GegenRechts: Kicken, Kicken, Kicken…


17 Antworten auf “GegenRechts: Kicken, Kicken, Kicken…”


  1. 1 Pöbler 02. September 2008 um 13:57 Uhr

    Layouten gegen Ästhetik…

  2. 2 AllesKlärchenKlarmann 02. September 2008 um 14:22 Uhr

    Sind oppositionelle Jugendliche auch eingeladen? =)

    denke nicht, dass die linken deswegen das turnier nach dortmund verlegen wollen… mik

  3. 3 Sebastian 02. September 2008 um 14:51 Uhr

    Manchmal beschleicht einen das Gefühl, dass die Aachener Linke wirklich
    nichts auf die Kette kriegt. Ein antirassistisches Fußballtunier am 06.09 in NRW schreit ja förmlich nach leeren Bolzplätzen…

    ich meine, diese konstellation hatten wir schon mal im letzten jahr: irgendwo in nrw gab es nen aufmarsch und gegenproteste und es wurde gekickt… mik

  4. 4 Sebastian 02. September 2008 um 15:23 Uhr

    Ebenfalls an diesem Wochenende ist in Köln die Antifa – Konferenz zum RassistInnenkongress von pro Köln.

  5. 5 Demokrat 02. September 2008 um 15:27 Uhr

    wieso ist gegen Rechts/Rassismus fast immer zwangsläufig verbunden mit pro Links. Ist doch genau dasselbe in ner anderen Farbe. Ich dachte das wär hier ein demokratischer Blog. Wieso dann Werbung für Kommunisten bzw. Linksaußen?

    Gruß

    Demokrat (der Mitte)

    wieso soll denn gegen rechts/rassismus zwangsläufig links sein? in düren sitzten die CDU und die kirchen im BgR. da würde mich interessieren, wie sie „mitte“ definieren und ob für sie die CDU dann „rechts“, ähem, „links“ wäre… ansonsten werbe ich nicht für das festival. ähnlich wie im terminkalender der tagespresse kündige ich eine veranstaltung an, die für einen teil meiner leserinnen und leser interessant sein kann. mik

  6. 6 Klaus Störtebecker 02. September 2008 um 16:16 Uhr

    @AllesKlärchenKlarmann
    Also ich, würde mich ehrlich freuen!

  7. 7 Peter 02. September 2008 um 16:52 Uhr

    @ Sebastian ;
    Kicken gegen Rechts, finde ich doch mal nee prima Idee!
    So wird der Sport mal nicht mehr alleine für nationale Belange genutzt.

  8. 8 Super-Ingo 02. September 2008 um 17:12 Uhr

    @Peter, Kicken gegen Rechts kannst du jeden Samstag ab 18 Uhr in der Sportschau auf ARD bewundern. Gibt ja genügend Aktionen wie „Zeig Rassismus die rote Karte“, „Stand up speak up“ und noch einige, die mir nicht einfallen.

    Ich frage mich jedesmal, was dann die Nönazis im Fanblock so denken, wenn die Kapitäne der Mannschaften Manifeste gegen Rassismus verlesen.

  9. 9 Riot 02. September 2008 um 17:24 Uhr

    Sehr interessant Herr Klarmann! Dann müssten Sie aber auch den Antikriegstag in Dortmund ankündigen, da den bestimmt auch einige Ihrer Leser interessiert, zumindest wenn man ihren Umfrageergebnissen glauben mag, wo ein gewisser Personenkreis ja schon eine beachtliche Zahl ausmachte. Also ist es faktisch falsch, dass Sie sich nur nach Ihren Lesern richten, sondern Ihre eigene Sympathie zur Veranstaltung ein nicht geringen Entscheidungspunkt ausmacht, der entscheidet, welche Veranstaltung sie ankündigen und welche nicht! Aber ein Dank geht an die Veranstalter, die ein paar Verwirrte mit dem Fußball vom gegen gegen Krieg demonstrieren abhalten! Man sieht sich in Dortmund!

    sie haben vergessen zu erwähnen, welche parole man wohl auf dem angeblichen „antikriegstag“ in dortmund rufen wird: „nie wieder krieg – nach unsrem sieg.“ ob da meine eigenen sympathien entscheiden, was ich ankündige? allenfalls würde ich es als einen tagesausflug allerlei vorbestrafter tun wollen… mik

  10. 10 Michi-Rechts 02. September 2008 um 17:38 Uhr

    Na ob alle mitmachen können ist eher fraglich!
    Da wird die Linke Jugend wohl gegen sich selbst spielen müssen oder versäumt die Antifa etwa einen Gegegprotest!

