GegenRechts: Contra Pro NRW-Infostand

Aachen. Rund zehn bis fünfzehn vorwiegend junge Leute aus Aachens linker Szene haben am Donnerstag spontan gegen einen Infostand der Rechtspopulisten von „Pro NRW“ demonstriert. Nach Polizeiangaben fand der zweite [1] Infostand von „Pro NRW“ in Aachen wieder am Holzgraben statt. Gegen Mittag hätten sich die Linken versammelt und eine spontane Kundgebung angemeldet, so ein Polizeisprecher auf Anfrage. Nach bisherigem Kenntnisstand sei es zu keinen Vorkommnissen gekommen, hieß es weiter. „Pro NRW“ hat auf seiner Homepage vage eine „Infostandserie“ in Aachen angekündigt. [© Klarmann]

[1] Zum ersten siehe: PRO-NRW-INFOSTAND AM HOLZGRABEN


25 Antworten auf “GegenRechts: Contra Pro NRW-Infostand”


  1. 1 Námé 22. August 2008 um 14:03 Uhr

    Es waren mehr als „zehn bis fünfzehn vorwiegend junge Leute aus Aachens linker Szene“ beim Protest anwesend.
    Die Zahl der Teilnehmenden überstieg zeitweise 20 Personen und es waren nicht nur Menschen des linken Spektrums anwesend, um gegen „pro NRW“ Flagge zu zeigen. So fanden sich beispielsweise auch Personen aus der sog. „Mitte“ unter den Protestierenden.
    Zudem wurde der Boden rund um den Stand mithilfe von Straßenmalkreide mit Parolen wie „STOP ‚PRO NRW‘“, u.a. bemalt.

  2. 2 DEMOkrat 22. August 2008 um 16:20 Uhr

    15 oder 20 ist ja jetzt auch nicht die Welt.
    Malaktionen sind schon mal nicht schlecht, Infozettel über die bisherigen realpolitischen „Erfolge“ von „Pro Köln“ dürften auch das Vorhaben der Parteiengründung von „Pro Aachen“ erschweren …
    Frag mich ob die „PRO“ jetzt jeden Donnerstag am Holzgraben steht.
    Wenn jemand genaues weiss bezüglich Datum und Uhrzeit bitte posten, da auf der Homepage nur diffuse Ankündigungen stehen.
    Ich werde nächsten Donnerstag auf jeden Fall auch mal am Holzgraben spazieren gehen, ein Eis essen und mal gucken was so los ist in Aachen.

  3. 3 Hans 22. August 2008 um 18:41 Uhr

    Schlimm, dass demokratische Parteien noch nicht einmal mehr Ihre potentiellen Wäjler umwerben können, ohne von einem linken Mob terrorisiert zu werden.
    Warum wollen die Linken die Bürger bevormunden? Lasst die Parteien doch die Bürger informieren und jeder Bürger entscheidet dann schon für sich, wo er sein Kreuz am Wahltag macht.
    Wenn die Linken das besser Programm haben, dann bräuchten sie sich doch nicht auf so ein Niveau herab zu lassen.

    Und hier mal ein paar Infos zum Vorfall von der anderen Seite:

