Rechts: Neonazis marschieren gegen Tafel-Chefin auf [update]

Wegberg. Ohne vorherige Information vonseiten der Behörden sind heute Neonazis vor dem Privathaus und Geschäftssitz der Vorsitzenden der Wegberger Tafel aufmarschiert. Rund 20 Rechtsextremisten versammelten sich am Morgen vor dem Haus von Gabriela Jansen. Beobachtern zufolge wollte die NPD so dagegen demonstrieren, dass besagte Tafel auch Spenden an Hilfsprojekte in Afrika leistet [1].

Zur Wochenmitte war über eine solche Spende an ein ausländisches Hilfsprojekt in der Lokalpresse berichtet worden. Nach bisherigen Recherchen meldete daraufhin der NPD-Kreisverband Mönchengladbach/Heinsberg am Donnerstag bei der Kreispolizeibehörde eine Versammlung für Samstag vor dem Privathaus und Geschäftssitz der Kleinunternehmerin an. Zudem sollte offenbar ein Demonstrationszug bis zur Ausgabestelle der Tafel folgen. Die NPD, hieß es, wollte gegen besagte Spenden demonstrieren und forderte demnach, dass die Tafel sich nur um „deutsche Hilfsbedürftige“ kümmern solle.

Trotz der NPD-Anmeldung am Donnerstag erfuhr die Betroffene erst am Freitagnachmittag durch Recherchen von „Klarmanns Welt“ vage davon, dass ihr möglicherweise eine NPD-Kundgebung ins Haus steht. Heute Morgen bauten sich dann die Neonazis mit Fahnen auf dem Fußweg auf. Nachdem Jansen ihnen angeboten hatte, gemeinsam im Laden der Tafel mit Betroffenen und Vereinsmitgliedern über jene Spenden zu diskutieren, folgten die Neonazis der Einladung. Vertreter der Tafel erklärten dabei, dass sie die Verwendung der Spende gut fänden. Zwar sollen NPD-Anhänger betont haben, dass sie dagegen seien, doch letztlich hätten sie inhaltlich nichts entgegensetzen können, so Beobachter. Der braune Spuk soll gegen 12.30 Uhr zu Ende gewesen sein.

Teilnehmer der NPD-Kundgebung waren Helmut Gudat (Hückelhoven), Chef des NPD-Kreisverbandes Mönchengladbach/Heinsberg und Mitglied des Kreistags Heinsberg, sowie der Schatzmeister besagten NPD-Kreisverbandes, Frank Pfennings (Mönchengladbach). Ferner nahmen einzelne „Autonome Nationalisten“ und Mitglieder der Neonazi-Clique „Volkssturm Rheinland“ (VSR) aus Mönchengladbach und Eschweiler teil.

Aus Krefeld war Michael Jansen, örtlichen Antifaschisten zufolge Chef des Krefelder NPD-Jugendstützpunktes (Junge Nationaldemokraten, JN), anwesend. Zudem war ein NPD-Mitglied aus Krefeld in Wegberg, das sich auf seiner privaten Homepage bis vor kurzem noch offen zur Neonazi-Terrorgruppe „Combat 18“ bekannte und Werbung für den bewaffneten Arm des in Deutschland verbotenen, internationalen Neonazi-Netzwerkes „Blood & Honour“ machte. [© Klarmann]

[1] Zur breit gestreuten Hilfe durch die Tafel für Betroffene siehe den Bericht in der Lokalpresse


26 Antworten auf “Rechts: Neonazis marschieren gegen Tafel-Chefin auf [update]”


  1. 1 Super-Ingo 04. Oktober 2008 um 13:33 Uhr

    Das meinen die Nazis doch nicht ernst, oder?
    Wie geistig verblendet müssen die denn sein?

    vielleicht hatten sie einen datumsdreher? 4.10 = 1.04??? mik

  2. 2 Peter 04. Oktober 2008 um 14:11 Uhr

    Wieder mal typisch NPD!
    Erst wird Afrika von Europa ausgelutscht und dann keine Verantwortung mittragen, so anscheinend denkt jedenfalls die NPD!
    Das Hemd ist dieser Truppe näher als die Jacke, ohne über die Folgen nach zu denken.
    Werte NPD; Es gibt weltweite Not und eine Hand wäscht die andere Hand.
    Ohne Afrika ist uns ein Leben in Deutschland deutlich erschwert.

