Rechts: Rechtsextremisten halten an „ihrem“ Märtyrer fest

Stolberg. Obschon sich Eltern und Freunde dagegen ausgesprochen haben, dass Neonazis den Tod eines 19-jährigen Opfers einer Bluttat instrumentalisieren, sind am Samstag in Stolberg rund 800 Neonazis aufmarschiert. Rund 300 Menschen demonstrierten gegen den braunen Spuk, in dessen Verlauf es zu Rangeleien zwischen Polizei und Neonazis kam. Insgesamt nahm die Polizei 31 Personen des rechten und eine Person des linken Spektrums vorübergehend fest.

Die Festgenommenen hatten laut Polizei durch ihre Vermummung und das Mitführen gefährlicher Gegenstände gegen versammlungsrechtliche Auflagen verstoßen. Unter den Neonazis wurden Zwillen, Messer, eine Axt, mit Quarzsand gepolsterte Schlaghandschuhe und Pfefferspraydosen sichergestellt. Ein Neonazi wurde wegen eines früheren Vorfalls bei einem rechten Aufmarsch wiedererkannt, die Beamten leiteten daher ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung gegen ihn ein.

Hintergrund des Aufmarsches war der Tod eines 19-Jährigen. Der Berufsschüler war am 4. April in der Stolberger Innenstadt bei einer Auseinandersetzung von einem 18-jährigen staatenlosen Mann mit Migrationshintergrund erstochen worden. Der mutmaßliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft vermutet ein persönliches Motiv für die Tat. Nach „Nachrichten“-Recherchen hatte das Opfer nur freundschaftliche Kontakte zu Einzelpersonen aus der rechten Szene, gehörte dieser aber nicht an. Eltern und Freunde des Getöteten haben öffentlich bestritten, dass dieser mit der rechten Szene sympathisiert hatte.

Dessen ungeachtet stellen Neonazis seit einer Woche die Tat im Internet, auf Flugblättern und bei bundesweiten „Mahnwachen“ als Mord an einem der ihren dar. Auch am Samstag behaupteten Redner erneut, der Verstorbene sei ihr „Kamerad“ gewesen. Ein NPD-Mann ereiferte sich gar, dass Politiker, Polizei und Medien die Eltern unter Druck gesetzt hätten, so dass diese nun „Verständnis für seine Mörder haben“. Die NPD kündigte eine Infostand- und Flugblatt-Kampagne an, um ihre Version des Falls zu verbreiten.

Polizeipräsident Klaus Oelze hat den Versuch, den Tod des 19-Jährigen zu instrumentalisieren, als „über die Maßen verabscheuungswürdig und menschenverachtend“ bezeichnet. Die Polizei war am Sonnabend mit rund 1.500 Beamten im Einsatz. Die Stolberger Innenstadt war über Stunden abgeriegelt. Am 26. April will die NPD noch einen „Trauermarsch“ in Stolberg abhalten. [© Michael Klarmann; für AN (Politik)]

Siehe zum Tag auch HIER , HIER und HIER. Über die Tat und ihre Vereinnahmung hat „Klarmanns Welt“ mehrfach ausführlich berichtet; Interessierte nutzen bitte die Suchmaske oben rechts im Blog und geben die Begriffe „Stolberg“ oder „Märtyrer“ ein.


48 Antworten auf “Rechts: Rechtsextremisten halten an „ihrem“ Märtyrer fest”


  1. 1 Klar, Mann? 12. April 2008 um 22:19 Uhr
  2. 2 REDICAL 13. April 2008 um 12:48 Uhr

    „Es wurde eine Reihe von verbotenen Gegenständen sichergestellt. Dazu gehörten Zwillen, Messer, eine Axt, Quarzhandschuhe und Pfefferspraydosen. Gegen einen Versammlungsteilnehmer wurde ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.“ Die Nazis ham dochn Rad ab!

