Rechts/Links: Wieder Auseinandersetzungen in Pontstraße [update2]

Aachen. Nachdem es schon Ende September in der Pontstraße zu Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Antifaschisten gekommen war [1], soll es am ersten Oktoberwochenende erneut zu Gewalt auf Aachens „Kneipenmeile“ und im Umfeld des Elisenbrunnens gekommen sein. So sollen in der Nacht von Samstag auf Sonntag (5.10.) Neonazis Antifaschisten und Punks in der Pontstraße und am Holzgraben gejagt haben, erfuhr „Klarmanns Welt“ aus gut unterrichteten Kreisen.

An besagtem Tag waren demnach kleine Personengruppen linker Jugendlicher in der Pontstraße und der Innenstadt unterwegs, während sich in einer Gaststätte rund zehn bis fünfzehn Neonazis aus dem Spektrum der „Autonomen Nationalisten“ (AN) aufhielten. An mindestens zwei Stellen sollen später einige der Neonazis die Punks und Antifaschisten anzugreifen versucht haben. In einem Fall gelang den Linken offenbar unbeschadet die Flucht im Bereich der Pontstraße und des angrenzenden Marktplatzes.

Eine andere Gruppe Linker soll von einem anderen Teil der AN „unter gezielten Flaschen- und Steinwürfen aus der Pontstraße gejagt“ worden sein, hieß es weiter. Andere Beobachter schildern indes, dass besagter Angriff auf diese Gruppe erst im Umfeld des Elisenbrunnens am Holzgraben stattgefunden habe, wo die Neonazis Jugendliche sogar mit Pflastersteinen beworfen haben sollen. Vermutet wird, dass auch hier AN aus der Pontstraße beteiligt waren.

Unterschiedlichen Quellen zufolge wurden drei von den Neonazis als „alternative Jugendliche“ eingeordneten Personen am Holzgraben von rund 15 Neonazis attackiert, nachdem diese sie als „Antifa“ identifiziert haben wollten. Einer der Verfolgten flüchtete sich in ein Schnellrestaurant am Holzgraben, wobei rund fünf vermummte AN versucht haben sollen, diesem zu folgen. Bei den Angestellten hätten sie dann die Herausgabe des Flüchtenden gefordert, hieß es weiter. Während der Flucht der beiden anderen Personen soll einer der AN zeitgleich gezielt zwei Pflastersteine auf diese geworfen haben. [© Klarmann]

[1] SCHLÄGEREI ZWISCHEN NEONAZIS UND ANTIFASCHISTEN; NPD-FLYER GOES PONTSTRASSE


35 Antworten auf “Rechts/Links: Wieder Auseinandersetzungen in Pontstraße [update2]”


  1. 1 P. 13. Oktober 2008 um 0:18 Uhr

    Naja also so wie sie es schreiben war das nicht!
    Ich denke sie haben da ihre Informationen falsch interpretiert oder im allgemeinen falsche Informationen…

    konstruktiv wäre es, wenn sie gleich dazu ihre sicht der dinge hier hin scheiben. das würde auch die recherche erleichetern… mik

  2. 2 Peter 13. Oktober 2008 um 0:29 Uhr

    Eindeutig heisst es nun, Hausverbot für alle Neonazis und NPDler in den Gaststätten der Pontstraße!

  3. 3 Reiner Hohn 13. Oktober 2008 um 13:43 Uhr

    Ich würde die Andeutungen von PETER ja gerne verstehen, aber mir fehlt das Hintergrundwissen.

    So ein „Hausverbot für alle Neonazis in den Gaststätten der Pontstraße“ ist ein reizvoller Gedanke. Sowas könnte der Stadtrat doch mit einer Satzung auf die ganze Stadt ausweiten.
    Als nächstes würde ich ein Aachen-weites Hausverbot in Gaststätten für linke Weltverbesserer vorschlagen.
    Eine entsprechende Satzung käme wohl nur auf den Weg, wenn die Bürgermeisterin Scheid gerade in Urlaub ist. Das dürfte bei gutem Timing aber möglich sein.
    Die Linken müßten dann immer in ihrem Autonomen Zentrum hocken.
    Die Rechten bekämen einen Neubau als Zentrum – vielleicht am Eselsweg (zweigt von der Adenauerallee ab, gegenüber der Erzbergeralle.) Dort gibt es viel unbebautes Land und der Ort ist vom Autonomen Zentrum aus zu Fuß auch noch in bekifftem Zustand zu erreichen (zum gegenseitigen Wände-Besprühen, Scheiben einwerfen oder ähnlichem Unsinn).
    Was man halt als politisch Engagierter so tut.

    Für normale Aachener, wie mich, hätte das den Vorteil,
    daß ich dieses linke und rechte Elend im Zentrum nicht mehr so häufig vor Augen hätte.

    Vielleicht erhört mich jemand vom Stadtrat.

  4. 4 AllesKlärchenKlarmann 13. Oktober 2008 um 14:12 Uhr

    „Eindeutig heisst es nun, Hausverbot für alle Neonazis und NPDler in den Gaststätten der Pontstraße!“ Und woher sollen die Gastwirte uns erkennen, wenn wir in „ziviler Kleidung“ kommen? Sie und ihren utopischen Wünsche. Nebenbei sind wir sicher gute Kunden ;-)

  5. 5 Franz Gans 13. Oktober 2008 um 16:57 Uhr

    @Reiner Hohn:

    Na, da haben sie ja als „normaler Aachener“ (was auch immer das für sie heissen mag), echt den Nagel auf den Kopf getroffen!