    Die NPD sollte mal von ihrem Geld einer Tafel spenden und dann über das Geld anderer Leute in den Dialog treten. Die deutschen Tafeln brauchen dieser braunen Sippschaft keine Rechenschaft abzulegen!

  3. 3 Mir 04. Oktober 2008 um 14:37 Uhr

    Ich frage mich doch, wie so etwas genehmigt werden kann?! Selbst aus rein bürokratischer Sicht für mich unverständlich.

    rein rechtlich gesehen mag die anmeldung einer solchen veranstaltung der NPD okay sein. allerdings haben behörden bei protesten vor privatwohnungen von menschen, die nicht unbedingt im zenit der öffentlichkeit stehen, ermessensspielräume. derlei könnte etwa auch gut 50 meter entfernt in rufweite genehmigt werden. man sollte sich aber auch ruhig mal fragen, was NPD-leute – deren politische aktivitäten in demokratischen gremien laut örtlicher beobachter fast nicht vorkommen – dazu antreibt, sich ausgerechnet gegen eine tafel zu stellen, die beachtliches zu leisten scheint… mik

    [nachtrag] eben vergessen: skandalös ist es meiner meinung nach jedoch, dass man eine privatperson NICHT früh genug informiert, dass gegen diese (als symbolperson einer initiative) und vor deren privatadresse demonstriert wird. hätte ich nicht zufällig angerufen, hätte frau jansen heute morgen ein noch böseres „erwachen“ gehabt. wohgemerkt: die NPD marschierte nicht spontan oder wie weiland die antifa ohne anmeldung einer „antifa-kaffeefahrt“ auf, sondern geplant und angemeldet. mik

  4. 4 Ellen 04. Oktober 2008 um 16:35 Uhr

    Einfach unfassbar!!! Die Verantwortlichen sollten zur Verantwortung gezogen werden.
    Ob es Sinn macht, den braunen Unbelehrbaren zu erzählen, dass die Wiege der Menschheit in Afrika stand?
    Egal, da sie hier mitlesen, werden Sie vielleicht hin und wieder sogar unfreiwillig klüger;-)*

  5. 5 Klar, Mann? 04. Oktober 2008 um 17:02 Uhr
  6. 6 red noise 04. Oktober 2008 um 18:47 Uhr

    […]

    gut deutsch will weile haben… aber bedankteschön für den tipp. checke das tomorgen. mik

  7. 7 Klar, Mann? 05. Oktober 2008 um 9:19 Uhr

    Aus Sicht der NPD (deren Satzspiegel auf den eigenen Homepages schwer Augenkrebs bereitet; „Klarmanns Welt“ hat versucht, Zeilenumbrüche zu löschen):