  3. 3 NW 13. April 2008 um 13:23 Uhr

    Aha. Und was hattet ihr dabei das nicht gefunden wurde? Haste la Vista…

  4. 4 zzzz 13. April 2008 um 13:28 Uhr

    naja wenn du jetzt die zwillen,messer,die axt und die pfefferspraydosen weg lässt könntest du vielleicht sogar recht haben

  5. 5 Klar, Mann? 13. April 2008 um 13:30 Uhr

    @alle: Bich ich froh, dass heute früh der Server ausgefallen ist – sonst wäre der virtuelle Kindergarten sicher noch vor der „Sendung mit der Maus“ am Wortrandalieren am Tun am Sein gewesen…oder so. mik

  6. 6 Tim Rainer 13. April 2008 um 14:00 Uhr

    Erstmal vorweg toller Blog, gute Informationen zu diesem lästigen, aber leider wichtigen Thema Rechtsextremismus.

    Eine Frage an das Selbstverständnis des Autoren habe ich dann aber doch: Wieso werden die Bilder auch hier unkenntlich gemacht?
    In wie fern ist das Abweichen von journalistischen Standards hin zu in Szenekreisen verbreiteten Doktrinen richtig und wichtig? Wer auf eine Demo geht, muss doch auch davon ausgehen, sein Bild in der Presse wiederzufinden, solange es sich nicht um Portraitphotos einzelner DemonstrantInnen handelt, sehe ich auch kein Problem, wenn ein freier Journalist seine Photos in Klarform veröffentlicht.

    Sonst aber hier nochmal ein großes Lob an den Autoren dieser immer sehr informativen und wichtigen regionalen Informationen…

    merci. ich habe dieses eine bild leicht anonymisiert, da dies aufgrund persönlicher gründe einer der personen so sein sollte. darauf kann ich allerdings bis auf weiteres nicht konkreter eingehen und bitte in diesem fall um verständnis. mik

  7. 7 Aachener 13. April 2008 um 14:41 Uhr

    Angeblich sind auf der rechtsextremen Krawalldemo sogar Eltern mit ihren kleinen Kindern gewesen.

    Wenn das stimmt, ist das unverantwortlich.

    Was stand noch auf den rechtsextremen Flugblättern, die an Schulen aufgetaucht sind?

    „Laßt nicht zu, daß sie Eure Kinder töten.“

    ich habe ein junges paar in „hooligan“-shirts mit einem kleinkind gesehen. das trio hielt sich meines wissen nach auf dem hinmarsch im hinteren, krawall-freien rechten aufzug auf. mik

  8. 8 Klaus Störtebecker 13. April 2008 um 15:07 Uhr

    Wieso werden die Bilder auch hier unkenntlich gemacht?

    Hm….leider hat sich die unangenehme Praxis breit gemacht, Leute gezielt ab zu lichten und dann gegen sie Gewalt aus zu üben ( siehe Fettdonnerstagvorfall Aachen Markt).

    Ganz deutlich gesagt, werden die Photos hier, alle sehr aufmmerksam nach „bekannten Gesichtern“ untersucht.
    Diese Praxis entwickelt sich zu einem ernsten Problem und zu einer Gefahr für die Demokratie.
    Die Teilnahme an einer Demonstration garantiert Ihnen faktisch das erleben von physicher Gewalt im späteren Leben.

  9. 9 Marko70 13. April 2008 um 15:25 Uhr

    Wieso muß Klarmännchen nur so maßlos übertreiben? – Klarmann hör entlich auf zu lügen – „Unter den Neonazis wurden Zwillen, Messer, eine Axt, mit Quarzsand gepolsterte Schlaghandschuhe und Pfefferspraydosen sichergestellt“.

    das müsste ehr heißen – Stiefel mit Stahlkappen – Mundschutz – und div. Delikte nach §86a sowie Vermumung(Wenn das tragen einer Sonnenbrille mit gleichzeitigem Tragen einer Kopfbedeckung strafbar ist!)wo du recht hast bei den Handschuhen.

    beschwerde bitte an PP und ddp richten. und: wir sind nicht per du, wenn ich mich recht erinnere. mik

