Rechts/GegenRechts: Neonazi-Aufmarsch und Gegenproteste in Stolberg [update/fotos]

Stolberg. Nachdem in Stolberg schon am Freitagabend 1.200 Menschen gegen Rechtsextremismus und Ausländerhass demonstriert hatten, haben am Samstag erneut 850 Menschen ein Zeichen gegen Rechts gesetzt. Anlass für die Protestveranstaltungen war ein NPD-Aufmarsch der sich „gegen Ausländergewalt“ richtete. Wegen der Demonstrationen am Samstag war die Innenstadt wieder über Stunden abgeriegelt.

An dem Protestzug der NPD nahmen 450 Rechtsextremisten teil. Wie berichtet instrumentalisiert die rechte Szene den Tod eines jungen Mannes nach einer Auseinandersetzung, weil der 18-Jährige, der das Opfer Anfang April erstochen haben soll, ein Migrant war. Schon zweimal sind daher Neonazis in Stolberg aufmarschiert, wobei es am 12. April zu Rangeleien zwischen ihnen und der Polizei gekommen war. Damals nahmen die Beamten 31 Neonazis in Gewahrsam.

Der NPD-Aufmarsch und die Gegenproteste verliefen am Samstag weitgehend ohne Störungen. Im Einsatz gewesen sein sollen mehr als 1.500 Polizisten. Laut Polizei wurden zwanzig Personen aus beiden Lagern in Gewahrsam genommen, überwiegend wegen Verstößen gegen das Versammlungs- und Vermummungsgesetz. Vierzehn Teilnehmer aus beiden Lagern erhielten Platzverweise.

Während die Nazigegner aus der Region und dem benachbarten Grenzland angereist waren – unter ihnen befand sich aber auch die ehemalige WASG-Rebellin Lucy Redler aus Berlin –, waren die Neonazis aus ganz Deutschland nach Stolberg gekommen. Unter ihnen befanden sich NPD-Parteichef Udo Voigt, NPD-Generalsekretär Peter Marx, der Bundesvorsitzende der NPD-Jugend, Michael Schäfer, das einschlägig vorbestrafte NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise, der aus Herzogenrath stammende stellvertretende rheinland-pfälzische NPD-Vorsitzende, Sascha Wagner, der erst vor vierzehn Tagen aus der Haft entlassene Kölner Neonazi Axel Reitz und der Hamburger Neonazi Christian Worch.

Worch sagte, er wolle nun jährlich in Stolberg einen „Trauermarsch“ für das Todesopfer abhalten. Nazigegner kündigten daher an, verhindern zu wollen, dass die Kupferstadt ein „Wallfahrtsort“ der Neonazis werde. [© Michael Klarmann; für AN (Politik)]

Dokumentation: Polizeibericht zu Neonazi-Aufmarsch und Gegenproteste in Stolberg (von Samstag)

Stolberg. Wieder war ein Großaufgebot der Polizei erforderlich, um die Sicherheit in der Stolberger Innenstadt zu gewährleisten und die Demonstrationsfreiheit zu ermöglichen. Polizeibeamte aus verschiedenen Teilen von Nordrhein-Westfalen und die Bundespolizei unterstützten diesen Einsatz.

Unter dem Thema „Gegen Ausländergewalt und Inländerfeindlichkeit – Kriminelle Ausländer raus!“ versammelten sich etwa 450 rechtsgerichtete Demonstranten. Bis zu 850 Teilnehmer zählte die Gegenveranstaltung „Stolberg wird kein Wallfahrtsort – Neonazis stoppen“. Streng erteilte Auflagen des Polizeipräsidenten und die konsequente Verfolgung von festgestellten Verstößen gegen die Rechtsordnung führten zu weitestgehend störungsfreien Veranstaltungen.

Nach dem derzeitigen Stand (Samstag, 26.4, zirka 17 Uhr) wurden insgesamt 20 Personen aus beiden Lagern in Gewahrsam genommen – überwiegend wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. 14 Teilnehmer erhielten Platzverweise. [Nach ersten Erkenntnissen von Samstag, 26.4., 15 Uhr, handelte es sich bis zum Nachmittag hierbei um 17 Verstöße gegen das Versammlungsgesetz oder gegen das Vermummungsverbot durch Linke; 5 vorläufige Festnahmen gab es bis dahin im Bereich der Rechtsextremisten, die teilweise gefährliche Gegenstände wie Waffen mit sich führten; mik.]

Polizeipräsident Oelze lobte ausdrücklich die Stolberger Bürger und Geschäftsleute, die erneut Verständnis für die Einsatzmaßnahmen zeigten und die unvermeidbaren Beeinträchtigungen gelassen hinnahmen. [Textquelle: Polizeibericht (im Verlauf des Wochenendes mehr dazu bei „Klarmanns Welt“]

Fotoserie

Zu den Antinazi-Kundgebungen am Freitag und Samstag sowie zum NPD-Aufmarsch findet sich HIER eine Fotogalerie. Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt und ohne vorherige Anfragen nicht weiter zu verwenden. Um die Bilder sehen zu können muss der Browser Cookies akzeptieren, sonst erscheint eine Fehlermeldung. Interessierte Redaktionen melden sich bitte und fordern gewünschte Motive in hoher Auflösung und guter Qualität (oder auf Wunsch auch die Rohdatei) an.


