Stolberg. Am 30. August findet in Stolberg wieder ein Konzert unter dem Motto „Fight Fascism“ statt, diesmal in der 8. Auflage. Wie in den letzten Jahren gastiert das „Fight Fascim“ im Jugendheim Münsterbusch, Einlass ist um 17.30 Uhr, die erste Band betritt um 18 Uhr die Bühne. Der Eintritt kostet 5 Euro. Jugendlichen aus Stolberg und der Region Aachen solle so wieder die Möglichkeit gegeben werden, mit Musik ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Toleranz zu setzen, schreiben die Veranstalter.
Weiter heißt es in einer Pressemitteilung: „Der in der Region Aachen/Düren in den letzten Jahren erstarkten rechtsextremen Szene soll weiterhin offensiv entgegengetreten werden. Dass die Rechtextremen gerne noch größer werden würden und sie deshalb weiterhin konsequent bekämpft werden müssen, sah man an den drei Naziaufmärschen in Stolberg im Monat April, den eingeworfenen Fensterscheiben bei einem jugendlichen Antifaschisten in Aachen, am Überfall auf eine friedliche Demonstration in Aachen am 27. März sowie an diversen Schmierereien (an einem Parteibüro und an Privatwohnungen) und Bedrohungen von Nazigegnern in Aachen.“

Auftreten werden: Einweg (Swingin´Punkrock aus Stolberg), Microphone Mafia (Hip Hop aus Köln), Skies Turn Red (Geigenpunk aus Eschweiler) und TouchDowned (Punk´n´Roll aus Aachen). Als Veranstalter fungieren die Gruppe Z Stolberg und die VVN-BdA Aachen. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Jusos Stolberg, die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“, die Linke Jugend Aachen, die SDAJ Aachen, die FAU Aachen und die Antifa Düren. Der geringe Eintrittspreis sei nur möglich, weil alle Bands wieder auf ihre Gagen verzichten. Neonazis seien „wie immer unerwünscht und ausgeschlossen.“
Im vergangenen Jahr war es zu einem Überfall von Unbekannten auf jugendliche Konzertbesucher gekommen [1]. Anhand des Äußeren und verbaler Äußerungen der Täter gegenüber den Opfern hatten diese die Täter als Neonazis identifiziert. Aus Szenekreisen war später gegenüber „Klarmanns Welt“ geäußert worden, der Angriff sei wohl von „Autonomen Nationalisten“ durchgeführt worden. Obschon die Polizei keine Täter dingfest machen konnte, ging sie nach intensiven Ermittlungen später davon aus, dass vieles darauf hindeute, dass die Täter mit großer Wahrscheinlichkeit Rechtsextremisten gewesen seien. [© Klarmann; Flyer dokumentierend eingeblendet]
[1] Nazis attackierten Punks nach Fight Fascism – zudem Nazigebrüll und -schmier (Link führt zum alten Blog.)
Auf dem Plakat hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen.
Die korrekte Homepage ist – wie in den letzten Jahren wieder -
http://www.projekt.antifa.net
Wir bitten unser Versehen zu entschuldigen.
Die Veranstalter
ist doch eh egal! die HP wird sowieso seit jahren nicht mehr aktualisiert und funzt nur manchmal…mik
Das erinnert doch an etwas:
http://www.marler-zeitung.de/6091.php?file_name=210_001_718896&newsline=lokal&catchline=ma/zb/ln&article_count=1&word_count=555&page_type=/6091.php&mode=detail
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/marl/2008/7/27/news-65074251/detail.html