  10. 10 Marek 13. April 2008 um 16:22 Uhr

    Lieber Herr Klarmann

    Ich würde gerne wissen,ob weitere Fotos beider Demonstrationszüge veröffentlicht werden??

    glaube eher nicht. falls doch, wird es noch dauern… mik

  11. 11 Klar, Mann? 13. April 2008 um 19:40 Uhr

    Aus Sicht der Gegendemonstranten:

    Zum gestrigen Nazi-Aufmarsch bezieht der Anmelder und Versammlungsleiter der Gegenproteste wie folgt Stellung:

    800 gewaltbereite Neonazis konnten durch Stolberg marschieren und Migranten bedrohen, und das trotz massivstem Polizeieinsatz. Stolberg war am Morgen des 12. April gleich einer Geisterstadt, je nach Blickwinkel auch gleich einer Festung. Tagelange Flugblatt-Aktionen der Polizei unter der Stolberger Bevölkerung erzeugten eine Bedrohungskulisse, als wenn ein Bürgerkrieg bevorstünde. Anstatt die Stolberger Bürgerinnen und Bürger zur massiven Teilnahme an den Gegenprotesten aufzurufen, wurde das falsche Märchen von der Gewalt von Rechts und Links verbreitet. Das ist Ausdruck einer völlig falschen Einschätzung von Polizei und Lokalpolitik über das Ausmaß der tatsächlichen Gefährlichkeit der gewaltbereiten Neonazis. Gleichzeitig zeugt dieses Agieren von der Angst, dass sich breite Teile der Bevölkerung mit den Zielen und Inhalten von Linken und Antifaschisten identifizieren könnten.

    Am gestrigen Samstag ist letztendlich nun mehr als deutlich geworden, dass die Neonazis von vorneherein keinen Trauermarsch organisieren wollten. Schlaghandschuhe, Teleskopschläger, Zwillen, Feuerwerkskörper und andere Waffen wurden von der Polizei sichergestellt, während der rechten Demonstration kam es zu zum Teil massiven Angriffen auf Polizisten. Der rechte Marsch in das hauptsächlich von Migranten bewohnten Mühlenviertel war als reine Provokation gedacht – mögliche Opfer unter der Bevölkerung wären wohl einkalkuliert gewesen.

    Vor diesem Hintergrund hatte ein lokales Antifaschistisches Aktionsbündnis zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Zu diesem Bündnis gehörten u.a. VVN/BdA, DIE LINKE, Linksjugend [`solid], Antifa, SAV und viele andere. Neben der Tatsache, dass keine Nazi-Demonstration ohne Gegenproteste stattfinden sollte mit dem Ziel, solche Aufmärsche zu verhindern, gab es andere wichtige Gründe dafür:

    - Stolberg darf nicht zu einer Wallfahrtsstätte für Neonazis werden. Genau dies wollten die Neonazis nämlich: den Tod eines Jugendlichen für sich instrumentalisieren, analog zum schwedischen Salem, wo jährlich tausende Nazis aus ganz Europa zu einer „Märtyrer-Demonstration“ aufmarschieren. Nur durch massive öffentliche Gegenproteste kann dies in Stolberg verhindert werden.
    - In der Öffentlichkeit haben Familie, Freunde, Schulkameraden und Lehrer deutlich gemacht, dass das Opfer kein organisierter Neonazi war. Mindestens ein Lehrer hat sogar an der Gegendemonstration teilgenommen. Wünschenswert wäre es gewesen, die Freunde des Opfers hätten während des Gegenprotestes gesprochen. Aber wohl aus Angst vor möglichen Folgen sind sie verständlicherweise im Hintergrund geblieben.

    Trotzdem ist von der Demonstration ein deutliches Signal gesetzt worden: Wir lassen Stolberg nicht zur Wallfahrtsstätte werden.

    Denn trotz kürzester Mobilisierungszeit ist es gelungen, rund 450 Menschen zur Demonstration zu mobilisieren. Darunter auch viele Migranten und Jugendliche aus Stolberg selbst, die sich trotz des massiven Polizeieinsatzes nicht haben abschrecken lassen. Viele Rednerinnen und Redner fanden sich bereit, auf der Demonstration aufzutreten. Darunter Manfred Engelhardt, Verdi-Mitglied und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerkspersonalräte NRW, Nina Baucke vom Landesvorstand der Linksjugend [`solid] (Köln) und Wolfgang Dreßen vom Landesvorstand DIE LINKE-NRW.