39 Antworten auf “Rechts/GegenRechts: Neonazi-Aufmarsch und Gegenproteste in Stolberg [update/fotos]”


  1. 1 Klar, Mann? 26. April 2008 um 17:31 Uhr

    Aus Sicht des antifaschistischen Demonstrationsanmelders:

    1500 Menschen in Stolberg auf der Strasse – Misserfolg für die NPD

    Deutlich mehr Menschen als zuerst erwartet nahmen an der heutigen Demonstration gegen den wiederholten Aufmarsch der Neonazis in Stolberg teil. Darunter befnden sich zum Größtenteil vor allem Stolbergerinnen und Stolberger selbst. Dies ist der größte Erfolg des heutigen Tages.

    Gleichzeitig gelang es den Neonazis nicht, einen für sie erhofften Erfolg herauszuschlagen – „nur“ etwa 400 Neonazis konnten durch Stolberg marschieren. Diese waren schon wieder in den Zügen heimwärts, als auch die Gegendemonstration nach mehr als sechs Stunden beendet wurde.

    Es bleibt allerdings ein politischer Skandal, dass die Neonazis nun zum dritten Mal durch das Mühlenviertel marschieren konnten! Die NPD ist nicht einfach eine besonders rechte Partei. Die NPD ist eine Nazi-Partei. Das beweist sie heute einmal wieder, wenn sie gemeinsam mit den sogenannten Freien Kameradschaften und sogenannten Autonomen Nationalisten aufmarschiert.

    Seit 1990 alleine haben die Neonazis über 100 Menschen in Deutschland getötet – weil Ihnen deren Frisur, Hautfarbe, Herkunft oder Religion nicht gefielen! Die Wut darüber hat heute so viele Menschen zu der Gegendemonstration mobilisiert. Vielen Stolbergerinnen und Stolbergern war es eben nicht ausreichend, nur am Tage zuvor zu demonstrieren.

    Es ist heute also deutlich geworden, das auch in Stolberg kein Platz für Neonazis ist! Schüler, Studierende, Auszubildende, Beschäftigte, Rentner – hier lebende Menschen mit und ohne deutschen Pass haben gemeinsam gezeigt, wie die Nazis gestoppt werden können. Nämlich durch konsequenten Protest gegen diese – am gleichen Tag, und am gleichen Ort. Zusätzlich waren viele aus der gesamten Region, aus weit entfernten Städten, und auch aus den Niederlanden und Belgien angereist.

    Diese heutige Demonstration hat ein deutliches Zeichen gesetzt. Nun muss auch in der Zukunft weiter alles gegen die Neonazis unternommen werden. Viele Teilnehmer werden sich weiter organisieren und den Kampf gegen rechts fortsetzen wollen, denn sie haben Mut gefasst.

    Die Durchführung der Demonstration wurde sicherlich erleichtert durch die Tatsache, dass die politisch Verantwortlichen und der Polizeipräsident Oelze nach den Vorfällen am Fettdonnerstag und am 27. März massiv in die Kritik geraten waren. Leider sind nach jetzigem Stand 13 Personen in Gewahrsam genommen worden, vermutlich wegen sogenannter Verstöße gegen die Auflagen der Polizei.

    Dies wäre aus unserer Sicht nicht nötig gewesen, wenn alle eingesetzten Polizeikräfte über die politischen Hintergründe bescheid gewusst hätten. Ob eventuell rechtliche Schritte eingeleitet werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Wir sichern den Betroffenen aber schon jetzt unsere Solidarität zu sowie auch rechtliche Hilfe, sollte dies wider Erwarten notwendig werden.

    Marc Treude, Ratsherr für Die Linke in Aachen

  2. 2 Klar, Mann? 26. April 2008 um 17:45 Uhr
  3. 3 Michi 26. April 2008 um 17:53 Uhr

    Na ich finde es ja wieder lustig wie hier die Zahlen der Teilnehmer von 850(Polizeibericht) auf 1500(Die Linke) geschönt werden!
    Und die Zahlen der Nationalisten werden auch wieder falsch wiedergegeben!
    Auch ist es lustig anzusehehen wie die Antifa sich damit brüstet mehr Menschen als der Gegner auf die Straße gebracht zu haben.
    Und zu sagen das es eine Pleite war ist ja wohl der Höhepunkt!
    In weniger als einem Monat 1400 Nationalisten auf die Straße gebracht zu haben ist wohl keine Pleite!(Und das ohne Zahlen geschönt zu haben)

    12.4. – 300 Nazigegner, 25.4. – 1.200 Nazigegner; 26.4. – 850 Nazigegner – Gesamt an drei Tagen: 2.350 Nazigegner. mik

