Gedenken: Erinnerung an die Trümmerfrauen

Aachen. Zum achten Jahrestag der Enthüllung einer Gedenktafel zu Ehren der Aachener Trümmerfrauen gab es auf dem Katschhof eine Gedenkfeier. Der Initiator der Tafel, der ehemalige SPD-Ratsherr Josef-Theo Vonderweiden, sagte, man wolle diese Frauen als «Heldinnen» ehren. Oberbürgermeister Jürgen Linden betonte, die heutige Attraktivität der Stadt und das Vorhandensein historischer Bauten gingen auf die Verdienste der Trümmerfrauen zurück. WEITER


18 Antworten auf “Gedenken: Erinnerung an die Trümmerfrauen”


  1. 1 Ellen 12. August 2008 um 10:14 Uhr

    Aachen darf sich heute rühmen, die erste befreite Stadt auf deutschem Boden gewesen zu sein, somit also auch die erste Stadt mit so genannten „Trümmerfrauen“. Übrigens finde ich den Begriff schrecklich und sehr unpräzise, auch wenn jeder weiss was gemeint ist. Doch dabei darf man nicht vergessen, dass auch sehr viele Frauen von Hitler begeistert waren. Viele Briefe und Tagebuchaufzeichnungen an und über den „heißgeliebten Führer…“ zeugten damals von Hitlers großer Beliebtheit, (auch bei Frauen).

  2. 2 Peter 12. August 2008 um 10:55 Uhr

    Ohne die Trümmerfrauen wäre der Aufbau Deutschlands kaum machbar gewesen und alle Trümmerfrauen waren keine Hitlerfans!

    Hier eine Interessante Dokumentation;

    http://www.dhm.de/lemo/html/Nachkriegsjahre/DasEndeAlsAnfang/truemmerfrauen.html

  3. 3 Ellen 12. August 2008 um 10:59 Uhr

    „(… und alle Trümmerfrauen waren keine Hitlerfans!“
    @ Peter: „Hat auch niemand behauptet!“

    warum eigentlich immer so viele anführungszeichen und smileys, die keiner kennt? wer soll bei diesem text noch durchblicken, was zitat und aussage von ellen ist? mik

  4. 4 AllesKlärchenKlarmann 12. August 2008 um 17:49 Uhr

    Ellen das finde ich wirklich mal lächerlich, was Sie hier schreiben !

    „[…]zeugten damals von Hitlers großer Beliebtheit, (auch bei Frauen).“

    Ja und jetzt? Damals war die große Mehrheit des Volkes für Hitler. Auch wenn sehr viele es nach dem Krieg abgestritten haben und gesagt haben:“Hitler? So ein Scheisskerl, für den war ich nie!“. Erst freudig den Arm hoch heben und eventuell ein Stück vom Kuchen der Macht abbekommen, und dann als alles verloren war, den Schwanz einziehen und nicht dafür grade stehen was man gemacht hat. Sie, liebe Ellen, wären mit Sicherheit auch einer dieser „volkstreuen Schwanzeinzieher“ gewesen. Da können Sie mir erzählen was Sie wollen :D Und dann machen Sie ernsthaft noch die ruhmreichen Trümmerfrauen schlecht? Die die das (zum großen Teil) wieder aufgebaut haben, was Sie heute Aachen nennen? Nur weil jende Frauen vermutlich Sympathisanten gewesen sind oder manche gar im BDM gewesen sind, soll man nicht auf darauf stolz sein, was Sie trotz all dem Kummer und dem Schmerz (über den Verlust von Haus & Hof, den Kindern, den Männern…) noch geleistet haben? Viele von denen haben es nach dem Krieg auch eingesehen, dass Hitler nicht „so rosig“ war, wie sie immer dachten… und Sie machen ihre (vielleicht) eigene Mutter oder Großmutter schlecht, nur weil Sie eine Zeit durchmachte, wo Sie wie viele andere auch, hinter einer Person stand und ihr gerne zujubelte? Sie sind in meinen Augen einfach nur daneben.