    Dass es trotz allem nicht gelungen ist, den Naziaufmarsch zu verhindern lag hauptsächlich daran, dass das massive Polizeiaufgebot trotz aller Auflagen die Demonstration der Neonazis ermöglichte. Polizeipräsident Klaus Oelze scheute anscheinend die Möglichkeit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht. Lieber versetzt man die Bevölkerung in Ängste über einen „Belagerungszustand“. Die Gegendemonstration jedoch belegte man gleich mit einem „Sofortigen Vollzug“, was nichts anderes bedeutet, als dass jedes Rechtsmittel gegen die erteilten Auflagen vorerst wirkungslos gewesen wären.

    In einem Offenen Brief hatte sich zuletzt auch das Aachener „Bündnis gegen Rechts“ an den Polizeipräsidenten gewandt und von einer „völligen Fehleinschätzung über die Bedrohung von rechts“ gesprochen. Diese Äusserung ist und bleibt, vor allem nach den Erfahrungen der letzten Wochen und Monate, völlig richtig. Aber es sind doch dann keine zwei verschiedenen Paar Schuhe, deshalb auch folgerichtigerweise zu den Gegenprotesten zu mobilisieren. Allen voran der DGB hätte mit Leichtigkeit hunderte Kolleginnen und Kollegen nach Stoberg rufen können. Die Gewerkschaften haben eine historische Verantwortung, ein Erstarken der Neonazis zu verhindern.
    Die gestrigen Gegenproteste waren alles andere als ein Aufzug sogenannter „linker Chaoten“, vor denen die Polizei gewarnt hatte. Trotzdem fanden nur wenige Gewerkschafter den Weg dorthin. Dies muss sich am 26. April ändern.

    Marc Treude
    Mitglied des Rates der Stadt Aachen, DIE LINKE

  12. 12 Klar, Mann? 13. April 2008 um 19:58 Uhr

    Aus Sicht von Christan Worch, Anmelder des rechten Aufmarsches (Auszug):

    […] Nach der obligaten Verlesung der Auflagen ergriff der örtliche NPD-Vorsitzende Willibald Kunkel das Wort. Willibald Kunkel erwies sich gewissermaßen als Wunderwaffe gegenüber der Behörde: Kaum hatte er zu reden begonnen, erhielt ich von meinem polizeilichen Kontaktbeamten die Mitteilung, welche der Ordner zugelassen seien… Wir werden aufmerksam beobachten, ob auch in anderen Fällen die behördliche Verzögerungstaktik ein rapides Ende findet, wenn Willibald Kunkel zu reden beginnt. Sollte sich das methodisch bestätigen, werden wir von diesem Mittel öfter Gebrauch machen! […]

  13. 13 NW 13. April 2008 um 20:59 Uhr

    Klarmann zeigen Sie bitte den vollstaendigen Bericht der Rechten! Mir wir jedes mal anders, wenn ich die einseitigen Antifaberichte dazu lese! Luegen und Tatsachenverfaelschungen vom feinsten. Ich muss zugeben das viele Autoren auf meiner politischen Seite auch nicht immer fair bleiben, aber so schlimm wie es die Linksfaschisten machen ist wirklich nicht. „Wir“ sollen alle gewalttaetig sein? Sicher sind viele von uns das, aber die Antifa nennt sich selber „militant“, ist also genauso gewaltbereit! Afa hoert auf zu Luegen ihr Zwerge!!

    einfach tief durchatmen…mik

  14. 14 NW 13. April 2008 um 21:37 Uhr

    „Anti“-Faschist Klarmann… „Bombenhagel auf …“ nene Klarmann kommen Sie mal auf den rechten Weg ;) Das was sie unterstuetzen ist plumte Antideutschlandhetze. „Bomben Harris do it again“ das haben Sie in Dresden am 16. Bestimmt mitgerufen!? Oder waren Sie nicht mit Ihren Genossen Vorort?

    können sie auch etwas anderes, als vorurteile und unterstellungen gegenüber jenen zu äußern, denen sie vorurteile, unterstellungen und lügen vorwerfen? mik

  15. 15 NW 13. April 2008 um 21:48 Uhr

    Kann ich, kann ich! Nur dann antworten Sie fuer mich viel zu unangagiert. Siehe vorletzter Beitrag. Willkommen in Multikultopia!

