstellen wird sich im Tagesverlauf, dass die Beamten aus Köln, Bonn, Bochum, Essen, Gelsenkirchen und Dortmund zusammengezogen wurden. Innerhalb weniger Minuten gleicht die Stolberger Innenstadt einem Heerlager der Polizei, Verkehrschaos inbegriffen. Während sich in und vor der NPD-Kneipe rund sechzig „Kameraden“ versammelt haben, sind zwischen sechzig bis hundert weitere Personen der NPD, der „Kameradschaft Aachener Land“, anderer „Kameradschaften“ sowie „Autonome Nationalisten“ aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet mit der Regionalbahn angereist. Sie formieren sich zu einer Art Spontandemonstration durch die Innenstadt, werden aber nach rund vierzig Metern von dem Großaufgebot gestoppt.

Unspektakulär wird es dazu später im Polizeibericht heißen: „Mit Beginn des Aufzuges kam es zu Ausschreitungen und Widerstandshandlungen gegenüber den Polizeikräften, in deren Verlauf sechs Polizeibeamten verletzt wurden. Der Täter konnte fest genommen werden.“ Laut Kollegen besprühten sich beide Seiten in einem heftigen Gerangel gegenseitig mit Pfefferspray, laut Neonazi-Veröffentlichungen hätten die Polizeibeamten auch ihre Schlagstöcke eingesetzt. Doch die Lage beruhigt sich wieder und nach Verhandlungen im strömenden Regen eskortieren die Ordnungskräfte die Neonazis in einem Polizeikessel durch Nebenstraßen. Die Neonazis skandieren Parolen wie „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“ [2] und rufen vor Ladengeschäften von Migranten: „Wir kriegen euch alle!“ Die Stimmung ist aggressiv, als man schließlich vor der NPD-Kneipe eintrifft, stehen dort die „Kameraden“ im Regen und fallen in die Sprechchöre ein. An einen „Trauermarsch“ erinnert bis hierhin nichts.

Nach Verhandlungen mit der Polizei kann ein „Schweigemarsch“ an den rund 700 Meter entfernt liegenden Tatort durchgeführt werden. Weitestgehend still bewegt sich der Zug hinter dem Transparent mit der Aufschrift „Multikulti ist Völkermord“, flankiert von schwarzen Fahnen vorbei an Imbissen und Läden von Migranten. Diese stehen vor ihren Türen und schauen erstaunt, Polizeibeamte schicken sie jedoch zur Sicherheit in ihre Geschäfte zurück und weisen sie an, die Türen zu verschließen. Am Tatort angelangt formiert sich der Tross zu einem Kreis auf der Kreuzung vor dem Haus. Der 17-Jährige, über dessen „schwere Verletzungen“ man derweil in Neonaziforen noch spekuliert und fragt, ob er schon aus dem Krankenhaus entlassen sei, steht neben Willibert Kunkel, der eine Rede hält. Es heißt, Türken hätten den 19-Jährigen erstochen – doch längst ist von Behördenseiten durchgesickert, dass man Tatverdächtige gestellt habe und es Libanesen aus dem Nachbarort Eschweiler seien. Der 17-Jährige weint derweil kurz bei der Rede seines Vorsitzenden, verdrückt sich dann aber die Tränen und entzündet am Tatort Kerzen für das Opfer. Blumen werden niedergelegt, eine Schweigeminute abgehalten.

Hat sich Kunkel in seiner Rede eher gemäßigt gezeigt, spricht der zweite Redner, Dürens NPD-Chef Ingo Haller, schon eher die Gefühle der versammelten „Kameraden“ an. Wer derlei Taten begehe, wer sich nicht integriere, ruft Haller ins Rund, den müsse man ausweisen. Hier sei „deutsches Blut“ vergossen worden. Aber warum, ruft Haller, seien keine Bürger da, die sich gegen jene „Inländerfeindlichkeit“ engagierten? Wo seien denn die Lichterketten, rekurriert Haller gewohnte Argumente der rechten Szene. Man selbst werde eine „Großdemonstration“ in Stolberg organisieren, damit das Opfer nicht in Vergessenheit gerate. In Foren spekuliert man am Abend, dass man am Sonnabend, 12. April, aufmarschieren wird, doch unterdessen geistert das Datum des 26. April durch die Internet-Gemeinde. Haller selbst nennt in seiner Rede kein Datum, doch er schließt mit dem Ruf: „Deutschland uns Deutschen.“

Längst hängen Nachbarn und Schaulustige in vielen Fenstern. So richtig begreifen können sie offenbar nicht, was da vor ihrer Tür geschehen ist in der Nacht – und was da gerade geschieht. Hielten sie die etwa die Hälfte ausmachenden, schwarz gekleideten und mit Sonnebrillen, Kapuzen und Kappen halbwegs vermummt wirkenden jungen Leute zuerst für Linksextremisten, weist man sie nun darauf hin, dass das Neonazis seien, die den Kleidungsstil der Linken kopierten. Dass so viele „Autonome Nationalisten“ (AN) angereist sind, dürfte daran liegen, dass ANs aus Aachen und Herzogenrath in die NRW-Szene involviert sind und sich offenbar auch Sven Skoda, Neonazikader aus Düsseldorf, in die nächtliche Mobilisierung eingeschaltet hat.

Skoda redet nun zu den „Kameraden“, weitaus radikaler als Kunkel oder Haller. Er sagt dem Staat, den „Bullen“, der „Repression“ gegen „Nationale Sozialisten“ und den Migranten den Kampf an. Das Opfer nennt er einen „jungen Kameraden, der hier gestorben ist“, und zwar – so Skoda – nur aus dem Grund, weil er Deutscher gewesen sei. Ein Vertreter der ANs ergänzt nach Skoda, „einer von uns, von unserem Volk“ sei gestorben. Unklar bleibt dabei, ob die Szene das 19-jährige Opfer zum „Märtyrer“ verklären will, wie in den Foren. Unklar bleibt ebenso, ob das Opfer zwar nicht der NPD, wohl aber den ANs nahe stand, bisher aber diese Nähe vor einem Teil seiner Freunde verheimlicht hat und im Privaten nicht als Rechtsextremist oder Mitläufer zu erkennen war. Der 17-Jährige, der die Auseinandersetzung in der Nacht überlebte, erklärt nach Ende der „Mahnwache“ jedenfalls einigen Freunden – ANs aus dem Kreis Aachen –, wie vierzehn Stunden zuvor die Auseinandersetzung ablief. Einer seiner Zuhörer wird später im Web posten: „Kevin […] R.I.P – Nur die Besten sterben Jung!“

Die „Mahnwache“ endet gegen 14.45 Uhr. Nach Verhandlungen mit der Polizei steht fest, dass man geschlossen als Spontandemo zurück zu der Kneipe, und von dort aus die Bahnfahrer weiter zur Haltestelle in der Innenstadt ziehen werden. Der Demonstrationszug formiert sich und der Polizeikordon nimmt erneut Aufstellung. Es ist fast so, als habe jemand einen unsichtbaren Schalter umgelegt. Waren die rund 170 Neonazis kurz zuvor noch still und schienen zumindest die wenigen, die das Opfer persönlich kannten betroffen zu sein und zu trauern, verwandelt sich der Tross in eine aggressive Meute. „Frei – Sozial – und National“ schallt es durch die Straßen. „Nationaler Sozialismus – Jetzt!“ wird skandiert. Wieder gehen Streifenbeamte voraus, schicken die Migranten in ihre Geschäfte zurück und bitten sie, die Türen abzuschließen. Ein Laden lässt sogar aus Angst die einbruchssicheren Metall-Rollos herunter. Vor einigen Läden von Migranten entlädt sich die Wut vollends, die Neonazis rufen mit geballten Fäusten den hinter den Scheiben und Türen stehenden Migranten zu: „Türken haben Namen und Adressen. Kein Vergeben, kein Vergessen!“; „Wir kriegen Euch alle!“; „Deutschland den Deutschen. Wir sind das Volk!“; „Geht zurück nach Ankara!“; „Wir haben Euch was mitgebracht: Hass, Hass, Hass.“

Nachdem vor der NPD-Kneipe Teile der Rechtsextremisten zurück bleiben, ziehen die „Kameradschafter“ und ANs weiter zur Haltestelle der Regionalbahn und skandieren rechtsextreme und ausländerfeindliche Parolen. Dann fahren sie in Polizeibegleitung zum Bahnhof und steigen teilweise um in den Zug Richtung Köln. Gegen 16 Uhr ziehen sich die ersten Hundertschaften zurück. Die Polizei bleibt jedoch am Samstagabend weiterhin in der Stolberger Innenstadt präsent. Und auf Neonazi-Homepages und in deren Foren wird das Opfer „Kamerad“ genannt, wild über die Tat und die Täter spekuliert. Altermedia.de, eines der wichtigsten und einflussreichsten Neonazi-Portale, titelt noch in der Nacht: „Nationalist von vier Ausländern ermordet“. Sowie: „Nach Stolberger Mord-Nacht“.

Das Portal gibt zudem Dürens NPD-Chef Ingo Haller wider, dass dieser „auf Altermedia-Anfrage [sagte], dass nur [durch eine Großdemonstration] das Presseschweigen über den Vorfall gebrochen werden kann. Dass es die Mord-Nacht gestern überhaupt zu einer ausführlichen Berichterstattung in die regionalen Medien brachte, ist in erster Linie der gestrigen Spontandemonstration zu verdanken.“ Andere spekulieren in Szeneforen, der „Nationale Widerstand“ werde wohl auch zur Beerdigung „des Kameraden“ anreisen. [© Klarmann; Erste Fassung: Samstag gegen 9 Uhr; Update: 20 Uhr; zur Reportage erweitert: Sonntag, 15 Uhr]

[1] Auch im Rahmen von gemeinsamen Recherchen mit Lokal- und Online-Redakteuren des ZVA; siehe den Bericht, an dem Klarmann beratend mitarbeitete HIER (der Text wurde am Wochenende mehrfach aktualisiert/verändert).
[2] Wurde danach durch polizeiliche Auflagen in der „regulären“ Demonstration untersagt.


81 Antworten auf “Rechts: Junger Rechtsextremist bei Messersteicherei in Stolberg getötet? [update2]”


  1. 1 Klar, Mann? 05. April 2008 um 9:40 Uhr

    @Alle, die immer nach Sekunden „Zensur“ schreien: Da ich heute einige Stunden unterwegs sein werde, kommt es zu Verzögerungen beim freischalten der Kommentare. mik

  2. 2 Wilde 05. April 2008 um 10:42 Uhr

    Dich wollen wir da nicht sehen Klarmann, das ist für unseren Toten Kameraden, der für sein Vaterland gestorben ist. Was heist das für dich , du bis nicht erwünscht, da würde ich mich Heute dran Halten .