    „Ein älterer Herr wurde bedroht als er sich zu uns stellte.
    Aber der ältere Herr ließ sich nicht einschüchtern.Alle Achtung.
    Ständig wurde unter einem großen Aufgebot von Polizei der Infostand angegriffen, Boschüren gestohlen und weggeworfen.
    Wir wurden per Lautsprecher als Nazis beschimpft.
    Die Unterschiftenliste von Pro-NRW wurde mit Gewalt entrissen und zerrissen wobei einem Behinderten die Hand umgedreht(er ging am Rollator) wurde.
    Auch das würde der untätigen Polizei gemeldet. Aber ohne Erfolg oder Reaktion.
    Dann stellten sich plötzlich ca. 10 südländisch aussehende Mitbürger(fleißige PI-Leser wissen, dass es keine Österreicher waren) um einen Pro NRW- Mitglied und Sekunden später wurde seine Camera gestohlen, worüber die südländisch aussehenden Mitbürger sich natürlich sehr freuten.
    Ist Dhimmis zu belügen und zu bestehlen nicht auch ein heiliges Gebot?
    Der Pro-NRW Mitarbeiter meldete den Diebstahl sofort der Polizei.
    Die Polizei hätte die südländisch ausehenden Mitbürger nur durchsuchen müssen und die Camera wäre ganz sicher wieder aufgetaucht.
    Aber nicht einmal das tat die Polizei. Später ist der behinderte Pro NRW Mann(er ging am Rollator) von einem südländisch aussehenden Mann körperlich bedroht worden und die Polizei konnte schlimmeres verhindern. Der Behinderte mußte per Polizeischutz nach Hause gebracht werden.“

    Damit sich auch der geneigte Klarmann-Leser ein eigenes Bild machen kann.

    das klingt mir doch mehr nach bürgerkrieg als nach rechtsstaat. da ich die innenstadt-beamten, die pressestelle und den wahrheitsgehalt beider recht gut einschätzen kann, glaube ich ihnen kaum etwas. aber was wären rechtpopolisten auch ohne ihre (maßlosen?) übertreibungen? aus dokumetatorischen gründen schalte ich ihren „beitrag“ also frei. mik

  4. 4 Bronsteins_Enkel 22. August 2008 um 18:43 Uhr

    Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr zu den Protestierenden gesellt (zumindest für ein paar Minuten). Durch Aufklärung über ProNRW per Megaphon konnten zahlreiche PassantInnen informiert werden und ProNRW wurde nicht viele Flugblätter (über die zur „Anti-Islamisiseungs-Konferenze“ in Köln eingeladen wurde) loswerden.
    Viele PassantInnen nahmen bereitwillig das Angebot der GegendemonstrantInnen wahr, die ProNRW-Flugis an Ort und Stelle in einem blauen Müllsack zu entsorgen.

    Pro NRW hatte übrigens nur 2 Mitglieder am Stand -offenbar die selben wie letzte Woche plus 2 Sympatisanten, die aber nur betreten am Stand herumstanden und kein Material verteilt haben.

  5. 5 Peter 22. August 2008 um 19:09 Uhr

    Tja Pro Köln/Pro NRW hat es immer noch nicht kapiert, das wir ehemalige NPDler, ehemalige Personen aus der deutschen Liga für Heimat und Volk hier nicht brauchen; genausowenig wie wir einen 25 fach vorbestraften Le Pen, einen ehemaligen Brandstifter aus Italien oder einen Harald Neubauer dem man eine ehemailge Mitgliedschaft bei der NSDAP-AO nachsagt [1] bei einem Faschistentreffen wie dem Anti Islam Kongreß braucht. Auch wenn die Tatsachen Pro Köln nicht passt, wird sich diese Partei damit abfinden müssen, das wir Rassisten in Deutschland nicht brauchen.

    [1] siehe u.a. dazu auch:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Neubauer

    http://www.stephan-braun-mdl.de/landtag/rechtsextrem/staedtetag/schuetzinger-bio.htm

    mik

  6. 6 Klar, Mann? 22. August 2008 um 21:34 Uhr

    @Hans: Leider kann ich auf der Homepage von Pro-NRW bzw. auf den Unterseiten des Aachener Bereichs keinen Bericht finden, der die von Ihnen beschriebenen Vorfälle wiedergibt. Sollten diese Vorfälle wahr sein, würden die rechtlich und anwaltlich doch sehr gut gerüstete Bewegung Pro-NRW wohl umgehend dienstrechtliche Schritte gegen die Polizei einleiten oder Strafanzeigen wegen Strafvereitelung erstatten (müssen). Würden man dies nicht tun, wäre doch wohl etwas faul… Oder sollten Sie aus einer internen Pro-NRW-Rundmail zitiert und so ungewollt dokumentiert haben, wie die Mobilisierung „nach innen“ (durch ggf. Übetreibungen?) funktioniert, um die Reihen zusammen zu schweißen? Das wäre ja ein Ding, wenn man es uns „Außenstehenden“ so exemplarisch einmal vor Augen geführt hätte… ;) mik

