GegenRechts: Nazis raus aus Ruhmes- und Ehrenhalle…

Gemünd. Nach einer Häufung rechter Vorfälle haben sich offenbar Neonazis und rechte Mitläufer aus der Eifel Hausverbot in einer Kneipe in Gemünd eingefangen. So hieß es gegenüber „Klarmanns Welt“ aus gut unterrichteten Kreisen, dass mehrere Personen aufgrund Herumgepöbels und dem Rufen rechter Parolen besagte Kneipe wieder verlassen mussten. Die Kneipe selbst spricht sich gegen Rassismus und Rechtsextremismus aus, war aber dennoch in letzter Zeit Anlaufpunkt für Rechte [1]. Offenbar verkehren diese Personen in einer Mischszene, in der neben angeblich unpolitischen Skinheads und Fußballhooligans auch Rechtsextremisten und Mitläufer verkehren sollen.

Mehrere Vertreter jener Szene(n) sollen Ende August sogar als Gruppe Hausverbot erhalten haben, nachdem sie geschlossen aufmarschiert und sich zum Teil aggressiv verhalten hatten, hieß es gegenüber „Klarmanns Welt“. Als es Ende des Monats zu einem Konzert mit Bands aus der Punk- und Oi-Szene kam, seien zwar auch wieder Rechte erschienen, jedoch sei diesen größtenteils der Zutritt verwehrt worden, hieß es weiter. Zugleich seien in Gemünd wieder neue Neonazi-Aufkleber verklebt worden [1], möglicherweise von den abgewiesenen Personen.

Beobachter vermuten, dass die Neonazis und Mitläufer nicht nur aus Gemünd stammen [1], sondern ebenso aus dem benachbarten Kall. [© Klarmann]

[1] siehe dazu auch Mehr Neonaziaktivitäten im Kreis Euskirchen…?


6 Antworten auf “GegenRechts: Nazis raus aus Ruhmes- und Ehrenhalle…”


  1. 1 Ellen 06. September 2008 um 14:45 Uhr

    Hallo Ihrs,
    Verdrängte Geschichte kommt so lange wieder, bis die Menschen aus ihr gelernt haben. Noch heute kann man in den Trümmer von Hitlers „Felsennest“, in der Nähe von Bad Münstereifel, herum klettern.
    Zwar wurde die „Wolfsschanze des Westens“ 1945 grob zerkleinert. Aber weiter ist dort scheinbar nix passiert.

    (Zitatanfang)
    „Das „Felsennest“ ist bei weitem nicht so bekannt wie die Wolfschanze in Ostpreußen oder andere große Führerhauptquartiere. Sogar nur wenige Eifeler wissen, dass der Krieg an der Westfront von ihrer Heimat aus eröffnet und koordiniert wurde. Als Führerhauptquartier (FHQ) diente der Eselsberg, eine an das Dorf Rodert grenzende Anhöhe, die in ein eher kleines und spartanisches, aber dennoch gut gesichertes Hauptquartier verwandelt wurde. Im Dorf selbst waren bereits vorher zahlreiche Flakstände, Baracken, Blockhäuser und Bunker errichtet worden. Vier zusätzliche Fernsprechleitungen und zwei Fernschreiberleitungen wurden während des Baus abhörsicher und metertief von Rodert aus in Richtung Westgrenze verlegt.“ (Zitatende)

    Berichtet der „Zeitreiseführer Eifel 1933-1945″ von Alexander Kuffner (ISBN 978-3938208427)“

  2. 2 Peter 06. September 2008 um 18:18 Uhr

    […] Ich denke solche Hausverbote setzen ein Zeichen; Imbissbuden und andere Läden müssten hier genauso verfahren!
    Nur so kriegt man braune Kameraden raus!

  3. 3 Asgard 08. September 2008 um 3:13 Uhr

    @Pete
    Sie kriegen wir auch noch raus, oder unter die E….!
    Wie Sie mich aufregen, mit Ihrer verdammten großen Klappe.Hier im Blog das Maul weit aufmachen!!! Wenn Sie einen von „UNS“ auf der Straße sehen würden, wären Sie ganz klein mit Hut.

    anmerkung: der autor, der nun zum wiederholten male leserinnen und leser von „klarmanns welt“ bzw. klarmann selbst bedroht bzw. gewalt oder sogar, siehe oben, den tod androht, ist kopf und gründer der „nationalen aktivisten alsdorf“. mik ps. dürfen wir lachen?

  4. 4 Peter 08. September 2008 um 10:09 Uhr

    @ Asgard ;

    Hier schweigt des Sängers Höflichkeit – No Comment!

  5. 5 Naruto 08. September 2008 um 14:43 Uhr

    Nun ja Peter…

    Solche Hausverbote sind vielleicht nett gedacht, aber wenn eine Imbissbude jedem, der ihnen gesellschaftlich nicht zusagt den Zutritt verwehrt, wird sie wohl pleite gehn ;)

    Und selbst wenn ein Neonazi den Zutritt zu jedem Laden im ganzen Kreis hätte, würde seine Wut und sein engagement gegen jene die ihm alles verwehren nur noch größer. „Raus“ bekommt man mit solchen Maßnahmen sicher nichts und niemanden.

  6. 6 Peter 08. September 2008 um 22:49 Uhr

    @Naruto ;
    Ich denke das eine solche Maßnahme zwar die letzte wäre, aber dennoch effektiv. Eines ist klar, wird man überall als nicht erwünschte Person behandelt, so fängt der Denkprozeß an. Spätestens dann, wenn der Magen knurrt oder der Geldbeutel wegen fehlender Arbeit aus Zwiebelleder besteht (wenn man reinschaut, kommen einem die Tränen)!
    Insgesamt glaube ich schon, das eine solche Aktion wirksam wäre.

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