  5. 5 Ellen 13. August 2008 um 20:52 Uhr

    @ AllesKlarmännchen:
    „Von schlecht machen“ ist in meinen Worten keine Rede gewesen. Habe mir hingegen erlaubt, auf die sehr facettenreiche, ambivalente und vielschichtige Thematik der späteren Trümmerfrauen ergänzend hinzuweisen. Mag ich in Ihren auch „daneben“ sein, immer noch besser als unreflektiert moralisierend;-)

  6. 6 AllesKlärchenKlarmann 13. August 2008 um 22:32 Uhr

    Sie wollten also auf die „vielschichtige Thematik der späteren Trümmerfrauen ergänzend hinweisen“? Mit den Zeilen „Doch dabei darf man nicht vergessen, dass auch sehr viele Frauen von Hitler begeistert waren. Viele Briefe und Tagebuchaufzeichnungen an und über den “heißgeliebten Führer…” zeugten damals von Hitlers großer Beliebtheit, (auch bei Frauen).“ wollten Sie darauf hinweisen? Das ist für mich aber nur negativ zu interpretieren. Also ein „vielschichtiges Thema“ mag es schon sein, aber wieso müssen Sie gleich mit der „Adolf-Hitler-Sympathisanten-Keule“ schwingen? Das ist bei den Trümmerfrauen, meines Erachtens, fehl am Platze und zutiefst unmoralisch, diese Frauen auf den „Popstar A.H.“ zu reduzieren, bzw. auf deren Verblendung.

    wenn ich auch einmal etwas sagen darf, unabhängig davon, was objektiv über das gedenken zu berichten war: viele menschen, ebenso auch viele trümmerfrauen, haben sicherlich beachtliches nach ende des zweiten weltkrieges geleistet. allerdings waren es oft dieselben menschen, die zuvor die nationalsozialisten gestützt haben oder selbst welche waren. ich denke, innerhalb der gesamten forschung war es lange zeit gang und gäbe, die „täter“ als männlich anzusehen, zumal die nationalsozialistische und militärische führungsriege nahezu ausschließlich aus männern bestand. erst sehr spät begann die forschung sich mit dem thema frauen im nationalsozialismus zu beschäftigen. ich kann ihnen keine empirische studie vorlegen, aber fakt ist zweierlei: frauen und mädchen waren ein beachtlicher teil jener, die hitler zujubelten; und frauen waren es auch, die bei einem mangel an zwangsarbeiter in den munitions- und waffenfabriken dafür mit „sorgten“, dass nazideutschland weiter bestehen konnte, der krieg weiter ging und menschen weiter vergast wurden. auch hitler hatte eine sekretärin (traudl jung), keinen sekretär, und goebbels eine PR-filmerin (riefenstahl). sie können diese – lange vernachlässigten fakten – nun sehen, wie sie wollen, ob es nun ihrer, „allesklärchenklarmann“, meinung nach ebenso „heldinnen“ waren wie die soldaten im schützengraben, oder ob es „(mit)täterinnen“ wie die soldaten in den gräben und die mörder in den KZ waren. es geht mir nur um eines: frauen haben in dem system mitgewirkt, welches dafür „sorgte“, dass halb europa in schutt und asche lag – und sie haben später dieses europa, übrigens auch außerhalb deutschlands, in welchen grenzen dieses auch immer lag, mit aufgebaut. die (deutschen) trümmerfrauen wegen letztgenanntes aber direkt im unreflektierten ns-duktus als „heldinnen“ zu verklären, halte ich für sehr fragwürdig. denn dann wären auch alle die alten nazis, KZ-ärzte und SS-leute, die in wirtschaft, politik und wissenschaft als „trümmermänner“ wirkten, „helden“ (geblieben). mik

  7. 7 Peter 14. August 2008 um 12:38 Uhr

    @AllesKlärchenKlarmann ;
    Klar ist das einige Trümmerfrauen den Clown Hitler nicht mochten und schweigen mussten, da die braune Brühe ansonsten jeden Andersdenkenden umgebracht hätte!
    Klar ist auch das viele dieses miese Dreckssystem unterstützten.
    Heldinnen gab es nicht; Es waren Faschisten männlich und weiblich die Hitler zujebelten!

  8. 8 Ellen 14. August 2008 um 14:14 Uhr

    Diesen Worten ist nichts weiter hinzufügen, ich unterschreibe jedes Wort!
    Danke Klarmann!