  7. 7 Ellen 22. August 2008 um 21:46 Uhr

    „Aachen. Rund zehn bis fünfzehn vorwiegend junge Leute aus Aachens linker Szene haben am Donnerstag spontan gegen einen Infostand der Rechtspopulisten von „Pro NRW“ demonstriert.(…)“

    Bin froh, dass es heute solche wunderbaren jungen, erfrischenden und aufrechten jungen Menschen gibt. „Ich danke euch herzlich für das tolle Beispiel gelebter Demokratie!“ ;-)

  8. 8 Klaus Störtebecker 22. August 2008 um 22:59 Uhr

    @ Ellen
    “Aachen. Rund zehn bis fünfzehn vorwiegend junge Leute aus Aachens linker Szene haben am Donnerstag spontan gegen einen Infostand der Rechtspopulisten von „Pro NRW“ demonstriert.(…)”

    Schöner Test für 23.9.

  9. 9 Bronsteins_Enkel 22. August 2008 um 23:22 Uhr

    @Hans
    Als Realsatire ist dieser Beitrag durchaus brauchbar. Aber typisch Pro-NRW: dramatisieren, übertreiben und auf die Tränendrüse drücken.

    „Ständig wurde unter einem großen Aufgebot von Polizei der Infostand angegriffen, Boschüren gestohlen und weggeworfen.“
    -“Angegriffen“? :lol:

    Auch immer die olle Masche von Bieder-Manni Rouhs wird immer wieder bemüht: Die Polizei schützt die „kriminellen Südländer“ und die „Linksextremisten“…

  10. 10 NAme 23. August 2008 um 0:43 Uhr

    @Ellen: Nichts für ungut, aber was die SAV so macht, ist nicht gelebt Demokratie, sonder pseudo-linkes Rumpöbeln!!!
    Die SAV würde uns echt mehr helfen, wenn sie geschlossen zu PRO AACHEN überliefen und da ihre Shows abziehen würden.

  11. 11 Peter 23. August 2008 um 4:50 Uhr

    Die Pro Bewegung will hier in Aachen über den DITIB Moscheebau Mitglieder und Wähler gewinnen. Daneben bereiten sie ein Bürgerbegehren vor.
    Sollten unsere Komunalpolitiker insbesondere nun im Bauplanfeststellungsverfahren geschlafen haben, dann hat die Stadt neben dem bevorstehenden Bürgerbegehren noch weitere Probleme…
    Es geht der Pro Bewegung nicht um den fundamentalen Islamismus und dessen Gefahren, dies beweisen die eingeladenen zum Teil kriminellen Rechtsextremisten aus Europa – sondern nur um Hetze gegen Muslime und Andersdenkende!
    Keiner dieser sogenannten Hetzer hat kompetente Kenntnisse über den Islam und seine Strömungen!

    Abzuwarten bleibt auch ob hier in der Region die Pro Bewegung weiteren braunen Zulauf bekommt, da dort ja nun belegbar auch ehemalige NPDler eine neue Heimat fanden.