  4. 4 Michi 26. April 2008 um 18:07 Uhr

    @mik
    Wenn Sie meinen Text richtig gelesen haben.
    Dann habe ich an keiner Stelle erwähnt das Nationalisten mehr waren als die „Nazigegnger“.Das war eine reine Anmerkung zu dem Wort „Pleite“ ;)

    hatte mir doch auch NUR eine anmerkung erlaubt. bin ja immerhin noch der herr hausherr ;) mik

  5. 5 Provokant 26. April 2008 um 19:17 Uhr

    Gestern auch viele Linkegegner anwesend !
    Also die Rechnung 1400 + 1.200 = 2600

    Son Müll :D

    schlusswort = einsicht? mik

  6. 6 Klar, Mann? 26. April 2008 um 20:18 Uhr

    Folgend eine Leserzuschrift (anonymisiert; Inhalte bislang nicht gegen geprüft):

    „[…] Heute um ca. 13:30 Uhr wollte eine Gruppe von ungefähr 100 Personen von der Demo gegen Rechts mit der Euregiobahn vom Stolberger Rathaus in Richtung Aachen fahren. Dies wurde, nachdem schon alle in der Bahn saßen, von der Polizei untersagt, es hieß, wir dürfen dieses öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen und würden nun versuchen, dies unberechtigterweise tun. Wir sollen doch aussteigen, Busse die uns dirket zum Aachener Bushof und Bahnhof bringen würden, wären sofort bereitgestellt.

    Die Busse kamen dann auch gegen Drei Uhr an, vorher wurden wir auf dem Bahnsteig festgehalten. Mit einer Verspätung von etwa 1 1/2 Stunden waren wir dann in Aachen. Es wurde ignoriert, dass es auch Leute gab, die über den Stolberger Hauptbahnhof nach Köln wollten. Der Hintergrund war, dass wohl genau mit dieser Bahn die Neonazis fahren sollten, bzw. ja durch die Nutzung der Bahn die Möglichkeit gegeben sei, am Mühlener Bahnhof auszusteigen und so direkt zur Demo der Rechten zu gelangen. Dies sei durch die Polizei nicht zu vermeieden, da sie ja nicht darauf einwirken könnten, dass die Bahn dort nicht hält. Auf der Hinfahrt von Aachen hingegen ging es schon, dass am Mühlener Bahnhof einfach vorbeigefahren wurde.

    Auf Anragen, warum dies nötig sei, etc. wurde gentwortet, dass man damit hätte rechnen müssen, wenn man eine solche Demo besuche, man hätte ja nicht hingehen brauchen. […]“

  7. 7 Isdochehegal 26. April 2008 um 20:34 Uhr

    Das wir etwa anderthalb Stunden in der Bahn festgehalten wurden kann ich bestätigen, wenn das beim prüfen hilft, ich habe die „Einheitsnummer“ von den beteiligten Polizeikräften,
    das waren Beamte von „Ottokar 61/21″

    Allerdings wurden wir lediglich angehalten „in der Bahn zu bleiben“ und „den Mund zu halten“.
    Die ganze Aktion kam für alle Beteiligten mehr als Schickane rüber, zumal auch viele Eltern und „normale“ Demonstranten (sprich: keine Autonomen, AntiFa, etc.) im Zug waren

  8. 8 Klar, Mann? 26. April 2008 um 20:36 Uhr
  9. 9 Provokant 26. April 2008 um 20:43 Uhr

    Schlusswort = auf ihren Beitrag bezogen !

    Mein Beitrag ehr Ironie…

    ich konnte sogar mal kurz grinsen…mik

  10. 10 extra.nur.fuer.michael 26. April 2008 um 21:56 Uhr

    @ mik… grinsen konnte ICH heute sogar zwei mal:
    das erste mal war so gegen 8.55 heute morgen in eilendorf. ein graues trabbi-ähnliches gefährt kommt mit gut 40 km/h die von-coels-straße hochgebrettert, hinter dem steuer sitzt ein bild von einem mann. der pferdeschwanz zum zopf über die schulter gelegt, die sonnenbrille sogar im auto aufgesetzt. etwas muss ihn gestochen haben, denn er hackt mit seinem kleinen finger auf das innenleben seines ohres ein wie sonst nur auf der tastatur seines pc´s. das lebende pseudonym michael k. auf dem weg zur „arbeit“!
    dann, so etwa gegen 16.20 uhr, hatte ich schon wieder die freude den herrn klarmann, der sein leben dem mehr als notwendigen kampf gegen rechts wie kaum ein anderer widmet (^^), nochmals in der gemeinde eilendorf´s zu sichten, fast an derselben stelle wie morgens auch. sichtlich gestresst und erschöpft von den anstrengungen des arbeitstages, seine haarpracht leicht zerzaust, aber die sonnenbrille immer noch aufgesetzt, denn stil muss man sogar im auto bewahren! als dieser freie journalist dann von der ampel abfuhr, ließ er mich leicht verwundert zurück. denn sein nummernschild war anders als bekannt! da kam mir die frage auf: war ich tatsächlich dieser berühmtheit über den weg gelaufen oder war es ein double…?

    kann ich ihnen spontan auch nicht beantworten – wie soll ich wissen, was sie gesehen haben? mik

  11. 11 Kalle 26. April 2008 um 21:56 Uhr

    Hallo!

