Rechts: Pro-NRW-Infostand am Holzgraben

Aachen. Wer am Donnerstag am Holzgraben vorbeiging, konnte sie nicht übersehen: Die rechtspopulistische «Bürgerbewegung Pro NRW» war mit einem Infostand vertreten und verteilte islam- und in Teilen ausländerfeindliche Flugblätter.

Passend dazu: Der «Ring Politischer Jugend» (RJP) lädt in Aachen am 21. August zu einem Themenabend über Strategien gegen «Pro NRW» und deren Propaganda ein. WEITER


44 Antworten auf “Rechts: Pro-NRW-Infostand am Holzgraben”


  1. 1 Peter 14. August 2008 um 18:55 Uhr

    Wie sollte man Pro Köln bezeichnen wenn sie […] Le Pen mit einem strammen Vorstrafenregister zu sich zu einem Anti Islam Kongreß nach Köln einlädt?

    Wir brauchen keine ehemaligen NPD Mitglieder wie z.B. Rouhs!

    Die Aachener Bevölkerung zeigt Flagge und sagt klar;
    Rechtspopulisten von Pro Köln sind hier in Aachen nicht erwünscht, genauso wie ein Le Pen hier in Deutschland nicht erwünscht ist!

  2. 2 DEMOkrat 14. August 2008 um 19:19 Uhr

    Die Anzeige wegen Beleidigung ist meiner Meinung nach nicht haltbar.
    Zwar ist die Titulierung „Nazi“ pejorativ, aber im angelsächsischen (und internationalen) Sprachgebrauch findet sich die Kurzform Nazi wesentlich häufiger als die Herkunftswörter und wird auch zur Bezeichnung der damaligen Politik, Ideologie und Kriegsführung, teilweise auch zur Bezeichnung von Fanatikern anderer Art, gebraucht. (wikipedia)
    Damit ist die Bezeichnung (inklusive ihrer abwertenden Bedeutung) korrekt gewählt für Strategie, Ideologie und Personal von „PO Köln“ – wenn man am laufenden Band Scheisse redet muss man sich halt nicht wundern wenn man plötzlich Arsch genant wird.
    Abgesehen davon kann „Po Köln“ auch ruhig in Köln bleiben, am 19. September kommen wir doch eh alle …

  3. 3 AllesKlärchenKlarmann 14. August 2008 um 20:12 Uhr

    Als ich dort war, habe ich aufjedenfall nichts von Desinteresse meiner Mitbürger gespührt. War ca. 10 Minuten zum quatschen dort und Infos zu bekommen, aber in der Zeit kamen auch einige, zum Großteil ältere Menschen neugierig gucken. Ich halte zwar nichts von Pro NRW. Da können wir uns auch gleich die Republikaner oder DVU Deppen ins Haus holen…

  4. 4 Brigitte 14. August 2008 um 20:51 Uhr

    Bei Pro Köln so konnte ich lesen wurden die Fraktionsräume gelüftet.
    siehe Bericht;

    http://september.web-republic.de/September/wordpress/?cat=1

    Ich denke Pro Köln braucht in Aachen keine Angst vor einer Zwangsbelüftung zu haben, da schon eine frische Brise Pro Köln von Aachens Bürgern vor den Toren der Stadt erwarten wird.

  5. 5 AllesKlärchenKlarmann 14. August 2008 um 22:23 Uhr

    Von Ihnen vielleicht schon, Brigitte, aber wieso sprechen sie dauernd von „den Bürgern Aachens“? Sind SIE die Bürger?! Habe ich was verpasst?

  6. 6 Zak 14. August 2008 um 23:10 Uhr

    Die beste Strategie gegen Pro Köln wäre eine offene Diskussion über das Thema Islam. Das hat nicht unbedingt was mit dem Thema „Ausländer“ zu tun.

    Man sollte über Leute wie Abu Bakr Rieger oder Pierre Vogel alias Abu Hamza reden und darüber, was die wollen. Beide sind urdeutsch und als Dreingabe sogar mehr oder minder blond.

    Trotzdem ist das, was die da mit iherer Religion wollen, definitiv was zum fürchten!

    Wer die Diskussion über das Thema Islam behindert, fördert Gruppen wie Pro Köln.

    Ralph Giordano und Leute wie Thomas Maul gibt es noch viel zu wenige!