  12. 12 Peter 23. August 2008 um 5:30 Uhr

    @Hans;
    Es handelt sich bei Pro Köln nicht um eine demokratische Partei sondern um eine extremistische Partei, auch wenn sie zugelassen ist. Die Zulassung einer Partei geschieht fast immer, da wir eine Demokratie sind, was aber auch heisst, das die Partei nicht demokratisch sein muss. Dies beweisst ja auch, das Pro Köln durch den Verfassungsschutz wegen der Anzahl von ehemaligen Rechtsextremisten überwacht wird, Hinzu kommt noch das Pro Köln es sich untersteht hier zum Teil kriminelle Rechtsextremisten nach Deutschland zum Anti Islam Kongreß zu holen, darunter einen Brandstifter der Zelte vom Immigranten abfackelte, einen mehrfach vorbestraften Rechtsextremisten aus Frankreich und viele andere!
    Das nenne Sie demokratisch?
    Die kriminellsten Rassisten aus Europa nach Köln zu schaffen, um Hetze auf Muslime zu starten?
    Glauben Sie mal nicht das ein eiziger dieser von Pro Köln propagierten „Spitzenpolitiker“ sich jemals mit dem Islam auseinander gesetzt hat. […] Wieso sonst lädt man Rassisten und Ausländerhasser als inkompetente Redner nach Köln ein?

  13. 13 Ellen 23. August 2008 um 8:39 Uhr

    @ NAme: „Nichts für ungut, aber was die SAV so macht, (…)“
    Immer noch, auch mit 60 Jahren, träume ich davon, dass irgendwann einmal die Menschen versuchen, weniger in Schubladen zu denken. Dabei will ich durchaus nicht klein reden, dass es nicht immer einfach mit der SAV ist:-) – Aber mit wem ist/war es schon einfach?;-)* – (speziell in der Jugend)
    Die Sozialistische Alternative hat auch hier in Bremen nicht (nur) Freunde. ;-) Und dennoch, würde man sie verbieten wollen, wäre ich die Erste, die sich für ihren Fortbestand einsetzen würde. Obwohl ich dort eher wenig Freunde habe.
    Trotzdem ist mir jede SAV lieber, als die rechten Kaderschmieden und Jugendorganisationen.
    68 wurden jungen Leute, zu denen auch ich damals gehörte, von einem Großteil der Gesellschaft in finstere, radikale oder kriminalisierende Ecken gestellt. Mir hat es hingegen nicht geschadet, mich in die Belange unserer Gesellschaft einzumischen, zu protestieren und mich zu den Ereignissen zu verhalten. Ganz zu schweigen davon, dass es höchst spannend und für die persönliche Weiterentwicklung sehr förderlich sein kann, sich mit Marx und Engels beschäftigt zu haben oder gar kreativ wi(e)-der-ständig zivilen Ungehorsam geleistet zu leisten. (Hin und wieder auch noch heute) Würden doch mehr junge Menschen die demokratischen Rechte unserer Gesellschaft in Anspruch nehmen und in allen Regenbogenfarben aus ihnen lernen.
    Was man in der Jugend nicht übt, fällt einem nachher ansonsten doppelt schwer, beziehungsweise unterbleibt oftmals in Gänze. Wie immer wieder zu erleben;-(
    Darum, nix für ungut;-)*

  14. 14 Peter 23. August 2008 um 11:02 Uhr

    @Ellen;
    Zitat:
    Immer noch, auch mit 60 Jahren, träume ich davon, dass irgendwann einmal die Menschen versuchen, weniger in Schubladen zu denken.

    Ellen mit diesem Satz hast Du bei mir sehr viel bewegt die Seele förmlich nach aussen geholt, Danke!

  15. 15 Hans 23. August 2008 um 13:04 Uhr

    In Köln werden Pro-Köln-Aktivisten mittlerweile schon krankenhausreif geprügelt:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1218660415702.shtml

    Ich hoffe, dass es dazu im beschaulichen Aachen nicht kommen wird.

    ich hoffe, dass sie mir und meinen lesern alsbald die quelle ihres ersten beitrages/langzitates nennen, damit man es objektiv bewerten kann. übrigens beziehen sie sich mit dem link auf die von Pro NRW ansonsten viel gescholtenen, antideutschen systemmedien… mik

  16. 16 Peter 23. August 2008 um 14:49 Uhr

    @Hans;
    Und den von Ihnen genannten Fall mal bitte nicht so hochpuschen. Ich sage nur über 1800 Straftaten durch Rechtsextremisten!

