Aachen. Am 28. Mai veranstaltet Amnesty International einen Informationstag zum Nahostkonflikt unter dem Titel „Straße nach nirgendwo – zu den Menschenrechtsverletzungen im Gazastreifen, der Westbank und Israel“. Ab 14 Uhr wird im Foyer des Audimax der RWTH Aachen zu den Menschenrechtsverletzungen beider Konfliktparteien informiert. Ab 19.15 Uhr lädt die Hochschulgruppe zu einem Vortrag im Hörsaal Fo7 des Kármán-Auditoriums in der Eilfschornsteinstraße 15 ein. Claudia Bergmann von Amnesty International (Koordinationsgruppe Israel und Palästinensische Autonomiegebiete) referiert über die Auswirkungen der Blockade, den Krieg zum Jahreswechsel 2008/2009 und berichtet über die Ermittlungsreise einer Amnesty-Delegation. „Es gibt grundsätzlich zwei Regionen im Konflikt zwischen Israel und Palästina, die man getrennt voneinander betrachten muss. Das sind der Gazastreifen und die Westbank,“ erklärt Bergmann. „Grausamkeiten gibt es auf beiden Seiten. Zehntausende Palästinenser und tausende Israelis trugen Verletzungen davon, viele sind für den Rest ihres Lebens verstümmelt.“ Die Aussichten auf eine gerechte und dauerhafte Lösung des Konfliktes scheinen in weite Ferne gerückt. Unterschwellige Gewalt, die Verletzung fundamentaler Menschenrechte und die Missachtung internationalen Rechts, welche die 40jährige militärische Belagerung der Westbank und des Gazastreifens durch Israel kennzeichnen, konnten sich tief verfestigen und werden unnachgiebig fortgeführt. Zivilisten auf beiden Seiten in Israel und den besetzten Gebieten tragen die Last der Konfrontationen. [Textquelle: redigierte Veranstalterinfo]
Rechts und Links.
Im Antisemitismus sind sich dann alle wieder einig.
Und weil das so ist und die Juden immer verfolgt worden sind, schützt sich der Staat Israel.
Und, wie ich finde, absolut zu Recht.
T. Bücher