Rechts: Trendy Antikapitalismus der Neonazis ist völlig absurd…

Aachen. Wenn Hans Esser (*) sich in Szene-Internetforen umschaut, liest er dort in Diskussionen von Neonazis, dass Aussteiger als „dreckige Verräter“ und „geisteskranke Profilneurotiker“ gelten, die „auf kurz oder lang [der] gerechten Strafe zugeführt“ werden. Aussteiger leben gefährlich, im Nationalsozialismus stand auf Verrat etwa die Todesstrafe. Der 26-Jährige sagt denn auch, Sorgen kämen ihm schon, wenn er sehe, wie seine ehemaligen „Kameraden“ über Aussteiger denken – gerade dann, wenn sich diese, wie er selbst, heute auch in linken Kreisen engagieren. „Man wird im Alltag wachsamer,“ sagt er.

Im Alter von 17 Jahren begann Esser, sich für Bücher und Pamphlete der so genannten „Neuen Rechten“, einer intellektuellen Strömung innerhalb der rechtsextremen Szene, zu interessieren. Durch Kontakte zu Neonazis lernte Esser prominente NPD-Kader kennen. Seine Bücher bestellte Esser bei dem rechten Aktivisten Manfred Rouhs, der Mitte der 1990er Jahre in Eschweiler einen Versandhandel mit rechtsextremer Rockmusik, Literatur und Zeitungen betrieb. Den Versand führt Rouhs heute von Köln aus, wo der Mann zudem für die rechtspopulistische „Bürgerbewegung“ Pro Köln im Stadtrat sitzt.

Im Verlauf all dieser Kontakte trat Esser im Jahre 2002 der NPD bei und bekleidete sogar mehrere Monate lang eine Funktion innerhalb eines Parteiverbands. Intellektuell durch seine Lektüre geprägt war er im Alter von 20 Jahren nun ein Funktionär – das schmeichelte ihm, dem andererseits dennoch bald Zweifel kamen. „Dann ist ein Austritt aber auch um einiges schwieriger, wenn ‚Kameraden’ einem ins Gewissen reden, dass man ja als Funktionär ‚Verantwortung trage’,“ sagt er heute. 2003 trat er trotzdem aus. Gut zwei Jahre des Nachdenkens folgten. Danach sah er seine früheren rechtsextremen Meinungen als Irrweg an und engagierte sich ab 2006 in linken Initiativen für weltweite Gerechtigkeit und gegen Globalisierung und Kapitalismus. Beruflich arbeitet er heute im sozialen Bereich.

Essers Beweggründe, sich von der rechten Szene zu lösen, waren nicht ungewöhnlich. Aussteiger berichten immer wieder davon, dass sie durch das Erkennen von Widersprüchen innerhalb der sich in einzelnen Punkten stark widersprechenden rechten Ideologie zum Umdenken bewegt wurden. Der 26-Jährige sagt heute, er habe sich schon in jungen Jahren als „rechter Antikapitalist“ oder „linker Nationalist“ verstanden. Und auf einen Antikapitalismus von rechts, den die NPD seit Jahren im Zuge wachsender Globalisierung, Armut und Sozialabbau als Propaganda nutzt, stieß Esser auch. Unterdessen wirbt die NPD sogar mit dem Slogan: „Sozial geht nur national!“ Indes führten die „Kameraden“ intern den „Antikapitalismusdiskurs“ mit Esser kaum.

Heute sagt er, egal ob es die eher bieder-bürgerlichen NPD-Altmitglieder gewesen seien, oder die jüngeren, radikaleren Mitglieder von Neonazi-Gruppen – viele hätten sich bei internen Sitzungen positiv auf den Nationalsozialismus bezogen. Der Zweite Weltkrieg und die Wehrmacht seien unabhängig aller geschichtlichen Hintergründe glorifiziert worden als „Schlag“ beziehungsweise „Kämpfer gegen den Bolschewismus“ im damaligen Russland. Auch die Waffen-SS sei verehrt worden, also eine Abteilung der NS-Mordtruppe, die in den KZs auch die Menschen ins Gas führte.