    War auch in betreffendem Zug und fand es wie die meisten anderen eigentlich weniger dramatisch. Freundliches Nachfragen bei der Polizei lieferte den Hinweis, dass es gedacht sei, eine Konfrontation beider Gruppen komplett auszuschliessen, die Organisation wäre nur in die Hose gegangen.

    Die Einheiten wurden verstärkt und wir alle umfassend fotografiert und gefilmt, da die wohl auf der Suche nach Personen waren, die von Faschisten einer Straftat bezichtigt wurden. Im Rahmen dieser Aktion wurden dann auch zwei Kids aus dem schwarzen Block etwas ruppig zur Seite genommen, da sie sich weigerten ihre Kapuzen zu lüften.

    Die Busfahrt war ganz angenehm und entgegen den Anordnungen der Polizei fuhr der Busfahrer uns auch zum Hbf, nachdem er am Bushof einige rausgelassen hatte.

  12. 12 Antifschist aus der Region 26. April 2008 um 22:40 Uhr

    Ergänzend ist anzumerken, daß die Demo auf der angemeldeten Demonstrationsroute weit vor dem Kundgebungsort vor der Stolberger Stadthalle (wo unserer Demo beim Kooperationsgespräch gestattet worden war, den Nazis in Sicht- und Hörweite unseren Protest auszudrücken) plötzlich von einer Kette behelmter Polizisten gestoppt wurde.

    Diese provozierten eine kurze Rangelei, nach der sich die Situation aber wieder beruhigte. Angeblich hatten die Polizisten einzelne Vermmummte im Demozug entdeckt (ich habe keine Vermmummten gesehen). Nach kurzen Verhandlungen wurde dem Demozug gestattet, weiter zur Stadthalle zu ziehen, so daß wir dort wie geplant gegen die Nazis protestieren konnten. Eine völlig überflüssige Provokation einer friedlichen Demonstration.

    Die Gruppe Polizisten, die den Demozug gestoppt hatte, hielt sich daraufhin in der einer Einfahrt neben den Redaktionsgebäuden der Lokalpresse auf. Als ein Reporter der Lokalpresse dort Zugang zu den Redaktionsräumen suchte, wurde er von einem der Polizisten ziemlich rüde angefaßt, worauf der Reporter dem Polizisten mit einer Anzeige drohte. Nachdem dieser Polizist von einem Kollegen bzw. Vorgesetzten zur Ordnung gerufen worden war, ließ er von dem Reporter ab.

    Im Großen und Ganzen verhielt sich die Polizei gegenüber den Teilnehmern der antifaschistischen Demonstration, der Presse und den Normalbürgern – den Umständen entsprechend – freundlich, vernünftig und koorperativ.

  13. 13 Normalo 27. April 2008 um 1:28 Uhr

    Ich war am Freitag und Samstag (26.04) in Stolberg. Das Nazi[…] bringt mich auf die Palme und denen gehört gewaltig der MARSCH geblasen. Was mich aber seit heute noch mehr auf die Palme bringt, ist die Strategie dieses Staates.

    Wir haben uns heute wie Kettenhunde an die Leine legen und losbellen lassen. Das rechte […] durfte in einem von vorwiegend mit ausländischen Mitbürgern besiedeltem Viertel marschieren (allein diese Tatsache macht mich fassungslos) und sich dann uns gegenüber postieren und ihre verschissenen Parolen brüllen. Und wir? Wir machen genau das, was der Staat von uns verlangt. Konzentriert auf einer Stelle stehen und die von der anderen Strassenseite anbrüllen. Meine Güte, wie viele Fliegen man damit gleichzeitig klatschen kann. Dieses rechte […] kann man physisch und psychisch fixieren und so im Zaum halten und die, diese Strategie unterstützenden Gegendemonstranten, machen auch noch mit und durchschauen dieses „Spiel“ noch nicht einmal. PERFEKT!

    Am Ende gehen alle müde und zufrieden, wenn auch heiser, nach Hause und ruhen sich erst mal aus. Aber alle haben das Spül-Dich-weich-Gefühl: „Hauptsache ich war dabei und hab‘ denen die Meinung gepustet“. PUSTEKUCHEN!
    Der vermutlich immer noch verdutzt dreinschauende Oelze guckt jetzt bestimmt noch verdutzter.
    Seine Kraft-bündel-und-schreien-macht-frei-Strategie hat auch noch funktioniert.
    Ey, bei der nächsten Demo gegen Rechts bin ich dabei und ich werde mir die Strategie dieses Staates genauer ansehen. Ich lasse mich aber nie wieder vorführen. Ich lasse mich auch nicht verführen, instrumentalisieren und schon mal gar nicht lenken, geschweige denn, mich an die Kette legen lassen und auf Kommando losbellen.

