Integration: Türkische Geschäftsleute schließen sich im Verein Side zusammen…

…titelt die Lokalpresse und berichtet [1] über einen Zusammenschluss mittelständischer, türkischer Geschäftsleute in Stolberg. Sie wollen sich nun engagieren und sich unter anderem für ihre Heimatstadt und den Standort Stolberg stark machen. Das dürfte sie von manchem Fremdenhasser in der Kupferstadt unterscheiden. Denn, so die Lokalpresse weiter: „Eine Selbstverständlichkeit ist es für die türkischen Geschäftsleute, sich auch bei den Veranstaltungen am 4. April einzubringen, zu denen Bürgermeister Ferdi Gatzweiler unter dem Motto ‚Gemeinsam auf die Straße für ein nazifreies Stolberg’ aufgerufen hat [2]. Unter anderem ist für den Abend eine vierstündige Live-Sendung aus der Stadthalle via Satellit in die weite Welt geplant; dort werden bekannte türkische Künstler auftreten.“

Die rechtsextreme, fremdenhassende DVU rund um den notorisch Hassprosa abseilenden Ratsmann Rudolf Motter wettert unterdessen gegen Gatzweiler und – rechtsextrem-militärisch korrekt formuliert – dessen „Stiefelknechte“. Alle gemeinsam hätten „mit dem Stadtmarketing Stolberg, dem Bündnis gegen Radikalismus und einigen anderen dem Bürgermeister in den Arsch kriechende[n] Gruppen und Institutionen“ zu Protesten gegen „Andersdenkende“ – meint: DVUNPDNönazis – aufgerufen. Und während die Neu-Stolberger sich darum bemühen, dass ihre Stadt nicht als stinkbrauner Haufen in die Weltgeschichte eingeht, skizziert das DVU-Lokalmastermind auf seiner Weltnetzseite weiter Horrorszenarien über Stolberg, die jedem reinrassigen Investor das arische Blut in den Adern gefrieren lassen dürften. Nur gut, dass zumindest die Migranten dann noch investieren wollen… [© Klarmann]

[1] Direktlink
[2] STOLBERG MACHT DICHT – HALLER OFFENBAR GAR NICHT ERST AUF…?


2 Antworten auf “Integration: Türkische Geschäftsleute schließen sich im Verein Side zusammen…”


  1. 1 Franz Gans 02. März 2009 um 17:23 Uhr

    „Unter anderem ist für den Abend eine vierstündige Live-Sendung aus der Stadthalle via Satellit in die weite Welt geplant; dort werden bekannte türkische Künstler auftreten.“

    Ja, so kennt man das ja! Draussen marschiert der braune Mob und der Bürgermeister wettert gegen Nazis und verzieht sich dann in eine Stadthalle!
    Natürlich ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, die türkischen Künstler in der Öffentlichkeit und am besten noch an grossen Plätzen (direkt auf- oder in Nähe der Naziroute!) auftreten zu lassen!

    bitte nicht zwei artikel und veranstaltungen/heransgehensweisen vermischen. danke. mik

  2. 2 Peter 02. März 2009 um 23:22 Uhr

    Endlich haben auch unsere türkischen Freunde und Mitbürger erkannt, das sie auch gefordert sind, dem braunen Spuk ein Ende zu bereiten.

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