  7. 7 ex-nwh 14. August 2008 um 23:19 Uhr

    „Die Aachener Bevölkerung zeigt Flagge und sagt klar;
    Rechtspopulisten von Pro Köln sind hier in Aachen nicht erwünscht, genauso wie ein Le Pen hier in Deutschland nicht erwünscht ist!“ (Peter)

    @Peter: Höhenflüge!? Selbst wenn sich einige Leute gegen Pro-NRW ausgesprochen haben, können sie nicht verallgemeinern. Ich persönlich, halte recht wenig von diesem shit aber es wird immer Leute geben, die sich für sowas interssieren oder es gut heißen. Genau wie Antifaschistische Infotische oder Veranstaltungen…
    Also immer ruhig bleiben und realisieren ;)

  8. 8 Peter 14. August 2008 um 23:52 Uhr

    Ich denke das Pro NRW bzw. Pro Köln sich schon im Dialog mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen muß, wenn sie einen kriminellen Rechtsextremisten wie Le Pen, der obendrein noch den Holocaust leugnet zu einem Anti Islam Kongreß nach Köln einlädt!
    Herr Le Pen ist hier in Deutschland unerwünscht und es bleibt zu hoffen das ihm ein Einreiseverbot erteilt wird.

    Ich denke das der Bürger keinen beleidigen wollte sondern nur der Meinung ist das sich gleich und gleich gerne gesellt.

    Hier Le Pen der Holocaustleugner;

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21715/1.html

  9. 9 Michael 15. August 2008 um 0:09 Uhr

    Die „Bürgerbewegung pro Köln“, die seit einiger Zeit zur „Bbw. pro NRW“ expandiert ist, gibt sich gern als „demokratische rechte Politikalternative“. Schön und gut- ganz gleich, wie mensch dazu nun stehen mag, liegt zunächst einmal die Schlußfolgerung nahe, die Pro-Bewegung habe mit Neonazismus nichts am Hut und fülle sozusagen eine Nische zwischen der CDU und der faschistischen Rechten. Auf manche Mitglieder mag das so auch zutreffen.
    Aber schauen wir uns einmal die massgeblichen Protagonisten der pro-Bewegung auf der einen, die Geschichte von „pro Köln“ auf der anderen Seite an.
    Manfred Rouhs, in den 80ern Landesvorsitzender der JN (Jugendorganisation der NPD) vertreibt von Köln (früher mal von Eschweiler) aus sein Magazin „Nation24″. Dieses Blättchen hiess früher mal „Europa vorn“ und gehört zum damals gleichnamigen Versandhandel des Herrn Rouhs. Dort wurden bis vor Kurzem noch einschlägige Neonazi-Tonträger und entsprechendes Merchandising vertrieben. Verhält sich so ein geläuterter, demokratisierter Rechter? Eher nicht. Ferner war Rouhs, als er für die DLVH aktiv war, massgeblich daran beteiligt, ein Kopfgeld auf eine „illegale“ Sinti-Frau auszusetzen. Die Flugblätter dürften so manchem/r KölnerIn noch in Erinnerung sein.
    Weiter: Markus Beisicht, Vorsitzender von „pro NRW“, verteidigte als Anwalt schon einmal Axel Reitz, den sog. „Hitler von Köln“. Zufall? Na, wer’s glaubt…

    Schlussendlich: als pro Köln noch in den Kinderschuhen steckte, bettelten seine Funktionäre regelrecht bei NPD und „freien Kameradschaften“ um Unterstützung ihrer Demonstrationen. So sprach z.B. anno 2003 Peter Marx bei einer pK-Kundgebung. Jener Peter Marx, der heute Generalsekretär der NPD ist. Die pK-Demos wären seinerzeit sehr kümmerlich ausgefallen (d.h. max. 20 Menschen), wären NPD und Co. nicht zur Stelle gewesen.
    Heute distanziert sich pK freilich von der NPD. Fragt sich aber, wie ernsthaft diese Distanzierung ist. Oder handelt es sich hier mehr um Heuchelei?

    All jene Fakten sollten Aachener Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen, bevor sie sich allzu naiv auf die Akteure der „Bürgerbewegung“ einlassen.

    Künftig sollten übrigens auch engagierte Menschen zur Stelle sein, die sich argumentativ mit den Wahlwerbern der „Bürgerbewegung“ auseinandersetzen. Telefonketten z.B. sind kein schlechtes Mittel. So als Anregung…

    beisicht hat sich kürzlich von einigen seiner klienten übrigens indirekt distanziert, indem man verbreitete, er habe schlicht „kriminelle“ verteidigt, wie jeder andere anwalt auch. reitz dürfte dies solide auf die palme gebracht haben… mik

  10. 10 Peter 15. August 2008 um 0:36 Uhr

    Jungs ich hoffe das aber auch alle zahlreich am 19 Sept. erscheinen!