    „Mahnwache in Wegberg: Am Sonnabend den 4.Oktober führten die NPD-Kreisverbände Krefeld und Mönchengladbach eine Mahnwache in Wegberg durch. Anlaß war die teilweise Weitergabe einer Spende der Kreissparkasse Heinsberg an die „Tafel Wegberg“, von welcher die Tafel-Verantwortliche die Summe von 1.000,-- Euro an Projekte in Afrika weiterleitete. Da die NPD der Meinung ist, daß deutsches Geld zuerst für deutsche Aufgaben verwendet werden sollte, nahmen 25 Nationale diese unserer Ansicht nach Zweckentfremdung zum Anlaß, um mit einer stillen Mahnwache vor der uns als Tafelanschrift bekannten Adresse an eine zukünftige Verwendung der Gelder im Sinne der heimischen 1-Euro-Sklaven, Hartz IV-Opfer und anderer Bedürftiger zu mahnen. […] Es dauerte nicht lange , bis die Tafel-Verantwortliche ,Frau J., mit einigen Begleitern erschien.Nach gegenseitigem Vorbringen der eigenen Standpunkte wurden die Nationalen eingeladen, um bei der Ausgabe der Hilfsgüter ab 12.00 Uhr zu helfen. Selbstverständlich erklärten sich alle Anwesenden spontan dazu bereit und so erschien um die Mittagszeit eine große Gruppe Helfer der NPD bei besagter Ausgabestelle. […] Daß wir an diesem Tage nicht nur ein neues Mitglied gewinnen konnten, sondern auch verbreitet auf sehr große Zustimmung aus der Bevölkerung stießen, sollte den den Etablierten vielleicht mal zu denken geben. […]“

    Anmerkung von „Klarmanns Welt“: Die Ausgabe der Tafel endete gestern um etwa 15 Uhr reglulär durch die regulären Helfer der Tafel. Nach bisherigen Kenntnissen hatten sich die (angeblichen) NPD-Helfer schon gegen 12.30 Uhr wieder zurück gezogen, nach der Diskussion.

  8. 8 wichi 05. Oktober 2008 um 17:57 Uhr

    Der Versuch eines Artikels aus rechter Hand ist süß, aber leider lächerlich und – wie meistens bei den braunen Buben – erstunken und erlogen. Die Pickelglatzen haben sich im Tafelraum die Beine in den bauch gestanden und anhören müssen, dass „deutsche“ Bedürftige die Spende nach Afrika gewollt haben und mehr als in Ordnung finden. Die Wegberger Bevölkerung hat die NPD-Bubis ignoriert und höchstens ausgelacht, wie es sich auch gehört. Auffallend war, dass die Herren ihre Informationen aus einem kostenlosen Werbeblättchen haben, das sich schon zwischenzeitlich bei der Tafel für den Senf entschuldigt hat, den es da verbreitet hat. Aber liebe Nazis: Wenn es euch mal schlecht geht, wird euch bei den Tafeln geholfen – denn die schauen weder auf die Hautfarbe noch auf das Vakuum im kahlen Kopf. Ist das nicht beruhigend? Wenn es also mit dem Herrenmenschentum dann doch nicht klappen sollte, bekommt ihr für nur einen Euro genug Essen, das ihr dann im Nachgang zu dem verarbeiten könnt, was ihr seid: Braune Sch[…]!!

    das letzte wort: nee, sind auch nur menschen, wenn auch…mik ps. ist jemanden schon mal aufgefallen, das neonazis in vielen ihrer berichten die realität extrem zurecht biegen, und sie teilweise sogar offen lügen? sie tun also genau das, was sie der angeblichen jüdischen weltverschörung vorwerfen, wobei das ja schon die erste lüge war/ist…

  9. 9 Peter 06. Oktober 2008 um 1:09 Uhr

    @Klar, Mann? ;
    Leidet die NPD nebst Ihrer Führungsriege an einer Profilneurose oder sind solche Aktionen wie bei der Tafel nur wieder mal klägliche Versuche sich mal wieder in die Öffentlichkeit zu bringen?
    […] Unsere Tafeln sind gemeinnützig und deshalb, hat eine NPD die sich eindeutig gegen unsere Verfassung und unseren Staat ausspricht, nicht das Recht eine Tafel irgendetwas vorzuschreiben!