    Mfg Wilde

    zuerst wirft man mir vor, nicht zu berichten, und dann will man mich daran behindern. schon mal die eltern des verstorbenen danach gefragt, was sie von der „mahnwache“ halten? mik

  3. 3 Wilde 05. April 2008 um 10:52 Uhr

    Die Eltern haben unser ganzes Beileid, das kannst du mir glauben. Wie gesagt ich würde mich nicht da Blicken Lassen, die Stimmung ist sehr Aufgeheizt das müsstest du dir doch Denken können, das kannst du auch deinen Linken Freunden Sagen.

    grüße dich Wilde

    die eltern haben auch mein beileid. aber ich frage mich, ob die eltern die „mahnwache“ zum jetzigen zeitpunkt als pietätlos oder beileidsbekundung ansehen. mik

  4. 4 extra.nur.fuer.michael 05. April 2008 um 10:55 Uhr

    doch lass den herrn klarmann ruhig mal kommen, möchte wissen was der feine herr sich denn diesmal einfallen lässt um die ausländischen täter zu schützen! vielleicht dass es den tätern ja so schlecht geht in ihrem krassen „ghetto“? oder das sie keinen anderen ausweg sahen?! die typen hatten langeweile und spaß daran `nen hilflosen jungen mann abzustechen, sonst gar nichts!

    ihre vorurteile mir gegenüber kenne ich ja. aber das zumindest sie von selbst drauf kommen, dass ein journalist recherchieren muss…mik

  5. 5 Antifaschist aus Düren 05. April 2008 um 11:22 Uhr

    Der gewaltsame Tod eines Menschen ist immer bedauerlich, selbstverständlich auch, wenn es sich bei dem Opfer um einen Neonazi handelt. Trotzdem wird man ersteinmal abwarten müssen, bis die genauen Umstände des Todes des 19jährigen geklärt sind. Ob es tatsächlich Mord war – wie von der NPD behauptet – wird sich wohl im Laufe der Ermittlungen herausstellen.
    Es ist in jedem Fall schon jetzt abscheulich, wie die NPD den Tod eines Menschen für ihre Propaganda missbraucht, ohne Rücksicht auf die Angehörigen des Toten.

  6. 6 Aachener 05. April 2008 um 11:36 Uhr

    Es ist immer traurig, wenn ein Mensch bei einer Auseinandersetzung getötet wird. Ob es sich um Notwehr oder um ein Gewaltdelikt handelt, geht aus dem Text nicht hervor.

    Schade, daß der Tod dieses Menschen jetzt von den Rechtsextremen für Ihre Propaganda mißbraucht wird.

  7. 7 Klar, Mann? 05. April 2008 um 11:47 Uhr

    Aus Sicht der NPD:

    Mord in Stolberg!

    Stolberg- In der Nacht vom 04. auf den 05. April wurden zwei NPD-Sympathisanten von einer Gruppe Ausländer angegriffen. Ein 19-Jähriger wurde durch Messerstiche so schwer verletzt, daß er im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.

    Der Kreisvorsitzende der NPD-Düren, Ingo Haller, zeigte sich sichtlich erschüttert als er von dem Vorfall erfuhr: ,,Ich kann noch gar nicht fassen was heute geschehen ist. Der Mord ist aber die logische Folge der anhaltenden Hetze gegen die NPD. So tragen die Bündnisse, die gegen die NPD hetzen und angeblich gegen Gewalt sind, eine große Mitschuld an dem Mord! So werden nämlich von diesen Gruppen alle Mittel geduldet, die gegen die NPD eingesetzt werden können. Wenn auf Gewalt zurückgegriffen wird, dann nimmt man dieses auch schweigend und wohlwollend zur Kenntnis.“

    ,,Unser Mitgefühl gilt in diesen Stunden den Familienangehörigen des Opfers. Wir gedenken ihm heute mit einer Mahnwache in Stolberg“, so Haller weiter.

    Rene Laube (stellv. Kreisvorsitzender)

  8. 8 Oliver H[.] 05. April 2008 um 11:57 Uhr

    […] Keine Lichterkette,keine Demos,kein Besuch der Kanzleri…Nein nur ne Mahnwache der NPD…aber selbst das ist ja schon zu viel…Am besten gar nicht drüber berichten,warum auch?Herr Klarmann,SIE WIDERN MICH AN!

    teile des kommentars wurden entfernt, da „lars“ sie an anderere stelle prägnanter darstellte. mik

  9. 9 Wilde 05. April 2008 um 12:11 Uhr

    @Antifaschist aus Düren Jagt nicht was Ihr nicht Jagen könnt :-)

    Die Jagt ist eröffnet auf wenn wohl?

    Wie gesagt Ich über nehme keine Garantie für dich Klarmann, du weiß ich bin ein Friedliebender Mensch.

    Zum Outen von mir, Kannst deinen Kollegen sagen Klarmann, geht mir am Arsch vorbei :-)

    Gruß Wilde

    PS: Ihr macht gute Arbeit , ich aber auch ,ein Paar von den Linken Wohnen ein Paar Straßen weiter, mit dem einem Seinem Vater habe ich Fußball gespielt. Kann dir gerne mal Bilder und Anschriften zu kommen lassen, damit du siehst das ich auch gute Arbeit mache.
    Ihr Last mich am besten in Ruhe, dann ich euch auch.
    Nur guter Rat :-)
    Outen kommt auf der KAL Seite :-)

  10. 10 Klaus Störtebecker 05. April 2008 um 13:22 Uhr

    […]

    pietätlos. mik

  11. 11 Unbeteiligter 05. April 2008 um 13:51 Uhr

    @antifaschist aus düren, aachener

    Es ist abscheulich, wenn der Tod eines Menschen für Propagandazwecke mißbraucht wird? Gilt das auch für die Veranstaltung in Dortmund, wo man an den Tod von Schmuddel erinnerte?

  12. 12 Lars 05. April 2008 um 14:13 Uhr

    ich bin der festen überzeugung, dass, wenn es umgekehrt gewesen wäre (täter deutsch – opfer migrationshintergrund), hier nicht so eine zurückhaltung a la „erst mal abwarten, ob s nicht evtl notwehr war“ (zur erinnerung: im bericht heisst es mehrere messerstiche!!!) herrschen würde……

    ich möchte hier nicht jedem sein aufrichtiges mitgefühl gegenüber den eltern absprechen, allerdings scheint es mir von „antifaschistischer“ seite doch eher geheuchelt…. als fleissiger mitleser lernt man ja die mitlesende klientel ein wenig kennen…..

    schockierend finde ich die art und weise der berichterstattung…. selbst auf der seite des WDR kommt vor dem bericht über die tat ein unsachlich glorifiziernder artikel über ein bündnis gegen rechts/ rechte gewalt….. natürlich soll auch darüber berichtet werden, allerdings frage ich mich, wie wahrscheinlich es wäre, dass ein artikel über einen ausländerfeindlichen übergriff durch einen bericht über die steigende jugendkriminalität von migrantenkindern „verwässert“ würde……

    auch frage ich mich, ob die scheinheiligkeit der vorwürfe, man würde den tod des jungen mannes propagandistisch ausbeuten, nicht durch die vielzahl von lichterketten und mahnwachen bei übergriffen mit vermeindlich rechtsextremen hintergrund noch übertroffen wird…..ich kann mir nicht vorstellen, dass der DGB (o ä) sich da vorher mit den eltern der opfer an einen tisch gesetzt hat……

  13. 13 autonomer 05. April 2008 um 14:39 Uhr

    Wie kaltschnäuzig muss man sein, um den Toten ohne innezuhalten für die eigenen Wahlwerbezwecke zu instrumentalisieren?! Das ist mir völlig unverständlich und erfüllt mich mit Abscheu. Mein Mitgefühl gilt jenen, die ihn geliebt haben. Nicht jenen, die selbst den Tod für ihre Zwecke zu instrumentalisieren suchen. Die NPD hetzt sogar jetzt, wo ein junger Mensch zum tödlichen Opfer ihrer hasserfüllten und menschenverachtenden Politik wurde, noch weiter. Statt nach der eigenen Verantwortung zu fragen wird zu mehr Hass und Gewalt angestachelt. Für mich gehört dieser Moment der Familie. Es ist nicht der Zeitpunkt große Reden zu schwingen.

  14. 14 Klaus Störtebecker 05. April 2008 um 14:59 Uhr

    http://www.youtube.com/watch?v=raXKeQ5qFwo&feature=related
    Jonny Cash Don‘t take your Guns to town

  15. 15 Klärmännchen 05. April 2008 um 16:57 Uhr

    Klar, der Klarmann wird doch immer irgentwie einen Weg finden um die Ausländischen Täter wieder zu schützen, aber die Begründungen werden doch wieder eh mehr als Lachhaft sein, so wie immer eigentlich!

    Die Eltern haben auch mein Herzlichstes Beileit!!!!

  16. 16 ?????????? 05. April 2008 um 18:29 Uhr

    Wie weit ist es gekommen in diesem Land? Ein Junger Mensch muss sterben, weil der Staat es nicht für nötig hält die probleme im Keim zu ersticken.
    Jetzt wird spekuliert ob es vielleicht aus einem Kampfgeschene heraus passierte.
    Diese Frage darf NICHT gestelt werden, dieser fall ist kein einzel Fall.
    Die 4 Täter müssten vor ein schnell Gericht und direkt weg. […]

    nur zu dokumentationszwecken bis hierhin. denn sie spekulieren, ohne hintergründe zu kennen und fordern ein schnell-, also standgericht? ein gutes argument, ihren „systementwurf“, in dem vorteile gerechtigkeit ersetzen sollen, NICHT haben zu wollen. mik

  17. 17 ?????????? 05. April 2008 um 18:41 Uhr

    Mich macht es wütend,und traurig das ein junger Mensch sterben musste weil der staat versagt hat!

  18. 18 zzzz 05. April 2008 um 19:12 Uhr

    also langsam finde ich es ein bisschen lächerlich…..es war überhaupt nicht zum nutzen der npd was heute in stolberg ablief…muss man sich jetzt schon schämen wenn man für umgebrachte DEUTSCHE menschen auf die strasse geht und den leuten zeigen will das es so nicht weitergehen kann ? wie naiv seit ihr eigentlich das ihr das jetzt ausnutzt um die npd schlecht zu reden ? was war denn bitte schlecht daran ? also naja vielleicht versteht ihr ja bald, wenn einer aus euren familie von einem ausländer umgebracht wird, dass multi-kulti völker(MORD) ist !

    zu einem völkermord gehört der offiziellen definition nach nicht ein mord allein. wer indes verallgemeinernd mit 170 „kameraden“ durch stolberg zieht und vor allen geschäften und lokalen von migranten skandiert: „wir kriegen euch alle. türken haben namen und adressen. wir kommen wieder.“ – nun, der verallgemeinert und zeigt, dass er den fall instrumentalisieren will. damit möchte ich jenen „kameraden“ nicht zu nahe treten, die das opfer kannten und deren trauer (und wut) echt bzw. nachvollziehbar ist. mik

  19. 19 Klar, Mann? 05. April 2008 um 19:27 Uhr

    Aus Sicht der Polizei (zur Demo usw.)

    05.04.2008 | 18:11 Uhr
    POL-AC: Großes Polizeiaufgebot in Stolberg

    Stolberg (ots) – Am heutigen Tage kam es von 14.15 Uhr bis 15.20 Uhr zu einer spontanen demonstrativen Aktion der NPD Stolberg, an der ca. 160 Personen teil nahmen. Als Anlass für die Demonstration benannte der Versammlungsleiter einen Vorfall vom gestrigen Abend, bei dem ein 19-Jähriger im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen niedergestochen wurde. Das Tatopfer, welches nach bisherigem polizeilichem Kenntnisstand eine Affinität zur rechten Szene hatte, verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Das Tatmotiv liegt nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen im persönlichen Umfeld zwischen Täter und Opfer und hat keine politischen Hintergründe.