    ICH HÄTTE AUCH GACKERN; MIT DEM PO WACKELN UND VERSUCHEN KÖNNEN EIN EI ZU LEGEN!

    Sie, „von der anderen“ Seite hätten keinen Unterschied bemerkt. Das Einzige aber, was sie bemerkt haben, unsere mit Absicht an die „Front“ gelenkte Präsenz. Jede Kraft, die auf Gackern und Powackeln verschwendet wird, trifft nicht die anwesenden Polizisten.
    Ich will nicht zur Gewalt gegen die […] aufrufen, aber ich möchte eine Diskussion zu einer anderen Herangehensweise anstoßen. Seht Euch bitte, bitte die nächste Demo genauer an.
    Seid kritischer, lasst Euch nicht in der Art lenken, dass Ihr zur gewünschten Zeit, am gewünschten Ort das Gewünschte tut.

    Wir hätten uns heute spätestens vor der „Bannmeile“ umdrehen und gehen müssen und zwar ab ins Mühlenviertel. Da hätten wir die von den Migranten betriebenen Geschäfte aufsuchen und mal mit Ihnen reden können.
    Warum nicht?
    Herzliche Grüße @ all

  14. 14 Ellen 27. April 2008 um 8:15 Uhr

    „…,leider können die Stiernacken und der blutrünstige Spruch auf dem Shirt jener Herren nicht darüber hinweg täuschen, dass es Stolberger BürgerInnen waren, die Kunkel und Co. ins Stadtparlament wählten!“

  15. 15 Frank 27. April 2008 um 13:14 Uhr

    Mein T-Hemd ist schön :-P , und der Spruch ist nur die Wahrheit

    Mik. haben sie gute getroffen ;-)

    Und natürlich haben die Bürger und Bürgerinnen Herrn Kunkel in das Stadtparlament gewählt, es gibt halt doch immernoch Leute , die ihr Land lieben …

    Frank

    der spruch nur die wahrheit? schauen sie doch mal bitteschön ganz GENAU hin. kleiner tipp: 3. zeile… ;) mik

  16. 16 Steve 27. April 2008 um 14:27 Uhr

    Das „Machht“ ist sicher mit Absicht so geschrieben: HH 88 ^^

    hätte ich auch selbst drauf kommen können. das wars dann wohl mit mir als rechtsextremismus-experte, wenn ich diese extrem elementaren zusammenhänge nicht mehr selbst erkennen kann… mik

  17. 17 extra.nur.fuer.michael 27. April 2008 um 15:28 Uhr

    da fühlt sich aber einer angegriffen xD

  18. 18 AFA 27. April 2008 um 16:05 Uhr

    hahaha, der […] mit seinem schlechten t-shirt… unglaublich.
    aber sowas ist ja eh standard bei der „kammeradschaft“ aachener land.

  19. 19 Rini 27. April 2008 um 18:27 Uhr

    @ Frank: fand dein shirt auch ganz nett, hatte es ja die ganze zeit vor den augen ^^…

    @ AFA: Lieber schlechtes shirt als ungepflegt, wie einige von euch aber nun gut…

    @ klarmann: Poste mittlerweile bei altermedia aber unter einem anderem Nic *nur zur Info*. Habe es vorgezogen Ihnen am Sa nicht „Tach“ zusagen, ihr erscheinungsbild hat mich doch etwas abgeschreckt

    tja, wer meinen anblick nicht ab kann, braucht künftig hier auch nicht mehr ohne punkt und komma schreiben. tschüssikowski! mik

  20. 20 Klar, Mann? 27. April 2008 um 18:54 Uhr

    Aus einer Vorabinfo der Neonazi-Gefangenenhilfe „polizeigewalt.inxx“, veröffentlicht auf deren Homepage:

    „[…] Es wurden während der letzten Demonstration [am 12.8.] genügend Personen deswegen verhaftet, umrechtliche Schritte einzuleiten. Wer sich auf unserer Seite umsieht, wird schnell merken, daß Stolberg für uns derzeit die Hochburg der polizeilichen Übergriffe ist.“

  21. 21 Klar, Mann? 27. April 2008 um 18:58 Uhr

    Aus einem Vorab-Aktionsbericht der NPD:

    „Regionale Kräfte verteilten von Dienstag bis Donnerstag rund 8.000 Flugblätter für den Stolberger Trauermarsch am 26.April 2008. Verteilt wurde durch den Kreisverband der NPD Aachen schwerpunktmäßig in Stolberg, aber auch die Umgebung wie Breinig, Zweifall wurden bedacht. Der Dürener NPD Kreisverband legte schwerpunktmäßig das Gebiet Eschweiler fest. Die Kameraden der K.A.L. legten größtenteils im Aachener Raum engagiert Hand an. […] Der Betreiber der Trauermarschseite www.trauermarsch-stolberg.xx äußerte gestern: ‚Es ist bewundernswert, wie viele Klicks wir teilweise verbuchen konnten. Vor allem in den letzten zwei Tagen lagen wir um die 4000 Klicks täglich. Zahlen, wovon linke nur träumen’. […]“

    eine bemerkung sei hierzu erlaubt: „wer trauer missbraucht, missachtet menschen“ stand am 12.4. auf einem transparent, das nazigegner in stolberg aufgehängt hatten. wer selbst einen todes-/trauerfall noch dazu nutzt, die eigenen (generierten) klicks zu bejubeln, um linken homepages oder blogs damit eins auswischen zu wollen, zeigt, dass selbst bei alltäglichen kleinigkeiten pietät ein fremdwort geblieben ist – nach einer vierwöchigen diskussion übrigens. mik