  11. 11 inot 15. August 2008 um 8:41 Uhr

    Ich höre aus der Ferne deutlich wieder eine Schubkarre rattern …

  12. 12 Aktive Antifa Aachen 15. August 2008 um 9:41 Uhr

    Bisher hat „pro NRW“ – oder „pro AACHEN“, wie sie es wohl gerne hätten – in Aachen nicht sonderlich viel hingekriegt.
    Abgesehen von einer Flyerverteilaktion gegen den geplanten Moscheebau im Ostviertel vor vielen Monaten und einigen Versuchen, einen Aachener Ortsverband zu gründen, gehört der gestrige Infostand zu den sehr spärlichen Versuchen, sich in unserer Stadt breit zu machen.

    Respekt gilt vor allem den Leuten, die sich gewehrt haben. Sollte der Anklage eine Geldstrafe folgen, wird sie natürlich solidarisch von allen AktivistInnen bezahlt.

    Donnerstag mittags sind die meisten Menschen arbeiten, in der Schule bzw. Uni oder haben andere Termine. Nur so ist es zu erklären, dass es keine massiveren Proteste gab.
    Dennoch: Zum Zeitpunkt, als die pro-ler ihren Stand abgebaut hatten, hatten sich bereits ca. 10 AktivistInnen am Elisenbrunnen versammelt, weitere waren am Anreisen. Diese Leute wurden in kürzester Zeit, trotz Schule etc. mobilisiert.
    Keine Frage: Hätten die pro-ler die Ablehnung der AachenerInnen länger ertragen, hätten sie auch massiveren Protest aushalten müssen!

    Sollte es ein nächstes Mal geben, werden wir es nachholen!

  13. 13 Peter 15. August 2008 um 10:54 Uhr

    @ ex-nwh;
    Ich habe keine Höhenflüge! Klar ist aber das wir Keine Personen hier dulden die sich an einen kriminellen Holocaustleugner Le Pen oder andere Extremisten anlehnen nur weil ihnen keine anderen vernünftige politische Themen einfallen!
    Die Zeiten der Stammtische wo jeder politische Müll auf Ausländer geschüttet wurde, die letztendlich Deutschland mit aufgebaut haben ist vorbei.
    Sofern jemand Le Pen hören und sehen will kann er ja nach Frankreich fahren […]. Die Front National ist nichts anderes als ein einziger Extremistenhaufen!
    Und wer sich mit so einem politischen […] abgibt muss auch damit rechnen das sich ein großer tTeil der Bevölkerung wehrt, ob es Ihnen passt oder nicht!

  14. 14 ex-nwh 15. August 2008 um 11:33 Uhr

    @Peter: Lesen Sie doch bitte einmal selber ihre Texte. Als ertes fällt auf, dass Sie immer wieder im Namen „der Bevölkerung“ reden. Jedoch vertreten Sie hier nur ihre Meinung. Diese mag vielleicht Anhang finden aber es soll auch Leute geben, die mit solchen Organisationen symphatisieren und eine andere Meinung vertreten. Also vertreten Sie doch bitte ihre Denkweiße und jubeln Sie diese nicht hoch, indem Sie immer in der Mehrzahl reden. Zweitens fällt auf, dass sie eigentlich nichts anderes machen, als eine NPD oder Pro-NRW. Sie hetzen, stacheln an und diskriminieren. Sie mögen ja evtl. mit einigen Argumenten recht haben aber im großen und ganzen sind Sie nicht besser.

  15. 15 Peter 15. August 2008 um 12:53 Uhr

    Ich bin wie viele andere Bürger die für Deutschland und seinem Wertesystem einstehen. Weder Antifaschist noch Faschist. Daher kann ich ob es Ihnen passt oder nicht als Demokrat für einen großen Teil der hier lebenden Bevölkerung sprechen! Wir das heisst ein großer Teil der Bevölkerung (einschließlich Türken und Ausländern) hat einen großen Anteil durch Leistung an unserem Wertesystem erbracht. Neben der Tatsache das wir Exportweltmeister sind haben wir auch über Jahrzehnte ein inneres Wertesystem geschaffen was sich lohnt zu halten!

    Wenn es einige klägliche Überreste einer Gruppe nicht integrierbarer brauner Profilneurotiker gibt, die sich weder wissenschaftlich noch soziologisch belehren lassen kann ich nicht dafür! Diese Gruppe ist als „Bürger“ nur bedingt anzusehen. Da wo Gewalt in Tat und Wort anfängt, und unser Wertesystem sowie die Sicherheit von Bürgern nicht mehr gewährleistet ist, hört die Freiheit der braunen Extremisten und Rechtspopulisten auf! […]

    der rest war unsachlich und/oder durch mangelnde zeichensetzung nicht eindeutig genug formuliert. mik

  16. 16 Peter 15. August 2008 um 12:56 Uhr

    @ AllesKlärchenKlarmann
    Rechtsextremisten integrieren wir nicht in unserer Gesellschaft!