    Gleichwohl riefen rechtsextreme Gruppierungen im Internet zu Spontandemonstrationen im Bereich der Kreispolizeibehörde Aachen auf, insbesondere im Stadtgebiet Stolberg. Diesem Aufruf kamen ca. 160 Personen aus dem gesamten Land nach. Die Polizei Aachen zeigte sich gerüstet und zog landesweit Polizeibeamte /-innen zu sammen. Die Demonstration wurde mit starken polizeilichen Kräften begleitet, um Störungen und Straftaten aus der Demonstration heraus konsequent unterbinden zu können. „Wichtigstes polizeiliches Ziel ist die Gewährleistung der Sicherheit der Stolberger Bürgerinnen und Bürger“, so Polizeipräsident Klaus Oelze, der aus diesem Grunde lediglich einen 500 Meter langen Demonstrationsweg zu ließ. Der Polizeipräsident, der sich persönlich über den Fortgang der Geschehnisse in Stolberg unterrichtete, stand auch in Kontakt mit Bürgermeister Ferdi Gatzweiler.

    Mit Beginn des Aufzuges kam es zu Ausschreitungen und Widerstandshandlungen gegenüber den Polizeikräften, in deren Verlauf sechs Polizeibeamten verletzt wurden. Der Täter konnte fest genommen werden. Um 15.20 Uhr löste sich die Demonstration auf, ohne dass es zu weiteren Ausschreitungen kam. Der Großteil der Demonstrationsteilnehmer fuhr gegen 16.00 Uhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück.

    Klaus Oelze hält an seiner Linie fest: „Nach wie vor habe ich die feste Absicht, jedes rechtlich zulässige Mittel zu ergreifen, um zu verhindern, dass unsere Region für Personen dieser Couleur attraktiv wird.“

  20. 20 SyN 05. April 2008 um 19:31 Uhr

    @unbeteiligter

    ich weiß nicht wie die anderen auf deine frage antworten würden, aber ich sehe das wie folgt:

    Ja, es gibt parallelen der instrumentalisierung und glorifizierung eines toten, auf beiden seiten. sowohl wie jetzt bei dem neuen toten aus dem eher rechten spektrum, als auch bei „schmuddel“. doch sehe ich einen eklatanten unterschied: die NPD ist eine partei, die antifa eine freie organisation. ob eine organisation wie die antifa eine mahnwache zum gedenken jahre später abhält, oder ob eine partei wie die NPD so etwas tut halte ich für einen wichtigen unterschied!
    und ja, auch ich bin dagegen, dass zB die linken einer mahnwache von schmuddel beiwohnen würden, weil es genau das gleiche in grün nur ein bisschen blauer wäre.
    aber egal wer stirbt: ein linker, ein rechter, ein liberaler, ein deutscher, ein nicht-deutscher, dass alles sind menschen. ich finde es immer pietätlos wenn eine partei der meinung ist dies zu ihrem vorteil ausnutzen zu müssen. wenn diese gruppierungen der meinung sind da ihren senf zugeben zu müssen können sie eine anzeige in der örtlichen zeitung starten, da muss man keine mahnwache abhalten!

    mein beileid geht an alle, denen er etwas bedeutet hat

  21. 21 Marko70 05. April 2008 um 19:42 Uhr

    Was wäre wenn ein Nationalist einen Ausländer niederstechen würde – na klar – Lichterketten der Ruf zum NPD Verbot Politiker der Blockparteien würden den Angehörigen Ihr Beileid aussprechen und Interviews geben – wer würde da sagen Sie würden die Tat zu Propagandazwecken mißbrauchen?

    Sie Herr Klarmänchen? – – – – Nein !

    Aber nach so einer Tat auch noch zu polariaieren? – Das ist unterste Schubladen aber bin von Ihnen nichts anderes gewöhnt!
    PS: nach meinen Informationen war noch kein Politiker der Blockparteien bei den Eltern des Opfers! Auch im Fernsehn so wie in den nicht lokalen Medien wird bisher nichts berichtet und die Tat verurteilt – auch kein Aufschrei der Gutmenschen – hoffentlich bekommt Deutschland jetzt sein Salem damit die Menschen wach werden und sehn was Multi Kulti anrichtet!

    der autor gehört der NPD an. mik

  22. 22 ?????????? 05. April 2008 um 19:47 Uhr

    Herr Klarmann,

    egal was von der Rechten seite ausgeht, Sie werden es immer in ein schlechtes licht stellen.
    Selbst wenn Sie wissen, das da irgendwas schief läuft und das es unrecht ist was passierte.

    Ich möchte auf diesem weg auch mein beileid der Familie und den Freunden des Ermordeten aus sprechen.
    Das ist mein voller Ernst !!!!

  23. 23 Calavera 05. April 2008 um 19:51 Uhr

    Eine einzige ernstgemeinte Frage nur an die andere Feldpostnummer, womit sie den Vorwurf der Instrumentalisierung des Vorfalls zumindest ein wenig aushebeln könnte: Wie kommt ihr darauf, das es „Ausländer“ waren? In keinem nicht propagandistisch gepägten Bericht wird etwas derartiges erwähnt. Die Polizei spricht von Auseinandersetzungen zwischen 2 Personengruppen, was dann die meisten Medien auch so übernommen haben. Ein Toter ist nie etwas schönes, aber so wie es sich bis jetzt darstellt, muß ich einigen Vorschreibern hier zustimmen. Es riecht schon schwer danach, als würdet ihr den Vorfall instrumentalisieren. Es war ja kein ‚normales‘ Totengedenken, sondern es wird gehetzt, gegen Linke, gegen Migranten u.ä. Wie gesagt, die Frage ist ernstgemeint.
    Grüße

    soweit aus inoffiziellen quellen bekannt war mindestens ein täter libanese bzw. mit libanesischen migrationshintergrund. hoffe bald, den text oben mal updaten zu können, aber bei so vielen kommentaren. mik

  24. 24 Rini 05. April 2008 um 19:51 Uhr

    […] ich war heute auch bei dem marsch ich finde es schrecklich was in dieser einst so schönen stadt passiert. und das man hier ANGST haben muss als junge deutsche frau hier alleine über die strasse zu gehen ist ja wohl auch nicht mehr normal. heute war endlich mal ein tag an dem frau keine angst haben mußte weil sich die MÜHLE ruhig verhalten hat

  25. 25 notwendig 05. April 2008 um 20:57 Uhr

    auf an-online steht:

    So jetzt reicht es uns !!!
    Kevins Freunde nicht seine sogenannten KAMERADEN (kevinschmitz90@web.de) | 05.04.2008
    So jetzt reichts uns!!!
    Wir kevins engsten freunde die auch gestern dabei waren, die alles mit gesehen haben sind sehr entäuscht!!! Kevin war nie rechts!!!
    Zählt nicht einfach die würde des menschens!!!
    Dies war keine Politische auseinandersetztung sondern ein pubertierender Streit der Tötlich ausgegangen ist.
    In Tiefster Trauer Kevins Engste Freunde/Familie

  26. 26 extra.nur.fuer.michael 05. April 2008 um 21:32 Uhr

    „ihre vorurteile gegenüber mir kenne ich ja“ sehr witzig…dass es ihnen nicht einmal in den sinn kommt dass sie sich meine einstellung gegenüber ihnen selbst „verdient“ haben, ist schon krass. natürlich muss ein journalist recherchieren, habe aber eigentlich erwartet dass sie die tat mal wieder als notwehr oder sonst was darstellen. es war MORD! und das unsere ausländischen mitbürger ein paar parolen an den kopf geschmissen bekommen wenn sie sogar an einem tag wie diesen neben der demo stehen und ihre verblassten und verblödeten parolen wie „nazi´s raus“ und „ey du hurensohn, isch fick disch!“ blöken, ist nicht weiter verwunderlich. sie wissen, die antifa hätte es genauso gemacht.

    ich habe diese aussagen von migranten nicht gehört, war aber nicht überall vor ort. das mit den vorurteilen bezog sich nicht auf sonstige konflikte, die wir einmal an ganz anderer stelle kurz diskutiert haben, sondern ganz konkret darauf, dass sie mir wahrheitsmanipulation in diesem fall schon vorwerfen, noch bevor ich mit meinen recherchen vor ort begonnen habe bzw. behördenvertreter oder etwa npd-funktionäre zu dem fall befragen konnte. das, was ich bis 12 uhr in medien und foren und websites der braunszene las, widersprach sich teilweise jedenfalls so stark, dass ich mir die frage stellte, ob ihre „kameraden“ bis dahin überhaupt recherchiert hatten, oder nur ihren vorurteilen und meinungen freien lauf ließen. nicht nur ermittler oder journalisten sollten bei solchen schlimmen taten vorsichtig sein, was sie verbreiten, sondern ebenso „kameraden“ und die NPD. mik

  27. 27 extra.nur.fuer.michael 05. April 2008 um 21:59 Uhr

    das mit der wahrheitsmanipulation etc. ist halt der ruf der ihnen bei „uns“ vorauseilt. ausserdem habe ich ihnen nichts vorgeworfen, sonder war, wie gesagt, gespannt zu hören wie sie sich zu diesem vorfall äussern. die texte von NPD usw. wurden bereits heute nacht online gestellt, um kameraden aus NRW so schnell wie möglich über die tat zu informieren und sie für den nächsten tag nach stolberg zu „locken“. einzelheiten wie das alter waren in den ersten meldungen nicht wichtig, da es in erster linie galt, die demo für heute auf die beine zu stellen.

    ja, wenn mir der ruf vorauseilt… wichtig war mir weniger das alter von opfer und TSt in den ersten meldungen, sondern die verschiedenen auslegungen, dass das opfer npd-mitglied war, oder nicht, die täter ihm gezielt auflauerten, oder nicht, er evtl. AN war, oder nicht, er NPD-sympathisant und erst zum 2. mal einer sitzung/einem stammtisch beiwohnte, oder nicht usw. unterdessen schreiben freunde ja, dass er gar kein rechter war… das war es, was ich meine, und wenn ich so fahrlässig arbeite und es binnen stunden oder tagen an dieser stelle nicht selbst richtig stelle, dann eilt mir wieder der ruf voraus… mik ps. sie sehen, ich habe heute morgen viel gesurft, um zu recherchieren.

  28. 28 extra.nur.fuer.michael 05. April 2008 um 22:24 Uhr

    kann schon sein dass da die eine meldung von der anderen abweicht. fest steht dass heute nacht ein deutscher jugendlicher feige ermordet wurde und wir, ob es für sie verständlich ist oder nicht, dafür heute auf die straße gehen wollten. wäre ein aüsländer von einem deutscher oder sogar von einem rechten ermordet worden, würde man wahrscheinlich jetzt noch hand in hand vor lichterketten stehen und kirchenlieder singen. kann den blödsinn von wegen „NPD nutzt den vorfall aus“ nicht mehr hören! was ist denn mit den schmuddel-demo´s? nutzt die antifa den vorfall da also nicht aus???

