Rechts: Eilendorfer hatten es wieder einmal sehr eilig…

Aachen. Die Spur zu den Tätern bei einer Neonazi-Attacke führt offenbar wieder einmal mehr in den Aachener Ortsteil Eilendorf: nachdem am Wochenende vier Neonazis am Holzgraben unter Rufen der Parole „Anti-Antifa“ mit Passanten aneinander geraten waren und eine Person aus der Gruppe heraus durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt wurde, sollen sich Hinweise darauf verdichten, dass das Quartett in Eilendorf zu suchen sein könnte. Wie „Klarmanns Welt“ aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, flüchtete die Gruppe nach ersten Erkenntnissen zu Fuß und bestieg später ein Taxi. Die Polizei geht offenbar davon aus, dass die Taxinutzer identisch mit den Personen sind, die zuvor am Holzgraben aufgefallen waren. Jene Gruppe steht auch im Verdacht, ebenso rund drei Stunden zuvor an einem Angriff auf Personen und Besucher einer Wohngemeinschaft [1] beteiligt gewesen zu sein. Wie „Klarmanns Welt“ zudem erfuhr, hatten die Taxinutzer die Droschke in Eilendorf wieder verlassen. Geprüft wird daher, ob sich deswegen Rückschlüsse auf die mutmaßlichen Täter zulassen. Neonazis aus Eilendorf, die sich als „Anti-Antifa“ verstehen, waren in der Vergangenheit mehrfach durch Übergriffe auf echte oder vermeintliche Antifaschisten aufgefallen [2]. Teilweise stammen die Neonazis aus der bürgerlichen Mittelschicht, besuchen ein Gymnasium oder treiben aktiv Sport in verschiedenen Stadtteil-Vereinen. [© Klarmann]

[1] GEWALTKONFLIKTE MIT RECHTSEXTREMEN HINTERGRUND AUF DER STRASSE
[2] STRASSENJÄGER AUS DER NÖNAZI-HOOLZONE UPDATE-2.0.TÄTER; STRASSENJÄGER AUS DER ANTIDEMOKRATISCHEN HOOLZONE; NEONAZIS WEGEN ANTIFA-FLAGGENDIEBSTAHL VERURTEILT


4 Antworten auf “Rechts: Eilendorfer hatten es wieder einmal sehr eilig…”


  1. 1 Iljitsch 22. April 2009 um 18:30 Uhr

    q.e.d.
    leider schafft es die polizei ja bei allen von […] taten immer nur einen „verdacht“ zu haben…

  2. 2 Klaus Störtebecker 23. April 2009 um 0:28 Uhr

    In diesem Fall wäre ASEAG doch mal der „Gute Einstieg“ gewesen.;)
    Nach ’nem Überfall bequem mit dem pakistanischen Taxifahrer nach Hause….so wird’s nix mit der Napola!!!!

  3. 3 Iljitsch 23. April 2009 um 13:05 Uhr

    Kann man eigentlich mit Anagrammen eine Zensierung umgehen?
    […]

    auch wenn ich den purzel selbst nicht mag – nein, man umgeht keine zensur… mik

  4. 4 Hempels 23. April 2009 um 21:16 Uhr

    Nur falls es jemanden interessiert…Mit einer der (vermutlich) beschuldigten Personen habe ich zur mutmaßlichen Tatzeit über Messenger geschrieben.
    Schon mal einer, der wegfällt.
    Zudem weiß ich, daß einige der auf Indymedia beschuldigten Kameraden am 18. gar nicht in Aachen waren.
    Ganz so einfach ist es also nicht, wie es scheint.

    anmerkung: diese kommentar richtet sich wohl eher an den oder die autoren eines berichtes bei „indymedia“. mik

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