  17. 17 Peter 15. August 2008 um 13:01 Uhr

    @ Zak:
    Sie verwechseln etwas;
    Den Rechtspopulisten geht es gar nicht um wissentschaftlich fundierte Islamgefahren sondern darum das rigoros sich erst am Islam geklammert wird um Hetze zu betreiben, dann nehmen Ausländer Arbeitsplätze weg usw. Die Slogans sind bekannt – Reps>Das Boot ist voll! > NPD Gute Heimreise! usw.

    Versuchen Sie nun nicht einen auf Dialog bereit zu machen! Diesen Extremisten und Rechtspopulisten geht es nur um eines, nämlich ganz schnell wieder in alte Zeiten zu gelangen!

  18. 18 Peter 15. August 2008 um 13:04 Uhr

    @zak:
    Ich denke das ich hinsichtlich des Islam einen sehr großen Wiisensschatz erlangt habe wo selbst Broder der Atem weg blieb.
    Daher erlaube ich mir ohne die Nase hoch tragen zu müssen, das die rechtsextremen Politiker sich doch erst selber mal mit den Islam, den politischen Hintegründen effizienter auseinander setzen sollten und dann aber in einer anderen Form den Dialog führen und nicht mit einem Anti Islam Kongreß der unter anderem Holocaustleugner als Redner hat!

  19. 19 Zak 15. August 2008 um 15:55 Uhr

    @Peter:

    Ich verteidige hier überhaupt nicht Pro Köln, in keiner Weise. Ehemalge NPD-Leute und LePen find ich nur zum Kotzen!

    Man fragt sich natürlich, warum haben die so einen Zulauf? Und da muss ich Giordano zustimmen, dass die so einen Zufauf haben, weil es eine sachliche und tiefergehende Außeinandestzung mit dem Thema Islam weder im Mainstream noch bei den Linken in ausreichendem Maße gibt. Meistens gibt es nur die altbekannten Phrasen.

    Ich mache an der Uni die verstörende Erfahrung, dass alle kontroversen Themen, die den Islam betreffen, gemieden werden.

    Versucht man beispielsweise bei Themen wie Frauenrechte im Islam oder Islam und Gewalt bestimmte Tatsachen zu nennen, die den Islam in keinem guten Licht erscheinen lassen, kommt ganz schnell der Vorwurf Rassismus, Islamophobie etc.

    Manchmal heißt es etwas weniger krass, man spreche mit einem „polemischen Subtext“. All das führt jedenfalls dazu, dass man über den Islam nur positiv sprechen darf oder man muss schweigen.

    Aber immer mehr Leute merken: holla, da läuft irendwas extrem schief, was den Islam angeht. Da hilft auch keine Rethorik à la „DEN Islam gibt es nicht“, „das Problem ist nicht der Islam, sondern nur der Islamismus“ oder „das Problem sind Rassismus, Amerika und Israel, die Muslime reagieren nur“.

    Ich fürchte, wenn man weiterhin nicht die Probleme anspredchen kann, ohne gleich abgekanzelt zu werden, nützen alle Aktionen gegen Pro Köln und ähnliche Guppen überhaupt nix. Gelöst werden müssen die Probleme die irgendwie mit mit dem Islam verbunden sind.

    Die Grundlage einer Problemlösung ist aber, dass man darüber sprechen kann. Und genau dass wird mit zuviel Aktionismus verhindert.

    vielleicht sollte man erst mal differenzieren? immerhin gibt es unter den muslimen zahlreiche strömungen von ultra-friedliebend bis ultraverstrahlt…wie sacht der kölner: jeder jeck is anders… mik

  20. 20 Asgard 15. August 2008 um 20:37 Uhr

    Was würden Türken, mit uns machen, wenn wir in Türkei eine Kirsche bauen? […]

    sie würden uns beibringen, wie man deutsche sprach schreibt und komma sedce tud. danach würden sie dann mit uns gemeinsam kirSCHen und pferde stehlen gehen. mik ps. ;)

  21. 21 Zak 15. August 2008 um 21:27 Uhr

    Lieber Mik,

    wo habe ich hier undifferenziert über Muslime gesprochen? Es geht auch garnicht primär um Muslime, unter denen gibt es, wie Du richtig erkannt hast, die unterschiedlichsten Ansichten. Worum es hier geht, ist vielmehr der Islam, genauer gesagt der Scharia-Islam in seiner orthodoxen und funamentalistischen Ausprägung.