  29. 29 Klaus Störtebecker 05. April 2008 um 22:54 Uhr

    Da hat jeder das Recht zu für tote Freunde zu demonstrieren.
    Micheal ist nicht feige ermordet worden.
    Er ist in eine Auseinandersetzung geraten und hat es nicht überlebt.
    Er ist an jemanden geraten dem Leben genauso wenig wert ist wie Dir.
    Fakt ist Micheal ist tot.
    Ihr wrdet irgendjemanden dafür aus Racche totschlagen oder ein Gebäude anzünden.Das ist dann Feiger Mord ( Solingen , Mölln)
    Schau dir das Konflikteskalationsmodell nach Glasl bei Wikipedia an.
    Schau nach wo du gerade stehst.
    “ Blut ist billig , denn es wird auf die Erde gegossen.“ ( jüdisches Sprichwort)

    ( Ich hoffe, Sie betrachten mein Elaborat nicht wieder als pieatätlos. Ich stamme aus MV. Da galt es in den 90 ern als “ Guter Ton“ Leute aus dem fahrenden Zug auf den Rügendamm zu werfen. Da ich die Opfer gesehen habe hält sich mein Mitleid in Grenzen.
    Was ich am Horizont dräuen sehe , werter Herr Klarmann, ist ein Bürgerkrieg. Ich verweisse auf die Entwicklung in den englischen Grosstädten.)

    das opfer hieß nach jetzigem stand nicht michael. mik

  30. 30 Ellen 05. April 2008 um 23:13 Uhr

    „Jeder Tote ist ein Toter zuviel!“
    Gleichwohl finde ich entsetzlich welche Schlammschlacht hier abgezogen wird.
    Es ist meines Erachtens eine recht befremdliche und zynische Art mit Trauer, bzw. Tod umzugehen.
    Wer je auf die Idee kommen sollte NPD zu wählen, sollte vorab diese Kommentare lesen.

  31. 31 extra.nur.fuer.michael 05. April 2008 um 23:33 Uhr

    @klaus störtebecker
    1. natürlich hat jeder das recht für einen toten zu demostrieren, vielleicht strengen sie ihre hirnzellen auch mal an und merken das ich GENAU DAS auch in meinen kommentaren versucht habe klar zu machen. wir wollen den tod dieses jungen mannes nicht für „unsere zwecke“ ausnutzen, sondern einfach um einen toten deutschen trauern dem gestern nacht sein junges leben geraubt wurde!!!
    2. ich kann es nicht verstehen wie jemand wie sie sich hinstellen kann und behaupten kann „michael ist nicht feige ermordet worden!“ KEVIN (!!!) WURDE FEIGE ERMORDET!!! sie diskutieren da gerade mit jemanden der das ganze aus erster linie erfahen hat, und nicht mit so nem typen wie sie der einfach seinen senf dazu geben will!!!
    fazit: wenn man nicht weiß worum es geht, EINFACH MAL DIE FRESSE HALTEN!!!

  32. 32 extra.nur.fuer.michael 05. April 2008 um 23:36 Uhr

    und natürlich wissen sie ja auch wie viel mir ein menschenleben wert ist… ihre argumentationsweise zeigt mir dass sie es nicht wert sind mit ihnen zu diskutieren. holen sie sich ihre aufmerksamkeit doch bitte nicht unter diesem artikel wenn sie sie im realen leben nicht bekommen

  33. 33 Ist Egal 05. April 2008 um 23:44 Uhr

    Wenn Antifaschisten/Migranten (wie z.B. in Russland) erstochen etc. werden, können sich die Faschos (aller Länder) unter Garantie ein Grinsen nicht verkneifen!?!!! Nun trifft es einmal einer ihrer Leute – schon wird von deren Seite rumgeheult und Vergeltung geschrien! Wenn es für „jeden“ Toten eine „ernste“ Vergeltung geben würde, wären die Faschos (an der Anzahl der von ihnen begangenen Morde (!!!) sicherlich schon längst nicht mehr so großmäulig!

    Wer offen auf der Straße (oder hinter verschlossenen Türen) die Tötung von 6 Millionen Männer/Frauen/Kinder, die Ausrottung jeglichen Feindes, die Errichtung von neuen KZ gutheißt und körperlich schwächere Menschen angreifft, hat eigentlich kein großes Mitgefühl zu erwarten!

    Töten von Mensch und Tier ist Grundsätzlich scheisse und von meiner persönlichen Seite nur in äußersten Notwehr legitim – […]

    Außerdem sollte vielleicht einmal abgewartet werden, warum es zur Eskalation gekommen ist […]

    angesichts der unklaren lage über die politische herkunft des opfers, evtl. instrumentalisierungen usw. habe ich etwas gekürzt. mik

  34. 34 Michi 06. April 2008 um 1:06 Uhr

    Ich glaub Ihr habt alle ein wenig den Sinn für die Realität verloren.
    Ein Junger Deutscher wurde auf offener Straße niedergeschlagen und schließlich getötet, was gibt es da noch zu diskutieren. Wenn solche Menschen, damit sind die Täter gemeint, meinen hier wahllos Menschen zu überfallen fordere ich nur eins und zwar die Rückführung semtlicher Deutschlandhasser. Wenn das für die Gutmenschen noch kein Zeichen ist nachzudenken, sollten sie sich mal stark überlegen ob sie wirklich im richtigen Land leben und für dieses wirklich nur das beste wollen.

    Mein Mitleid gilt den Angehörigen und allen Beteiligten!

    nein, zu diskutieren gibt es nichts…aber sie fordern schonmal etwas für/gegen die mutmaßlichen täter, bevor die ermittlungen ergeben haben, was genau vorgefallen ist… mik

  35. 35 Klaus Störtebecker 06. April 2008 um 1:23 Uhr

    @extra.nur.fuer.michael
    1. Schlecht, das ich mich mit dem Namen vertan habe.
    2. Wenn du Augenzeuge warst,

    Zitat: „KEVIN (!!!) WURDE FEIGE ERMORDET!!! sie diskutieren da gerade mit jemanden der das ganze aus erster linie erfahen hat, und nicht mit so nem typen wie sie der einfach seinen senf dazu geben will!!!“

    ja , dann erzähl mal was! Stell die Sachen richtig . Unterstütze doch Herrn Klarmann. Der hat immerhin studiert.
    3. Schade, das ich‘ ne Dikussion nicht wert bin.Das wusste ich aber schon vorher. Das habt Ihr mir schon beigebracht.
    4. “ Junger Deutscher“ „junges Leben“…..ach Gott, Hitlerjunge Quex.

    klarmann hat nicht studiert. vom working glass zur „systempresse“ sozusagen. mik

  36. 36 autonomer 06. April 2008 um 1:56 Uhr

    was wurde hier eigentlich nicht verstanden?! die freundInnen/angehörigen des opfers haben gesagt, k. war kein kamerad. die npd wußte gestern abend noch nicht einmal wie alt das opfer eigentlich ist. der junge mensch ist in eine für ihn tödlich endende situation mit anderen jungen männern geraten. und das ist verdammt mies. aber, liebe leserIn: er ist nicht als „deutscher“ oder „für deutschland“ gestorben. nicht für die npd oder für ein rassifiziertes deutschland. er ist als mensch gestorben. und die menschen die um ihn trauern, trauern um einen freund/ um ihren sohn, nicht um den verlust „eines deutschen“. das unterscheidet die hier hetzenden von denen, die die trauerarbeit zu leisten haben…

  37. 37 Pat 06. April 2008 um 3:20 Uhr

    Mitleid mit den Verwandten und guten Freunden.

    KEIN Mitleid mit Faschisten, die augenscheinlich das Ereignis zu einem politischen Ereignis zu funktionieren versuchen, und damit die Totenruhe des verstorbenen stören und beschmutzen, und damit SEHR offenbar die Angehörigen beleidigen.

    Es ist VÖLLIG gleich, welche Motivation den Tod verursacht hat. Zunächst gelten die Gedanken den verbliebenen, leidenden Angehörigen. Schwenkende Fahnen sind dabei das ALLERLETZTE, was sie brauchen.

    Es beschämt mich, dass es in Deutschland noch Menschen gibt, die das Leben eines Menschen so sehr mit Füßen treten indem sie es auch nach dem Tod noch ENTGEGEN den Vorstelungen der Verbliebenen instrumentalisieren. Man muss sich DESHALB schämen, deutsche zu sein.

  38. 38 Klar, Mann? 06. April 2008 um 4:54 Uhr
  39. 39 Wilde 06. April 2008 um 5:56 Uhr

    Liebe Kameraden, Liebe Kameradinnen, Liebe Antifaschist aus ganz Deutschland, Lieber Herr Klarmann !!!!

    Last uns mit diesem Thema aufhören, es ist einfach zu Traurig, lasst uns um den Toten Trauern jeder für sich.
    Ich selber weiß wie es ist, der Junge man war 19 Jahre und hatte sein Leben noch vor sich. Mir ist es auch passiert, ein Messer Angriff, Ich war damals 16 Jahre und habe es Überlebt und bin da sehr froh drüber.

    Wie viele die hier Schreiben wissen, war Ich gestern auch dabei. Es war Erschütternd wie die Polizei vorging. Ich selber habe einen Faustschlag von einem Polizisten bekommen, obwohl Ich nichts gemacht habe.
    Ich habe nur zu den Kameraden gesagt, immer weiter gehen und lasst euch nicht aufhalten. Wir wollten nur zu einem Toten Freund und Ihm gedenken. Die Polizei wollte uns daran hindern, so geht das nicht.

    Wir erinnern uns an Köln, wo ein Deutscher einen Marokkaner in Notwehr Erstochen hat, Tage lang waren dort Demos von Ausländern, die Polizei machte nichts. Das kommt mir schon Sehr Seltsam vor. Nun aber zum Thema zurück.

    Als es dann endlich einmal los ging und wir an den ersten Fenstern und Geschäften von Ausländern vorbei zogen, war Ich doch etwas erschüttert. Ich sah Lächelnde und Lachende Türken, in Ihren Geschäften, die auch noch den Stinkefinger zeigten, was mich sehr wütend machte.
    Mich hat es aber auch erfreut als ich sah, wie sich normale Bürger bei uns einreiten um dem Deutschen Jungen Mann zu gedenken.

    Ich Denke einmal, das wir alle mit seinen seiner Familie und seinen Besten Freunden Trauern.

    Ich selber habe mich dann mit seinem Besten Freund und seiner Besten Freundin noch einmal am Tatort Unterhalten, was Ich da gehört habe, macht mich so Traurig, aber auch wiederum sehr wütend.
    Unser Toter Freund, ist Ermordet worden, es war eine gezielte Treibjagd auf Ihn. Ich fasse einmal zusammen.

    Unser Toter Freund, fühlte sich zu uns hingezogen, er hatte 2-mal bis dato, eine NPD Stammtisch besucht.
    Nun ja, an diesem Besagten Abend muss auch ein Stammtisch gewesen sein. Die 3 Freunde waren auf dem Nachhause weg, wo dann 6 Türken und ein Russlanddeutscher auf unseren Toten Freund warteten. Zuerst ging die die Gruppe der Ausländer an der Gruppe unseres Toten Freundes Vorbei und fragten dann habt ihr Ziergarten, die Jungs gingen weiter. Die andere Gruppe hatte also das was sie wollte. Man setze zwei der Freund außer Gefecht, dann begann die Treibjagd. Man Prügelte mit ASB Schlag Stöcken auf unseren Toten Freund ein, bis er sich nicht mehr Richtig Verteidigen konnte und dann kamen die Tödlichen Messer Stiche. Unser Toter Freund, hob sein Hemd hoch und zeigte es seinen Freunden. Man Presste t-shorts auf die wunden. Einer seiner Freunde rief dann die 112 an, wo er erst einmal Erklären musste wo die hin mussten, die wüsten erblich gesagt nicht wo das sein sollte.