    Hat jemals eine Tafel gefragt, wo die NPD das Geld ausgibt, veruntreut oder ob Ordner aus Kameradschaften auch versichert sind?

    ich glaube, die hatten was in der zeitung aufgeschnappt und dann nicht weiter recherchiert. blinden aktionismus gibt es heuer eben auch bei der NPD. mik

  10. 10 Klar, Mann? 06. Oktober 2008 um 5:38 Uhr
  11. 11 effess 06. Oktober 2008 um 10:13 Uhr

    wahrlich, wahrlich! als zeuge kann ich nur bestätigen,es war ein bild des grauens! da standen die faschos bei uns im tafelraum spalier (teils mit grimmigem, vermehrt mit ausdruckslosem-eben stumpfem gesichtsausdruck) und wurden von unseren tafelbesuchern mit argumenten nur so bombadiert. sie wußten sich am schluss nur der art elegant aus der affäire zu ziehen, als das sie unsere tafelarbeit lobten, sich für ihre fehlinformation aus der örtlichen presse entschuldigten, uns viel glück bei unserer arbeit wünschten und mit dem verweis, daß sie die spenden immer noch nicht in ordnung fänden, schließlich friedlich um 12.30 die tafel verliessen. es wurde deutlich: die braune brut fasst bei uns kein fuss-und das ist gut!

  12. 12 L. 06. Oktober 2008 um 18:11 Uhr

    @ effess

    1. hat sich niemand für ein nicht vorhandenes fehlverhalten entschuldigt
    2. ihr habt den tafel-gästen den mund verboten. Ich erinnere nur noch“ ute halt die klappe“ und das von 3 leuten wer weiß wie oft.
    3. da hier die sache derart verdreht wird, werden wohl in den nächsten wochen wieder mal reinschauen, etwa samstags ab 12.00 uhr

  13. 13 wichi 07. Oktober 2008 um 9:01 Uhr

    Liebes „L“,

    danke für die Ankündigung. Ihr habt ja anscheinend große Lust auf richtg schlechte Presse und wollt unbedingt bei den Leuten komplett untendurch sein… Sagt nur früh genug bescheid, damit man vielleicht einen Streichelzoo organisieren kann :)

  14. 14 Klar, Mann? 07. Oktober 2008 um 11:31 Uhr

    Aus Sicht der NPD-Krefeld zum Zweiten:

    „Da wir wieder einmal feststellen müssen, das die eine oder andere Zeitung und ein bekannter  ‚Märchenonkel‘ aus Aachen mal wieder ‚falsch informiert sind,  möchten wir noch einmal auf Hintergrund und Ablauf der Mahnwache ‚gegen Zweckentfremdung von Spendengeldern‘ in Wegberg eingehen. […] Viele werden sich nun fragen, ob es richtig ist vor einen Privathaus zu demonstrieren. In diesem Falle schon ,den erstens war es in der kürze der Zeit nicht möglich weiter zu recherchieren  […]. Immerhin ist zu erwähnen, das Sie sich einer Diskussion stellte. Während des Gesprächs stellte sich als bald heraus, das Frau Jansen vor etwa 2 Jahren einige Mitglieder treffen der NPD in Mönchengladbach besucht hatte [1]. Die Gesichter von SPD und Grünen sprachen Bände. Spannend  wurde es dann, als die Aktivisten aufgefordert wurden, nicht nur zu Demonstrieren sondern  auch einmal bei der Arbeit der Tafel mitzuwirken.  Sehr zum Schrecken der Anwesend nicht NPDler  sagten die NPD- Vertreter sofort zu , die Mahnwache um 12.00 Uhr zu beenden und an der, um diese Zeit beginnenden Lebensmittelausgabe mitzuhelfen. Gesagt getan  Gegen 12.15 Uhr betraten 10 Aktivisten die Räumlichkeiten der Tafel […].  An Biertischgarnituren sassen etwa 20 Kunden der Tafel.  Schnell wurde klar, dass die Arbeitsaufforderung nur ein Vorwand war, den die wenigen, verfügbaren Lebensmittel konnten problemlos von einer einzigen Person verteilt werden. Dennoch entwickelte sich aber doch so etwas wie eine Diskussion.Wie muss man sich diese ‚Diskussion‘ den   nun vorstellen? Erst einmal  wurden die Aktivisten als Abordnung der rechtsextremen Szene vorgestellt, welche sich  anmaßen würden gegen die Arbeit der Tafel zu demonstrieren. Selbstverständlich wurde diesem sofort widersprochen.  Die anwesenden NPD Landesvorstandsmitglieder   Helmut Gudat und Lars  Spönlein setzten  den Kunden der Tafel  in einer  kurzen Ansprache die Ziele der NPD und die Absicht der Protestaktion auseinander. […] Während der Diskusion kam dann eine Frau [2] mit einem Mobiltelefon in den Raum geeilt und berichtete, hier wäre ein aufgebrachter [2] Herr Namens Michael Klarmann (bekannter Linksjournalist aus Aachen) am Telefon und wollte Frau Jansen sprechen. Das dies die Aktivisten dann doch sehr erheiterte, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Nach einer kurzen Ansprache, über die möglichen Folgen für alle Tafeleinrichtungen in der Region verließen die Aktivisten dann die Räumlichkeiten. Eine Ausgesprochene Einladung, auf eine Tasse Kaffee wurde mit dem Verweis auf die augenscheinlich doch sehr knappen Lebensmittelbestände danken zurückgewiesen [3]. […]“