  9. 9 AllesKlärchenKlarmann 14. August 2008 um 14:20 Uhr

    Ich weiß natürlich auch, dass sehr viele Frauen und Mädchen mitgewirkt haben. Aber so funktionierte nunmal der NS-Staat. Alle mussten mithelfen. Ob nun Straßen bauen, Waffen herstellen oder, wie Sie schrieben „helfen damit mehr Menschen vergast werden können“. Zeigen Sie mir einen Beweis, dass deutsche Frauen direkt den Massenmord unterstützt haben, bzw. möglich gemacht haben. Indem Frauen in irgendwelchen Rüstungsbetrieben gearbeitet haben, haben Sie natürlich den Krieg mitgeführt und eben auch verlängert, somit aber auch die Patronen hergestellt, mit denen man später Menschen im Osten hinrichtete. Jedoch müssen diese Frauen dafür büßen, oder eben „nicht als Heldinnen für ihre späteren Taten“ angesehen werden, nur weil Sie indirekt oder direkt zwangsweise Munition bauen mussten? Frauen wie auch Männer arbeiteten für den NS-Staat, nicht weil ihnen bewusst war, dass Menschen systematisch ausgerottet werden solen, sondern weil sie an den „Führer“ glaubten, an Deutschland glaubten und an die „Vorherrschaft der arischen Rasse“. Vielen Frauen wie Männern (ich behaupte mal die meisten) an der Heimatfront, sowie 95% der Wehrmachtsangehörigen (siehe „Wehrmacht – eine Bilanz von Guido Knopp“ ahnten nichts von den Dingen, die Hitler „hinter der Kulisse“ anordnete. Nun kann (Klar-)man(n) natürlich trotz allem die Meinung vertreten, dass sie „Mittäter“ waren. In einer gewissen Weise stimmt das natürlich (wie oben geschildert), aber ich bin der Auffassung, dass man ihnen das als Übel nehmen kann, aber nicht in den Vordergrund stellen darf. (Klar-)Man(n) sollte die Trümmerfrauen für ihre viel bedeutenderen Taten ansehen, als füre ihr unbewusste Täterschaft. Sie haben Deutschland wieder aufgebaut. Wären sie nicht zur Stelle gewesen, so wäre vieles in Deutschland nicht so wie es heute ist. Sie haben vieles gerettet und eben alles aufgebaut, damit wieder Menschen in relativ normalen Umständen wohnen konnten. Exnazis hin oder her…

    zu einer ihrer fragen: frauen war KZ-aufseherinnen, in den KZ als helferinnen u.ä. aktiv bzw. sogar angestellt. und es gibt genug aussagen, dass frauen in KZ teilweise ebenso grausam, wenn nicht sogar grausamer, als männer waren. da ich etwas älter bin als sie, und mit zeitzeugen („ganz normale deutsche“) viel und teilweise sehr heftig diskutieren konnte, kann ich ihnen überdies eines sagen: auch wenn viele nichts gewusst haben, so wussten viele später doch auch sehr genau, was sie nicht haben wissen wollen…) mik

  10. 10 AllesKlärchenKlarmann 14. August 2008 um 15:44 Uhr

    Ja, aber schauen Sie mal die Relation der Trümmerfrauen zu den „KZ-Aufseher-Frauen“ an… Sie sagen es doch selber, dass viele Trümmerfrauen es erst später erfahren haben, welche Gräuel Herrn Adolf Hitler angeordnet hatte.

    ich denke, ich habe oben sehr dezidiert dargelegt, was sache ist. sie forderten, dass ich ihnen EIN bespiel nenne, wo frauen auch täterinnen waren. dieses beispiel habe ich ihnen genannt. dies nun im umkehrschluss in die diskussion um die trümmerfrauen einzubringen, ist albern. mik

  11. 11 Ellen 14. August 2008 um 15:54 Uhr

    Lese-Empfehlung an AllesKlärchenKlarmann: „Volksgenossinnen, Frauen in der NS-Volksgemeinschaft“, Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 23, Herausgegeben von Sybille Steinbacher, Wallstein Verlag