    Wir geben den Nazis einfach einen eigenen Zufluchtsort, dann können die sich mit den AntifaschistInnen prügeln, so dass der „normale Bürger“ fein raus ist.

    Nur wenn dann bei den Prügeleien der Rückspiegel ihres Autos abgebrochen wird, ist das Geschrei wieder gross!

    Was tun ihnen die „linken Weltverbesserer“ eigentlich schlimmes an, abgesehen von der Tatsache, dass ihnen wohl linkes Gedankengut zu extrem ist?!
    Ach, stimmt! Die ziehen ja in letzter Zeit fast jedes Wochenende durch die Pontstrasse und rufen Nazi…pardon! LINKE Parolen! Und auf Fussballspielen demolieren die ja auch immer die halbe Innenstadt, wie man bei der EM gesehen hat. Vor allem dann, wenn ein anderer Landesverein gewinnt.
    Vielen Dank für ihre weitsichtige Belehrung.

    Ihre Sicht der Dinge ist sehr bezeichnend für die Auffassung vieler Menschen: „Was ich nicht sehe, sieht mich auch nicht!“ In dem konkreten Fall: „Wenn wir Nazis (und Linke) einfach in einem Stadtviertel gesondert unterbringen, haben wir keinen Ärger mehr!“

    Ach ja: Den Begriff „linkes Elend“ hätte ich gerne näher erläutert!
    Nur so zum Spass, wobei ich mir denken kann, was dabei raus kommt!

  6. 6 Wehrhafte Demokratie 13. Oktober 2008 um 17:10 Uhr

    Werter Reiner Hohn,

    ich würde an ihrer Stelle den Neubau der Nazis ins Ostviertel stellen. Dann können diese ihrem Hobby Ausländer totzuschlagen nachgehen, ohne dass solch „normale“ Aachener wie Sie bei Ihrem unpolitischen Schlummer gestört werden.

    Aber mal im Ernst: Guter Versuch, den Eindruck zu erwecken, dass Nazis doch eigentlich garnicht so schlimm seien und diejenigen die Terror gegen Linke, Demokratinnen, Ausländer, Jüd_innen etc. nicht einfach so schulterzuckend hinnehmen wollen, doch die wahren Schurken sind.

    Bleibt nur noch die Frage Nazi oder nur doof?

  7. 7 Mir 13. Oktober 2008 um 18:24 Uhr

    Vielleicht sollten „normale Aachener“ auch einfach etwas mehr Courage zeigen ;)

  8. 8 Michi-Rechts 13. Oktober 2008 um 18:59 Uhr

    Na die „Diskussion“ hier ist ja schön und gut , doch etwas sehr oberflächlich und verblendet.
    @Reiner Hohn
    Ich sehe ihr Kommentar mal als einen Scherz an und ignoriere ihn ;)

    Ein Hausverbot für Neonazis in der Pontstraße finde ich sehr amüsant!
    Wie dieses vollzogen werden soll ist mir zwar ein Rätsel aber bitte.Vielleicht gibt es ja die berühmten „Wanted-“schilder vor jedem Lokal. […]

    abgesehen davon, dass sie sich im ton vergriffen haben: hohn wurde darum gebeten, etwas zu erklären, nicht sie. mik

  9. 9 Francesco Hausfrau 13. Oktober 2008 um 19:54 Uhr

    Es ist eher verwunderlich, dass sich die Nasen da rumtreiben, wo eigentlich fröhlich Multi-Kulti herrscht. In der Pontstraße wimmelt es nur so von Döner- und Pizzabuden (sehr arisch), südländischen Cocktailbars mit, oh Überraschung! manchmal ausländischen Kellnern und generell von Studenten, von denen doch 99% zu intelligent für diese Nazihohlköppe sind. Warum übt die Pontstraße also einen Reiz auf AN und sonstiges aus, und warum geniessen sie die Vorteile einer spanischen Cocktailbar (wie zB an besagtem Abend)? Wäre da die heimische Dorfnazikneipe mit Mettbrötchen nicht angebrachter?

    sie wollen halt „in“ sein und regelmäßig einen „kameraden“ besuchen ;) mik

  10. 10 xyxyxy 13. Oktober 2008 um 19:58 Uhr

    […]

    klarmannswelt@yahoo.de

    mik

  11. 11 Vorname Nachname 14. Oktober 2008 um 0:14 Uhr

    @ Francesco Hausfrau

    Ich weiß nicht wie oft ich das sage, aber einer der größten Fehler vieler Leute ist es Nazis als dumm abzustempeln.
    Und zu allen anderen Kommentaren kann ich nur sagen, dass ich mit Reiner Hohn übereinstimme, wer die Ironie mit viel wahrem Hintergrund in dem Post nicht verstanden hat, sollte vielleicht noch einmal nachdenken.

  12. 12 Demokrat 14. Oktober 2008 um 12:13 Uhr

    @ Reiner Hohn

    Sie sprechen mir zutiefst aus der Seele.

    Mich kotzen auch beide politischen Extreme an. Die Linken dürfen allerdings relativ unbehelligt handeln, da sie ja angeblich nicht so böse sind.

    Beiden Seiten darf kein Handeln ermöglicht werden.