  11. 11 Demokrat 02. September 2008 um 17:52 Uhr

    Gut, ich ersetze das „immer“ durch „oft/meistens“. Natürlich beziehen auch die demokratischen Parteien Stellungen gegen Rechts, nur auch meistens gegen Links, was gerade ihr Beispiel die CDU Gott sei Dank macht. Ich will damit nur ausdrücken, dass ich finde, dass die, die am lautesten gegen Rechts brüllen/handeln, oft selber ne fragwürdige Gesinnung haben und oft auch nicht gerade politisch korrekt sind.

    Ich habe in der Zeit, in der ich hier mitlese (über 1 1/2 Jahre) auch schonmal Stellungnahmen Ihrerseits gegen Links gehört. Dass der obengenannte „Verein“ weit linksaußen ist, steht ja wohl nicht zur Frage. Deshalb finde ich dafür werben und damit unterstützen grenzwertig ;-)

    Da wär mir schon lieber, Sie unterstützen die „Anti-Rechts-Kampagnen“ der CDU :-p

    Gruß

    Demokrat

  12. 12 Frank 02. September 2008 um 18:43 Uhr

    An Super-Ingo : Die Nationalen Fußballfans denken sich dann… : Man , man, man … wieviel Kohle hat der wohl gekriegt, um so nen Mist vorzulesen … Man erkennt schon deutlich, welche Spieler diese Texte ernst meinen, oder nur Lesen, weil sie es vom Sportdirektor gesagt bekommen haben…

    Naja, also ich denke jedenfalls so, wenn ich mir sollch einen Mist anhören muss …

    Am besten ist ja dieser Spruch am tivoli : „Ohne Ausländer gäbs weniger Tore“ … oder so in der Art … TOTALER SCHWACHSINN XD

    stimmt, alles schwachsinn. nur gut, dass man im „blood & honour“-forum so rational war in sachen einwanderungs/integrationsdebatte [1]. mik ps. wenn sie nicht gekotzt haben, ich habs beim lesen…

    [1] [ganz vergrößert ist es lesbar!]

    [nachtrag] dieser screenshot stammt aus dem B&H-forum, das antifaschisten kürzlich hackten [2]. diese angabe wurde hier ergänzt, da in der ersten antwort nicht deutlich genug wurde, was zu sehen ist und woher das bild/der text stammt.

    [2] http://klarmann.blogsport.de/2008/08/30/rechts-blut-ehre-den-regionalen-noenazis/

  13. 13 Ellen 02. September 2008 um 18:44 Uhr

    @ Demokrat „mittig“: „Natürlich beziehen auch die demokratischen Parteien Stellungen gegen Rechts, nur auch meistens gegen Links,(…) “

    Fürchte, Sie verwechseln gerade „Äpfel“ mit „Birnen“, werter Herr Demokrat. Während „Linke“ und Andersdenkende im Nationalsozialismus zu den Verfolgten gehörten, handelte es sich bei den Rechten um VerfolgerInnen, UnterdrückerInnen, VernichterInnen und deren Helfeshelfer, eben all das braune Pack. Die Nachkommen sind meines Erachtens nicht viel besser, wenn man Klarmanns Blog und andere Medien verfolgt. Daher, immer langsam mit den (Vor)-Verurteilungen;-)*

  14. 14 Demokrat 02. September 2008 um 18:56 Uhr

    @Ellen

    nunja mit dem Verfolgen kennen sich die Linken, insbesondere die Kommunisten aber auch ganz gut aus.

    Gruß

  15. 15 Klaus Störtebecker 02. September 2008 um 19:19 Uhr

    @demokrat
    Beschäftigen Sie sich bei Gelegenheit mit den Biographien einiger CDU Mitglieder (Filbinger, Schwerte aka Schneider, Kiesinger, Koch etc.)
    ansonsten können wir das „gegeneinander Aufrechnen “ auch bleiben lassen, denn dies sprengt hier den Rahmen .