    „Women in Nazi Germany“(1) lautete der Titel einer Studie aus dem Jahre 1944.“

    „(…) Die Mehrheit der „Volksgenossinnen“ des nationalsozialistischen Staates verortete sich nach Kriegsende jedoch im unpolitischen Raum. Dies belegen Selbstzeugnisse, aber auch Ermittlungsakten der Alliierten, die im Zuge der strafrechtlichen 1″Verfolgung des weiblichen NS-Personals entstanden. Dasß der Nationalsozialismus „arischen“ und „politisch zuverlässigen“ Frauen ungekannte Partizipationsmöglichkeiten bot, sie in politische Organisationen integrierte und durchaus in das öffentliche Leben einbezog, verschwand in den Nachkriegsjahren rasch aus der kollektiven Erinnerung. Dabei waren im Jahr des Kriegsbeginns nicht weniger als zwölf Millionen Frauen Mitglied der Massenorganisationen des NS-Staates gewesen, was etwa einem Drittel der weiblichen Gesamtbevölkerung des Deutschen Reichs entsprach. (…)
    Daß das Engagement von Frauen für den NS-Staat nach Kriegsende in der Bundesrepublik Deutschland rasch aus dem öffentlichen Bewußtsein verschwand und sich statt dessen die Auffassung von der weiblichen Unschuld“ verbreitete, war ein Element des politischen und gesellschaftlichen Entlastungsdiskurses der fünziger Jahre“(2) Dabei hatten Frauen nicht anders als Männer den Nationalsozialismus zu ihrer Sache gemacht und der „Volksgemeinschaft“ gedient.“

    (Auszug aus der Einleitung)

    1 Das Konvolut liegt in der Libary of Congress, Washinton D.C. Die US-Regierung gab am Ende des zweiten Weltkrieges mehrere Studien zum Thema in Auftrag. Zu „Women in Nazi Germany“ vgl. Kathrin Mayer, Entnazifizierung von Frauen. (…)

    2 (Vgl. kurz Meyer, Entnazifizierung wie Anm.I), S. 203-246; dies., „Die Frau ist der Frieden der Welt“. Von Nutzen und Lasten eines Weiblichkeitsstereotyps in Spruchkammerentscheidungen gegen Frauen, in Ulrike Weckel/Edgar Wolfrum (Hg), „Bestien“ und „Befehlsempfängerinnen“, Frauen und Männer in NS-Prozessen nach 1945, Göttingen 2003, S. 117-138″

  12. 12 AllesKlärchenKlarmann 14. August 2008 um 20:29 Uhr

    Jaa, sehr schön nachgeforscht Ellen ! Gratulation zu der Erkenntnis, dass etwa ein Drittel aller deutschen Frauen in „NS-Massenorganisationen“ Mitglied waren. Soviel wusste ich auch schon. Nur ich habe das oben auch schon geschrieben. Wollen Sie denn jeden alten Mann dafür anklagen, dass er damals in der Hitlerjugend „diente“ ? Um diese machen sie natürlich keinen „Heldenkultartigen Spökes“ wie um die Trümmerfrauen, aber viele der damaligen Hitlerjungen waren einfach nur verblendet. Genauso wie die BDM-Frauen ! Und darum geht es mir, sie standen zwar meistens hinter Hitler & Co. jedoch änderte sich deren Meinung über den „Führer“ sehr schnell. Zumindest nach außen. Aber bei den meisten doch schon ganz gewaltig. Sie haben Deutschland aufgebaut, ohne nationalsozialistischen Hintergedanken. Dafür, was sie für uns heute taten, seh ich den sogenannten Trümmerfrauen etwas ganz großes. An denen sollte sich die deutsche Bevölkerung mal ein Beispiel nehmen. Anstatt zu meckern sollten sie handeln !

    lesen sie mal bücher von bernt engelmann…mik

  13. 13 AllesKlärchenKlarmann 14. August 2008 um 20:55 Uhr

    Sind aber ein paar sehr viele Bücher einem Mann zu lesen, um ein paar mehr Infos über die Trümmerfrauen zu bekommen.
    „Engelmann schloss sich gegen Ende der Zeit des Nationalsozialismus einer Widerstandsgruppe an, wurde zwei Mal von der Gestapo verhaftet und 1944/45 wegen „Judenbegünstigung“ in den Konzentrationslagern Flossenbürg und Dachau inhaftiert.“ Wenn ich sowas schon lese, da denk ich mir doch, ob dieser Engelmann auch objektiv auf das Thema eingeht. Ein Widerständler der gegen den NS-Staat agierte, ist mit Sicherheit ziemlich schlecht auf alles dort zu sprechen, und eben auch auf unser kleines Diskussionsthema.

