Aachen. „Verkehrsunfallflucht ist kein Kavaliersdelikt,“ sagt Polizeihauptkommissar Werner Jaskulski (50). Er und sein Kollege Karlheinz Horstkotte (58) sind zwei der insgesamt zehn Unfallfluchtermittler in Stadt und Kreis Aachen. Akribisch werten sie Spuren aus, fügen Ermittlungsergebnisse zu einem Mosaik zusammen und überführen so in rund 50 Prozent ihrer Fälle einen Unfallflüchtling. Damit liegt das Erfolgsergebnis der Aachener Polizei derzeit knapp über dem NRW-Durchschnitt. Indes: Von den rund 8.400 Verkehrsunfällen in Stadt und Kreis Aachen zwischen Januar und Juni 2005 mussten in 1.500 Fällen Unfallfluchtermittler tätig werden. „Eine ganze Menge,“ gibt Jaskulski zu bedenken. WEITER