Selbst der Holocaust sei internen angezweifelt oder geleugnet worden – zugleich habe aber einer seiner damaligen „Kameraden“ ihm offen gesagt, dass „die Juden“ heute immer noch eine Verschwörung in Politik und Finanzwelt bildeten, um weltweit alle Menschen zu unterdrücken und sich selbst zu bereichern. Essers Hinweis darauf, dass die weltweiten Finanzmärkte vielschichtig seien und das Problem nicht „die Juden“ sind, stieß auf taube Ohren.

„Man biss auf Granit und dieses Weltbild war nicht zu erschüttern,“ sagt er heute. „Mir kamen immer mehr Zweifel, ob das, was man in diesem Kreisen den modernen Nationalismus nennt, sich mit dem Antikapitalismus verbinden lässt, an den ich glaubte.“ Schließlich trat Esser wieder aus der NPD aus und nahm später auch Abstand von seinem Trugbild des „rechten Antikapitalisten.“ Heute sagt er, jener Antikapitalismus, den NPD, „Kameradschaften“ und die eher neuen „Autonomen Nationalisten“ äußerten, sei nur Mittel zum Zweck um Menschen anzuwerben. Es gehe der Partei weiterhin darum, einen neuen, alt bekannten Nationalsozialismus zu schaffen. Den „trendy Antikapitalismus der Rechten“ sehe er heute als „völlig absurd“ an.

Esser selbst gelang der Ausstieg ohne Hilfe von außen. Dabei half ihm auch, dass er sich nie ausschließlich innerhalb der rechten Szene bewegte, sondern im Privatleben noch nicht-rechte Freunde hatte, mit denen er über seine Zweifel und Gedanken reden konnte. Doch die meisten Neonazis, die nach langer Zugehörigkeit sämtliche Kontakte außerhalb der rechten Szene abgebrochen haben, brauchen an diesen Punkten oft Hilfe und Betreuung.

Bernd Wagner, Mitbegründer von „Exit“, umschreibt das Hilfsangebot seiner der Aussteiger-Initiative in solchen Fällen so: „Wir halten Kontakt mit Menschen aus der rechtsextremen Szene und helfen ihnen beim Ausstieg.“ Hilfesuchenden mache man aber konsequent klar, dass man „rechtsextremes Denken und Handeln“ nicht akzeptiere. „Wir arbeiten mit den Aussteigenden daran, ihre Weltanschauung zu überwinden, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten einschließlich begangener Straftaten,“ sagt Wagner. [©Michael Klarmann; für AN/AZ-Jugendeiten]

*Namen von der Redaktion geändert

Zusatzinfo (1):
Aussteigewillige Rechtsextremisten benötigen meist Hilfe, zum Beispiel Beratung und Unterstützung bei einem Wohnungswechsel oder bei der Arbeitsplatzsuche. Hilfe findet man bei verschiedenen Stellen.

Die Initiative Exit mit Sitz in Berlin berät Aussteigewillige bundesweit. Infos im Web unter www.exit-deutschland.de oder Telefon 0173 9738386 (nach Prüfung, ob der Anrufer berechtigte Hilfe benötigt, bietet man Rückrufe an).

Auch das Landesinnenministerium NRW bietet Hilfe für Aussteiger an. Infos im Web unter www.im.nrw.de/sch/697.htm oder Telefon 0180 3 100 110. In der Region können zudem die jeweiligen Kommissariate Vorbeugung der Polizei auf Anfragen reagieren und nach Möglichkeit entsprechende Hilfsangebote benennen. (mik)

Zusatzinfo (2):
Eltern und Geschwister von Neonazis benötigten oft Hilfe oder Beratung im Umgang mit ihren Kindern. Exit will im Rahmen eines eigenen „Familienhilfe“-Projekts eine Selbsthilfegruppe für Eltern und Angehörige von Neonazis und Rechtsextremisten in der Region Aachen gründen.