  16. 16 check it! 13. April 2008 um 21:54 Uhr

    @ NW
    ihr seid nicht alle gewaltbereit? mag sein. ich bin antifa und nicht militant. also was?
    aber sollen wir deshalb mit menschen reden die anderen menschen das recht zu leben absprechen? nur weil sich einzelne von euch als gewaltlos bezeichnen werden eure faschistischen und rassistischen ansichten nicht diskutabel.

  17. 17 NW 13. April 2008 um 22:21 Uhr

    Dann gehoerst du nicht zu der Antifa die sich immer als die militante „Fight Back-Group“ bezeichnet? Also ich kenne nur richtige Antifanten und keine Schisser-Antifas! Zwar gibt es sicher viele moechtegern Antifas aber fuer mich sind das SAV/DIE LINKE Lutscher. Wobei die Antifa gemessen im Mann gegen Mann Kampf nicht viel zu bieten hat. Aber immerhin gibt es mutigere als die „Standard-Linken“! Go ahead so lang ihr noch koennt! Antifa zerschlagen! Das ist mein Motto! :)

  18. 18 Roter Prolet 13. April 2008 um 23:01 Uhr

    @ nw
    ich finde es total lustig
    wie sich nazis immer in den bereichen der linken verbeisen
    auf die sie ihrer meinung nach gut eingehen können
    und genau des wegen reden sie von der antifa immer
    entweder von „zecken“ (punks) oder von den antideutschen

    das der grosteil der organisierten antifas weder antideutsch noch „zecken“ sind wird ausgeblendet

    mal davon abgesehen was hat ein ach so freidlicher nationalist der den linken gerne vorwirft faschisten zu sein gegen die bomben auf das 3. reiche?

    der führerstaat an sich bietet doch schon mehr als genug der faschistischen substanz die sie doch ablehnen wen die linken ja faschisten sind

    zur demo im allgemeinen
    seit jahren jammert ihr rum und nun trifft euch mal ein wenig repression
    und schon jammert ihr in foren wie die bullen euch behandeln
    denkt doch einfach mal nach
    wenn ich mir schwarze sachen einpack dann weis ich das ich gegebenenfals nicht erkannt werden will
    wenn ihr friedlich seid braucht ihr kein schwarzen sachen und wenn
    nicht dann höhrt auf zu weinen wie kinder die mal mit dem Sandförmchen auf den kopf bekommen haben
    kennst du die bilder aus genua ?
    so kan repression auf linker seite aussehen und denoch gibt es menschen wie Carlo (rip genosse rotfront!) die ihren kopf hin halten

    also bevor ihr zum taschentuch greifen müst weil es mal ein paar festnahmen gab denkt mal nach zu was das system fähig ist wen man es zur kraftprobe heraus fordert
    wie eine solche kraftprobe aussehen kan konnte man beim G8 in deutschalnd sehen
    aber dafür habt ihr nicht die eier!

    sicher ist auch das eine linke demo von der prolizei sofort auf gelöst werden würde wenn es zu steinwürfen gegen die polizei kommen würde
    ich habe schon mit bekommen wie demos aufgelöst wurde weil die seiten transparenten nicht auf geknotet werden

    künftig beachten: rechtschreibung. oder sind sie der wilde von der linken seite? mik

  19. 19 Klaus Störtebecker 13. April 2008 um 23:22 Uhr

    @NW
    Mann, tu tust deiner Sache echt keinen Gefallen wenn Du hier den „Hausherren“ anpisst!
    Abgesehen davon, hast Du einfach Unrecht.