    Gruß

    Demokrat

    hm, sie erinnern mich an leo lennartz (CDU-urgestein) bei einem vortrag in euskirchen [1]. da sie aber an der uni sind, dürften sie etwas jünger sein. woher kommt ihr faible für adenauerschen antikommunismus lange jahre nach dem kalten krieg? oder irre ich? mik ps. oder waren sie nun so ironisch, dass sie reiner bei weitem übertroffen haben…?

    [1] http://klarmann.blogsport.de/2008/09/10/hausmitteilung-bangemachen-gilt-nicht/

  13. 13 Ellen 14. Oktober 2008 um 12:25 Uhr

    @ „Vor-Nach“ Ihr Beitrag regte mich an, mal eben Wikipedia den Begriff „Dummheit“ zu bemühen.
    „Meyers Konversations-Lexikon definiert Dummheit als das Unvermögen, aus Wahrgenommenem die richtigen Schlüsse zu ziehen.
    Der Begriff ist, ebenso wie der verwandte und mittlerweile ungebräuchlichere Begriff der Torheit, eindeutig negativ konnotiert. Aus psychologischer- bzw. medizinischer Sicht spricht man von Intelligenzminderung, welche sich in einem deutlich unter dem Durchschnitt liegenden Intelligenzquotienten ausdrückt und deren Ursache sowohl in mangelnder Begabung wie auch Bildung liegen kann.
    Als menschliches Charaktermerkmal ist die Dummheit allerdings nicht immer einfach zu erfassen; im Alltagssprachgebrauch versteht man darunter vor allem den Mangel an Verstand oder auch „gesundem Menschenverstand“. Die Grenzen zwischen Dummheit, unüberlegtem Verhalten und mangelnder Intelligenz sind eher fließend.
    Da Intelligenz nicht immer mit Weisheit einhergeht, können auch überdurchschnittlich intelligente Menschen in bestimmten Zusammenhängen ausgesprochen dumm agieren. Ebenso können Menschen Defizite in bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen besitzen, die im Gegensatz zu ihren sonstigen Kompetenzen stehen. Im Gegensatz hierzu gibt es weise Menschen aufgrund von Lebensreife, die aus psychodiagnostischer Sicht als intelligenzgemindert eingestuft würden.“
    Meine Frage an Radio Eriwan: Reden „wir“ bei Nazis von Intelligenzminderung oder Charaktermängeln?;-)
    Ironische Grüße, nix für ungut;-)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dummheit

  14. 14 Demokrat 14. Oktober 2008 um 16:19 Uhr

    @mik

    Sie haben recht. Etwas jünger bin ich noch. Mit der Uni war falsch. Es war die Schule.

    Zur Sache:

    Ja ich würde mich als antikommunistisch bezeichen. Genauso aber auch als antinationalsozialistisch. Ich halte beide Regierungsformen für falsch und bin deshalb gegen beide. Wo ist das Problem? Ich finde halt nur problematisch, dass sich jeder über die Rechten beschwert, die aber auch immer stärker werdenden Linken hingegen sind allen egal.

    Und um die Frage auch noch zu beantworten. Ja ich fühle mich der CDU ziemlich hingezogen.

    Gruß

    Demokrat

    wg. uni: alle berufskollegs in stadt und kreis laufen ebenso wie die RWTH selbst über deren server. mit etwas geschick (und vergleichswerten) kann man die einzelnen server auseinander halten und nach schule(n) oder uni/institut trennen. aber heute war da wohl bandbreitensalat… mik ps. seit laschet, verheyen und deutsch-türkischem forum/arbeitskreis innerhalb der CDU, schramma, von beust und geißler usw. hab ich nix (mehr ;) ) gegen die zeesuh…

  15. 15 Ellen 14. Oktober 2008 um 17:21 Uhr

    Demokrat: „Ich finde halt nur problematisch, dass sich jeder über die Rechten beschwert, die aber auch immer stärker werdenden Linken hingegen sind allen egal.“
    @ Demokrat: Meines Erachtens verwechseln sie gerade Äpfel mit Birnen.
    Trotz vielerlei Schwächen und Ungereimtheiten der Linken, sie im gleichen Atemzug mit „rechts“ zu verquasten, zeugt nicht gerade von politischer Intelligenz und geschichtlichem Verständnis. Beispiel: Der Holocaust war einmalig und ist noch immer ein Verbrechen der Nationalsozialisten! Mal ganz davon abgesehen, wählten über 80% der sogenannten „Muss-Nazis“, oder „Mitläufer“ 1947 bereits CDU. „Trotzdem“ ist sie inzwischen eine Partei geworden, die auch kritische Geister hervorbringt. Aber wer löst Geißler und Co ab, wenn die mal in die Kiste springen?;-)
    Nix für ungut*

  16. 16 Frank 14. Oktober 2008 um 17:34 Uhr

    @ mik: hausverbot aufgehoben?

    zum thema:

    also, ich muss leider manche leser und leserinnen enttäuschen.nationale bürger sind gern gesehene gäste in der pontstr. es gibt verschieden „stammlokalitäten“ in denen man uns mit namen, meist gewählten getränk etc kennt. jedoch nicht, weil wir ( dem vorurteil nachkomment ) jeden tag besoffen sind, oder jeden tag in kneipen hocken, sondern weil wir einfach nette leute sind, die auch mal nen kleinen plausch mit dem kelner / der kelnerin halten.so viel dazu…

    zum thema ein nationales zentrum: gerne gerne… kann der staat / die stadt mal schön für uns bezahlen. ich denke es werden sich auch einige freiwillige finden, die beim renovieren etc. helfen werden. wir sind ja schließlich die „working-class“ ;-)

    hausverbot nur bedingt aufgehoben. mik ps. kelLner und kelLnerinnen. pps. sie sind neonazis, keine nationalen bürger! und wenn die kellner weniger auf ihre gespielte nettigkeit und ihren umsatz schauen würden, als darauf, was sie sonst noch anstellen oder für musik/reden/schriften konsumieren, dann sähe das bildchen sicher anders aus…