    Das was mich an der ganzen Sache so erschüttert ist das jetzt darum gestritten wird , war er ein Mitglied von uns oder doch nur ein Normal Bürger, das Spielt keine Rolle, der Junge Deutsche Mann musste sein Leben viel zu früh hergeben, […]

    Darum bitte ich euch Trauert in Ruhe und in Frieden mit seiner Familie, seinen Verwarnten, seinen Besten Freunden und seinen Kameraden.
    Ich sage nur, wir werden Ihn nie vergessen.

    Ruhe in Frieden mein Freund, dein Kamerad Markus

    wenn trauer, dann bitte ohne ausländerfeindlichkeit, daher teils gekürzt. was sie von den migranten – lächelten über uns – schreiben, könnte damit zu tun haben, dass diese gar nicht wussten, was ihr aufmarsch darstellen sollte, immerhin wussten viele menschen in stolberg noch gar nichts genaues über die tat – und plötzlich kommt dann ein zug teils vermumter leute im polizeikessel daher. es erklärt aber auch nicht die massiven ausländerfeindlichen rufe schon auf dem „hinweg“ zum trauermarsch. schon direkt nach ihrer ankunft und dem polizeistopp, wurden die rund 60 bis 100 „kameraden“ geschlossen über nebenstraßen an den ausgangspunkt der offiziellen rechten demo geleitet. da es noch keine polizeilichen auflagen gab, skandierten die „kameraden“ schon in der blaustraße – wo es noch gar keine migranten-läden gab – aus dem polizeikessel heraus „deutschland den deutschen, ausländer raus!“ diese später wohl polizeilich untersagte parole wurde dann im „offiziellen“ teil umgedichtet in „deutschland den deutschen, wir sind das volk“ und „türken haben namen und adressen, kein vergeben, kein vergessen.“ und wir wissen beide, wilde, sie und ich, dass auch sie eifrig skandiert haben. und dabei wurden seit jahren in stolberg lebende erfolgreiche geschäftsleute und deren ganz normalen kunden beleidigt, und das nicht, weil etwa diese menschen die täter waren, weil diese menschen lächelten – es geschah nur, weil es (für sie) türken waren(, selbst wenn diese einen dt. pass haben). mik

  40. 40 extra.nur.fuer.michael 06. April 2008 um 9:13 Uhr

    nochmal @klaus störtebecker
    klarmann hat also studiert xD. ich denke spätestens jetzt hat jeder hier gesehen dass sie jemand sind der vorgibt so ziemlich alles zu wissen, in wahrheit jedoch wahrscheinlich nur aufmerksamkeit haben will.
    zu 1. es wäre nicht schlimm gewesen wenn sie sich mal mit einem namen vertan hätten, es ging darum dass sie so getan haben als wüssten sie selber besser bescheid als leute die die opfer aus erster linie kannten, daher auch den tatvorgang.
    zu 2. wenn ich etwas zu erzählen hätte, würde ich es bestimmt nicht sinnlos auf der homepage eines ähem… freien journalisten machen, sondern bei der polizei. dass ich nicht zu der gruppe gehöre die darauf brennt den herrn klarmann unbedingt bei seiner arbeit zu unterstützen (nichts für ungut^^), weiß klarmann, denke ich mal, selber.
    zu 3. ähm… ja… genau so seh ich das auch.
    zu 4. ob sie´s mir glaube oder nicht, so früh am morgen hab ich schon lang nicht mehr so herzlich gelacht^^.
    und 5. schließe ich mich wilde an, tuhe dem herrn klarmann auch mal `nen gefallen und stelle meine kommentare zu diesem artikel ein.

    p.s.: wie sie sehen herr klarmann, habe ich mein internet wieder =)

  41. 41 Wilde 06. April 2008 um 9:34 Uhr

    Lieber mik !!!!

    Daran kannst du sehen wie Traurig und Wütend wir und auch die uns angeschlossenen waren. Hast du nicht gelesen, wir wüsten schon das es Ausländer ( Türken ) waren.

    Der Tote Marokkaner in Köln, das war Notwehr, das in der Nacht von Freitag auf Samstag nicht, das war Kaltblütiger Mord, zumal der Verstorbene Streit gehabt haben soll mit einem der Täter seinem Bruder.
    Ich erzähle dir und den anderen Mal etwas:
    Mein Stiefbruder arbeitet auf der Stadt in Köln, kannst du dir vorstellen wie das ist, wenn du als scheiß Deutscher beschimpft wirst im eigenen Land, der hat bestimmt nichts mit uns zutun, ich wohne schon seit seit ewigkeiten hier. Was meinst du wie viele Familien Bedroht würden, die Sprüche der Ausländischen Bevölkerung, kannst dich noch daran erinnern?
    Gibt und den Verbrecher, wir Richten Ihn, der soll die Straffe bekommen, die der Koran vorschreibt: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
    Bleibe einfach Sachlich, wirft uns nicht das vor, was Ausländer schon Lange machen, nur bei uns wird es Verboten, das darf man nicht Sagen.
    Es ist an der Zeit, dass alle Deutschen die Augen aufmachen.

    Ich hoffe nur, das am Tag der Beerdigung in ganz Deutschland zu Trauer Märchen aufgerufen wird und sich Tausende daran beteiligen, ob Rechts, ob Link, ob Ausländer, damit das so schnell nicht mehr passieren wird.

    Gruß Wilde

    PS: Wenn der Kleine Türke im TV sagt, bei einer Demo in Berlin, was machst du hier, er sagt, Ich bin Nationalist und Tot den Kurden, dann ist das Normal.
    Wenn Ich sage Ich bin Nationalist, dann werde Ich hier zu Lande abgestempelt als Nazi, ob von Deutschen oder Ausländern. Findest du das nicht etwas seltsam? Wenn man ihm Internet schaut, die Ausländischen Videos wo Deutsche gedemütigt werden, das ist alles Lustig? Wenn man sich umschaut auf den Schulen, da geht es nicht Lustig her, schau dich da mal um.

    ich lasse das mal in gänze hier stehen, zu dokumentationszwecken ihrer eigenen sachlichkeit. da ich selbst ja auch sachlich bleiben soll, antworte ich jedoch nicht. können sie dann sehen, wie sie wollen… eines noch: woher wussten sie, dass der/die täter türke/n war/en? nun soll es laut inoffizieller quellen ein libanese gewesen sein. aber sie schreien türken aggressiv an… sachlichkeit? mik

  42. 42 autonomer 06. April 2008 um 11:47 Uhr

    @wilde: 1. wenn du vorgestern abend, wie du behauptest, dabei warst, so hoffe ich für dich, dass du deine aussage zu den vorfällen schon bei der polizei gemacht hast. denn nach dem was du hier behauptest, wird sich wohl in den nächsten wochen der staatschutz oder die mordkommission bei dir melden. keine sorgen, deinen klarnamen bekommen die schon raus, denn auch du hast eine ip.
    2. wenn du wirklich davon ausgehst, dass rassismus das motiv für den mord war, dann verstehe ich nicht, warum du dich als reaktion darauf an einer klar rassistischen demo beteiligst. wolltest du damit den täter unterstützen?! ansonsten wäre wohl eher eine antirassistische demonstration das richtige gewesen. denn natürlich hast du recht: egal woher jemand kommt: rassismus ist rassismus. und türkische oder libanesische rassistInnen sind natürlich keinen deut besser als deutsche rassistInnen.
    3. ich möchte nicht, dass du mir diese frage beantwortest. beantworte sie einfach dir: wie gut kannstest du den jungen mann, den du hier so selbstbewusst als deinen „freund“ bezeichnest?! wie oft habt ihr persönliche gespräche geführt, wie oft warst du für ihn da, wenn er kummer hatte? und ich habe keine lust auf instrumentalisierung oder darauf, dass du mir hier irgendwelche märchen erzählst. geh einfach in dich und denk mal drüber nach… (zu behaupten, ihr wart befreundet, nur weil du denkst, dass du dadurch in eine bessere argumentationsposition kommst, ist nämlich angesichts der ereignisse mehr als nur geschmacklos). Wie gesagt. ich will nicht das du mir die frage hier beantwortest (du hast dich leider schon viel zu sehr verrannt, als dass du hier noch ehrlich sein könntest)
    4. fakt ist, dass ein mann einen anderen jungen mann umgebracht hat. dafür kann es viele gründe geben. dass du hier „hass gegen alle deutschen“ als einzig mögliches motiv unterstellst, lässt wohl eher auf deine geisteshaltung schließen als auf irgendwas anderes. aber dieses erklärungsmuster hinkt. wenn ein neonazi einen deutschen punker niedersticht gehst du doch auch nicht auf die strasse und demonstriert gegen die „deutschenfeindlichkeit“ des neonazis. das ist doch völliger quatsch. und auch wenn ein mensch ohne deutschen pass einen linken mit deutschem pass umbringt heißt es nicht, dass das „deutsch-sein“ das motiv war. da gehören einfach andere indizien zu. menschen haben mehr dimensionen als ihre staatsangehörigkeit. das müsste doch sogar dir einleuchten.
    5. ich fühle mich auch manchmal bedroht, wenn ich nachts nach hause gehe. männer (egal welcher herkunft) vergewaltigen frauen – trotzdem würde ich nicht fordern deshalb alle männer vorsorglich einzuknasten oder gar aufzuhängen (wie ich es nach deiner logik tun müsste). neonazis töten linke: dennoch würde ich nen teufel tun zu fordern, diese alle abzuschieben (probleme die eine gesellschaft produziert, müssen auch in dieser gelöst werden). „Alle zusammenschlagen!“ oder „Abschiebung!“ zu schreien, das ist faschistische politik. so etwas unterstütze ich in keinem fall. wenn ich angegriffen werde, verteidige ich mich. wenn andere angegriffen werden und wehrlos auf dem boden liegen, so helfe ich dem angegriffenen so gut ich kann. sogar wenn es ein neonazi ist, der da auf dem boden liegt. menschen haben für mich immer eine würde die es zu verteidigen gilt. egal woher sie kommen oder was sie sonst so tun. darin besteht auch einer (von vielen) unterschieden zwischen „rechtsextremen“ und „linksradikalen“.
    6. gestern gab es gegen den fascho-aufmarsch keine gegenproteste von demokratischer seite, wie euch vielleicht aufgefallen ist. aus einem ganz einfachen grund: alle außer euch haben begriffen, dass der tod eines jungen menschen viel zu dramatisch ist, als dass man ihn für ein politisches spektakel missbrauchen sollte. das letzte was man der familie im moment zumuten solle sind auseinadersetzungen auf dem rücken der leiche ihres kindes.
    7. ich hoffe, dass ihr die familie wenigsten am tag der beerdigung mit eurem ekelhaften rumpolitisieren in ruhe lasst. sucht euch lieber nen angemesseneren termin, um „in ganz Deutschland zu Trauer Märchen auf[zu]rufen“. das ist eine beerdigung. kein wahlkampftermin.

    merci. nur, seit wann, bitteschön, lässt mik seine eigene meinung unter dem nickname „autonomer“ von „fremdarbeitern“ niederschreiben? meint: bis auf wenige aussagen kann ich das voll unterschreiben. mik

  43. 43 .... 06. April 2008 um 12:06 Uhr

    was tut es zur sache, ob ein „junger deutscher“ oder ein junger ausländer ermordet wurde oder den folgen einer auseinandersetzung erlag?
    er starb nicht als junger deutscher, er starb als mensch, wie oben schon erwähnt.
    NIEMAND hat das recht, das leben eines anderes auszulöschen, egal ob antifa oder AN, ob in- oder ausländer.
    ich denke, es liegt auf der hand, dass das rechte milieu den tod des kevin nicht tatenlos hinnehmen wird, und ich erlaube mir im vorhinein schon zu behaupten, dass diese rache -in welcher form auch immer sie sich äußern wird- seelisch-moralisch verwerflich sein wird.

    ich wage auch zu bezweifeln, dass die „türken“, an deren lokalen oder geschäften sie vorbeiliefen, den mittelfinger verhöhnend erhoben, und auch wenn ich mich dahingehend irre, kann ich die (übeltäter hinter der theke^^) gut nachvollziehen.

    zum notruf: seid ihr euch sicher, dass es sich nicht um eine normale adressangabe handelte? woher soll die person am notruf-telefon wissen, mit wem sie spricht und das gespräch dahingehend weit hinauszögern (was sie meines erachtens indirekt unterstellt haben – korrigieren sie mich, wenn ich falsch liege)? das glaube ich kaum.