  20. 20 Ellen 13. April 2008 um 23:28 Uhr

    Na klar halten die Rechten an ihrer Wunschvorstellung fest.
    Wie sonst sollten Sie einen wie auch immer gearteten verlogenen Mythos pflegen können.
    Denke, da unterscheiden sich weder alte und neue Rechte.
    Hinzu kommt, dass es meist ideologische Verblendung, Verlogenheit, Idealisierung und Unterwürfigkeit sind, die zur pathologischen Psyche dieser „Herrschaften“ gehören.
    In der Nacht zum 28. Februar 1933 war es auch eine unbewiesene Behauptung, die dazu führte, dass dem so genannten „Reichtagsbrand“, ein Verbot der Grundrechte der Weimarer Verfassung folgte.
    Die Nazis damals nahmen das Ereignis als „das“ Fanal um mit Verfolgung und Vernichtung zu beginnen.
    Heute stabilisieren deren „Enkel“ und „Urenkel“ vorrangig nur das eigene Ego. Wollen wir mal hoffen, dass es dabei bleibt.
    „Also nur um alten Wein in neuen Schläuchen!“
    Oder sollte ihr gestriger Massenauflauf dazu dienen, dem angedachten, bundesweiten NPD-Verbot „moralisch“ entgegen zu wirken?
    „Sagen wir mal so: „Jeder blamiert sich selbst so gut er kann!“

    In diesem Sinne freundliche Grüße

    Ellen

  21. 21 Nur ich... 14. April 2008 um 7:02 Uhr

    Weia! jetzt fangt doch nicht an mit denen zu diskutieren!

  22. 22 Klar, Mann? 14. April 2008 um 11:44 Uhr
  23. 23 Klar, Mann? 14. April 2008 um 11:50 Uhr
  24. 24 Klaus Störtebecker 14. April 2008 um 12:05 Uhr

    Na…am 7.5 wird Herr Linden die Karre schon aus‘m Dreck ziehen!

  25. 25 Volkssturm Rheinland 14. April 2008 um 15:08 Uhr

    na wenn das alles war was die antifa am 12.4 zu bieten hatte dann weiss ich wieder warum man vor solchen gestalten keine angst haben muss…weil gesehen habe ich keine….in diesem sinne ….. bis zum 26.4……KEIN VERGEBEN KEIN VERGESSEN

  26. 26 Klar, Mann? 14. April 2008 um 19:12 Uhr

    Innenansichten aus dem NS-Block (Neonazi-Video mir Neonazi-Rock):

  27. 27 Klar, Mann? 14. April 2008 um 19:23 Uhr
  28. 28 Klar, Mann? 14. April 2008 um 19:50 Uhr
  29. 29 Carlo Giuliani 14. April 2008 um 21:03 Uhr

    man sollte sich mal den kommentar der vorsitzenden des stolberger bündnisses gegen radikalismus reinziehen: es werde keine gegendemonstration von ihrer ( dem bündnis) aus geben, da man sich nicht von den nazis die termine diktieren lasse. wahnsinn…wann will die gute frau denn auf die strasse??? organisiert sie demnächst ein fröhliches grillfest im sommer, einfach mal so??!! auf solche kommentare komme ich einfach nicht klar.man soltle eine demo der rechten gehirn-[…] zum anlass nehmen zu zeigen das eine stadt kein rechtes gesocks will.reclaim your city, sozusagen.wege blockieren und nazi-demo stören!!! das muss der auftrag sein und der aufruf.wieso gibt es denn ein bündnis´gegen radikalismus wenn es nie in erscheinung tritt? achso..wahrscheinlich sind die „linken chaoten“ ja wieder da..die sind ja auch radikal.danke bündnis…ihr seid […]!man man man..das kann ja echt nicht wahr sein.
    in diesem sinne…
    alerta alerta – antifascista

    etwas weniger gestänker…danke. mik ps. mal am 26.4. ansprechen.