  22. 22 Propagandaminister NRW 27. April 2008 um 19:04 Uhr

    Ich habe gehört auf der Demo wären einzelne Personen (4 oder 5) gewesen, die sich als Mitglieder der Front Deutscher Äpfel ausgegeben hätten. Kann das irgendjemand bestätigen?

    Heil Boskop!
    Propagandaminister und Apfel für Äußeres der Apfelplantagen NRW

    kann ich bestätigen. hatten selbst gemalte armbinden, ansonsten punks/metaller-outfit. heil golden delicious! rotobst ver(r)ecke! mik

  23. 23 Klar, Mann? 27. April 2008 um 19:13 Uhr

    Aus einem NPD-Aktionsbericht:

    „Am Samstag, den 26.04.2008, versammelten sich 500 Nationalisten in Stolberg um dem ermordeten Kevin zu gedenken. […] Anschließend setze sich der Trauermarsch in Richtung Tatort in Bewegung. Zahlreiche Teilnehmer legten an der Stelle, an dem Kevin niedergestochen wurde, Blumen und Kerzen nieder. Der gesamte Trauermarsch zog schweigend an der Stelle vorbei. […] Im Anschluß kündigte die NPD-Fraktion im Stolberger Stadtrat an das Treiben des Bürgermeisters in der nächsten Ratssitzung zu hinterfragen. So soll Glatzweiler den durch Steuergelder finanzierten Bauhof vor der Demonstration damit beauftragt haben Plakate mit Sprüchen gegen den Aufmarsch der NPD an die Strecke zu hängen. Rechtliche Schritte sollen ebenfalls geprüft werden. […]“

  24. 24 Klar, Mann? 27. April 2008 um 19:27 Uhr

    Sehr lesenswerte AN/AZ-Reportage des Kollegen Kolja Linden…

    http://neu.az-web.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&id=503727&_wo=Lokales:Euregio

    …mit der treffenden Aussage: „Sraf Uzun lebt seit 33 Jahren in Deutschland. Länger als die allermeisten der jungen, braunen Demonstranten, die glauben, dieses Land gehöre ihnen allein. Uzun hat diesmal geöffnet und steht jetzt vor seinem kleinen Gemüseladen im Mühlenviertel. […] Sraf Uzun steht derweil vor seinem Geschäft, dass er seit nunmehr 21 Jahren führt. Viel Arbeit hat er in diese Existenz gesteckt, Fleiß, alles, was man so als ‚deutsche Tugenden‘ bezeichnet. Dass er heute wenig Umsatz machen wird, das weiß er.“

  25. 25 Klar, Mann? 27. April 2008 um 19:34 Uhr
  26. 26 Propagandaminister NRW 27. April 2008 um 19:39 Uhr

    Danke für diese Information.

    Nach allem was ich bisher über diese Personen in Erfahrung bringen konnte handelt es sich bei ihnen NICHT um Mitglieder der Front Deutscher Äpfel!
    Die Apfelplantagen NRW möchten sich hiermit öffentlich von diesen Personen und ihrem Auftreten in Stolberg distanzieren!

    Heil Boskop!
    Propagandaminister und Apfel für Äußeres der Apfelplantagen NRW

  27. 27 Ellen 27. April 2008 um 19:54 Uhr

    Diesen Beitrag mailte ich an AN.
    (Mal sehen, ob er in den Tageszeitungen veröffentlicht wird.

    „…die ihre (S)-trampelchen mobilisieren“
    Bestürzt und betroffen verfolge ich zur Zeit, als „Wahlbremerin“, die Ereignisse in Stolberg/Rhl.
    Meines Erachtens greift es jedoch zu kurz, wenn man sich offiziell vor allem an Begriffen und Ursachen wie der Wiking-Jugend und ihrem Umfeld abarbeitet.
    „Herr Gerhard und Herr Klarmann haben sicherlich recht, wenn sie darstellen, dass die neuen rechten Gruppieren sich oftmals auf besagte Vorläufer berufen!“
    Doch die jungen Menschen agieren nicht in einem luftleeren Raum.
    Sie leben und politisieren in einem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld.
    In einem Umfeld, in dem sie tagtäglich erleben können, dass manche rechtslastigen Entwicklungen nicht so eng gesehen werden.

