Rechts: Neonazis marschieren in Randerath auf [update3]

Heinsberg-Randerath. Neonazis rufen für kommenden Samstag (21.3.) um 14 Uhr zu einem Aufmarsch in Heinsberg-Randerath auf. Kürzlich hatte schon die NPD mit rund 60 Personen dort eine „Mahnwache“ unter dem Motto „Todesstrafe für Kinderschänder“ abgehalten [1]. Die Proteste richten sich gegen einen aus der Haft entlassenen Sexualstraftäter.

Die Neonazis haben für ihren Aufmarsch das Motto „Schützt Eure Kinder, Todesstrafe für Kinderschänder!“ ausgegeben. Als Veranstalter treten öffentlich die „Freien Kräfte“ aus dem Rheinland auf. Nach Recherchen von „Klarmanns Welt“ fungiert als Anmelder der „Hitler von Köln“ (taz), Axel Reitz, der mit einem „Kinderschänder“ so seine Erfahrung haben dürfte… [2]

Nach Recherchen von „Klarmanns Welt“ rechnet die Neonazi-Szene mit rund 100 Teilnehmern und will vom Randerather Marktplatz ausgehend eine Demonstration durch den Ort abhalten. Vor oder in unmittelbarer Nähe des Hauses, in dem der Sexualstraftäter derzeit lebt, soll eine Zwischenkundgebung stattfinden.

Die NPD-Krefeld hat in ihrem Webforum ihre Unterstützung der Aktion angekündigt. Reitz selbst hatte in einer Rundmail mitgeteilt, von den „regionalen Kräften“ gebeten worden zu sein, die Demonstration anzumelden. Dies habe er am Sonntagabend in Absprache mit diesen auch getan. [© Klarmann]

[1] Siehe zu alldem: Randerath-Suchergebnisse im Blog (scrollen nicht vergessen)
[2] Geh doch zu Hause du alte Scheiße…


18 Antworten auf “Rechts: Neonazis marschieren in Randerath auf [update3]”


  1. 1 Klar, Mann? 18. März 2009 um 8:39 Uhr
  2. 2 Maik 18. März 2009 um 11:02 Uhr

    Ist auch eine Gegendemo geplant??
    Und wenn ja, mit wievielen ca.??

  3. 3 antifa mg 18. März 2009 um 11:51 Uhr

    […]

    P.S. springen durch den kleinen Tip vllt ja einige fotos dabei raus;)?

    was soll denn daran ein tipp sein? schonmal twitterman angesehen? sind sie noch im kindergarten? nicht ein posting von ihnen in den letzten monaten hatte qualitativ etwas drauf: nur blödsinn, rechtschreibmurks, tipps die keine sind, nazilinks, falsche e-mail-adressen… mik ps. hoffen sie mal, dass ich mich bis samstag beruhigt habe – und wenn nicht, dass mir keiner sagt, wer sie sind.

  4. 4 Antifa-Blog 18. März 2009 um 15:42 Uhr

    Und außerdem muss man auch mal was ohne Gegenleistung machen.
    Wenn ihr Fotos haben wollt, macht euch eigene!

  5. 5 Klar, Mann? 19. März 2009 um 18:35 Uhr
  6. 6 Hempels 19. März 2009 um 20:49 Uhr
  7. 7 Peter 19. März 2009 um 23:49 Uhr

    @Hempels

    Nur für Hempels, dem alten Nönazi!

    NPD-Spitzenmann hat Kontakte zu Kinderschändern!

    http://www1.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/landtagswahl_2006/wahlmv74.html

    Gleichfalls hörte ich, das einer Ihrer Kameraden ja auch ein Kinderschänder wäre…..

    Was halten Sie davon, wenn Bürger diesen Ort belagern würden?

  8. 8 Klar, Mann? 20. März 2009 um 16:12 Uhr

    Polizei dazu (leicht redigiert, neuer Zeilenumbruch):

    Heinsberg – 20.03.2009 16:04 – Bei der Kreispolizeibehörde Heinsberg wurde für Samstag, 21. März 2009, eine Demonstration aus dem rechten Spektrum in Randerath angemeldet. Die Teilnehmer kündigen darin an, sich um 14 Uhr auf dem Marktplatz zu versammeln und nach der Auftaktkundgebung einen Aufzug durch den Ort mit Zwischenkundgebungen durchzuführen. Ein Verbot der angemeldeten Versammlung ist in diesem Fall rechtlich nicht haltbar. Die verfassungsrechtliche Verpflichtung der Polizei, öffentliche Versammlungen zu schützen, stellt keine Parteinahme für die Veranstalter oder gar eine Übereinstimmung mit deren Absichten dar. Mit strengen Auflagen soll verhindert werden, dass ein Klima der Angst verbreitet werden kann. Vor diesem Hintergrund wird die Heinsberger Polizei alles tun, um die friedliche Ausübung der Versammlungsfreiheit zu schützen und konsequent gegen Straftäter vorgehen. Die erteilten Auflagen berücksichtigen auch das Schutzinteresse des in Randerath aufhältigen, aus der Haft entlassenen Sexualstraftäters und dessen Familie. Das umfangreiche Polizeiaufgebot dient dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger und dem friedlichen Verlauf der Versammlung. Verkehrsstörungen sind zu erwarten und unvermeidbar. Die Ortslage Randerath sollte deswegen am Samstagnachmittag möglichst weiträumig umfahren werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung, die Anweisungen und Empfehlungen und der eingesetzten Polizeibeamten zu beachten. Für Auskünfte stehen Ihnen Ansprechpartner der Polizei unter der Rufnummer 02452 9200 zur Verfügung.