    Ein „Reform-Islam“ im Sinne von aggiornamento ist bis heute leider die Veranstaltung winziger Intelktuellenkreise ohne irgendeine Organisation, die über Mailing-Listen hinausgeht.

    Ein Hauptproblem des Scharia-Islam ist die Ablehnung der Menschenrechte in der bekannten Form. Was gefordert wird sind „Menschenrechte“ nach Maßgabe der Scharia. Was da rauskommt, ist aber das Gegenteil von Menschenrechten.

    Die Ablehnung der westlichen Menschenrechte ist Konsens unter ALLEN islamische Staaten der Welt, die an der Organisation der Islamischen Konferenz teilnehmen, und dort sind ALLE überwiegend islamischen Staaten organisiert.

    Um das Problem zu erfassen, lohnt es sich beispielsweise folgenden Artikel in der Jungle World zu lesen:

    http://jungle-world.com/artikel/2008/32/22381.html

  22. 22 Peter 15. August 2008 um 23:28 Uhr

    @Lieber Zak;
    Zu Deinen Fragen sei folgendes gesagt;
    Der Gastarbeiter wollte ursprünglich nur ein paar Jahre bleiben, es wurden Jahrzehnte, ohne das der Gastarbeiter es ahnen konnte noch wir es direkt wahrnahmen.
    Wir haben Jahrzehnte den Islam nicht erlebt, weil ausländische Mitbürger sich förmlich in Ghettos aufhielten und eine Integration auch bedingt durch deutsche Ansichten nur selten gelang. Viele deutsche Bürger waren über Hinterhofmoscheen froh, damit ihre „deutsche Kultur“ keinen Schaden nahm, sprechen wir es doch mal erst aus was Sache war; in Wahrheit war der Ausländer gerne gesehen wenn es ums Arbeiten ging aber wehe er wäre total in die Gesellschaft getreten.
    Zum nicht wahrnehmen wollen, kam dann noch unsere Vergangenheit hinzu; ganz offen gesagt der Unterschied zwischen Islam orientierten Dialog und Ausländerfeindlichkeit ist bedingt durch Rechtspopulisten oder Holocaustleugner wie Le Pen durch den einzelnen ausländischen Bürger schwer zu erkennen.

    Ich denke man sollte einen Dialog führen und zwar offen und nicht nur mit Komunalpolitikern.

    Dieser Dialog sollte aber ernste Themen beinhalten und nicht von Rechtspopulisten geführt werden die nur ein Ziel haben, nämlch eine reine nationale Politik zu betreiben.

    Themen wären zum Beispiel die Anerkennung homosexueller Muslime in der Moschee, Armeniermord, islamische Strömungen, den Koran im Vergleich zur Bibel zu sehen und vieles mehr.
    Zak wir stehen am Anfang einer großen Aufgabe, zum einen zu erkennen das wir hier im Lande nicht nur „Arier“ haben zum anderen aber auch das wir ein Europa haben.
    Wir müssen unsere Sichtweise auch zu anderen Menschen öffnen, wirklich verstehen wollen, wenn nötig auch Grenzen setzen und erkennen das Christen und Muslime friedlich eine Einigkeit erzielen können. Aber bitte nur nicht unter nationalen Gedankengut!

    An der Hochschule gebe ich Dir Recht gibt es in Pkt. Islam noch vieles aufzuholen.

    Muslime weltweit sollten uns nicht nur als Kreuzritter kennen, sondern als Mensch erleben.

    @Asgard zu Dir;
    Hier in Deutschland gibt es anerkannte Staatskirchen wozu der Islam nicht zählt! In der Türkei ist der Islam anerkannte Staatsreligon, wozu unsere Kirchen nicht zählen. Ergebnis ist das das eine mit dem anderen aufgewogen wurde. Kannst Dir also als guter „Doitscher Deine Bemerkung verkneifen.

    Ich habe eben noch etwas Interessantes gefunden!

