Klarmanns Welt (6)

Meine Welt ist schlecht. Als Referent über die Neonazi-Szene. Und diesmal berichten die anderen darüber.

Read Me 6.1. – Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt (Rundbrief 7, März 2009): „Verfolgungsjagd. Auf der Internetseite ‚Klarmann, blogsport’ war am 6. Februar zu lesen, dass ein Aachener Journalist nach einem Vortrag bei [der] Kreis-VHS und [unserem] Bündnis in [dem im südlichen Kreis Düren gelegenen] Kreuzau ‚zirka 1,5 Stunden bis nach Aachen’ von ‚Neonazi-Kadern aus der Region’ verfolgt wurde. Kaum zu glauben […].“

Read Me 6.2. – Ingo Haller, Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Düren, auf dessen Homepage im April 2009: „[…] selbst ein engagierter Journalist im Kampf gegen den gehassten Feind (NPD) […] wird für mehr oder weniger wissenschaftliche Redebeiträge für viele hundert wenn nicht sogar tausende von Euros [in die Schulen] geholt, um an einem Tag ein zeitraubendes 2 stündiges langes Referat zu halten, welches die Jugendlichen mit wortreichen Gruselinzenierungen davon abschrecken soll, mit als abgründig abnormal beschworenen Menschen der nationalen Opposition in Kontakt zu treten, um somit ihr erstes und schon mit dem Tag der Geburt teuer bezahltes Wahlkreuzchen nicht der NPD zu geben, sondern ganz brav an eine nicht vorhandenen Demokratie und einen nicht vorhandenen Rechtsstaat zu glauben und schön alles Staatliche wie gottgewollt ohne murren zu finanzieren. […] ein linkspredigender Journalist, welcher sich den Kampf gegen Rechts auf die Fahne schreibt und anscheinend sehr gut davon lebt – der Bauch verrät es […].“

Read Me 6.3. – Die „Kameradschaft Aachener Land“ auf ihrer Homepage im März 2009: „[…] Klarmann hat gute Kontakte zur regionalen Antifa-Szene, anderen Linksextremisten und Scheindemokraten. Auf dem Anfragemarkt für Vorträge versucht Klarmann sich als objektiver Referent darzustellen. Totale Dramatisierung, Suggestion und Diffamierungen gehören hingegen zu seinem kleinen Bühnenstück. Seine Vorträge berufen sich meist auf Informationen der örtlichen Polizei oder der Antifa, deren Verlogenheit jedem Realisten ein Begriff sein dürfte. […] Mit Bildern und einige Zeilen amüsierte er das Brot-und-Spiele-Publikum […]. […] ‚wehrhaft-demokrötischer’ und geistiger Dünnschiss.“

Read Me 6.4. – Steckbrief der „Anti-Antifa“, verteilt Frühjahr 2007 im Wohnumfeld: „Linksextremistische antideutscher Reporter wohnt nebenan! Wir halten es für unsere Pflicht, unbescholtene und anständige Bürger auf linksextremistische Umtriebe […] aufmerksam zu machen! […] Klarmann gehört zu den prominentesten Journalisten im linksextremen Milieu […]. [Er hält] Referate über deutsche Personen von öffentlich nationalen Widerstandsorganisationen, welche hauptsächlich mit Falschinformationen bzw. Aussagen bestückt sind. Diese Vorträge werden stets von antideutschen Gruppierungen unterstützt, die das deutsche System stürzen wollen […].“

Read Me 6.5. – Das „autonom“-nationalistische „Aktionsbüro Mittelrhein“ auf seiner Homepage im September 2008: „Bereits seit längerer Zeit entdeckt (klar)man(n) immer wieder Aktivitäten von Nationalen in der Region Euskirchen. […] Er zeigt auf Veranstaltungen jeder Couleur was er glaubt zu wissen – […] wie […] am 10. September vor angeblich 100 CDU-Greisen [in Euskirchen]. Dort konnte wieder ungebremst Angst vor volkstreuen Deutschen geschürt werden. […] Ob der bekannte Journalist auf der aktuellen Veranstaltung nur ‚aufklären’ wollte oder auf der Suche nach Groupies war ist zurzeit noch ungeklärt.“

Read Me 6.6. – Der von Neonazis veröffentlichte Blog „Klomanns Welt“ im März 2009: „[…] Sein Einsatz für eine gerechte Klowelt fasziniert uns doch immer wieder. Und wer kann schon behaupten mit einem Haufen Scheiße Geld zu verdienen? Hoch lebe unser Klomann!“

Read Me 6.7. – Lars Spönlein, Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Krefeld via „Nationales Forum Niederrhein“ im September 2007: „Linker ‚schmieren Komödiant’ aus Aachen verunglimpft fortlaufen nationale Aktivisten. Der Betreiber der Linksfaschistischen Weltnetzseite Klarmannswelt (klarmann-@myblock.de) […] verunglimpft seit Jahren national denkende Menschen. Er gilt als wichtiger Knotenpunkt bei der Vernetzung von linksextremen Banden im Großraum Aachen und ist mindestens indirekt für Übergriffe auf nationale Aktivisten verantwortlich. Auch Arbeitet er eng mit den Staatsschutzbehörden in Aachen zusammen und treibt als ‚freier Journalist’ […] sein Unwesen. [Ein] Subjekt, welches mir zutiefst Zuwider ist […]. […] Es wird Zeit dem Treiben des Herrn ‚Klarmann’ Einhalt zu gebieten. […]“ (Rechtschreibung der Zitate immer wie Original.)

Klar, Mann? [auch bloggend: klarmann.blogsport.de]

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