    Wieviele Saubermänner schlagen Muslime mit der Waffe des Wortes gesellschaftlich halb tot?

    Die Propaganda von Pro Köln hat hier in Aachen keinen Erfolg; kein Gastronom wird diese Sippe mehr beherbergen – garantiert!

    Es geht, bitte verstehen Sie mich richtig, nicht darum eine Partei auszuschließen, aber ehemalige Rechtsextremisten die weitere hinzuholen nicht zu dulden.

    Unsere Muslime, die jahrzehntelang sich für so manch faulen Braunen qeur legten, malochten und Steuern abführten, sind und bleiben unsere Mitbrüder und bilden eine Bereicherung in unserer Kultur!

    Eine Partei die uns unsere Kultur vorschreibt brauchen wir nicht. Dies war schon mal im Dritten Reich der Fall!

  17. 17 Peter 23. August 2008 um 15:05 Uhr

    @Hans;
    Sie nennen hier mit dem Link den Gewaltübergriff auf ein Ratsmitglied von Pro Köln!

    Pro Köln schreibt unter anderem auf seiner Homepage:

    „Alle Demokraten sind nun gefordert, der Gewalt als Mittel der Politik eine ganz entschiedene Absage zu erteilen. Wer den politisch Andersdenkenden als Dreck beschimpft, hat letztendlich mit zu verantworten, dass andere diese Botschaft missverstehen und gewaltsam gegen rechte Demokraten vorgehen. “

    Nun meine Frage an Sie:

    Im Umkehrschluß bedeutet das Zitat von Pro Köln ja das Rechtspopulisten und Rechtsextremisten die übelste Ausländerhetze und Hetze auf Muslime betreiben hier die geistigen „Brandstifter“ für Anschläge auf Ausländer sind!

    Ich denke, da hat sich aber jemand sehr mit dem Zitat aufs Eis gelegt…grins.

  18. 18 Peter 23. August 2008 um 19:33 Uhr

    @mik;
    Ich glaube den verlangten Nachweis von Hans dem Propagandarohr von Pro…kansst knicken.

    Mich wundert es doch sehr das sich so vieles aus den Fingern gesogen wird!

  19. 19 Peter 23. August 2008 um 19:43 Uhr

    Aus vertraulicher Quelle hörte ich, das der nächste Stand einen nicht erkennbaren „Standschutz“ bekommen soll! Wer das wohl sein wird?

    Ich höre wieder eine Schubkarre…..

  20. 20 Hans 23. August 2008 um 20:21 Uhr

    Die Quelle ist ein Kommentar eines Users auf PoliticallyIncorrect! Aber die Seite mögt Ihr ja bestimmt auch nicht. ;-)

    @ Peter
    Wo werden denn Ausländer generell bei Pro Köln als Dreck beschimpft?

    Sie prangern hier an, dass bei Pro Köln auch ehemalige Rechtsextremisten aktiv sind. Das mag ja sein, aber man kann seine politischen Ansichten mit der Zeit auch ändern. Stört es Sie eigentlich nicht, dass die mehrfach umbenannte SED und ihre Linksextremisten bereits im Bundetag sitzen?

    Und nun zu Ihren fleissigen Muslimen;
    Selbstverständlich gibt es viele fleissige Muslime in Deutschland. Allerdings sind nicht alle Muslime fleissig.