    [1] Da gibt es wohl verschiedene Ansichten. Aber wie verbunden die so Angegriffene der NPD gewesen sein müsste, würde ja zeigen, dass man „in der kürze der Zeit [beim] recherchieren“ (s.o.) von höchster Parteiebene her (heute: Landesvorständler, Gudat immer schon KV-Chef seit 2003) nicht bemerken konnte, dass man sich – angeblich – kannte…
    [2] Eine Frau mit männlich tiefer Stimme, die nichts von aufgebracht sagte, als man Frau Jansen den Hörer gab. Aber aufgebracht war ich tatsächlich am Ende des kurzen Gespräches, weil die Leitung mangels stabiler Funkverbindung zusammengebrochen war.
    [3] Auch hier gibt es verschiedene Ansichten, etwa darüber, wer im Namen einer Tafel berechtigt ist, eine Einladung auszusprechen. Ich gehe künftig also davon aus, dass wenn ein einfaches NPD-Mitglied oder auch nur der Teilnehmer eines NPD-Aufmarsches eine Morddrohung gegen mich ausspricht, diese Parteichef Udo Voigt in den Mund zu legen ;)
    Mik

  15. 15 L. 07. Oktober 2008 um 12:50 Uhr

    @ Klar, Mann?
    schade das sie einige wichtige teile des artikels ähmm rausgescnitten haben. Wenn gewünscht frau jansen hat sich -persönlich- in die anwesenheitslisten eingetragen. besagte einladungen sind von frau jansen persönlich ausgesprochen worden, demnach müsste u.voigt die „morddrohung“ schon persönlich aussprechen, aber ich glaube er würde nur fragen: michael wer????
    das die anwesendheit von frau jansen an npd veranstaltungen erst vor ort auffiel, mag wohl daran liegen, dass der name jansen nicht gerade selten ist.
    fragen sie doch mal warum tafelgästen der mund verboten wurde? vieleicht waren doch nicht alle so begeistert von der spende?

    ich denke, ich sage ihnen nichts neues: beim nächsten mal lernen sie schreiben und zeichen setzen. bevor sie aber wieder das wort zensur heulen, schalte ich es mal frei und erwidere:
    a.) natürlich habe ich interesse an anwesenheitslisten ;)
    b.) frau jansen hat die einladung zum kaffee an sie nicht ausgesprochen!
    c.) sicher, es gibt viele jansen, aber eine spanisch klingende gabriela dürfte recht selten sein.
    d.) es wurde allenfalls einer person „der mund verboten“.
    e.) ich stelle einen teil der npd-eigenen infos in frage, weil mir die glaubwürdigkeit aus der vergangenheit nur zu bekannt ist… (sagt ihnen der namen kevin etwas?)
    f.) sortieren sie mal ihr personal. wenn ein oder zwei personen von 20 oder 25 argumentieren und ausnahmsweise mal einen halbwegs fehlerfreien text ausbaldowern können, aber die VSR- und panzerbaer-truppe (C18/B&H) dabei ist, die auch gerne mal vor (für das foto zensierten) hakenkreuz-flaggen mit gummipuppen posiert… was wollen sie eigentlich in gemeinnützigen vereinen?
    mik

  16. 16 Ingo 07. Oktober 2008 um 12:56 Uhr

    Rechtschreibung bestimmt wieder wie im Orignial, oder?