    Hier eine interessante Stellungnahme durch Answering Islam Deutschland;
    Wie wir schon sahen, hat Muhammad, nach muslimischer Ansicht, den Koran als Offenbarung erhalten. Dieser zielt darauf hin, die Denk- und Lebensweise der Menschheit dem Willen Allah’s zu unterwerfen. Im Prinzip sind gottferne Menschen, wie damals die arabischen Animisten, damit sicher nicht schlecht beraten. Das Problem beginnt aber, wenn die Lehre über das Wesen Gottes und sein Heilsplan verkannt, ja verfälscht wird, wie es im Koran aus biblischer Sicht geschieht. Die Forderung einer bedingungslose Unterwerfung unter das starre Denksystem des Islam, widerspricht dem Wesen Gottes, der eine freiwillige Hinwendung sucht. Im Koran wird den Muslimen bezüglich der “aufsässigen Ungläubigen“ aufgetragen: “Bekämpft sie bis alle Verführung aufhört und nur noch Allah verehrt wird“ (Sure 8:39). An anderer Stelle lesen wir: “Er (i.e. Allah) ist es, der seinen Gesandten (i.e. Muhammad) mit der Leitung und mit der Religion der Wahrheit gesandt hat, damit er sie über jede andere Religion erhebe…“ (Sure 61:10). Eine der Hadithen bestätigt dies mit einer Aussage Muhammad’s: “Mir ist aufgetragen gegen die Menschen (Menschheit) zu kämpfen bis sie bezeugen, dass es ausser Allah keinen Gott gibt und an mich glauben, dass ich der Botschafter Allah’s bin in allem, was ich gebracht habe.“ (Sahih Muslim, englische Ausgabe, Band 1 Seite 17).

    Der verbreiteten Auffassung, dass der islamische Fundamentalismus in seiner Aggressivität nur ein Auswuchs des ‚normalen‘ Islam darstellt, muss entschieden widersprochen werden. Jeder Islamkenner wird bestätigen, dass auf oberster Ebene grosse – und erfolgreiche – Anstrengungen unternommen werden, das genannte koranische Ziel des Islam zu verwirklichen. Auf einer Konferenz der ‘Islam in Afrika Organisation’ 1989 in Nigerien z. B., wurde in einem Kommunique festgehalten, dass in den Mitgliedsstaaten – und das waren nicht nur solche mit muslimischer Mehrheit – nur Muslime für strategische nationale und internationale Positionen bestimmt werden sollen. Weiterhin wurde beschlossen, alle westlichen juristischen Systeme durch die Schariah zu ersetzen und alle nicht-muslimischen Religionen, in welcher Form auch immer, auszumerzen. Namentlich genannt wurde das Christentum, die (islamische) Ahmadiyyasekte und die Naturreligion Afrikas. Es muss dazu gesagt werden, dass dies kein naiven Wunschdenken ist, sondern dass an vielen Orten Afrikas sehr aktiv an der Verwirklichung dieser Ziele gearbeitet wird. Ähnliche Bestrebungen kann man auch in Europa und Amerika beobachten, wenn auch nicht in so offen ausgeprägter Form.

    (c) 2005 by Answering Islam Deutschland

  23. 23 Peter 15. August 2008 um 23:54 Uhr

    Hier noch einiges Wissenswerte über die Pro Bewegung für den Fall das ein Leser diese Gruppierung für fähig hinsichtlich eines Islam Dialoges hält!

    http://biedermanni-verliert.blogspot.com/

    Bin übrigens mal gespannt wie sich Pro NRW hier in Aachen nennen will!
    In Aachen gibt es schon ein Pro Aachen;

    http://www.pro-aachen.de/

    Es richt nach Krach!

    anmerkung: angegebene zweite homepage hat mit der rechtspopulistischen „bürgerbewegung“ nix zu tun, sondern widmete sich dem tivoli-neubau. mik

  24. 24 Peter 16. August 2008 um 0:37 Uhr

    Ach ja Pro Köln arbeitet auch mit den Extremisten des Vlaams Belang !

  25. 25 Peter 16. August 2008 um 17:27 Uhr

    Hat ein Pro Köln Funktionar Kontakte zur rechtsextremistischen Szene?

    http://www.ksta.de/html/artikel/1218660378848.shtml

  26. 26 Peter 16. August 2008 um 17:41 Uhr

    Das wahre Gesicht der Pro Bewegung!

    http://www.netz-gegen-nazis.de/category/lexikon/pro-koeln

  27. 27 Peter 16. August 2008 um 17:46 Uhr

    Pro Köln besucht extremistischen Vlams Belang!

    http://de.youtube.com/watch?v=HfkvbNhNaJQ

  28. 28 Peter 16. August 2008 um 17:54 Uhr

    Bei Pro Köln Kritik unerwünscht!

    http://de.indymedia.org/2008/02/208874.shtml

  29. 29 Peter 16. August 2008 um 17:56 Uhr
  30. 30 Peter 16. August 2008 um 17:57 Uhr

    Weiterer Pro Funktionär!

    http://akantifa.servmax.de/schoeppe.html

  31. 31 Zak 16. August 2008 um 21:20 Uhr

    Lieber Peter,

    das ist ja alles schön und gut, was Du da in Deinen vielen Postings sagst, aber auf den Punkt, den ich angeschnitten hatte, nämlich das Problen Islam und Menschenrechte, bist Du eigentlich garnicht eingegangen.

