Aachen. Jack Black lebte von 1868 bis 1933, war „Berufsverbrecher“ (Klappentext) und hat laut Verlag das Genre der Hard-Boiled-Krimis beeinflusst sowie die „Blaupause“ zu William S. Burroughs’ Buch „Junkie“ abgeliefert. So wird denn auch klar, für wenn das Buch interessant sein wird: für bibliophile Sammler und Cash-Fans (s.u.); auch dürfte das Buch wohl nur eine Fußnote im Literaturgeschehen bleiben. Black beschreibt autobiografisch und ohne viel Schnörkel die harten Haft- und Folterbedingungen in US-Gefängnissen in der 1920er Jahren am Beispiel seiner Inhaftierung in „Folsom Prison“ nahe Sacramento. Hier wurden Häftlinge schon für kleinste Verfehlungen brutal misshandelt oder gar hingerichtet. Der Großknast selbst wurde später weltweit bekannt durch Johnny Cash und dessen Song „Folsom Prison Blues“ sowie dem Auftritt 1968 vor den Gefangenen. Eine Aufnahme davon erschien als „At Folsom Prison“ und lieferte die Rahmenhandlung für den Film „Walk the Line“. Black – nicht zu verwechseln mit dem Schauspieler und Musiker heute – beschreibt in seinem Buch überdies einen der wohl spektakulärsten Gefangenenausbrüche ever. [© Michael Klarmann; für Ox-Fanzine]
Jack Black: DER GROSSE AUSBRUCH AUS FOLSOM PRISON (Killroy media; ISBN 978-3-931140-19-9; 13 Euro)
Sehr cool……
Elebnisbericht eines Kollegen von Ihnen:
Ted Conover “ Vorhof zur Hölle“