Zwar hat die Initiative ihren Sitz in Berlin, betreut jedoch bundesweit Aussteiger und Angehörige. Exit sieht auch in der Region Aachen – inklusive Raum Düren und Heinsberg – Möglichkeiten und den Bedarf, eine solche Gruppe zu gründen. Kontakt kann aufgenommen werden über die Rufnummer 0173-9738386 (nach Prüfung, ob der Anrufer berechtigte Hilfe benötigt, bietet man Rückrufe an).

Weitere Kontaktdaten über die Homepage (www.exit-familienhilfe.de). (mik)


17 Antworten auf “Rechts: Trendy Antikapitalismus der Neonazis ist völlig absurd…”


  1. 1 Politischer Soldat 17. Juni 2008 um 14:43 Uhr

    Mir erschließt sich gerade nicht wirklich, wieso sich nationaler Sozialismus und Antikapitalismus widersprechen sollten?!?

  2. 2 Klaus Störtebecker 17. Juni 2008 um 17:58 Uhr

    Nationaler Sozialismus kann nicht funktionierern ( siehe das Scheitern jedes “ sozialistischen Experiments“ bisher.)
    Und Nationalsozialismus ist antidemokratisch und deswegen nicht antikapitalistisch.
    Dazu kommt das Bekenntnis zum Privateigentum ( Und demm Führer werden wir doch beide nicht widersprechen wollen , oder?).

  3. 3 martin von der gleichen Ip wie Klaus 17. Juni 2008 um 19:01 Uhr

    @politischer soldat

    dazu müsste man dir einige zusammenhänge zwischen internationalismus der arbeiterklasse und globalisierung erzählen.
    das würde aber hier nur den rahmen sprengen, den geschätzten blogger ärgern und ist bei dir perlen vor die säue.
    solltest du wissen wollen, warum es nationalen solzialismus nicht geben kann: dietz verlag “ dialektischer und historischer materialismus“

    das vertreibt braunen mief.

    anmerkung nur an den autor: den besten rechtschreibfehler mal im original, denn solzialismus ist was feines…mik

  4. 4 DerTW 18. Juni 2008 um 17:24 Uhr

    @ Klaus Störtebecker:
    Sehr unschlüssige Argumentation:
    Nationalsozialismus -> Antidemokratisch -> nicht Antikapitalistisch

    Wie sieht es denn mit dem Sozialismus aus der lange Zeit in der Sowjetunion, China und Kuba herrschte? Dieser war auch nicht einmal annährend demokratisch, jedoch bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion zumindest politisch Vorgeschoben Hochburgen des Antikapitalismus (dass die Parteifunktionäre eigentlich Kapitalismus in Reinform betrieben ist hierbei irrelevant).

    btw Hitlers Bekenntniss zum Privateigentum wird von führenden internationalen Historikern sehr ambivalent betrachtet und teilweise als Propagandamittel für seine Schmalgrat-Politik betrachtet!

    einspruch wegen mutmaßlichen denkfehlern: kuba ist noch fakt und nicht die UDSSR, wohl aber china lassen kapitalismus wittern. mik

  5. 5 Klaus Störtebecker 18. Juni 2008 um 19:11 Uhr

    @DerTW
    Demokratie impliziert eine Gesellschaftsordnung die nicht kapitalistisch sein darf
    Zur 2. Diese Gesellschaftsordnungen werden nicht als Sozialismus sondern als Stalinismmus bezeichnet.
    zur 3. Das steht so im Programmm der NSDAP und der NPD.

  6. 6 Klaus Störtebecker 18. Juni 2008 um 21:00 Uhr

    @ DerTW

    Doppelte Negierungen gibt es nur in der Mathematik und der Elektrotechnik… .