    Kreispolizeibehörde Heinsberg
    - Pressestelle – […]

  9. 9 Klar, Mann? 20. März 2009 um 16:59 Uhr

    Der AK Antifa Aachen lenkt via Indymedia den Blick von Randerath mal auf das Gesamtbild „sexualisierter Gewalt“:

    http://de.indymedia.org/2009/03/244696.shtml

  10. 10 Klar, Mann? 20. März 2009 um 18:25 Uhr
  11. 11 Klar, Mann? 20. März 2009 um 18:59 Uhr
  12. 12 DEMOkrat 20. März 2009 um 19:52 Uhr

    Eigentlich sollte man von den Randerathern und Wahlranderrathern die Nötigung für ein adäquates Mittel halten, um einen Menschen aus dem Dorf zu vertreiben, von dem keine Gefährdung vielleicht aber ein ungutes Gefühl ausgeht, erwarten, dass sie angesichts der ungleich grösseren Anzahl von über 50 Menschenfeinden, ebenfalls Courage zeigen.
    Wenn Randerath den Reitz nicht will müsste es ihn auch nicht haben!
    Das Kaff besteht nur aus der einen Strasse vor fraglichem Haus und dem Marktplatz, wenn beide Plätze belegt sind mit 250 Leuten können die Nazis bestenfalls noch auf der Landstrasse aufmarschieren…
    Aber einzelne Leute die auf Grund einer kranken Psyche töten sind offenbar eine ungleich grössere Bedrohung, als Leute die sich nur organisiert haben um zu morden und das mit ihrem Versammlungsmotto auch noch ungehemmt kundtuen.

  13. 13 Peter 20. März 2009 um 21:38 Uhr

    @ DEMOkrat ;
    Schließe mich Deiner Meinung voll an!

  14. 14 Hempels 21. März 2009 um 12:09 Uhr

    @ Peter:
    Wenn Sie noch einmal die Behauptung verbreiten, daß ich, bzw die KAL persönliche Kontakte zu Kinderschändern pflegen, dann sehe ich mich gezwungen, gegen Sie Anzeige wegen Verleumdung zu erstatten.

  15. 15 Antifa-Blog 21. März 2009 um 20:17 Uhr

    As if….

  16. 16 Super-Ingo 21. März 2009 um 20:20 Uhr

    Uiui, getroffene Hunde bellen!

  17. 17 Peter 21. März 2009 um 21:40 Uhr

    @Hempels;

    Seien Sie froh, wenn Sie persönlich keine Kontakte zu Kinderschändern pflegen.
    Dafür tun es andere, mit denen die KAL bestens auskommt; zum Beispiel ein Spitzenfunktionär der NPD, der Kontakte zu einer Sekte von Kinderschändern und Folterknechten hatte oder nehme wir nur die in der Presse öffentlich gewordenen pädophilen Ermittlungsverfahren gegenüber z.B NPD Abgeordneten.

    Aber solchen politischen Phrasendreschern hören Sie zu und stehen Spalier…..

    Wir Demokraten lassen uns nicht für dumm verkaufen!
    Neben der Tatsache, das die KAL unsere Jugend politisch schändet, ist und bleibt sie eine Gefahr für die öffentliche Ordnung sowie den inneren Frieden.

    Zudem gibt’s ja wohl auch NPDler mit einem Hang zur Pädhophilie, wo Ermittlungsverfahren waren……

    Nachhilfe für Hempels

    http://klarmann.blogsport.de/2008/10/26/rechts-bis-heute-verboten-das-verbot-der-kameradschaft-aachener-land/

    Zitat bei Klarmann;

    2005 stand ein Neonazi vor Gericht, der ein sieben Zentimeter großes Hakenkreuz über seinem Ohr tätowiert hatte. Vor Gericht gestand er ein, früher Kontakt zu KAL gehabt zu haben. Im Jahr 2004 war der unter Alkoholproblemen leidende Mann aus einer insgesamt vierjährigen Jugendhaftstrafe entlassen worden. Sie ging zurück auf eine in Alsdorf begangene Vergewaltigung sowie den sexuellen Missbrauch eines Kindes. Nach Verbüßung eines Teils der Strafe war er zwar auf Bewährung freigekommen, doch 2003 erneut durch eine Schlägerei aufgefallen und deswegen wieder inhaftiert worden. In seiner Haftpause gehörte er zu rund 15 Neonazis – darunter KAL-Führungskader – die solidarisch den Prozess gegen einen „Kameraden“ wegen der Milzbrandattrappe an die Jüdische Gemeinde in Aachen begleiteten (s.o.).

  18. 18 Peter 21. März 2009 um 21:57 Uhr
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