    Erschreckend…Sowas wird gewählt? Wie sehen denn dann diese Schwachsinnsanträge aus, die die NPD stellt?

  17. 17 Klar, Mann? 07. Oktober 2008 um 13:39 Uhr

    Link zu dem Artikel in der HS-Woche, der alles ausgelöst hat:

    http://www.hs-woche.de/index.php?id=24&doc=540

  18. 18 L. 07. Oktober 2008 um 14:07 Uhr

    […] Weisse Wölfe in Krefeld. Es wurde Fußball gespielt und nicht gesungen. Darf Ihrer Meinung nach niemand dessen CDs verboten sind,Sport treiben?

    ich denke, sie haben verständnis dafür, dass ich mit niemanden über etwas diskutieren will (oder über die glaubwürdigkeit ihrer anderen angaben), der auf derlei rechtfertigungen kommt. zu WW siehe:

    http://klarmann.blogsport.de/2008/10/07/rechts-weisse-woelfe-mitglieder-sollen-npd-fussballturnier-in-krefeld-mitgewonnen-haben/

    http://www.turnitdown.de/674.html

    danke, dass sie sich so galant ihrer bürgerlichen maske entledigt haben, denn ob menschen, die zum mord an anderen menschen aufrufen, sport treiben oder nicht treiben dürfen, ist völlig irrelevant.

    bezeichnend ist es doch nur, dass solche menschen auf einem fußballturnier des NPD-landesverbandes mitspielen dürfen, während die NPD immer wieder vorgibt, eine bürgerliche alternative sein zu wollen, die mit dem massenmord an den juden oder ausländerhetze gar nichts zu tun habe.

    ihre angaben oben toppen tatsächlich in sachen menschenfeindlichkeit fast noch die in dem gästebuch der NPD-krefeld durch den webmaster. mik

    ps. jede weitere anmerkung ihrerseits darf ruhig ausbleiben, da der ehrlichkeit genüge getan ist.

  19. 19 wichi 07. Oktober 2008 um 14:25 Uhr

    Da scheinen aber einige Dinge bewusst falsch dargestellt zu werden. Deshalb einmal eine Richtigstellung:

    Frau Jansen war nicht „vor zwei Jahren auf mehreren Mitgliederversammlungen“. Das ist falsch! Vielmehr war Frau Jansen vor ca. fünf Jahren einmal auf einer Info-Veranstaltung in Mönchengladbach. Dies geschah auf Einladung von Holger W[…], der sich zu dieser Zeit versuchsweise in soziale Projekte von Frau Jansen (u. a. „Umwelt-Kids“) eingeschlichen hatte. Herr W[…] war zu dieser Zeit im „NABU“ sehr aktiv und wirkte daher vertrauenserweckend auf Frau Jansen und ihr Umfeld. Nach und nach ließ er die Katze aus dem Sack und offenbarte seine Gesinnung und Parteizugehörigkeit in der NPD. Er bat Frau Jansen allerdings, nicht vorschnell über ihn zu urteilen, ohne sich vorher nicht angehört zu haben, was seine Partei zu sagen hätte. Dies hat Frau Jansen – ganz im Sinne ihrer gelebten Unvoreingenommenheit – auch getan. Wie gesagt: ein einziges Mal.Kurz darauf hat sie sich jedoch von besagtem Herrn abgewendet, nachdem sie realisiert hatte, was dieser tatsächlich im Schilde führte.
    Aus dieser Tatsache nun eine inhaltliche Nähe Frau Jansens zur NPD zu konstruieren, ist abwegig und ehrenrührig. Anscheinend wird nun versucht, Frau Jansen und der Tafel in Wegberg „durch die Hintertür“ zu schaden, nachdem die „Mahnwache“ schon ein ziemlicher Schuss in den Ofen war. Die Wegberger Tafel lässt sich von keiner – weder demokratischen noch nationalistischen – Gruppierung instrumentalisieren, denn sie ist absolut unpolitischund wird dies auch weiterhin bleiben. Bitte toben Sie sich auf ihren angestammten Spielwiesen aus und lassen Sie uns unbehelligt von Ihren Verleumdungen und Unterstellungen mit unserer Arbeit fortfahren.

