Stolberg/Alsdorf. In Stolberg und Alsdorf ist es am Montag wieder zu rechtsextremen Vorfällen gekommen. Laut Polizei haben Unbekannte am Montag im Umfeld des Bastinsweiher in Stolberg-Zentrum fremdenfeindliche Aufkleber verklebt. Es handelt sich dabei nach Recherchen von „Klarmanns Welt“ um selbst gemachte Aufkleber, die seit Mitte September auch im Aachener Ostviertel verstärkt verklebt wurden, etwa im Bereich Oppenhoffallee und Bahnhof Rothe Erde. „AUSLÄNDER rein – Wir sagen NEIN“ steht auf den Aufklebern, die aus Etiketten und Stempelfarbe gefertigt wurden. Zudem ist eine „88“ als Zifferncode für „HH“ alias „Heil Hitler“ aufgestempelt. Im Stolberger Ortsteil Zweifall ist es zudem an der Apfelhofstraße zu einer antisemitischen Schmiererei in Zusammenhang mit einer Morddrohung gekommen. Unbekannte schmierten einen Namen, einen Davidstern und die Drohung auf den Asphalt, dass besagte Person nur noch wenige Tage zu leben habe. Der Staatsschutz hat laut Polizei wegen beider Vorfälle die Ermittlungen aufgenommen.

In Alsdorf hat die Polizei gegen drei 21- bis 27-jährige junge Männer aus Hoengen ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Rufen des Hitler-Grußes eingeleitet. Anwohner der Jahnstraße hatten demnach am späten Montagabend in Höhe des Einkaufmarktes grölende Jugendliche ausgemacht, die deutlich „Heil Hitler“ riefen. Als die alarmierte Polizei eintraf, seien die Jugendlichen bereits Richtung Mariadorf unterwegs gewesen. Auf dem Weg Richtung Rosenstraße fanden die Polizisten drei beschädigte Autos, an denen die Antennen abgebrochen und die Außenspiegel beschädigt worden seien. Am Einkaufsmarkt selber sei eine Plexiglasscheibe beschädigt gewesen. Im Bereich Alte Wardener Straße hätten einige umgeworfene Warnbaken auf der Straße gelegen. Nach Ermittlungen an Ort und Stelle suchten die Beamten in der Nähe die Wohnung eines Verdächtigen auf. Hier trafen sie laut Polizeibericht auf das beschriebene Trio. Die drei gaben demnach an, dass sie zwar gegrölt, aber nichts beschädigt hätten. Die Ermittlungen laufen. [© Klarmann; Foto: Privat]
Zur Sache in Alsdorf: Selber schuld, Dummheit muss bestraft werden!!! Jeder, der sich selbst als „national“ betitelt, sollte wissen, wie weit er gehen kann. Die sollen froh sein, dass sie nicht auf eine „Türken-Gang“ gestoßen sind, was in Alsdorf ja nicht gerade selten vorkommen kann.
ich kippe gerade via lachanfall-ultra vom stuhl…vielleicht kann ich ihnen irgend wann einmal den witz erklären, aber noch ist er top secret. fall wieder………….hin……………………………………………………….m……………………………..i……………………………………k………………….
So, wie einer Ihrer „Freunde“ in den frühen Morgenstunden am vergangenen Sonntag?;-)
PS: Ach nein, der ist ja nicht vom Stuhl, sondern durch Stühle gefallen.
ich denke, die polizei hat einen weiteren zeugen gefunden…
http://klarmann.blogsport.de/2008/09/30/rechtslinks-schlaegerei-zwischen-neonazis-und-antifaschisten/
mik
btw: mausbach ist vollgepflastert mit aufklebern von den aachen ultras.
@pseudonym
Ja und was hat das mit rechts/links zutun? Die ACU interessiert sowieso keinen, die überkleben rechte Aufkleber (?) Vor 2 Jahren wäre sowas undenkbar gewesen bei denen, aber jetzt… FFS @ alle ACUler ! geht doch direk zu den Düsseldorf „Ultras“
@AllesKlärchenKlarmann
Wie wärs mit nem T?
@pseudonym
Interessiert wirklich keinen, denke ich….
@ AKK: „Nach dem Abstieg in die zweite Liga ging es auch mit den Aachen Ultras abwärts. Die Hauptgruppe drohte nun langsam, aber sicher zu zerbrechen, entstanden durch enorme Interessens- und vor allem Identifikationskonflikte.
Seit Anfang der Saison 2007/2008 (2. Bundesliga) befand sich die Gruppe in einer Art Selbstfindungsphase, bei der die Aachen Ultras nur noch aus einem sechs Mann umfassenden Direttivo und einer geringen Anzahl an Mitgliedern bestand. Kleinere Teilerfolge konnten erzielt werden (Capo Podest, weiter entwickelte Choreos, gesicherte unabhängige Anreise zu Spielen, Streetart, Verbesserung des eigenen Styles). Seit der Rückrunde 2007/08 versucht man, zusammen mit kleineren ultraorientierten Gruppen aus Aachen wieder eine eingeschworene Gemeinschaft zu bilden und eine entsprechende Mentalität Ultra‘ in Aachen aufbauen.
Die ersten Weichen dazu wurden gestellt, indem die Jugendgruppe „nAChwUchs Aquisgrana Ultra‘“ wieder reaktiviert wurde. Der nAChwUchs erfreut sich seitdem erneut eines hohen Mitgliederansturms und umfasst derzeit ca. 40 Jugendliche.
Diesen motivierten Members soll unter der Leitung der Aachen Ultras die Mentalita Ultra‘ nähergebracht werden. Ein lebenswerter Lifestyle soll so Stück für Stück entdeckt und weiterentwickelt werden. Ziel für jeden sollte sein, sich durch stetiges Engagement und konstante Aktivität den Weg in die Hauptgruppe zu erarbeiten.
Erste Erfolge dieses Projekts sind zu verbuchen und wir blicken zufrieden und voller Optimismus in die Zukunft!
In der Saison 2008/09 lautet nun unser oberstes Ziel, eine gefestigte Gruppe zu bilden sowie das Umfeld zu festigen und zu bündeln, um so im neuen Stadion (Spielbetrieb ab 2009/10) Bestand zu haben. Zudem wollen wir auf Ultra‘ Ebene nie auslernen und neuen Einflüssen offen gegenüberstehen.
Die Saison wird zeigen, wohin der Weg der Aachen Ultras führt…
Aachen Ultras im August 2008″
http://www.aachen-ultras.de/gruppe.htm
Fragt sich nur WAS man dort lernt???