  17. 17 DEMOkrat 14. Oktober 2008 um 18:04 Uhr

    @ Demokrat

    Ist doch schön, wenn „die Linken“ unbehelligt (von unmässiger Polizeigewalt, rechtsaussen Staatsanwälten und Politikern, die gerade mal wieder ein medientaugliches Projekt suchen) handeln dürfen oder?
    Sollten sie lieber „Demokrat“ das nicht so sehen sollten sie sich ernsthaft Gedanken über ihren Nick machen…
    Wenn sie jetzt auf der paranoiden Verfassungsschutzschiene argumentieren wollen, das die demokratisch freiheitliche Grundordnung aber vor solchen Radikalen geschützt werden muss, dann empfehle ich ihnen eimal die Lektüre des Grundgesetztes der BRD – „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“, „Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung (..) in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden.“ und „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ sind keineswegs die Utopien einer radikalen Linken, sondern Verfassung dieses Staates. Und überhaupt kann Radikalität kein Grund eine politische Strömung aus demokratischer Perspektive zu verbieten (vgl. Extremismus)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Neheim-Hüstener_Programm

    mik ps. ;)

  18. 18 DEMOkrat 14. Oktober 2008 um 18:59 Uhr

    Hab eben leider aus versehen auf „Senden“ geklickt, deshalb auch der Krüppelsatz am Ende. Hier also kurz noch der Rest, um auch ein wenig versöhnlich zu sein:

    Es sind im politischen Kampf für mich ganz deutlich mindestens zwei Qualitäten zu unterscheiden:
    1) Der klassische politische Kampf gegen eine politischen Kontrahenten (z.Bsp.CDU/CSU, Atomkraftbefürworter, mein Nachbar, …):
    Dabei sind ausschliesslich gewaltfreie Mittel einzusetzen (spätestens wenn es gegen Staat und Kapital geht zähle ich zivilen Ungehorsam, entgegen geltender Rechtsmeinung, dazu). Ein anders Wort für diesen Kampf ist öffentlicher Diskurs; er findet in Deutschland meist als Scheindebatte oder gar nicht statt; ist aber ein anderes Thema…
    2) Der Kampf gegen antidemokratische, antiemanzipatorische Kräfte (z.Bsp. Faschisten, religiöse Extremisten, …):
    Hier ist es wünschenswert, wenn der Staat als legitimierter Träger des Gewaltmonopols mit aller möglichen Härte gegen solche Feinde vorgeht (NPD-Verbot); wenn nicht gilt: „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

    Wer diese beiden Qualitäten nicht zu trennen vermag, und abseits der Selbsthilfe (persönlich und freiheitliche Grundordnung) Gewalt gegen den politischen Gegner einsetzt, der disqualifiziert sich für jeden weiteren demokratischen Diskurs und muss selbst mit Repression von Seiten der (hoffentlich) wehrhaften Demokratie rechnen.
    Bei den Neonazis ist dieser Mangel auf Grund ihrer ideologischen Basis unausweichlich, sie werden sich niemals in einen demokratischen Diskurs einbringen können.
    In „der Linken“ ist dieser Fehler leider auch nicht ganz unbekannt, resultiert dort aber keineswegs zwingend aus der Theorie, sondern ist Ausdruck einer falsch verstandenen Revolution, der Angst vor der inhaltlichen Auseinandersetzung oder jugendlichen Übermutes: Dieses Manko zu überwinden ist eine der zentralen Herausforderungen vor denen jede linke Positionierung steht, will sie wirklich emanzipiert sein.

  19. 19 Vorname Nachname 14. Oktober 2008 um 19:15 Uhr

    Ich lebe genauso ungern unter der Herrschaft von Linksextremisten wie unter der Herrschaft von Rechtsextremisten.
    Ich verstehe nicht wie hier immer ein Extrem besser als das andere dargestellt werden kann, dass Linksextremisten in der Vergangenheit auch nicht ohne waren hat wohl die Zeit in der Sowjet Union ab den 20er Jahren im 20. Jahrhundert bewiesen.

    @ Ellen

    Sie brauchen mir Dummheit nicht definieren, ich weiß schon was das bedeutet ;)
    Sie sollten den Begriff nicht ganz so genau nehmen, ich vermute mal, dass sie schon verstanden haben, wie ich das gemeint habe.

  20. 20 Francesco Hausfrau 14. Oktober 2008 um 20:21 Uhr

    @ Frank:
    Aber WAS macht ihr denn in der Pontstraße? Ist doch total inkonsequent auf der einen Seite gegen Multi-Kulti zu sein, „Ausländer raus“ zu fordern und Deutschland für das Beste auf Erden zu halten, aber dann Pizza, Döner und Cocktails konsumieren und nen netten Plausch mit dem türkischen Kellner zu halten.
    Klar, gegen „Überfremdung“ propagieren, aber trotzdem jeden Vorteil, den eine Multi-Kulti Gesellschaft bringt in vollen Zügen geniessen wollen.