    ich habe den nachnamen teilweise anonymisiert. ähnliche machenschaften sollen jedoch auch anderweitig in initiativen und vereinen versucht worden sein. übrigens nahm an der „mahnwache“ auch der neonazi teil, der mich heute (auch) mehrfach (mit dem tode) bedroht hat:

    http://klarmann.blogsport.de/2008/10/07/rechts-weisse-woelfe-mitglieder-sollen-npd-fussballturnier-in-krefeld-mitgewonnen-haben/#comment-4722

    http://klarmann.blogsport.de/2008/10/07/rechts-weisse-woelfe-mitglieder-sollen-npd-fussballturnier-in-krefeld-mitgewonnen-haben/#comment-4727

    http://klarmann.blogsport.de/2008/10/05/rechts-volksstuermchen-rheinland-packt-aus/#comment-4731

    mik

  20. 20 Klar, Mann? 07. Oktober 2008 um 16:08 Uhr

    Lokalpresse über die scharfe Kritik der Grünen und der SPD an der „Mahnwache“ und dem Umgang der Behörden damit:

    http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=678443&_wo=Lokales:Heinsberg

  21. 21 Hans 08. Oktober 2008 um 22:07 Uhr

    Ein Lob von mir an die Verantwortlichen der Stadt Wegberg und die Kreispolizei. Dort wird Demokratie, das Grundgesetz und insbesondere das Recht auf Versammlungsfreiheit noch groß geschrieben. In Köln wurden diese Rechte ja leider schon abgeschafft.

    Wenn die Kreissparkasse an regionale Projekte spendet, dann wird sie sich wohl was dabei gedacht haben. Ansonsten hätte die Kreisparkasse auch direkt nach Afrika spenden können. Naja, beim nächsten Mal wird die Wegberger Tafel wohl nicht so üppig bedacht werden. Weiß ja nun schließlich jeder weit und breit, dass sie offenbar kein Geld benötigen.

    so weit scheinen die sympathisanten von „pro nrw“ und „npd“ dann wohl doch nicht auseinander zu liegen. deutschland ist dann wohl doch weiter eine scheibe… mik