  30. 30 Carlo Giuliani 14. April 2008 um 21:18 Uhr

    was heisst hier gestänker? ;-) wir waren definitiv viel zu wenige am samstag!!! und da helfen solche aussagen nicht wirklich…denke ich jedenfalls

    wortwahl war gemeint. mik

  31. 31 martin von der gelichen IP wie Klau S. 14. April 2008 um 22:13 Uhr

    „mal am 26.4. ansprechen“
    Unbedingt.
    persönliche Einladungen an die Leute werde ich morgen verfassen!
    Auf handgeschöpften Bütten mit Goldrand!
    Sowas lasse ich mir was kosten……
    und dann “ Absage!“ =pol.Selpstmord.
    Wird spitze.

    supi. sie interpretieren persönliche botschaften meinerseits auf pers. mails seinerseits. ganz große kunst. mik

  32. 32 Klar, Mann? 14. April 2008 um 22:36 Uhr
  33. 33 Klar, Mann? 14. April 2008 um 22:41 Uhr

    Innenansichten aus dem NS-Block (Neonazi-Video mit Neonazi-Rock) 2:

    In einer Sequenz sieht man vor einigen Foto-Journalisten, die etwas erhöht auf einem Absperrgitter der Polizei stehen, aufsteigenden Rauch. Dieser rührte von einem gezielten Wurf mit einem Kracher (Kanonenschlag?) auf die Pressevertreter (der Autor dieser Zeilen war zu der Zeit an anderer Stelle). mik

  34. 34 Nur ich... 14. April 2008 um 23:05 Uhr

    @ „Volkssturm Rheinland“

    ich hab mir grad fast vor Lachen in die Hose gemacht!!!

    Den Volkssturm möcht ich aber sehen: 70-jährige und kleine Kinder!
    Obwohl: So isser halt, der „Volkssturm“! genau wie die „modernen Nazis“

    Und immer wieder: „Im Hürtgenwald, da liegen eure Opas…“
    (Meiner lag vor Leningrad (heute St. Petersburg) und hat ordentlich was auf die Mütze bekommen – zu Recht!

    und ich lache noch immer…
    (Klarmann hoffentlich auch)

  35. 35 Ellen 15. April 2008 um 9:15 Uhr

    „Carlo Giuliani 14. April 2008 um 21:03 Uhr
    man sollte sich mal den kommentar der vorsitzenden des stolberger bündnisses gegen radikalismus reinziehen: es werde keine gegendemonstration von ihrer ( dem bündnis) aus geben, da man sich nicht von den nazis die termine diktieren lasse. wahnsinn…wann will die gute frau denn auf die strasse???“

    Carlo, dein/ihr Ärger ist inhaltlich SEHR gut nachvollziehbar.
    Mich befremdet die Aussage des „Bündnisses“ ebenfalls.
    Mag mich von Bremen aus nicht besserwisserisch einmischen. Das Thema rechte Gewalt ist hier ebenfalls nicht fremd.
    Gleichwohl erstaunt mich, ist es mir unverständlich, wieso die BürgerInnen der Stadt Stolberg sich noch nicht einmal zu einer Demo „Gegen Rechts“ inspiriert fühlen, nachdem bereits letzten Samstag ca. 800 Rechte in ihre Stadt einfielen, durch ihre Strassen trampelten.

    Sich unter diesen Bedingungen G E M E I N S A M gegen rechte Gewalt zu positionieren, dürfte meines Erachtens, unter den gegenwärtigen Bedingungen, doch nicht allzu schwer sein.
    (Und sei es auch nur in Form einer Lichterkette, wenn denn schon garnix anderes mehr geht).
    Wo sind die demokratischen Parteien, die Gewerkschaften, etc., wo sind ihre öffentlichen Stellungnahmen, ihre Aufrufe zu einer Demo, die Mobilisation ihrer Mitglieder??? – G E G E N R E C H T S -
    Wenn das „Bündnis“ versagt, heißt es doch wohl hoffentlich nicht, dass die Einzelorganisationen nun einen „Maulkorb“ haben, oder?