  21. 21 Ellen 14. Oktober 2008 um 22:51 Uhr

    @ Vor-Nach: Zum Nach-Denken: „Der Begriff Extremismus der Mitte wurde von Seymour Martin Lipset Ende der 1950er Jahre in die Soziologie eingeführt. [1] Damit erweiterte der Soziologe die Analyse Theodor Geigers [2], der die Wahlerfolge der NSDAP seit Beginn der 1930er Jahre aus der Reaktion des Mittelstandes auf die Weltwirtschaftskrise erklärte, auf die zeitdiagnostische (je aktuelle) Analyse antidemokratischer extremistischer Bewegungen aus der Mitte der Gesellschaft. Demnach neigen nicht nur die rechten und die linken Ränder eines Parteiensystems zur Diktatur, sondern auch die Parteien der Mitte.[3]

    Jürgen R. Winkler ordnet die Theorie von Lipset – zusammen mit den Arbeiten Richard Hofstadters („The Pseudo-Conservative Revolt“)[4] – zu den wichtigen Theorien in der Rechtsextremismusforschung. Vergleichbar mit den Theorien der relativen Deprivation beschäftige sich Lipsets Theorie mit der „Zugehörigkeit von Individuen zu Kollektiven, deren Wahrnehmung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation und ihre Befindlichkeiten“. Innerhalb dieser Forschung sei die Theorie Lipsets: „Personen, die ihren Status in Gefahr sehen, neigten dazu, rechtsextreme Bewegungen zu unterstützen“ nach Winkler „sehr einflussreich“.[5]“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Extremismus_der_Mitte
    nix für ungut

  22. 22 p. 15. Oktober 2008 um 12:04 Uhr

    @Frank
    Nah, da hab ich aber letzte Woche von ein paar Kellnern in der Pontstraße was anderes gehört…
    Vieleicht solltet ihr mal bedenken das man es sich als Kellner nicht unbedingt leisten kann unliebsame Gäste rauszuschmeissen oder unfreundlich/nicht zu bedienen ;)

  23. 23 p. 15. Oktober 2008 um 12:09 Uhr

    Sorry für den doppelpost, aber ich habe vergessen anzumerken, dass es sich bei dem Vorfall am Elisenbrunnen um 4 Personen handelte, nicht um 3…

  24. 24 Frank 15. Oktober 2008 um 13:43 Uhr

    @ francesco hausfrau:

    1. wer behauptet denn, dass wenn ich / wir in der pontstr. sind, dort auch pizza, oder döner oder ähnliches konsomieren? es gibt in aachen ja schließlich auch noch wenige(leider)“deutsche“ frittenbuden.

    außerdem muss man ja nicht nur cocktails trinken , sondern kann sich auch mal ein bier nach dem deutschen reinheitsgebot gönnen ;-)

    wie machen das eingentlich die antifas? die hassen doch alles, was mit deutschland usw. zutun hat? trinken die nur exportbier? im bezug zum „inkonsequenten“ verhalten der nazis in der pontstr. ;-) ( @ mik. bitte nicht als hetzte ansehen…)

    und 2. wer sagt denn, dass alle kellner/innen türkischer herkunft sein müssen? dürfen nicht auch deutsche bürger kellnern???

    mal abgesehen von einigen schreibfehlern… – wage ich ergänzend anzumerken: natürlich gibt es deutsche pommesbuden, wobei pommes aus dem benachbarten ausland kommen und es wurden überdies mehrfach „kameraden“ bei „frittness“ (oder wie es auch heißen mag) gesehen. hihihihi. zwei pommesbuden gibt es in der pontstraße, die echt belgisch-niederländisches gebrutzeltes anbieten, und da geht der nönazis dann hin. antifas würden ansonsten allenfalls IMPORTbiere trinken – wollten sie wohl zum ausdruck bringen. vielleicht sollten sie daher beim nächsten mal weniger export trinken… mik

  25. 25 Demokrat 15. Oktober 2008 um 14:32 Uhr

    @Ellen

    Machen Sie sich keine Sorgen um meine Intelligenz ;-)

    Das Einzige was ich in meinen Posts immer versuche darzustellen ist das man (meines Erachtens) nicht sagen kann Rechts ist böse und Links naja geht so irgendwie ok. Genau wie es ein paar Posts oben Vorname Nachname gesagt hat. Nicht mehr und nicht weniger. In dem Zusammenhang bin ich halt nur dafür beides demokratisch zu bekämpfen. Wohl gemerkt BEIDES. Und erst recht nicht wie viele meinen das eine unter dem Deckmantel des anderen zu bekämpfen.

    @mik

    Ja Berufskolleg ist richtig ;-) Und ich fande die frühere CDU mal besser als die jetzige :-p