    Manches wird in diesem Zusammenhang allzu gerne bagatellisiert oder zugedeckt.
    Beispielsweise, wenn „wer“ aus der Journalistenriege mal gerne ins Kistchen mit polemischem oder rechtslastigen Vokabular greift, wie der Journalist Jürgen Lange, von der Stolberger Volkszeitung.
    „Na, wenn’s den Leuten doch gefällt“, wimmelt mich Jürgen Lange ab, als ich Anfang September 2007 die Stolberger Nachrichten über die Losung auf dem Kahlenberg in Kenntnis setzten möchte.
    Erst durch „Klarmanns Welt“, Angelika Beer vom EU-Parlament und den WDR gelingt es, die Öffentlichkeit für das Thema sensibel zu machen.
    In den folgenden Monaten steigert sich Herr Lange.
    Polemische Anwürfe gegen „Links“, bis hin zu Begriffen wie der „Zweifaller Volksseele“, und ähnlich kreativen Wortschöpfungen, statt sachlicher Berichterstattung.

    Des weiteren gibt es da noch den, auch für „Stolberger“ Verfassungswidrigkeiten, zuständigen Aachener Oberstaatsanwalt Namens Bernklau.
    Der in einer „Lokalzeit“ des WDR spricht von einem „Freispruch zweiter Klasse“ spricht, als er seinen ersten Versuch der Geschichtslitterung begründet.
    Zweimal wird er von seiner vorgesetzten Behörde, der Generalstaatsanwaltschaft Köln „eingeladen“, sich der Sache umfassender anzunehmen.
    …und, der sich seit dieser Zeit „selbstverständlich bemüht“, in besagtem Entscheidungsfindungsprozess voran zu kommen.
    Eine Entscheidung die aber natürlich Zeit benötigt, sehr viel Zeit sogar.
    „Vor allen Dingen, weil es in diesem Falle „ganz besonders schwierig“ ist, Fakten zu ermitteln!“ (Ironie off)*
    Die Entscheidung oder auch nur der Ansatz einer weiteren Entwicklung, steht bis auf den heutigen Tag aus.

    Und da wäre noch ein Bürgermeister, der sich manchmal etwas „wünscht“:
    Nämlich keine zweite „Hakenkreuzdebatte“, so Bürgermeister Gatzweiler, Wort-wörtlich.
    Ehe die Debatte über die Losung „Unsere Ehre heißt Treue“ letztendlich, entgegen seinem persönlichen „Wunsch“, doch in der Öffentlichkeit landet.
    Oder gar demokratische Parteien, die sich mit ihren „Ablegern“ vor Ort nicht einmischen.
    Die sich nicht öffentlich und klar in der Diskussion zwischen Nibelungentreue und SS-Losung positionieren.
    Und da blieben noch etliche BürgerInnen, die mich für die Entdeckung auf dem Berg gerne zur Unperson erklären würden, weil ich den Finger in eine der Wunden legte.

    Waren es zuerst „nur“ HIAG und Wiking-Jugend, die sich erneut im Stolberger Raum etablierten, sind es heute bereits Herr Kunkel und Co, die ihre (S)-trampelchen mobilisieren und stumpf durch die Stadt traben lassen.
    Damit meine ich jene Stolbergerger BürgerInnen, die ihr Kreuzchen bei NPD und DVU machen.
    Die den braunen Rand gesellschafts- und salonfähig machen wollen, in dem sie „ihre“ Jugend los schicken, weil sie selbst vermutlich teilweise schon zu verknöchert sind.

    „Nein, von Stolbergs „früherem“ Ehrenbürger Namens Adolf Hitler (bis 1983) will ich grad’ lieber schweigen!“
    Oder einem Bündnis, dass sich immer noch ziert und wehrt, „Bündnis gegen Rechtsradikalismus“ genannt zu werden – Obwohl dies schon längst die Wirklichkeit ist, mit der sich die dort Aktiven Monat für Monat auseinander zusetzen haben -
    Oder einem Polizeichef der den braunen Sumpf durchs „Mühlenviertel“ stampfen lässt und dafür lieber ein multikulturelles Stadtteilfest verbietet.
    …und einigen Stadtteilen, denen es bis heute nicht gelingt, ihre braune Vergangenheit aufzuarbeiten.
    „Hm, die zuletzt „gedachten“ Dinge behalte ich lieber für mich!“

    Denn in einem solchen Umfeld ist es für rechte Gruppierungen tatsächlich leicht, wiederholt aufzulaufen, ihre Parolen in unterschiedlichen Formen an die Frau und an den Mann zu bringen – Angst und Schrecken zu verbreiten, wenn man sonst schon nix kann –
    Trotzdem, möge jener Bürger recht behalten, der in einem AN-Online-LeserInnenbrief prophezeit, dass der braune Spuk „irgendwann“ vorbei sei und die aufgeklärten BürgerInnen sich vermitteln.
    Denn: Faschismus ist keine politische Haltung, sondern ein Verbrechen – Nutzen „wir“ also die Zeit -

  28. 28 tkwm 27. April 2008 um 22:53 Uhr

    Schönheit ist nicht so sehr eine Frage des äußeren Erscheinungsbildes, als des inneren Seelenzustandes. Heißt es. Wenn ich mir aber die Fotos von den Nasen angucke, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass innere, aber auch äußerliche Hässlichkeit Voraussetzung sind Nazi zu werden. Übrigens auch weit entfernt von dem Schönheitsideal eines Arno Brekers oder einer Leni Riefenstahl.