  36. 36 Klar, Mann? 15. April 2008 um 12:13 Uhr

    RTL-Nachtjournal über ANs und Stolberg:

    http://bilder.rtl.de/podcast/vp_nachtjournal/RTL_Nachtjournal_20080414.mp4

    [Beitrag beginnt etwa nach einem Drittel der Sendung.]

    Unterdessen bei YouTube als zugeschnittene Fassung zu sehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=5ruZrU9WTj8

  37. 37 check it! 15. April 2008 um 12:34 Uhr

    @ NW
    warst du nicht grade noch so gewaltfrei? nun schwafelst du hier vom kampf mann gegen mann, von zerschlagen und sogar davon das friedliche antifas keine echten antifas währen. in deinem kopf geht so einiges durcheinander fürchte ich.

    aber niedlich wie du versucht hast das märchen den gewaltfreien nazis zu erzählen und gleich im 2ten post über deine eigne menschenverachtende ideologie stolperst. wirklich sehr sehr niedlich. manche deiner kameraden haben da aber bei der propagandaschulung besser aufgepasst. die halten ihr spiel zumindest mehr als zwei kommentare lang durch. aber vermutlich sind die auch keine 16 mehr.

  38. 38 Volkssturm Rheinland 15. April 2008 um 13:01 Uhr

    […]

    tststs…wortwahl. mik

  39. 39 check it! 15. April 2008 um 13:40 Uhr

    @ volkssturm rheinland
    ich währe an eurer stelle auch mies drauf. mit 70 noch an die front damit die bonzen in berlin ein besseres leben haben. dann auch noch die 12 jährigen wegen fahnenflucht erschiessen, da kommt man sich schon scheisse vor. aber waren ja alles helden, und das reich kommt wieder. dann geht der mist bestimmt wieder von vorne los. und 16 seid ihr trotzdem. geistig auch eher mal 11 oder 12.

  40. 40 Volkssturm Rheinland 15. April 2008 um 14:04 Uhr

    na ja soviel zum thema meinungsfreiheit….von links erlaubt von rechts zensiert das sagt wohl alles..ihr seit einfach nur lächerlich

    warum hängen sie dann hier rum, wenn „wir“ so lächerlich sind. tschüss! mik

  41. 41 Volkssturm Rheinland 15. April 2008 um 17:35 Uhr

    @mik tja das kann ich ihnen sagen ,weil es leute gibt die auch gerne lachen

    hahahaha. mik

  42. 42 Bobso 15. April 2008 um 17:52 Uhr

    @Klar, Mann:
    Seit wann ist BLOOD FOR BLOOD (Musik im ersten Video) Rechtsrock?
    Bitte um Korrektur!

    gut, is kein spezifisch rechter hatecore, der aber bei rechten sehr beliebt ist. mik

  43. 43 Dgl 15. April 2008 um 18:20 Uhr

    Moin!
    Zunächst: Seit ich mal was über Deine Arbeit in der OX gelesen habe,
    schaue ich auch hier (dann und wann) vorbei. Respekt dafür.
    Dann: (weil es quasi der mik-blog des Nordens ist (nein, nicht wirklich)) ->
    recherche-nord über stolberg:

    Bericht

    Bilder

    MfG Dgl

  44. 44 Klar, Mann? 17. April 2008 um 19:57 Uhr
  45. 45 Klar, Mann? 21. April 2008 um 8:22 Uhr

    Bericht im WDR-Magazin „Westpol“:

    http://www.wdr.de/tv/westpol/beitrag/2008/04/20080421_npd.jhtml;jsessionid=GA5KHHPBW1300CQKYXEUTIQ

    [Unter diesem Link gibt es bislang nur das Manuskript der Sendung; das Videofile ist noch nicht online gestellt, soll aber bald folgen (abrufbar dann über den Link unter dem Beitrag)]

  46. 46 Klar, Mann? 21. April 2008 um 8:41 Uhr
  47. 47 Klar, Mann? 21. April 2008 um 15:32 Uhr
  48. 48 Klar, Mann? 23. April 2008 um 8:59 Uhr
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