    Gruß

    Demokrat

  26. 26 Carlo Giuliani 15. Oktober 2008 um 18:01 Uhr

    man, hier geht ja echt einiges:-) also mal zum Kameraden Frank: wieso hassen wir eigentlich alles deutsche??!! Wäre mir völlig neu…Es geht um das politische Deutschland und um Verbrechen die unter dem Deckmantel der EU auch von Deutschland aus gesteuert werden( Aussengrenzen werden dicht gemacht,tödliche Asylgesetze, Subventionen für EU-Bauern und Überfischung der Weltmeere und somit auch Zerstörung von tausenden Arbeitsplätzen weltweit,Privatisierung von Staats-/Volks-/Gemeinschaftseigentum, Finanzierung der Bundeswehr in illegalen Einsätzen, Duldung von rechten Parteien usw).Wenn es so wäre, wie sie es beschreiben, dann müsste ich ja jeden Bürger der die deutsche Nationalität „besitzt“ hassen(zum Glück habe ich 2 Pässe und bin nicht gezwungen mich als „deutscher “ zu bezeichnen). Dem ist aber doch bei weitem nicht so.Meines Erachtens geht jedoch von diesem Staat eine große Gefahr aus.Und Menschen wie sie, verstärken meine Angst. Um dann mal zum Rundumschlag auszuholen muss ich jetzt leider diese ganzen „demokraten“ ansprechen, die links und rechts gleichsetzen(acuh die machen mir angst).Auch ich sehe seit langer Zeit( seitdem ich politisch aktiv bin)Probleme innerhalb der linken Szene.Auch dort gibt es seltsame Menschen die wahrscheinlich nicht den höchsten Grad an Intelligenz besitzen.Klar, gibts überall( bei den Rechten aber überdurchschnittlich viele). Jedoch würde ich die Antifa( auch gerne „Zecken“ genannt) nie mit rechtsextremen Kräften gleichsetzen. Im Gegensatz zu den Nazis hängen wir nicht einer Menschenverachtenden Ideologie nach, die man sich grausamer gar nicht vorstellen kann. Ich finde es erschreckend, dass einige diese Tatsache hier ausser acht lassen und somit das nationalsozialistische Gedankengut als harmlos relativieren.Schon mal in Auschwitz gewesen???? Achso..und dann noch das immer so gerne gewählte Thema „Kommunismus-Russland-grausam-funktioniert nicht“ ….spitze!!! ganz grosse Klasse. Wenn uns sonst nichts mehr einfällt, quatschen wir den Massenmedien nach, statt mal zu schauen,was an diesem Staat wirklich kommunistisch war. Das war nämlich, wenn man genauer hinschaut, nicht mehr wirklich viel. Und nicht jeder Linke ist direkt ein Kommunist.Und einen wirklichen Kommunismus hats, soweit ich weiss, nie gegeben,jedenfalls nicht so, wie er eigentlich von Menschen wie Marx und Engels erdacht und niedergeschrieben wurde. Was unser toller Kapitalismus im Moment hervorbringt ist ja eigentlich auch nichts anderes als ein Zusammenbruch.Hätte diese Bankenkrise mal gerne vor 30 Jahren erlebt. Das wäre der Untergang gewesen;-) also, nichts für Ungut und Danke fürs lange lesen

    büsschen mehr struktur näxtmal. und freizeichen nach den punkten. mik

  27. 27 AN 15. Oktober 2008 um 18:51 Uhr

    […]

    sie schreiben blödsinn! sie haben sich hier schon positiv auf die NSDAP bezogen, in diesem zusammenhang von „uns“ geschrieben, sie tragen ein/e 88 alias „heil hitler“ in ihrer mail adresse und machen hier scheinheilig einen auf ausländerfreund, komischerweise zu einem iraner. ansonsten wollen sie lieber döner essen und so den mittelstand statt mc donalds supporten. sie lieben plötzlich die bösen, vom kapital ausgebeuteten ausländer, und marschieren in denselben aufmärschen mit, in denen man deren rauswurf fordert. ihre AN-kindergarten-ansichten und irrationalitäten langweilen mich seit ich 2006 die diskussion darüber in ihren szene-foren verfolge: sie sind weder fisch, noch fleisch, noch gemüse. aber sie sind endgültig raus…was ich eigentlich zuletzt schon angkündigt hatte. streiten sie sich in ihren foren über ihren AN-kram. das leben ist mir zu kurz für diesen mist, zumindest in meinem blog… mik

  28. 28 M.C. 15. Oktober 2008 um 20:47 Uhr

    @Carlo Giuliani:
    Bei einigen von Ihnen genannten Punkten muss ich sogar zustimmend nicken. Nur so, wie Sie das hier wiedergeben, klingt es, als wären „Rechte“ pro Bundesrepublik, oder verstehe ich das falsch? Ein kleines Beispiel wäre da die Bundeswehr. Glauben Sie mir, gegen deren Einsätze, die absolut nichts mit „Frieden bringen“ o.ä. zu tun haben (Kongo, Afghanistan etc.), sind nicht nur „Linke“….wenn man unter diesem Begriff mal u.a. Kommunisten und Antifa nennen will. Apropos „links“: Ich selber bezeichne mich auch als „links“, da ich Sozialist bin bzw. für Sozialismus „kämpfe“, auch wenn dieser wohl eher nicht dem marxistischen Sozialismus (der dem Kommunismus schon ein wenig ähnelt, finden Sie nicht!?;-)) entspricht. Über andere Dinge, wie z.B. die Gefahren des Kapitalismus und die daraus resultierende Massenarbeitslosigkeit muss man glaub ich auch nicht diskutieren. Ganz klar ist auch die Subventionssache der EU-Bauern, die Sie ansprachen. Allerdings sind das meiner Meinung nach keine „deutschen Probleme“ bzw. Deutschland ist nicht der Auslöser dafür. Und ich denke sogar beim Thema Umwelt („Überfischung der Weltmeere“) stimmen wir so gut, wie überein, denn… ach wer hätte das gedacht? Ich bin Tierfreund und lebe vegetarisch….;-) Achja, ich mag übrigens auch die Politik von Hugo Chavez und Evo Morales;-) Also wovor haben Sie ach so große Angst? Wenn es vor diesem Staat ist (was durchaus berechtigt ist, wobei ich weiterhin der Meinung bin, dass die Gefahr nicht von „deutschem Boden“ gesteuert wird), wieso haben Sie dann Angst vorm Nationalen Widerstand? Diesen Staat wird er bestimmt nicht unterstützen.