    Wie gesagt, hier geht es garnicht primär um Muslime, sondern um eine Religion und ein Rechts- und Gesellschaftssystem, das in seinen klassischen Lehren in starkem Gegensatz zu den bekannten, westlichen Menschenrechten steht.

    Dazu kommt noch, dass nach eigenem Selbstverständnis, das gottgegebene islamische Recht ewig und damit unveränderlich ist.

    Des weiteren kommt dazu, das gewisse Islamverbände, die nur Bruchteile der hier lebenden Muslime vertreten, genau den orthodoxen und fundamentlistischen Islam propagieren, der mit den Menschenrechten nicht vereinbar ist.

    Dabei geht es nur am Rande um Religion: ob einer an die Dreieinigkeit, an strengen Monotheismus oder den Osterhasen glaubt oder nicht, ist gesellschaftlich überhaupt nicht relevant. Was aber relevant ist, sind Menschenrechte und ob sie von einer Bevölkerung getragen werden oder nicht.

    Das System Islam in seiner klassischen Form geht weit über den Bereich hinaus, den wir gewöhnlich mit Religion in Verbindung bringen. Der Islam ist eben auch ein Rechtssystem.

    Das müsste man mal breit diskutieren und zwar unabhänig von Gastarbeiterschicksalen oder ähnlichen.

    Der Text, den Du für Asgard hereinkopiert hast (auf welches Aussage von Asgard hin eigentlich?) ist garnicht schlecht!

    Da werden viele wichtige Probleme angesprochen. Dazu bräuchten wir, wie gesagt, eine breite Diskussion!

  32. 32 Peter 16. August 2008 um 23:07 Uhr

    Das sagt Wikipedia zu Le Pen;

    Le Pen und die Justiz

    Während seiner politischen Laufbahn machte Le Pen immer wieder durch rassistische und antisemitische Äußerungen Schlagzeilen. Bis einschließlich April 2007 wurde er 25 mal rechtskräftig verurteilt, unter anderem wegen:

    der Aussage: „Ich stelle mir mehrere Fragen. Ich behaupte nicht, es habe die Gaskammern nie gegeben. Ich habe mich mit dieser Frage nie ausführlich auseinandergesetzt. Aber ich glaube, dass es nur ein Detail in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges ist”.[6] Le Pen wurde daraufhin 1991 von einem französischen Gericht zur Zahlung von 1,2 Millionen Francs (= 183 200 Euro) verurteilt.[7]

    der Aussage „Der Aufstieg an die Macht Adolf Hitlers und der nationalsozialistischen Partei war gekennzeichnet von einer mächtigen Massenbewegung, alles in allem populär und demokratisch, weil sie aufgrund regulärer Wahlen siegte; ein Umstand, der im Allgemeinen vergessen wird.” auf einem Plattencover seiner Firma Serf. [8] (1971)

    der Aussage „In einem 1.000 Seiten dicken Buch über den Zweiten Weltkrieg nehmen die Konzentrationslager zwei Seiten und die Gaskammern 10 bis 15 Seiten ein, das nenne ich ein Detail” (1997) [8]

    Gewalt während einer Versammlung und Körperverletzung (verurteilt zu einem Jahr Unwählbarkeit, drei Monaten auf Bewährung und 8.000 Francs Geldstrafe wegen Angriffs auf seine sozialistische Gegenkandidatin Anne Peulvast-Bergeal) [9]

    der Aussage „Ich glaube an die Ungleichheit der Rassen” (1996 in einer Veranstaltung des FN)

    der Aussage „Wenn wir nicht mehr 5 Millionen, sondern 25 Millionen Muslime in Frankreich haben, werden sie herrschen” zu einer Geldstrafe von 10.000 € wegen Aufstachelung zum Rassenhass [10]

    Dazu kamen noch eine Morddrohung sowie weitere mehrfache Verurteilungen wegen Körperverletzung, Apologie von Kriegsverbrechen, Aufstachelung zum Rassenhass und Verleumdung.

    Le Pen selbst führte auch eine Reihe von Prozessen. Nachdem seine ehemalige Ehefrau nackt im Playboy auftrat, veröffentlichte das französische Satireblatt Le Canard enchaîné auf der Titelseite der Ausgabe vom 17. Juni 1987 ein Foto, das Le Pen halb nackt darstellte. 1988 musste das Blatt 100.000 Francs Schadensersatz an Le Pen zahlen.

  33. 33 Peter 16. August 2008 um 23:09 Uhr

    Tja nun sollten aber wirklich alle die den Nationalsozialismus missbilligen am 19.09.2008 einschl aller demokratisch denkenden Muslime nach Köln – diese braune Scheiße brauchen wir nicht!