    Hier mal ein paar Fakten: […]

    nach den „fakten“, aus denen sie schon zitiert haben (aus den kommentar-spalten der PI-news), lassen wir es einmal bei diesen. zumindest behauptet derjenige kommentator ebenda ja auch, dass „BGS-Beamte“ die ganze zeit gefilmt hätten in aachen – weder gibt es den BGS (bundesgrenzschutz) heute noch, er heißt nämlich bundespolizei, noch ist diese polizei in der aachener innenstadt zuständig oder dürfte aktiv werden, wenn normale polizei vor ort ist. ihr kommentator kennt sich also sehr gut aus. wir warten einfach mal ab, ob er glaubwürdig ist, und Pro NRW rechtliche schritte einleiten. ansonsten kann es aber sein, dass die polizei, die hier eifrig mit liest, von ihrer seite aus gegen PI oder sie, hans, ein verfahren wegen verleumdung und übler nachrede einleitet. zu der wandlungsfähigkeit ehemaliger neonazis und rechtsextremisten, die nun bei Pro Köln/NRW geläutert sein sollen: im koran steht doch, dass der islamist sich und sein anliegen tarnen soll, bis er den zeitpunkt für günstig hält, seine wahren absichten offen zu legen – dies scheint mir bei manchem rechtspopolisten sehr solide aus dem koran abgeschrieben… außerdem möchte ich ihnen folgendes mit auf dem weg geben zur redlichkeit der neuen kämpfer für demokratie und meinungsfreiheit rechts von der mitte: „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ meinte ignazio silone natürlich sehr anders, aber es passt, woll? auf Pro Köln/NRW vielleicht auch…? mik

  21. 21 Peter 23. August 2008 um 20:41 Uhr

    @Hans;
    Erst einmal ein herzliches willkommen!

    Ach PI ist Ihre Quelle, sehr zuverlässig für den rechten Schmalspurpolitiker ohne Ahnung!
    Der SB Laden für Möchte Gern Politiker ohne eigene Kernaussagen! […]

    Desweiteren:
    Ich sagte nicht als Dreck würde Pro Köln Ausländer beschimpfen – lesen Sie bitte richtig!
    Pro Köln betreibt Hetze, die dazu führt, das Ausländerfeindlichkeit geschürt wird – so einfach ist das!
    Ich verweise hierbei auf meine obigen Ausführungen.

    Ihre Bemerkung, dass nicht alle muslime fleißig sind nehme ich mal zur Kenntnis, erwidere aber das auch eine Menge Deutsche dem Staat zur Last fallen. […]

    Pro Köln beweisst doch selber wie lieb und teuer Ihnen kriminelle Rechtsextremisten sind, alleine durch die Einladungen zum Anti Islam Kongreß!

    Im übrigen schulden Sie mir noch eine Antwort auf meine Frage;

    Pro Köln schreibt unter anderem auf seiner Homepage:

    “Alle Demokraten sind nun gefordert, der Gewalt als Mittel der Politik eine ganz entschiedene Absage zu erteilen. Wer den politisch Andersdenkenden als Dreck beschimpft, hat letztendlich mit zu verantworten, dass andere diese Botschaft missverstehen und gewaltsam gegen rechte Demokraten vorgehen. ”

    Nun meine Frage an Sie:

    Im Umkehrschluß bedeutet das Zitat von Pro Köln ja das Rechtspopulisten und Rechtsextremisten die übelste Ausländerhetze und Hetze auf Muslime betreiben hier die geistigen “Brandstifter” für Anschläge auf Ausländer sind!

  22. 22 Hans 23. August 2008 um 21:27 Uhr

    Die desaströsen Fakten bezüglich der Integration von türkischen Ausländern wurden erwartungsgemäß wegeditiert. ;-)

    Ob der Augenzeuge die Wahrheit zu dem Vorfall sagt oder das etwas aufgebauscht hat, kann ich nicht beurteilen. Man sollte es aber zur Kenntnis nehmen. Was dies mit Verleundung meinerseits zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.

    @ Peter
    Ich kann den Satz von Pro Köln auch nicht voll und ganz unterstützen.

  23. 23 Peter 23. August 2008 um 22:44 Uhr

    @Hans;
    Das ist es! Aber wieso sagen Sie dann nichts zu Pro Köln?