    Es gibt also kein „nicht Antikapitalistisch“.

  7. 7 Politischer Soldat 19. Juni 2008 um 3:27 Uhr

    @Klaus Störtebecker: „Doppelte Negierungen gibt es nur in der Mathematik und der Elektrotechnik… .

    Es gibt also kein “nicht Antikapitalistisch”.“
    Schönes Schwarz-Weiß-Denken! Hört sich zwar toll an, ist aber inhaltlich leider völliger Schwachsinn denn nicht jeder, der nicht antikapitalistisch ist, ist automatisch ein Kapitalist!

    „Und Nationalsozialismus ist antidemokratisch und deswegen nicht antikapitalistisch.“
    Und Nachts ist es kälter als draussen!
    Das was sich hier in der BrD Demokratie nennt, hat durchaus auch kapitalistische Gesichtszüge. Das antidemokratische Wesen des nationalen Sozialismus hat schlichtweg nichts damit zu tun, ob er antikapitalistisch sein kann oder nicht! Auch in der nationalsozialistischen Bewegung von „damals“ gab es antikapitalistische Strömungen. Stichwort Otto Strasser.

    @martin von der gleichen Ip wie Klaus: Stimmt, weil ich rechts bin, bin ich ja dumm, das hatte ich vergessen. Weiß ja schließlich jeder, dass alle Nazis dumm sind und alle Antifas klug. Wenn man sich jetzt eingestehen würde, dass dem nicht so ist, würde ja das komplette, verklärte Weltbild einbrechen… ;-)

    ich hab sie immer für ein schlaues „kerlchen“ gehalten. manchmal nur eben nicht schlau genug ;) mik

  8. 8 martin von der glerichen Ip wie Klaus 19. Juni 2008 um 10:37 Uhr

    @ poso

    ich habe mein weltbild. das stammt von einem typen aus trier…. .
    kapitalfrage zu 100 euro: wen mein ich?
    jetzt kannst zu deine telligenz zeigen… .

  9. 9 Klaus Störtebecker 19. Juni 2008 um 12:21 Uhr

    Nationaler Sozialismus mit antikapitalistischem Wesen verlangt die Vergesellschaftung der Produktionsmittel ( beachte: NICHT! Verstaatlichung!) durch die Produzenten. Dies kann nur durch Demokratiesierung geschehen. Otto Strasser wäre früher oder später “ Genickschussaspirant“ geworden.
    Nationaler Sozialisus ist theorethisch Unsinn und praktisch Stalinismmus.

  10. 10 DerTW 19. Juni 2008 um 23:39 Uhr

    @ Störtebecker:
    „Zur 2. Diese Gesellschaftsordnungen werden nicht als Sozialismus sondern als Stalinismmus bezeichnet.“
    Neben Grammatikfehler auch noch schlichtweg falsch. Stalinismus bezeichnet man die Gesellschaftsform, wie schon vom Namen abzuleiten, zu Zeiten Stalins und nicht generell in der Sowjetunion.

    „Demokratie impliziert eine Gesellschaftsordnung die nicht kapitalistisch sein darf“
    Demokratie heißt schlicht und ergreifend Herrschaft des Volks und hat keineswegs kapitalistische noch anitkapitalistische Grundzüge, denn:
    Dies entscheidet das VOLK.

    „zur 3. Das steht so im Programmm der NSDAP und der NPD.“
    Diese Aussauge hat nicht im geringsten etwas mit der Einschätzung der Historiker von heute zu tun.

    „Nationaler Sozialismus mit antikapitalistischem Wesen verlangt die Vergesellschaftung der Produktionsmittel ( beachte: NICHT! Verstaatlichung!) durch die Produzenten. Dies kann nur durch Demokratiesierung geschehen.“

    Wie oben schon angemerkt hat Demokratie nichts mit Vergesellschaftung zu tun! Informationsspektrum verbessern?!?!