    jedenfalls brauchte engelmann sich keinen persilschein erkaufen, indem er plötzlich über nacht zum antifaschisten werden musste, nach einmarsch der alliierten. der nationalsozialismus konnte nicht ohne die breite masse funktionieren, darauf wollte ich hinaus. und der anteil der deutschen, die nach dem krieg wegen der HJ oder dem BDM verstrahlt waren, dürfte gegenüber den erwachsenen eine minderheit gewesen sein. wenn sie also hier ein loblied auf unfreiwillig „verblendete“ anstimmen und den wiederaufbau, an dem später übrigens auch „gastarbeiter“ teil hatten, dazu nutzen wollen, alle zuvor-mitmachenden rein zu waschen, ist das ein billiger trick aus der mottenkiste eben jener menschen, die sich damals persilscheine kauften…sie mögen noch knapp U-18 sein, aber sie denken ebenso, wie schon ihre großeltern, als man sich pfiffig kollektiv zum antifaschisten ummogelte (und wo man bis in die 1970er Jahre noch zu „gammlern“ und hippies und punks das wort „vergasen“ hörte). und: glauben sie wirklich, die menschen hätten spätestens seit dem „judenboykotttag“ 1933 und der „reichskristallnacht“ 1938 die loblieder der partei im volksempfänger, in den gleichgeschalteten NS-medien und in den wochenschauen nicht mitbekommen? ich sagte es schon: später wussten die meisten, was sie nicht gewusst haben sollten; und die, die das wussten und sagten, wurden immer noch oder längst wieder zu „volksschädlingen“ und „verrätern“ erklärt… mik ps. jaja, der „bombenterror“ der alliierten war nicht die feine art, aber können sie sich vorstellen, dass die meisten deutschen damals erst anfingen, umzudenken, als der krieg „heim ins reich“ kehrte?

  14. 14 Klaus Störtebecker 14. August 2008 um 21:55 Uhr

    Ich finde es enorm , wie weit hier die Selbstentlarvung fröhliche Urständ feiert.
    Wahnsinn, der Junge “ AllesKlärchenKlarmann “ kann jemanden nicht als Referenz akzeptieren, der selber im Kz war!

  15. 15 ex-nwh 14. August 2008 um 23:09 Uhr

    […] Trümmerfrauen […] sollte „Ruhm und Ehre“ (Entschuldigung für diesen Begriff) entgegengebracht werden.

    ob die trümmerfrauen ihre ansicht teilen? bis vor kurzem hieß es in rechten kreisen – denen sie ja nun wieder solide angehören (wollen) – noch, „ruhm und ehre“ gebühre der waffen-SS…letztlich beleidigen sie die frauen so wohl nur nachträglich… mik

  16. 16 ex-nwh 15. August 2008 um 11:36 Uhr

    find ich ja richtig toll, dass sie den größten bestandteil des kommentars, „zensiert“ haben mik ;)

  17. 17 Ellen 15. August 2008 um 20:13 Uhr

    @ AllesKlärchenKlarmann:
    „(…)Wollen Sie denn jeden alten Mann dafür anklagen, dass er damals in der Hitlerjugend “diente” ? Um diese machen sie natürlich keinen “Heldenkultartigen Spökes” wie um die Trümmerfrauen, (…)“

    Antwort: AKK mir scheint, Sie haben den Knall nicht gehört! Hier wird weder angeklagt noch verurteilt, sondern unterschiedliche Ansichten diskutiert.

    AKK: „(…)aber viele der damaligen Hitlerjungen waren einfach nur verblendet. Genauso wie die BDM-Frauen !(…)“

    Antwort: Niemand vermittelt die scheinbar ewig währende Verblendung eindrucksvoller und überzeugender als Sie!

  18. 18 Peter 15. August 2008 um 23:48 Uhr

    @ AllesKlärchenKlarmann ;
    Wieso ergreifen Sie eigentlich so die Partei für das „Reich“?
    Ihnen dürfte es sehr schwer nicht in die Rubrik derer mit dem verkrampften Arn eingestuft zu werden!

    Sehen Sie es doch mal so wie es ist; klar gab es auch unter den Braunen einige die geläutert waren auch wenn es nur ein bestimmter Prozentsatz war.
    Im Grunde genommen wurden aber im neuen Deutschland gewisse Denkprozesse mit übernommen.
    Mik und Ellen hatten oben einige Interesante weitere Aspekte einfließen lassen, die jedenfalls einen Wert besitzen mal drüber nachzudenken.

    Und eines noch; Damals hätten wir noch mehr Bürger im Widerstand gebraucht. Vieleicht wäre dann eine hinterhältige Machtübernahme durch den Profilneurotiker Adolf nicht zustande gekommen

    anmerkung: es gibt auch menschen, die sprechen in diesem zusammenhang von der machtübergabe 1933 an hitler durch einflussreiche, industriell-militärische und sehr konservative kräfte. mik

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