    Nun noch einiges was Sie nicht berücksichtigen;
    Deutschland islamisiert nicht!
    Grund;
    Es gibt zwar in Aachen und Hamburg islamischen Fundamentalismus oder besser gesagt zumindest in Anhaltspunkten aber dies rührt von der sytischen und ägyptischen Moslembruderschaft.

    In Köln geht es Pro Köln um die DITIB.
    Jede DITIB türkische Gemeinde ist in Deutschland faktisch autark.
    Der Haupverband aller DITIB Gemeinden ist die DITIB Köln.
    Es ist nicht abzustreiten, das die DITIB Köln ein Ableger der DIB, also des Amtes für Religonsangelegenheiten in Ankara ist. Daher ist auch klar das das Vermögen der DITIB Köln im Falle einer Auflösung des Verbandes an die DIB fällt.
    Wir sollten jedoch froh darüber sein, das die DITIB hier die Fäden des Islam in der Hand hält; so bleibt weiter Staat und Kirche beiu den Muslimen wie in der Türkei getrennt. Eine Zusammenarbeit mit Milli Goeruz ist unwahrscheinlich, so das Pro Köln also reine Spekulationen in eine Islamisierung Deutschland setzt, die gar nicht vorhanden ist.

    Sollten einige Vereine mit der Milli Goeruz mit DITIB Vereinen zusammenarbeiten, so sind dies Einzelfälle und nicht zu pauschalisieren.

    Pro Köln vermarktet Spekulationen ohne jeglichen Beweis!

    Anstatt den Dialog mit der DITIB zu suchen, geht Pro Köln unter Federführung von führenden europäischen Rechtsextremisten auf Konfrontation.

    Und dies mit Personen die Null Ahnung von der Palette des Islam haben.
    Es reicht hier keine PI Kenntnis, dafür ist der Islam in Deutschland und Europa zu vielschichtig.
    Klar ist jedenfalls eines; ich bin als deutscher Christ wohlwollend in Tunesien, Algerien, Saudi Arabien, Oman, Kuwait, Dhubai aufgenommen worden. Ich konnte mich dabei sogar mit Imamen austauschen.

    Geben wir doch einfach den Mitgliedern der DITIB auch die Chance ihr Leben zu leben.
    Ich denke unser Staat hat schon im Bedarfsfall die nötigen Abwehrmaßnahmen, falls die DITIB über Abgeordnete das Grundgesetz etwas ändern möchte. Diese Maßnahmen greifen zB. evtl allerdings auch für rechtsextremistische Tendenzen.

    Ich merke aber das Sie hinsichtlich des „Satzes“ gehandicapt sind, ihre eigene Meinung im Detail zu sagen.

    Schauen Sie sich doch mal bei vielen Deutschen die in der Mehrzahl sind die Fakten an, aber dazu ist Pro Köln nicht in der lage! Man müsste ja dann auch ein richtiges Konzept erarbeiten, was man nicht kann. Das überlässt man lieber den Altparteien.

    Hans ich hoffe das Sie den richtigen Weg gehen; einen IQ haben Sie, also verschwenden Sie ihn nicht an so einen armseligen Haufen ewig Gestriger!

    Pro Köln hat mit dem Anti Islam Kongreß sich politisch voll gegen die Wand gefahren.

  24. 24 Peter 23. August 2008 um 22:50 Uhr

    @Hans

    Übrigens seit ihr bei der Feldpostnummer Axel Möller auch im Rennen!

  25. 25 Peter 24. August 2008 um 16:53 Uhr

    @Hans;
    Ach eh ich es vergesse; bevor sich Pro Köln dem islamischen Fundamentalismus zuwendet, sollte sich die Parei zuvor gegen die hier lebenden Extremisten der NPD sowie der eingeladenen Rechtsxtremisten des Anti Islam Konfernz wenden! Diese Herren betreiben Hetze, die zu Anschlägen auf ausländische Mitbürger führen.

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