Mitte: Wir sind Gott – Schützen- und Extremchristentreffen in Aachen, wo der Moslem böse ist…


4 Antworten auf “Mitte: Wir sind Gott – Schützen- und Extremchristentreffen in Aachen, wo der Moslem böse ist…”


  1. 1 Námè 31. August 2008 um 20:12 Uhr
  2. 2 Michael 31. August 2008 um 23:02 Uhr

    Das verwundert doch nicht allzu sehr, wenn mir diese Extremform so auch noch nirgends begegnet ist.
    Jedoch gibts in schöner Regelmässigkeit entsprechende Anfeindungen aus erzkatholischen Kreisen gegen den interreligiösen Dialog: nicht der Dialog sei gefragt, sondern die Bekehrung. Weil der Islam nämlich Jesus nicht als Sohn Gottes anerkenne, sondern in ihm „lediglich“ einen (von vielen) Propheten sehe. Die Sohn-Gottes-Lehre ist allerdings ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Lehre- entsprechend müsse der Islam ja ein Irrglaube sein. Ein ganz garstiger, politischer, erobernder noch dazu.
    Dass der reaktionäre Mief eines Teils der Christenheit dem in nichts nachsteht, beweist jener immer wieder selbst.
    In diesem Sinne: Danke für die Veröffentlichung dieses „netten“ Schnappschusses. ;-)
    [ob pro NRW jetzt auch endlich mal einen Anti-Re-Christianisierungs-Kongreß durchführen wird?!]

  3. 3 Peter 31. August 2008 um 23:11 Uhr

    Kreuzritter der Neuzeit!
    Für wahr könnte man Erzherzog Otto von Habsburg und dessen Volkschaft als Kreuzritter der Neuzeuit bezeichnen. Das Wort als Schwert, so wie es in vielen Orden zu finden ist, gilt als zur Zeit die stärkste Waffe, um ein aus der Sicht christlicher Fundamentalisten, christliches Abendland zu erhalten. Dabei wird nichts ausgelassen, was andere Glaubensrichtungen in der Substanz mindern kann. Insbesondere hat es den Herren und Rettern des christlichen Abendlandes der Euroislam angetan, der doch über Jahrhunderte unterdrückt und zum Teil christianisiert werden konnte, frei nach dem Motto: „Willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein!“

    Die Schützenbruderschaften sollten nun – schon wegen Ihrer Gemeinnützigkeit, die ihnen der Steuerzahler gewährt – sich öffnen und zeigen, das auch Muslime willkommen sind, willkommen in einem Europa. Christen und Muslime tragen beide für ein Europa die Verantwortung und sind damit beide gleichberechtigte Partner ohne ein „Wenn“ und „Aber“.

  4. 4 Ellen 01. September 2008 um 14:50 Uhr

    Eine „fein“ Hardcore-Version der Schützen;-( Und ewig blühe das Vorvorgestern. Wer mag sich da noch wundern?
    Kein Wunder, dass den Eilendorfern in dieser Gemengelage keine Europahymne über die Lippen kommt.
    Freud hätte seine wahre Freude dran.
    Welch ein ermutigendes Moment ist stattdessen die Verleihung des Internationalen Friedenspreises, heute, am 69. Anti-Kriegstag.

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