  22. 22 wichi 09. Oktober 2008 um 10:43 Uhr

    @ Hans

    Auch wenn der Kommentar wenigstens keine dumpfen Drohungen enthält, ist er trotzdem falsch. Wenn Sie schon die Kreissparkasse ins Spiel bringen, sollten Sie auch wissen, dass diese die Spende ausdrücklich gutgeheißen hat. Darüber, ob die Tafel Spendengelder nötig hat oder nicht, haben zum Glück nicht Sie und Ihresgleichen zu befinden.
    Frage: warum sollte die Tafel sich neue Kühlschränke oder einen Wagen kaufen, wenn sie beides hat? Weiterhin: Kennen Sie eine andere Tafel in NRW, die ihren Besuchern direkt Geld zukommen lässt? Sicher nicht, denn das ist dort ausgeschlossen. Über die Nahrungsmittel hinaus gibt es dort nichts für die Besucher. Denn das widerspricht der Tafelsatzung, die man kennen sollte, wenn man schon mitreden will. Die Wegberger Tafel tut weitaus mehr als ihre Mitstreiter in anderen Gemeinden. Demnach ist das Argument, „jedem 50 Euro in die Finger zu drücken“ unüberlegt und nicht haltbar. Die Zuwendungen an die Tafelbesucher werden auch weiterhin nicht mit Ihnen besprochen. Was wird denn wohl in den anderen Tafeln mit dem Geld gemacht? Noch ein neuer Kühlschrank, noch ein neues Auto, noch ein schöner Ausflug für die Mitarbeiter? Ist das nötig und im Sinne der rechten Kritikaster?
    Es bleibt dabei: Die Entscheidung zur Spende nach Afrika ist seitens der Sparkasse und der Mehrheit der Tafelbesucher abgesegnet. Aber mit demokratischen Mehrheitsentscheiden haben ja nicht alle, die hier posten, etwas an der Backe.
    Wie gesagt: Erst denken, dann stänkern.

  23. 23 Antifa 11. Oktober 2008 um 21:01 Uhr

    Bitten um Unterstützung von unseren Genossen…um gegen die NPD in Wegberg zu demonstrieren…

    daten:
    am 18.10.08
    um 10.00 uhr am wegberger (Zug) Bahnhof
    Marsch durch wegberg mit anschließender mahnwache am Rathausplatz

    wärse toll würden viel kommen..;)

  24. 24 Peter 11. Oktober 2008 um 21:37 Uhr

    @Hans;
    Reden Sie doch nicht so einen Schwachsinn, von wegen Versammlungsfreiheit in Köln abgeschaft!
    Schauen Sie doch mal wieviele rechtsextreme Kriminelle (mehrfache Vorstrafen!) auf diesem Kongreß eingeladen waren.
    Mit Personen wie Le Pen oder anderen vorbestraften Rechtsextremisten und Brandstifter ist hier eindeutig die innere Sicherheit gefährdet!

    Was Pro Köln betrifft und den Vergleich hier im Beitrag hinsichtlich der NPD outet Sie!
    Wie alle anderen aufmerksamen Bürger verfolgen, wurde klar, das ehemalige NPD Mitglieder nun Pro Kölner sind!

    Die Tafel hat auch ein Recht Afrika zu unterstützen; wieviele Rechtsextremisten unterstützen wir Steuerzahler hier in Deutschland und wieviel beutet Europa Afrika aus? Schon mal überlegt, wieviele Tote wir in Afrika durch unsere Greueltaten des NS Systems geschaffen haben?

    Lesen Sie sich mal ein und erkennen mal, das die sogenannten braune Doitschen hier nicht mehr gefragt sind und wir auf französische kriminelle Politiker wie Le Pen oder einen italienischen Brandstifter keine Lust haben.

  25. 25 Blockwart 19. Dezember 2008 um 20:30 Uhr

    […] Ihr hätzt hier über die NPD […] stammtisch […] in euren augen […] Braunensumpf. […] die armmut […] gelder hin fliesen???Die VON Deutschen kommen,und FÜR Deutsche sein sollten!

    nur unter uns, denn es liest ja niemand mit: ihre gedanken sind nicht neu und wurden von der NPD oder anderen kommentatoren immer mal wieder vorgebracht. daher hätte man alles wegen ihrer wiederholungstäter-romantik auch gleich löschen können. aber ihre sprach- und rechtschreibkenntnisse finde ich sehr gelungen für einen deutschen patrioten. deswegen habe ich die schönsten fähler einfach herausgeurbeitet. dankeschün daför! und einen gruss an ihre spruttermache! mik ps. befor sie „dem nägär“ vorwärfen wollen, nix deutsch gut schreibe su gönne, mal in die dude gugge, bub…

  26. 26 Super-Ingo 19. Dezember 2008 um 23:47 Uhr

    Ich fliese auch immer mein Bad mit Geld ^^.

    Und mein Arm hat auch eine Menge Mut!

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