    „Es beschämt mich, dass es in Deutschland noch Menschen gibt, die das Leben eines Menschen so sehr mit Füßen treten indem sie es auch nach dem Tod noch ENTGEGEN den Vorstelungen der Verbliebenen instrumentalisieren. Man muss sich DESHALB schämen, deutsche zu sein.“-ich schließe mich dem an. ich kann und will mich nicht mit euch identifizieren, mensch ist mensch und für jeden gelten die gleichen rechte (erläuterung für die, die das anders sehen: das wort mensch definiert das lebewesen mensch, unabhängig von hautfarbe, religion, sexueller orientierung, herkunft, denkweise).

    worauf zur hölle seid ihr eigentlich stolz? dass ihr menschen verachtet, die genauso viel wert seid wie ihr? auf ein land, in das ihr hineingeboren wurdet? auf einen menschen, der 6millionen menschen hat umbringen lassen?
    könnt ihr verdammt nochmal nicht auf eigene leistungen stolz sein?

  44. 44 Aus Berlin 06. April 2008 um 12:50 Uhr

    Quelle: http://de.alterxxxa.info/

    „Tut mir Leid aber:

    War Kevin nie ein, wie ihr es nennt Nationalist, sondern einfach nur ein DEUTSCHER mit einer polnischen Freundin (falls ihr es nicht gewusst habt!) und außerdem hat er immer gesagt dass er keine Linken und Rechten abkann!“

    _____________________________________

    Hört auf den tod des jungen für eure politischen zwecke zu instrumentalisieren und gebt den eltern zeit sich von ihrem sohn zu verabschieden….

    Mit Antifaschistischen Gruß.

  45. 45 Unbeteiligter 06. April 2008 um 13:01 Uhr

    @Syn

    Die Jungs und Mädels in Stolberg – und anderswo – sind auf die Straße gegangen, weil sie wütend und/oder traurig waren und sind.
    Verständlich.
    Ein Mensch ist ermordet worden, und ohne diesen Aufschrei, auch unterstützt von der NPD, wäre das wieder nur eine kleine, regional auffindbare Zeitungsmeldung gewesen.
    Jetzt der NPD vorzuwerfen, man würde diesen Vorfall instrumentalisieren – nicht wirklich weit gedacht, oder?
    Vor nicht wenigen Jahren gab es die Explosion einer Handgranate auf einem Bahnhof, in deren Folge Einwanderer aus der Ex-UdSSR starben.
    Die Täter wurden nie ermittelt, die damals veröffentlichten Fahndungsfotos deuten auf eine Herkunft aus Ost-Europa hin.
    Kurz darauf wurde eine Synagoge angegriffen – von einem Libanesen und seinem Freund, ebenfall kein Europäer.( Man entschuldige, wenn ein Herkunftsland nicht richtig ist – ich habe mich damit nur so nebenbei beschäftigt.)
    Anhand dieser beiden Vorfälle wurde damals das Verbotsverfahren gegen die NPD losgetreten.
    Na, wenn das keine Instrumentalisierung ist, dann weiß keiner, oder?
    So denkt der Mensch, was andere machen ist was Schlechtes, was ich selbst mache, ist was Gutes.
    Sebnitz bekannt? Lichterketten, Anti-Rechts-Demos – und? Zeitungsente. Der Beispiele sind viele. Und ihr werdet Euch nicht wundern, aber wieder künstlich aufregen, wenn in der Zukunft mal Deutsche, wie sie es nennen werden, zurückschlagen.
    Das sowas nur den derzeit an der Macht befindlichen dient, daß das den Umsatzt und den Gewinn nur erhöht – wissen wir alle und lassen uns trotzdem teilen und beherrschen.
    Diese Entwicklung muß schnellstens gestoppt werden, sonst gibt es zum Ende dieses Jahrhunderts in Europa nur noch eine Gruppe, die das sagen hat: […]

    So. Und heute nachmittag gehe ich zum Ehrenmal für die gefallenen Soldaten unseres Dorfes, stecke eine Kerze in Brand und denke auch an die Familie des ermordeten Deutschen. Ganz ohne eine Partei, ganz ohne Antifa. Und ganz ohne Gewalt, wenn es beliebt.

    jaja, die „moslems“ – ich lösche das, klang mir etwas zu sehr nach einer anderen glaubensrichtung. mik

  46. 46 Klaus Störtebecker 06. April 2008 um 23:30 Uhr

    Diese Entwicklung muß schnellstens gestoppt werden, sonst gibt es zum Ende dieses Jahrhunderts in Europa nur noch eine Gruppe, die das sagen hat:

    Das “ Internatinale Finanzmoslemtum“?
    Die “ Urheber babarisch – asiatischer Kampfmethoden“?
    Aslo ich habe ja meinen J.G. auch gelesen und den Stil erkenne ich auch.

  47. 47 tkwm 07. April 2008 um 0:27 Uhr

    Wir brauchen dringend eine Kultur des Miteinandersprechens, anstelle einer Kultur des Aufeinandereinschlagens, der Brandstiftung und des Einanderabstechens. Denn sonst wird es noch viel mehr trauernde Eltern und Freunde geben und die Gesellschaft wird sich von uns, Rechten wie Linken, abwenden. Ein Mensch ist tot, abgestochen, egal welcher politischen Coleur, ihm gilt die Trauer, wer aber diesen Tod für wie auch immer geartete politische Zwecke mißbraucht, verdient nur Verachtung. Wer diesen Toten zu einer Eskalation mißbraucht, begeht Leichenschändung und auf den wird diese Eskalation zurückschlagen. Trauert! Aber trauert in der angemessenen Pietät.

  48. 48 Micha 07. April 2008 um 0:52 Uhr

    Hätte ein Deutscher einen Ausländer umgebracht, wäre das vermutlich sofort auf Fremdenfeindlichkeit reduziert worden, es wird halt alles immer so genutzt, wie es für den jeweiligen Standpunkt passt.
    Ich persönlich finde die Aktion der NPD auch etwas überzogen und sehe diesen Vorfall als Mittel zum Zweck der Propaganda, allerdings steckt auch Wahres dahinter!

    Wer sich Kriminalstatistiken ansieht wird schnell feststellen, dass die Ausländerkriminalität im Bereich Gewalt weitaus höher ist als die Deutsche und das bei einem Verhältnis von ca 7:1 Deutsch/Einwanderer.
    Meiner Meinung nach spricht das Bände und verlangt nach harten Maßnahmen, welche die Abschiebung von kriminellen bzw. vor allem gewalttätigen Einwanderern betreffen.

    Meine rein subjektive Erfahrung belegt leider den Verdacht, dass Ausländer öfters zur Gewalt greifen als Deutsche, erst Recht was das Zücken und Einsetzen von Waffen betrifft…aber wie gesagt, subjektiv…wer da andere Erfahrungen während seines Lebenslaufs gemacht hat, kann die ja gerne schildern.
    Allerdings meine ich damit KRIMINELLE und nicht JEDEN Ausländer, also kehrt mich nicht in die selbe Ecke mit den ganzen Neonazis.

    @ Klarmann

    Ich finde es etwas schwach von dir ausgerechnet einen traurigen Todesfall einer jungen Person als Beweismittel für die rechtsradikale Dummheit zu benutzen, auch wenn dieses Beispiel das wohl deutlich belegt.
    Geht auch anders.

  49. 49 mensch 07. April 2008 um 2:09 Uhr

    @ unbeteiligter: ich habe keinerlei probleme damit, wenn menschen ihre toten betrauern. das ist nur nachvollziehbar und menschlich. die jungs und mädels die in stolberg allerdings gestern ausländerfeindliche parolen gerufen und nicht-deutsche bedroht haben, nur weil diese nicht-deutsche sind, das hat für mich nichts mehr mit ehrlicher anteilnahme zu tun. ich will nicht in einem land leben, in dem „die deutschen“ das sagen haben. ich möchte in einem land leben, in dem menschen – egal welcher herkunft – gewaltfrei miteinander leben. in dem die würde des menschen was zählt, nicht die hautfarbe. letzte woche wurde in aachen eine demonstration von menschen angegriffen, die heute gegen gewalt wettern und am sogenannten „trauermarsch“ der npd teilnahmen. kurios, oder? und wenn „die deutschen“ wie du es nennst „zurückschlagen“, wird bestimmt wieder ein wohnhaus mit irgendwelchen migrantInnen drin in brand gesteckt.. was auch immer die mit dem mord an kevin zu tun haben sollen. es reicht aus, dass sie nicht deutsch sind.. irgendwie traurig.

  50. 50 Wilde 07. April 2008 um 7:16 Uhr

    @autonomer

    1 : Ich habe nie Behauptet ich war an diesem Abend dabei, fang an Richtig zu Lesen. Ich habe gesagt, das ich mich mit dem Jungen Mann der Dabei war unterhalten, das mal zur Richtig Stellung. Das kann Ich auch gerne dem Staatsschütz und der Mordkommission so Sagen.
    2 : Ich habe auch geschrieben: Ich hoffe nur, das am Tag der Beerdigung in ganz Deutschland zu Trauer Märchen aufgerufen wird und sich Tausende daran beteiligen, ob Rechts, ob Link, ob Ausländer, damit das so schnell nicht mehr passieren wird.
    3 :Fakt ist, da ist ein Junger Deutscher Mann zu Tode gekommen, Fakt ist auch, das es ein Ausländer waren, der ihn ermordet hat. Fakt ist auch, das man die genauen Hintergründe noch nicht kennt.
    4 : Ob es Richtig war von Seiten der NPD, Reden zuhalten, das kann ich dir nicht Beantworten, da muss du den Herrn Ingo Haller und Willibert Kunkel schon selber Fragen.
    5 :Jeder Deutsch ist ein Freund von mir. Jeder Ausländer, egal woher er kommt ist ein Freund von mir, solange er sich an unsere Gesetzte hält und nicht dem Staat auf der Tasche liegt.
    6 : Zu guter Schluss gebe ich dir noch einen Rat mit auf den Weg, Lese alles noch mal in Ruhe durch, dann schreibe noch mal und bitte schreib nicht noch mal so einen Blödsinn, du machst dich Lächerlich sonst. Du Stellst Behauptungen auf die nicht der Wahrheit entsprechen.