    „Nationaler Sozialisus ist theorethisch Unsinn und praktisch Stalinismmus.“
    Neben inhaltlichem Non-Sense auch noch grauenhafte Rechtschreibung!

    „Und Nationalsozialismus ist antidemokratisch und deswegen nicht antikapitalistisch.“
    „Doppelte Negierungen gibt es nur in der Mathematik und der Elektrotechnik… . Es gibt also kein “nicht Antikapitalistisch”.“

    Schonmal was von Widerspruch in einer sowieso unlogischen Argumentation gehört?

    demokratie bedeutet volksherrschaft: definieren sie bitte, was sie unter „volk“ verstehen, d.h. welche menschen einer gesellschaft/eines staates diese „herrschaft“ ausüben (dürfen), ihrer meinung nach! danke! mik

  11. 11 National 20. Juni 2008 um 13:13 Uhr

    @martin von der glerichen Ip wie Klaus (Rechtschreibefehler wie im Original :P ):
    „ich habe mein weltbild. das stammt von einem typen aus trier…. .
    kapitalfrage zu 100 euro: wen mein ich?
    jetzt kannst zu deine telligenz zeigen… .“
    Hmm… Ich schwanke noch zwischen Guildo Horn und Karl Marx…
    Lass dir aber mal gesagt sein, dass Intelligenz nicht zwangsläufig was mit Bildung zu tun haben muss. Und: Achtung! Nicht vom Hocker fallen: Die Anspielung auf dein Weltbild hatte nichts mit Kritik am Marxismus zu tun. Ich bezweifle dass das typische „links=klug, rechts=dumm“ Bestandteil des Marxismus ist.

    @Klaus Störtebeker:
    „Nationaler Sozialismus mit antikapitalistischem Wesen verlangt die Vergesellschaftung der Produktionsmittel ( beachte: NICHT! Verstaatlichung!) durch die Produzenten. Dies kann nur durch Demokratiesierung geschehen.“
    Jaja, immer schön nachplappern was das Karlchen sich da ausgedacht hat. ;-) Dass „[d]ies […] nur durch Demokratiesierung geschehen [kann]“ ist im Übrigen schlicht und ergreifend nicht wahr.
    Ansonsten kann ich mich TW nur anschließen.
    Das Wort „Sozialismus“ scheint euch beiden Marx-Fans wohl nicht so zu liegen, was? :-) „nasionaler solismus *hicks*“ Aber ist ja EM, da darf man das ;-)

    Abschließend möchte ich noch anmerken, dass mir Klaus‘ Klugscheißern von wegen „‚nicht antikapitalistisch‘ gibt es nicht“ mit Hinsicht auf seinen 1. Beitag gerade köstlichst den Tag versüßt hat :-) ))

  12. 12 PolitischerSoldat 20. Juni 2008 um 16:47 Uhr

    Hoppala. Bin an nem fremden PC – der Beitrag von „National“ entsprang meiner „Feder“ ;-)

  13. 13 Klaus Störtebecker 20. Juni 2008 um 19:41 Uhr

    Tja ….dann ist ja allet klar.

  14. 14 martin von der gleichen ip wie klaus 21. Juni 2008 um 3:05 Uhr

    geschenkt meister, geschenkt.
    achtung:

    achtung linke seite dialektik und rechte seite materialismus…, jetzt ein zusammenspiel.
    marxisten wissen!!! weder glauben sie noch bezweifeln
    (glauben implizit) sie etwas!!! sie wissen…. . dialektik und materialismus. aber…, perlen vor die säue. glaub und bezweifel du mann weiter… .
    gibt da schöne marx lesekreis. in der 7/1 zum beispiel. kannste zeigen was fürn dialektiker du bist.
    tscha also doch mal lesen. dietz verlag… . DU POLITISCHER SOLDAT.