  29. 29 Klar, Mann? 27. April 2008 um 23:00 Uhr

    Privatvideo vom NPD-Trauermarsch:

  30. 30 Ellen 27. April 2008 um 23:19 Uhr

    @ tkwm,
    dem permanten Widerspruch zwischen Realität und ästhetischem Ideal konnten die Herren Nazis scheinbar nie entkommen.
    Ist es möglich, dass sie sich darum immer wieder neu erfinden müssen?
    Wobei es m. E. trotzdem recht kurz gedacht scheint, darauf zu hoffen (zu glauben), „alle“ (S)-tramler kämen optisch so unästhetisch daher;-))*

  31. 31 Klar, Mann? 27. April 2008 um 23:28 Uhr

    Polizeibericht zu Auseinandersetzung zwischen heimreisenden Neonazis und Antifaschisten, die evtl. von einer Demo aus Essen kamen (beide Infos nach Angaben aus der rechten Szene):

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11562/1179870/polizei_essen

  32. 32 Autonomer Nationalist 27. April 2008 um 23:35 Uhr

    Euer Geisteszustand scheint an einen viel tieferen Punkt angelangt zu sein, als ihr es selber erahnen könnt. Alleine die Diskussion darüber, welche politische Richtung jetzt besser aussieht, zeugt nicht gerade von „politischer Argumentation“. Und wie war das noch gleich? Man darf einen Menschen nicht wegen seiner Hautfarbe oder wegen seines Aussehen diskriminieren? Die, die das rufen, machen sich jetzt über Menschen lustig, die nicht ihrem Schönheitsideal entsprechen?

    Ach und Herr Klarmann: Sie beschweren sich darüber, dass z.B. in einem Bericht aus unserer Bewegung aus Ihrem Vortrag nur die schlechten Dinge dokumentiert wurden und bezeichnen dies als „Hetze“, zeigen aber ein T-Shirt mit einem Fehler, obwohl es hunderte andere mögliche Motive gegeben hat. Dies ist auch nur ein Beispiel von vielen und dessen sind Sie sich auch bewusst. Denn es ist nachvollziehbar, dass man die Fehler des politischen Gegner heraussucht und ausschlachtet, das wird bei den Linken, bei den Rechten sowie bei den „Demokraten“ so vollzogen, nur bei uns bezeichnen Sie es als Hetze!

    sie werden es nicht glauben (weil ich ja per se lüge), aber dennoch erwähne ich es: ich fand das t-shirt-motiv sehr aussagekräftig als eyecatcher für den bericht. erst sonntag morgen fiel mir dann aber auf, dass es den schreibfehler gibt. mik

  33. 33 Klar, Mann? 28. April 2008 um 8:50 Uhr
  34. 34 Klar, Mann? 28. April 2008 um 9:45 Uhr

    Wer sich durch zahlreiche Videoclips/-sequenzen von dem Aufmarsch und den Reden wühlen will, findet unter folgenden YouTube-Profilen Material von bescheidener und manchmal auch realsatirischer Qualität:

    http://www.youtube.com/user/Tornstein

    http://www.youtube.com/user/widerstandstolberg

  35. 35 antifascist 28. April 2008 um 12:13 Uhr

    Thanks to all german anti-fascists for the mobilisation. I hope the Nazis will get it know that they‘re isolated and that we‘ll keep them isolated.

    It’s good to have international solidarity against marginal fascist scum. Hope to see some german antifa on other european demonstations.

    Greetins,

    btw, after the demo I was on the bus from die Linke, watching in the eyes of a blonde dreadhead from Aachen, while discussing with an older antifa the seat after me. She suddenly left so i‘d like to get in contact now someway. hurustah@gmail.com

  36. 36 Klar, Mann? 28. April 2008 um 14:14 Uhr
  37. 37 Hase 29. April 2008 um 21:48 Uhr

    Die Neonaziszene zerfleischt sich anscheinend selbst. Auf Altermedia ist ein in bester Bildzeitungsmanier verfasster Artikel der den Kunkel attakiert, weil er mit „ghetto-türken“ (sic) sprach.

    kuckst du hier:

    http://klarmann.blogsport.de/2008/04/28/rechts-drohungen-an-gegendemonstranten/#comment-913

  38. 38 Klar, Mann? 02. Mai 2008 um 10:51 Uhr

    Interessante Anmerkungen des Politologen und Antifaschisten Richard Gebhardt zu den von der SAV initiierten/dominierten Proteste gegen die NPD:

    http://www.z-ac.de/content/view/280/29/

    [Endlich nicht mehr alleine gegen die SAV ;) ]

  39. 39 Klar, Mann? 15. Mai 2008 um 18:36 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.