  34. 34 Peter 17. August 2008 um 0:56 Uhr

    @Zak;
    Die offene Diskussion sollte über den Islam geführt werden aber nicht unter Pro Köln!

  35. 35 Klar, Mann? 17. August 2008 um 16:03 Uhr

    Aus Sicht von Pro-NRW:

    „Infostandserie in Aachen

    Freitag, 15. August 2008

    Der Aachener Kreisverband der Bürgerbewegung pro NRW nutzt derzeit das schöne Sommerwetter, um in der alten Kaiserstadt eine Infostandserie durchzuführen. Am Mittwoch gab es zum Beispiel „am Holzgraben“ zahlreiche positive Gespräche mit den Bürgern, wobei mehrere Personen noch an Ort und Stelle ihren Eintritt in die nonkonforme Bürgerbewegung erklärten!

    Der Bezirksvorsitzende Jörg Uckermann meint dazu: „Auch in Aachen haben wir optimale Bedingungen für einen Kommunalwahlantritt. Die dortige politische Klasse ist genauso verbraucht wie in Köln oder anderswo! Und die geplante Großmoschee an der Stolberger Straße im Ostviertel sowie das eben erst beschlossene ‚Multikultizentrum’ im Rheinnadel-Gebäude am Reichsweg stellen ein Schlag ins Gesicht der einheimischen Bevölkerung dar. […] Bis zum Spätherbst gilt es die Wahlteilnahmevoraussetzungen zu erfüllen […]“

  36. 36 Peter 17. August 2008 um 17:53 Uhr

    @AllesKlarMann;
    Tjy da sieht man die Differenz zwischen Wahrheit und Lüge wie bei Rechtspopulisten üblich!

  37. 37 Peter 17. August 2008 um 18:06 Uhr

    @ Michael;
    Ich kann Dir nur Recht geben. Soweit ich weiß, hatt Beisicht auch den „Hitler von Köln“ Axel Reitz vertreten, ich denke das reicht.

  38. 38 Peter 17. August 2008 um 18:11 Uhr

    @ Zak:
    Korrektur; Es gibt auch islamische Länder wo sich die islamischen Gemeinden als Verein eintragen müssen und fundamentale Strömungen nicht geduldet werden. So z.B. Tunesien, wo es keine islamische Gesetzgebung gibt. Es ist also klar, das eine Scharia nicht unbedingt benötigt wird. Der Rest es „könnte eine kommen“ ist reine Spekulatuion! Die katholische Kirche hat sich im kanonischen Recht noch nicht einmal von der Vogelfreiheit und vom Exorzismus getrennt.
    Genauso wie die Scharia in einem Land das Gesetz ablösen kann, könnte auch das kanonische Recht greifen.

  39. 39 Peter 17. August 2008 um 18:24 Uhr

    @ZAK
    Aber der offene Dialog ist notwendig lieber ZAK, aber ohne nationales hintergründiges Gedankengut wenn Du weisst was ich meine….

  40. 40 Peter 17. August 2008 um 18:28 Uhr

    Hier noch weitere „Indizien“!

    http://www.ksta.de/html/artikel/1113407750325.shtml

  41. 41 Peter 18. August 2008 um 0:01 Uhr

    Hier die redlichen Herrn des Anti Islam Veranstaltung die unser Zusammenleben mit Muslimen indirekt vergiften möchten:

    Nach Eigenangaben von PRO KÖLN und PRO NRW sind für den “Anti-Islamisierungskongress” bislang als Redner angekündigt.
    Henry Nitzsche (Bündnis Arbeit, Familie, Vaterland, Deutschland)
    Filip Dewinter (Vlaams Belang (VB), Belgien)
    Mario Borghezio (Lega Nord, Italien)
    Markus Beisicht (pro Köln und pro NRW, Deutschland)
    Jean-Marie Le Pen (Front National (FN), Frankreich)
    Heinz-Christian Strache (Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Österreich)
    Judith Wolther (pro Köln, Deutschland)
    Andreas Mölzer (Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Österreich)
    Harald Vilimsky (Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Österreich)
    Jörg Uckermann (pro Köln, Deutschland)
    Harald Neubauer (Nation & Europa, Deutschland)

  42. 42 Peter 18. August 2008 um 8:54 Uhr

    Aachener aufgepasst!
    Rechtsextremistischer Italiener kommt auch nach Köln!

    http://www.ksta.de/html/artikel/1218660370592.shtml

  43. 43 Peter 18. August 2008 um 8:57 Uhr

    Rechtslastiger Henry Nietsche gefällt Pro Köln!

    http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=231

  44. 44 Peter 18. August 2008 um 15:12 Uhr

    […]

    bitte diesen link nicht mehr posten. danke. mik

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