  15. 15 martin von der gleichen ip wie klaus 21. Juni 2008 um 3:17 Uhr

    @tw

    zu 1 noch mal was lesen.

    der stalinismus wird durch seinen personenkult definert.

    zu 3

    von welchen quellen redest du?

    hab ich dich schon mal irgend wo im fos 1,2,3 oder 4 gesehen. deine quellen müssen ja supergeheim sein.

    für dich zum mitschreiben. sozialismus kann als antwort zum global wirkenden kapital auch nur inernational entsehen. das schliesst also den unsinn von stalin mit dem: ein land ein sozialismus aus. ist so.

    mein weltbild bricht nicht ein. ich kann es begründen. ohne anderen leuten das existenzrecht in frage zu stellen.

    CV oder KV verbindung?

  16. 16 martin von der gleichen ip wie klaus 21. Juni 2008 um 3:26 Uhr

    @tw und poso

    wir können uns gerne an irgend einer poliziestation oder einem videoüberwachten raum zum intellektuellen stretching treffen.
    ich war schon immer für kommunikation. hauptbahnhof? wann?
    dann erkläre ich euch mal den zusammenhang von „nationalem solzialismus, stalin und der 5. internationalen. ;-)

  17. 17 ohbacke 17. Juli 2008 um 12:36 Uhr

    So viel Blödsinn auf einem Haufen habe ich lange nicht mehr gelesen.

    Nationalismus und Antikapitalismus verträgt aus dem Grunde nicht, weil der Nationalsozialismus darauf ausgerichtet ist und war, die Interessen des Kapitals durchzusetzen. Der Faschismus ist für das Kapital nur Mittel zum Zweck. Insofern unterscheiden sich diese beide Begriffe inhaltlich gar nicht von einander. Der Faschismus ist das brutalste Element der kapitalistischen Weltordnung. Schaut euch doch nur mal die Hintermänner des Hitler-Regimes an.

    Das Stichwort Strasser ist ein sehr interessantes. Denn Strassers Gefolgschaft wurde aufgrund ihrer antikapitalistischen Ansätze aus der Partei ausgeschlossen. Einige sogar ermordet. Insofern zeigt der Hinweis auf Strasser nur einmal mehr, wie ernst die Nazis, neonazis es mit ihrer antikapitalistischen Haltung meinen. Wohlwissend, dass immer mehr Menschen sich von diesem System distanzieren und neue Ideen suchen, versuchen die NPD Faschisten diese Leute mit ihrer heuchlerischen Propaganda aufzufangen. Während die sogenannte Linke in Berlin den Sozialabbau mit Händen und Füßen durchsetzt und sich auf Bundeseebene bereits auf ihre Posten fixiert, betreiben die NPD, DVU,Reps unentwegt ihr Propaganda weiter. Diese sich selbst als Linke titulierende Partei ist nichts weiter, als ein weiterer sozialdemokratischer Ableger der SPD, in deren Reihen alte SPD`ler sitzen, die sich die alte freie Marktwirtschaft wieder herbeiwünschen, die es so erstmal nicht wieder geben wird, da die frei Konkurrenz unabdingbar zu Monopolen führen wird/ bzw. geführt hat.

    Ein weiterer Punkt, der total daneben gesetzt ist, ist die Gleichsetzung des sogenannten Stalinismus mit sozialen Nationalismus. Unter dem Stalinismus ist das Eigentum an Produktionsmitteln vergesellschaftet worden, wohingegen der Faschismus des Kapitals die brutalste Diktatur des Kapitals darstellt. Nur weil die kommunistische Führung davon ausgegangen ist, dass sie die Revolution nicht in alle Welt tragen kann, heisst das doch noch lange nicht, dass sie nationalistisch war. Diese einfach und verleumderische „Theorie“ wurde übrigens von den Trotzkisten in die Welt gesetzt, die mit ihrer Allmachtstheorien den Kommunismus exportieren wollten. Natürlich auf kriegerischer Art.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.