Geschichte: Nationalsozialistische Grenzlandpolitik im Städtedreieck

Aachen. Unter dem Titel „Nationalsozialistische Grenzlandpolitik im Städtedreieck Aachen-Maastricht-Liège“ findet in der VHS ein Vortrag von Thomas Müller statt, am Mittwoch, 14. Mai, 19 Uhr, Raum 241: Die „Westpolitik“ der Abteilung Grenzland (Abteilung G) des Reichsinspekteurs der NSDAP diente vor allem auf die Koordination der „Mobilmachung des Grenzraumes“. Ihre Bedeutung im Geflecht der Westforschungsaktivitäten bestand vor allem im Bemühen um deren politische Anwendung. An der RWTH Aachen waren das Geographische und das Deutsche Institut sowie ab 1943 das neue Institut für Raumordnung und Raumforschung unter Hermann Roloff die Träger der „Westforschung“. Neben wissenschaftliche traten zunehmend politikberatende und schließlich ab 1940 organisatorische Aufgaben der Fakultätsmitglieder in der Besatzungsverwaltung. Thomas Müller zeigt, dass die Aachener Grenzlandforschung unmittelbar mit der konkreten Grenzlandpolitik verbunden war und eindeutig expansive Züge hatte. Keine Teilnahmegebühr. [Textquelle: VHS-Info]


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