    wovor haben sie eigentlich angst? sie und ihre „kameraden“ sind es doch, die auf linke losgehen und „zecken“ jagen…sie können sich zwar gegen die globalisierung positionieren und pro-chavez (jaja, auch so ein feind der usa alias des ostküsten-kapitals, fast so wie der iran und die palästinenser…) sein. aber ihr „nationaler sozialismus“ ist eine schmierige neuauflage der NSDAP und ähnlich wie jene, die später menschen ins gas führten, klauben sie sich nur angeblich anti-kapitalistische versatzstücke zusammen, um niemanden sagen zu müssen, dass in zukunft wieder ein massenmord unter ihrer herrschaft droht („nie wieder krieg, nach unsrem sieg“ schreien sie ja auf ihren AN-demos). deswegen auch an sie der hinweis: für ihren AN-zirkus ist hier kein platz (mehr)! wenn sie es nicht verstehen, können sie sich direkt einen neuen nick überlegen… mik

  29. 29 AllesKlärchenKlarmann 15. Oktober 2008 um 22:37 Uhr

    @mik

    Sie sind intolleranter als jeder von Ihnen so gehasste Faschist! Sie wollen doch gar nicht, dass wir in Ihr so wunderbares Forum schreiben oder? Wenn doch, dann lassen Sie auch andere Meinungen zu, auch wenn es Ihnen nicht in den Kram passt. M.C. hat alles begründet, so wie sie es auch immer verlangen, aber dann geben Sie ihm wieder einen Maulkorb! Bei Linken tun Sie das nie, es sei denn es kommt wirklich totaler Schwachsinn zustande. Was wäre Ihr Blog ohne Gegenargumente? (Noch)Langweilig(er).

    für sie wird das blog nun noch langweiliger…mik ps. für die leserinnen und leser: AllesKlärchenKlarmann hatte unter einem anderen nick und seinen damaligen kommentaren, auch gegen mich, schon einmal einen verweis erhalten. danach wurden dessen neuen kommentare nicht mehr frei geschaltet. nach einer zeit der ruhe nahm er sich einen neuen nick und machte da weiter, wo er damals aufhörte. da er unlängst mit zahlreichen störkommentaren und seinem üblichen kinderkram wieder auffiel, hatte ich ihn darauf hingewiesen, dass er (fast) raus sei. seitdem nervte er ein bisschen weniger. als blog-herausgeber entscheide ich trotzdem selbst, ob und wie lange mir persönlich jemand auf die nerven geht. überdies gehe ich nach derzeitigem stand der recherchen davon aus, das AllesKlärchenKlarmann an verschiedenen gewaltdelikten u.ä. beteiligt war und er möglicherweise politische gegner, mit denen er hier angeblich sachlich diskutieren will, attackiert hat. somit stellt er sich – nicht nur wegen anderer beiträge in der vergangenheit, sondern auch deswegen – selbst außerhalb der demokratischen und bürgerlichen diskussionskultur. überdies ist der vorwurf der intoleranz durch menschen, die ein extrem intolerantes und mörderisches politiksystem erkämpfen wollen, hanebüchener unsinn. (in diesem zusammenhang können einige andere personen, deren nicks ich nun nicht aufzähle, aus dem bereich NS-szene schon einmal darüber nachdenken, ob ich ihre beiträge künftig frei schalte, wenn sie in ihrer „erlebniswelt“ am holzgraben, elisenbrunnen, in der pont- oder promenadenstraße, nach beatbällen o.ä. auch gewalt gegen jene setzen, mit denen sie hier angeblich sachlich diskutieren wollen.

  30. 30 Carlo Giuliani 15. Oktober 2008 um 23:27 Uhr

    @ M.C. also…ob sie Vegetarier sind…ob das Tier- bzw Umweltfreundlich ist,sei mal dahingestellt, denn eine Nachhaltigkeit ist damit lange noch nicht gegeben. Und ich verstehe „Rechte“ auch nicht als „Pro-Bundesrepublik“! Denn den Staat, den die Rechten verfolgen, proklamieren und propagieren ist um vieles schlimmer, als die momentane Bundesrepublik. Nie im Leben würde ich ihre und unsere Interessen gleichsetzen. Ihren „nationalen Sozialismus“…ist stark angelehnt an den Nationalsozialismus.Lustiges Wortspiel, aber zu leicht durchschaubar. Schonmal mit den wirklichen zielen des Sozialismus beschäftigt? Wenn man sich damit beschäftigt, merkt man normalerweise schon nach kurzer Zeit, dass ein „nationaler Sozialismus“ gar nicht funktionieren kann. Es geht um grenzüberschreitenden oder sogar grenzauflösenden Handel unter gleichen und fairen Bedingungen. Und nicht „Deutschland zuerst“ !!! Das funktioniert nicht, ich muss sie da enttäuschen. Zu den Problemen, die sie als nicht- deutsch bezeichnen. Ich habe absichtlich Deutschland und die EU in Verbindung gebracht. und die Eu wird maßgeblich von der Bundesrepublik beeinflusst. Leider! Angst habe ich vor Menschen wie ihnen, die nach aussen hin den Schein des Saubermannes wahren wollen, aber in Wirklichkeit am liebsten wieder die halbe Welt vernichten und mit ihren braunen Ideologien den Rest verpesten wollen. im Übrigen halöte ich Deutschland nach wie vor, für sehr anfällig was rechte Rattenfänger angeht( Stammtischparole: “ wir bräuchten nochmal einen starken Mann an der Spitze“– Führer??!!) Den Rest hat Herr Klarmann schon sehr schön auf ihren post geantwortet.Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