    Gruß Wilde

    ich möchte ihnen nun nicht zu nahe treten: aber ehe sie anderen vorwerfen, richtig das zu lesen, was sie geschrieben haben… – schreiben sie bitte künftig zumindest so richtig, dass andere auch klar und deutlich verstehen können, was sie ausdrücken wollen! und dass schreibe ich nicht, um ihnen eines auszuwischen, sondern um künftige diskussionen über richtig lesen oder richtig verstehen vorzubeugen. ihre kommentare sind manchmal wirklich sehr schwer zu lesen und zu verstehen. mik

  51. 51 autonomer 07. April 2008 um 10:36 Uhr

    @wilde:
    1. auch wenn Du Dich nur unmittelbar danach mit dem Zeugen unterhalten hast, bist Du ziemlich sicher Zeugin. Ich würde mich zu mindest mal bei der Polizei erkundigen.
    2. Stimmt. Du hast geschrieben, dass du nur hoffst, “ das am Tag der Beerdigung in ganz Deutschland zu Trauer Märchen aufgerufen wird und sich Tausende daran beteiligen, ob Rechts, ob Link, ob Ausländer, damit das so schnell nicht mehr passieren wird.“ Nun ja. Ich habe auch Deine früheren Artikel gelesen: „Wie gesagt ich würde mich nicht da Blicken Lassen, die Stimmung ist sehr Aufgeheizt das müsstest du dir doch Denken können, das kannst du auch deinen Linken Freunden Sagen.“ Klingt für mich nicht so als wärt ihr sehr offe Leute, die nett sind zu Menschen die nicht zu euch gehören (z.B. Homosexuellen, Punkern, Nicht-Deutschen, Linken etc). Und wenn Du so drohst, werde ich bestimmt nicht mehr mit Dir gemeinsam auf die Straße gehen. Und ich beteilige mich auch ein keinem „Trauermarsch“ aus dem heraus „Türken haben Namen und Adressen. Kein Vergeben – Kein Vorgesessen“ skandiert wird. Irgendwie hätte ich nämlich das Gefühl, dass ich da ganzschön um mein Leben fürchten müsste. Sorry. Aber das ist die Erfahrung die ich mit Neonazis immer wieder gemacht habe. Und ich glaub auch, dass die Nicht-Deutschen bei Eurem „Trauermarsch“ nicht den Eindruck gewonnen haben, dass ihr mit denen gemeinsam „Trauer Märchen“ machen wollt.
    3. Gehe ich hundert Prozent mit. Fakt ist aber auch, dass beide Männer mehr waren als nur „Deutscher“ und „Ausländer“. Und auch, das Männer aus der Unterschicht, die in Deutschland sozialisiert wurden, ja wohl die Haupttäter in dieser Gesellschaft sind. Die Frage ist eben, welche Gruppenkonstruktion legst Du als Motiv zu Grunde und was bringt Dich dazu?!
    4. Nun ja. In einigen der Foren der extremen Rechten konnte Mensch ja schon lesen, dass sich die Leute darüber bewusst sind, dass sie den Mord instrumentalisieren.
    5. Du schreibst „Jeder Deutsch ist ein Freund von mir. Jeder Ausländer, egal woher er kommt ist ein Freund von mir, solange er sich an unsere Gesetzte hält und nicht dem Staat auf der Tasche liegt.“ Ein deutscher Vergewaltiger ist ein Freund von Dir, weil er deutscher ist?! Tschuldigung, da muss ich Dich jetzt mal vor Deiner eigenen Aussage in Schutz nehmen. Du magst deutsche Arschlöcher doch genau so wenig wie nicht-deutsche Arschlöcher. Und wieso findest Du es schlimmer, wenn sich Leute ohne deutschen Pass nicht an die Gesetzte halten, als bei Menschen mit deutschem Pass? Das verstehe ich wirklich nicht. Dadurch wird das Verbrechen doch nicht besser und die Schmerzen tun nicht weniger weh.
    6. Wenn das Deine Meinung ist, so kann ich nicht nachvollziehen, dass Du Dir so viel Mühe machst, mir zu schreiben… ;) aber vielleicht liegt es ja daran, dass du denkst, ich sei ein freund von dir..

  52. 52 hase 07. April 2008 um 11:02 Uhr

    Ich wollte mich bei dieser wie immer großteils peinlichen Diskussion (dabei ein Lob auch meinerseits an „Autonomer“– dem schliesse ich mich auch weigehend an) raushalten, denn ich denke diese Politisierung und Polemik ist hier absolut verfehlt. Dennoch fühle ich mich gedrängt, auf einen Kommentarbeitrag zu reagieren: den letzten von „Unbeteilgter“. Dieser schreibt nämlich:
    So. Und heute nachmittag gehe ich zum Ehrenmal für die gefallenen Soldaten unseres Dorfes, stecke eine Kerze in Brand und denke auch an die Familie des ermordeten Deutschen. Ganz ohne eine Partei, ganz ohne Antifa. Und ganz ohne Gewalt, wenn es beliebt.
    An anderer Stelle schreibt noch jemand was über gefallene Kämpfer, etc.
    Whatever. Herr „Unbeteiligter“, falls Sie so einen kolossalen Unsinn machen wollen ist es Ihre Sache. Bitte behalten Sie das für sich. Dieser Vorfall hat NICHTS mit gefallenen Soldaten zu tun. Das ist, dessen bin ich mir sicher, das Bild, das die extremeren Personen des rechten Spektrum gerne hätten, aber es ist eine totale verdrehung der Tatsachen, pietätslos- auch gegenüber den tatsächlich gefallenen Soldaten, die durch das Mahnmal representiert werden (ein gerne verwendetes Wort) und schwachsinnig. Wenn Sie etwas tun wollen, dann kunden Sie der Familie Ihr Beileid. Es gibt keine gefallenen Soldaten mehr in Deutschland und so soll es bleiben. Ich hoffe Sie gewinnen bald wieder einen Sinn für die Realität.

    So- da ich mich jetzt auch in diese Dikussion eingemischt habe, in die ich gar nicht reinwollte, habe ich etwas Schuldgefühle aufgebaut.
    Mein tiefstes Beileid geht an all jene, die Kevin gekannt und geliebt haben. So etwas ist schrecklich. Mir fehlen die Worte deshalb höre ich hier auf.

  53. 53 Klar, Mann? 07. April 2008 um 11:08 Uhr

    Kurz angemerkt: das Opfer, der 19-Jährige, hatte zahlreiche Freunde mit Migrantionshintergrund. Ob er sich wohl gefühlt hätte, wenn er nun als „Kamerad“ tituliert wird und die Szenen erlebt hätte, wie die 170 Neonazis vor den Läden von Migranten vorbeizogen (s.o.), darf zumindest nach jetzigem Stand der Recherchen angezweifelt werden. mik

    PS: Kontrastprogramm der Braunszene dazu (dokumentiert):

  54. 54 Klaus Störtebecker 07. April 2008 um 12:32 Uhr

    Ganz , ganz schmierig.

  55. 55 Klar, Mann? 07. April 2008 um 12:35 Uhr
  56. 56 Carsten 07. April 2008 um 13:30 Uhr

    Wo der Herr Wilde sich hier so „vernünftig“ und als Wolf im Schafspelz gibt, sei auf seinen Eintrag im Rheinland-Forum der NPD zu dem Vorfall verwiesen, wo er schreibt:

    „Liebe Kameraden und Kameradinnen !

    Diese Tat Bleibt nicht ungesühnt, das könnt Ihr mir Glauben.
    (…)
    Wie gesagt Leute kommt alle Nach Stolberg, last uns zusammen Trauern und lass und den Täter Finden, der muß Gefunden werden.
    (…)
    Last nicht unseren Kameraden umsonst als Märtyrer gestorben sein , er glaubte an eine Sache an dir wir alle glauben. Ein Freies Deutschland für jeden Deutschen Bürger.“

    Das klingt mir doch ziemlich nach einem Aufruf zum Lynchmob…oder soll die Sühne nur per „Gruppenkuscheln“ erfolgen, werter Herr Wilde???

  57. 57 X 07. April 2008 um 15:03 Uhr

    Na, da haben die Nazis ja Glück gehabt, dass ein Ausländer der Täter war. Was hätte man bloß bei einem „Volksgenossen“ getan? Den kann man ja nicht ausweisen, und der könnte auch keinen Grund liefern, anschließend andere Ausländer als Rache anzugreifen. Wäre es nicht passiert, hätte man sich als aufrechter Nazi diesen Fall ja immer noch herbeisehnen müssen. Aber neu ist das ja nicht. Jetzt hat man endlich mal einen weiteren Grund, auch ohne Rodolf Hess einem Märtyrer zu Gedenken – und gleich mit europaweiter Mobilisierung. Wenn das nicht ein echter Glücksfall war.

  58. 58 Klar, Mann? 07. April 2008 um 15:59 Uhr
  59. 59 m.s 07. April 2008 um 16:40 Uhr

    es ist doch einfach traurig, was hier für ne scheisse geschrieben wird!!!
    ein junger deutscher wird von einer feigen ausländerbande heimtückisch ermordet, und ihr stellt diesen jungen menschen als ein opfer 2. klasse dar!!!
    weder die freien kräfte noch die npd benutzen diesen vorfall zu propagandazwecken.die medien hätten dieses abscheuliche verbrechen einfach totgeschwiegen, wenn der nationale widerstand nicht seine trauer und seinen wut auf die strassen getragen hätte.
    man will garnicht drüber nachdenken was los gewesen wäre, wenn das opfer ein „deutscher mit migrationshintergrund“(eure begriffe werden immer perverser) gewesen wäre.
    aber nein…….es war ja nur ein deutscher, dazu noch ein nationaler deutscher, ein mensch 2. klasse.
    keine lüge ist diesem korrupten system zu dreckig.
    die nationalen haben in diesem staat kein lobby, darum bleibt nur die möglichkeit einer öffentlichen veranstaltung um die landsleute über die wahrheit zu informieren.

    auch sie referieren hier nur das, was innerhalb der braunszene derzeit passiert. keiner verhöhnt das opfer, stuft es herab o.ä. aber vielleicht überhöhen es andere aus politischem kalkül, und zwar so sehr, wie es dessen freunde und verwandten nicht genehm ist. mik

  60. 60 Antifant 07. April 2008 um 17:19 Uhr

    Zuerst einmal, es ist wirklich sehr traurig was passiert ist, ein Menschenleben darf nie so einfach ausgelöscht werden.
    Auch der Familie gegenüber bzw sämtlichen Freunden des Ermordeten ist es mehr als geschmacklos wie NeoNazis jetzt versuchen ihre menschenverachtenden Ideologien damit in Verbindung zu bringen und für sie zu werben. Schlicht pietätlos. Wenn hier einige FaschistInnen versuchen so zu tun, als ob sie das doch gar nicht täten, es ihnen nur um aufrichtige Trauer ist das nichts anderes als Show. Schaut euch bitte mal diverse NaziForen an, dort wird die Maske dann fallen gelassen und der Faschismus in seiner häßlichsten Form kommt zum Vorschein. „Rache“, „Sühne“ etc liest man dann da. Noch makaberer wird das ganze wenn man nun hört, dass Kevin gar kein Rechter war..

    mein Aufruf an alle fortschrittlichen Menschen:
    Begeben wir uns nicht auf eine Stufe mit den FaschistInnen!

    ihre art des humors ist widerlich, da sie den antifaschisten (mal wieder) nur fälschen. mik

  61. 61 Klaus Störtebecker 07. April 2008 um 18:02 Uhr

    @m.s.
    „die nationalen haben in diesem staat kein lobby, darum bleibt nur die möglichkeit einer öffentlichen veranstaltung um die landsleute über die wahrheit zu informieren.“
    Du kennst Dich in der eigenen Szene nicht aus.
    Ich rate zur Lektüre von“ Blut und Paukboden“ und “ Der Schwerte-Schneider Skandal“.
    Da gibts aber ne Menge mehr.
    Eine Frage bleibt:Würde die NPD nach einer offiziellen Distanzierung durch die Eltern auf das geplante “ Heldengedenken“ verzichten?
    Das wird interessant.

    ja, es wird interessant. denn nach meinem jetzigen kenntnisstand haben sowohl die engsten freunde, als auch die eltern schon darum gebeten, dass man das ansehen des opfers nicht weiter beschädigen soll durch NPD und neonazis. mik

  62. 62 kulscheh 07. April 2008 um 21:18 Uhr

    Jetzt haben auch die deutschen Neonazis ihren Daniel Wretström. Wie praktisch, so spart man sich die alljährliche Fahrt nach Schweden. Geht ja auch ins Geld, bei den Benzinpreisen…

  63. 63 Verstand 08. April 2008 um 12:30 Uhr

    Was war es überhaupt für ein Ausländer?
    Ein Brite, ein Amerikaner oder ein Terrorist?
    Medienopfer – allesamt.
    Mal sinds schwarze, mal sinds schwule, irgendwen muss man ja hassen.
    Auch wenn alle die gleichen Menschen sind, und der ausländische faschist nicht anders denkt als der deutsche, scheiss drauf, Faust rein Gehirn aus.