  16. 16 Klar, Mann? 02. September 2008 um 19:42 Uhr
  17. 17 Klar, Mann? 02. September 2008 um 19:50 Uhr

    @Riot: Das hier wollte ich auch noch ergänzen; es stammt aus einem Buchmanuskript von mir über die „Autonomen Nationalisten“. Der Text soll zur Buchmesse 2008 erscheinen. Vielleicht genügt Ihnen das als Werbung?

    […] Zu dem jährlich rund um den Antikriegstag der Gewerkschaften und Friedensbewegung abgehaltenen Aufmarsch der Dortmunder AN warben dieselben 2008 mit einem via Web verbreiteten „Jingle“. Während im Hintergrund orientalisch klingende Melodien zu hören sind, die später in ähnlich klingende Rockmusikfragmente übergehen, spricht eine junge Frau mit ansprechendem Timbre gut anderthalb Minuten über direkt – männliche? – Jugendliche an:

    „Vielleicht hast Du Dich in letzter Zeit auch häufiger gefragt, was denn eigentlich in der Welt los ist.“ Es werden „steigende Benzinpreise“, die Bundesregierung, der Irak-Krieg, US-Präsident George W. Bush und dessen angeblichen Pläne zu einem Iran-Krieg kritisiert und zudem bemängelt, dass in Israel „so genannte palästinensische Terroristen gejagt werden.“ Weiter heißt es dann: „Wenn Du keine Lust mehr hast, in einem riesigen Irrenhaus weiter zu leben, dann gibt es nur eins: Unterstütze uns bei unserem vierten nationalen Antikriegstag.“ Denn: „Wir haben genug von Kriegen, die unter dem Deckmantel von Demokratie und Menschenwürde geführt werden. Denn diese Kriege werden letztendlich immer nur für die kapitalistische Globalisierung geführt.“ Man fordere, so die nette Mädchenstimme weiter zur eher ruhigen Musik im Hintergrund, ohne das ein Hauch von Aggression oder Hass mitschwingt, „eine Wirtschaft, die dem Menschen dient, nicht umgekehrt.“ Und dann heißt es noch kumpelhaft: „Genug geredet: Komm auch Du am 6. September zum Antikriegstag […]. Wir freu’n uns auf Dich.“

    Längst gelten die von den AN an wechselnden Orten – 2007 Dortmund, 2008 Hamburg – organisierten Aufmärsche zum 1. Mai und der AN-„Antikriegstag“ in Dortmund zu einer Art von „‚Heerschau’ der Autonomen Nationalisten“ (Christian Worch). Als am 1. September 2007 die Neonazis durch Dortmund marschierten, bildeten gut die Hälfte der rund 500 Teilnehmer einen „Schwarzen Block“ und marschierten vorweg. Auf dem schwarzen Fronttransparent stand in weißen Buchstaben „Gegen Krieg und Kapitalismus“. Auch bei diesem Aufmarsch wurde schnell klar, was Neonazis unter einem „Antikriegstag“ verstehen und welche Kriege und Kapitalismus ausschließlich kritisiert wurden und werden. Zu den skandierten Parolen gehörten die Losungen: „USA – internationale Völkermordzentrale“, „Nie wieder Krieg – nach unsrem Sieg“, „Nationaler Sozialismus – Jetzt!“ und „Nie, nie, nie wieder Israel“ sowie „Nie, nie, nie wieder USrael“. […]

    Übrigens, und nun sind wir wieder bei meiner Erwiderung: eine sehr gelungene Formulierkunst der Dortmunder „Kameraden“, wie mir soeben aufgefallen ist: „Wir haben genug von Kriegen, die unter dem Deckmantel von Demokratie und Menschenwürde geführt werden.“ Von Kriegen, die man für die Errichtung eines Nationalsozilalismus mit unmenschlichem Antlitz sowie Ausländerhatz und Massenmord an allem Undeutschen führen müsste, könnte man offenbar nicht genug bekommen? mik

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.