  31. 31 Peter 15. Oktober 2008 um 23:48 Uhr

    Angesichts der neuen Krawalle in der Pontstraße frage ich mich wo überhaupt der Unterschied zwischen Linke und Rechte ist und glaube eine Antwort gefunden zu haben;
    Links bedeutet für mehr Gerechtigkeit und Gleichheit: zb Sozialisten und Kommunisten, aber auch Anarchisten gelten als links, also Leute und Bewegungen, die eine gleiche sozial gerechte Gesellschaft wollen (die je nach maßgabe sozialistisch/kommunistisch oder auch anarchistisch ist)
    gemäßigte Linke wollen die Gesellschaft zu mehr Gerechtigkeit reformieren, revolutionäre Linke ( zb Kommunisten) durch eine Revolution eine gerechtere Gesellschaftsordnung (zb Sozialismus) durchsetzen.

    Rechts bedeutet: Für konservative Konzepte einstehen, den Kapitalismus, Marktwirtschaft und Ausbeutung verteidigen und gesellschaftliche Veränderungen abzulehnen.
    Extreme Rechte weisen zudem starken Rassismus und Fremdenhass auf, der in seiner verbrecherischsten Form zu Weltkrieg und Völkermord geführt hat.
    So stehen Rechte auch für Imperialismus, der sich früher in Eroberungskriege um Rohstoffe ausdrücke und heute v a durch wirtschaftliche Übermacht.

    Einige Personen die ich einordnen würde

    Linke: Revolutionäre: Marx, Engels, Lenin, Honecker, Che Guevara , Ho Chi Min, Castro… Gemäßigte: Lafontaine, Gysi usw.

    Rechte: Gemäßigte: Merkel, Bush, Sarkozy, Churchill…
    Extreme: Mussollini, Hitler, ..

  32. 32 Francesco Hausfrau 15. Oktober 2008 um 23:50 Uhr

    @ Frank:
    -Das mit den „deutschen“ Pommes wär ja schon geklärt
    -Würd mich wundern, wenn ihr in der Pontstr. nur von „Ariern“ bedient werdet
    -Was machen autonome Nationalisten in der Vielharmonie? Der Laden gibt sich spanisch/südamerikansch, der Besitzer ist „Ausländer“, das meiste an Speisen und Getränken stammt auch eher aus Südamerika und fast alle Kellner sehen zumindest nicht so aus, als hiessen ihre Eltern Heinz-Harald und Waltraud
    - du verwechselst Antifa mit antideutsch. Was Antideutsche essen weiss ich nicht.

  33. 33 DEMOkrat 16. Oktober 2008 um 0:24 Uhr

    @Carlo Giuliani
    „…“demokraten” (…), die links und rechts gleichsetzen.“

    Das tue ich ganz sicherlich nicht […]

    er meinte ja auch nicht sie, sondern den anderen nick-demokraten…mik

    Zum restlichen Text („…von Deutschland aus gesteuert…“):
    Deutschland ist nicht die Zentrale einer gelenkten Weltverschwörung, es liegt auch nicht in der Natur oder Seele der Deutschen faschistische Tendenzen zu entwickeln, zumindest nicht mehr oder weniger als den Menschen in anderen Nationalstaaten auch. Vielmehr geht die Gefahr vom grossflächig realisierten Gestaltungsanspruch des Kapitals auf allen öffentlichen und privaten Entscheidungsebenen und der systematischen Marginalisierung und Verdrängung des öffentlichen, politischen Diskurses zugunsten ökonomischer Zwänge aus. Diese repressive Einflussname seitens Industrie und Lobby auf den Diskurs (und damit letztenendlich auch auf die Demokratie und den politischen Fortschritt selbst) ist kein spezifisch deutsches Problem, sondern ein Problem, der kapitalistischen Produktions- und Verwertungsprozesse und des Stellenwertes den man dem Profit und seiner Maximierung beimisst.
    Eine entpolitisierte Gesellschaft wie sie der Kapitalismus schafft und braucht macht es aber nicht nur den Kapital leicht jede noch so absurde Forderung per Springer und Beckmann ohne jede kritische Diskussion in eine mehrheitsfähige (Stammtisch-)Parole zu verwandeln, sie schafft auch Freiräume für Nazis, wo deren Lügen all zu oft unwidersprochen bleibt und sie unter den Enttäuschen und Verbitterten willige Anhänger rekrutieren können.

  34. 34 Ellen 16. Oktober 2008 um 12:18 Uhr

    @ den Demokrat der glaubt links und rechts gleichsetzen zu können:
    Sie wollen es nicht verstehen, gelle?

  35. 35 Demokrat 16. Oktober 2008 um 15:28 Uhr

    @ Ellen

    Nein ich will es nicht verstehen. Aber es ist mir mittlerweile auch egal.

    Für mich gibts weder Rechts noch Links. Und wer was anderes behauptet ist nicht besser als einer von den beiden.

    Gruß

    Demokrat

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