Aachen. Die Volkshochschule Aachen hat ihre Zusammenarbeit mit einem Referenten eingestellt, der in die Kritik geraten war, da er auch vor zum Teil einflussreichen rechtsextremen und geschichtsrevisionistischen Kreisen referiert hat. Kürzlich hatte die Antifa Düren in diesem Zusammenhang kritisiert, dass der Linnicher Historiker Mario Kandil auch in der VHS Düren referieren soll [1]. Die Bildungseinrichtung wollte daraufhin bis zum Ende einer Überprüfung der Vorwürfe die Zusammenarbeit ruhen lassen.
Kandil hat auch schon in der VHS in Aachen referiert und war in den kommenden Monaten für mindestens einen weiteren Vortrag angekündigt. Wie „Klarmanns Welt“ nun erfuhr, hat die VHS in Aachen die Hinweise von örtlichen Antifaschisten zum Anlass genommen, deren Kritik gegenüber den Referenten zu überprüfen. Daraufhin hat man sich entschlossen, die Zusammenarbeit ab sofort zu beenden.
Kandil hatte in den vergangenen Jahren an der VHS unter anderem zu den Themen „Die große Koalition – Die Regierung Kiesinger/Brandt 1966 bis 1969“, „Die Trikolore über der Kaiserstadt – Aachen unter französischer Herrschaft“ und „Die Affäre Guillaume – das Ende der Ära Brandt“ referiert. Der Referent selbst gilt nicht als Rechtsextremist, hat aber mit verschiedenen seiner Arbeiten in solchen Kreisen Anklang gefunden. Es folgten Vorträge bei rechten Veranstaltungen sowie Beiträge für rechtsextreme Verlage. [© Klarmann]
[1] VHS-DOZENT AUF EXTREM RECHTEN ABWEGEN?
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weil sie sich auch seit wochen wiederholen: ich weiß nicht, ob es zu ihrem geistigen horrizont passt: aber ich bin nicht ihr kindermädchen und sie sind nicht mehr in der zwergenschule…mik ps. gezicke dicht!