    Und ganz oben in den Chefetagen dieser Welt, reibt man sich die Hände, denn ihr Plan ging auf. Vielen Dank ihr … (sucht es euch aus)

  64. 64 Bernd 08. April 2008 um 13:28 Uhr
  65. 65 Ausländer raus aus unser Land 08. April 2008 um 19:38 Uhr

    Solche Ausländer sollte man aus unser Land rauswerfen.Sowas Gehört nicht in Unser Land wir sind Deutsche es ist unser Land was muss noch alles Passieren bis sich jemand da mal mit einsetzt??es sind Genug menschen Eltern Familien Freunde die einen sehr sehr guten freund Kameraden Sohn verloren Haben wegen ein Scheiss Ausländer de rmeint in Unser Land machen zu dürfen was er will Sowas Müsste man vor die Augen der Öffentlichen Deutschen Abknallen…

    lasse diese beitrag mal stehen, auch wenn er volksverhetzend ist. aber zur dokumentation, dass sie zumindest noch von manchen ausländern was lernen können – beispielweise die recht- und -schreibung. kleiner tipp: demnächst zuerst beruhigen, dann tief durchatmen, dann langsamer denken und ebenso tippen. vielleicht klappts dann ja mit dem ausländerhass in feinstem deutsch. aber so…? mik

  66. 66 Warum??? 10. April 2008 um 12:09 Uhr

    Ich versteh es einfach nicht , wie kann man den überhaupt einen Menschen töten………..

  67. 67 Hans Hermann 10. April 2008 um 15:43 Uhr

    Hier sieht man mal wieder wie viele Pisaversager in unserem Land leben. Ich sage „JA“ zu „Ausbürgerungtests“. Jeder der daran teilnehmen möchte, hebe die rechte Hand…

  68. 68 extra.nur.fuer.michael 10. April 2008 um 16:24 Uhr

    wahnsinn hans hermann… sie tragen natürlich super zu den diskussionen hier bei mit ihren „aus-der-micky-maus-unter-witz-der-woche-gelesenen-und hier-übenommenen“ sprüchen. und wie wäre es denn wenn sie demnächst nochmal die schulbank drücken? dann hebt sich die pisastatistik bestimmt wieder an!

  69. 69 Wahr-Sager 10. April 2008 um 16:46 Uhr

    Ich finde es pervers, dass geradezu zwanghaft nach einer Verbindung des ermordeten Jugendlichen zur NPD gesucht wird, um seinen Tod zu rechtfertigen.
    Wie abgestumpft muss man als sog. „Antifaschist“ eigentlich sein? Für die Antifa ist sowieso jeder ein „Rechter“, der gegen sie ist, so dass eine Diskussion mit ihnen sinnlos ist.
    Ich selbst habe in häufigen Diskussionen genug Erfahrungen mit „Antifaschisten“ gemacht. Es handelt sich dabei in der Regel um mit Minderwertigkeitskomplexen beladene Größenwahnsinnige, die nichts anderes als ihre eigene Meinung gelten lassen und keineswegs mit echten Antifaschisten zu vergleichen sind, wie es früher die Geschwister Scholl waren. Ich schreibe dies auch immer wieder, weil es notwendig ist, da die heutigen „Antifaschisten“ Wölfe im Schafspelz sind und Antifaschismus nur vorgeben.
    Entweder man ist von Herzen Antifaschist – oder eben nicht.

    Auch sollte man mal hinterfragen, warum junge Menschen in eine Partei wie die NPD eintreten. Aber genau das machen „Antifaschisten“ nicht. Sie begnügen sich mit der bequemen Haltung, dass jeder, der in der NPD ist bzw. sich damit beschäftigt, ein brandgefährlicher (Neo-)Nazi ist und schmettern Parolen wie „Ein Baum, ein Strick, ein Nazi-Genick“. Ob der Betreffende wirklich gefährlich war, ist uninteressant – er hätte es ja werden können…

    wer konstruiert denn, ob das opfer der npd nahestand? doch wohl nur die npd… wenn kritische presse dann darstellt, dass es ein mythos ist, dann ist das eben so. der rest ihres geschreibsels ist übrigens auch mehr als npd-tauglich… mik

  70. 70 Wahr-Sager 10. April 2008 um 16:54 Uhr

    @mensch:

    „…wird bestimmt wieder ein wohnhaus mit irgendwelchen migrantInnen drin in brand gesteckt..“

    Du meinst hier wahrscheinlich „von Deutschen in Brand gesteckt“, oder? Aber warum „wieder“?

  71. 71 Wahr-Sager 10. April 2008 um 17:03 Uhr

    Apropos Daniel Wretström, der hier erwähnt wurde und im Dezember 2000 im Alter von 17 Jahren von einer Migrantenbande brutal ermordet wurde:
    Der Antifa fällt nichts anderes zu diesem Vorfall ein, als im Zusammenhang mit den jährlichen Trauermärschen für den Toten von einem Martyrium zu sprechen.
    Keine Silbe der Anteilnahme, die Anzahl der Täter wird verschwiegen, der feige Mord zu einer Auseinandersetzung umgebogen. Kollateralschäden im „Kampf gegen rechts“ werden offensichtlich in Kauf genommen.

  72. 72 Wahr-Sager 10. April 2008 um 17:11 Uhr

    „wer konstruiert denn, ob das opfer der npd nahestand? doch wohl nur die npd… wenn kritische presse dann darstellt, dass es ein mythos ist, dann ist das eben so. der rest ihres geschreibsels ist übrigens auch mehr als npd-tauglich… mik“

    Schauen Sie sich doch die Seite http://de.indymedia.org/2008/04/212525.shtml?c=on#c493511 bzw. die Kommentare an!
    Was meinen Sie denn mit „kritische Presse“?
    Dass Sie mein „Geschreibsel“ als npd-tauglich bezeichnen und damit meine Person diskreditieren, lässt in Hinblick auf Ihre Einstellung tief blicken. Danke, ich fühle mich durch Ihre selbstgerechte und arrogante Äußerung nur noch mehr in der Richtigkeit meiner Worte bestätigt.

    „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“
    Ignazio Silone (1900 – 1978), italienischer Schriftsteller, Christ ohne Kirche und Sozialist ohne Partei

    kann man personen wie sie diksreditieren oder diskredietieren sie sich von selbst? sie meinen, das beruht auf gegenseitigkeit ;) . na, dann…mik

  73. 73 Klaus Störtebecker 10. April 2008 um 17:17 Uhr

    „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“
    Ignazio Silone (1900 – 1978), italienischer Schriftsteller, Christ ohne Kirche und Sozialist ohne Partei

    Ihr zieht euch ja schon an wie Zecken. Das andere kommt auch noch.
    KAL Leute mit Kapus und Chuks….die 90 er waren leichter.
    Am besten finde ich aber immer noch, das die Nazis gerne Rosa Luxemburg zitieren.

  74. 74 Wahr-Sager 10. April 2008 um 17:40 Uhr

    „kann man personen wie sie diksreditieren oder diskredietieren sie sich von selbst? sie meinen, das beruht auf gegenseitigkeit . na, dann…mik“

    Wer sind denn Personen wie „ich“, mik? Neo-Nazis? NPD-Verbündete? ;)
    Können Sie eigentlich noch ruhig schlafen? Ich meine, unter Ihrem Bett, in Ihren Schränken… überall könnte sich ein Neo-Nazi verstecken. Ja, selbst der nette (deutsche) Nachbar von nebenan könnte einer sein. *g*

  75. 75 Wahr-Sager 10. April 2008 um 17:43 Uhr

    Interessant, wie sich der von mir erwähnte Spruch von Ignazio Silone auf derart frappierende Weise bewahrheitet. :)
    Tja, man muss die Faschisten nur etwas kitzeln – und schon zeigen sie ihre hässliche Fratze.

    stimmt. s.o. mik

  76. 76 Wahr-Sager 10. April 2008 um 17:58 Uhr

    Na, wenn hier schon zensiert wird, kann man diesen Blog wohl getrost abhaken und als Selbstbeweihräucherungs-Blog bewerten.

    keine anderen freunde als die tastatur? mik

  77. 77 Wahr-Sager 10. April 2008 um 18:21 Uhr

    […]

    thema? mik

  78. 78 Carsten 10. April 2008 um 18:44 Uhr

    Der einsame Monolog des „Wahr-Sagers“ erinnert uns alle auf traurigste Art und Weise an die Isolierung und Vereinsamung des Menschen in der heutigen „zivilisierten“ Gesellschaft.
    Da ist es dann auch kein Wunder, dass sich einfach gestrickte Menschen, um diesem Schicksal zu entgehen, zu Horden zusammenraffen und sie verbindende Grunzlaute ausstossend durch Orte ziehen um gemeinsamen Kameraden zu gedenken.
    Wer sonst nichts hat, hat dann wenigstens Volksgenossen….
    Zusammen gekuschelt friert es sich auch nicht so fürchterlich, wenn all die kalten Gedanken an den Untergang des geliebten Vaterlandes einen erzittern lassen…

  79. 79 Wahr-Sager 10. April 2008 um 18:45 Uhr

    Wie?

  80. 80 Insider 13. April 2008 um 13:37 Uhr

    traurig wie die npd diesen vorfall als propaganda missbraucht. […]

    der rest des postings konnte nicht geprüft werden und wurde aus rechtlichen gründen gelöscht. mik

  81. 81 Michael 26. April 2008 um 14:03 Uhr

    Tut mir Leid, aber als Bewohner Stolbergs hab ich die Nase voll. Ich habe einen süssen kleinen Sohn, und mittlerweile fühle nicht nur ich mich hier nicht mehr wohl! Man kann hier weder als normaler Bürger, noch als linker oder rechter in ruhe hier leben. Es ist soweit gekommen, das ich und meine Familie hier fort ziehen werden. Somit möchte ich nur klar machen, das es alles zuweit gegangen ist hier und für viele die ich kenne ist es genausoweit. Alleine fünf Bekannte ziehen ebenfalls aus Stolberg fort. Es ist traurig das es soweit kommen muss. MfG Michael

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