Rechts: Rechtspopulisten holen mächtig viel Stimmen in Limburg

Limburg. Im niederländischen Limburg sind laut einer Meldung der WDR-Lokalzeit die Rechtspopulisten die Gewinner der gestrigen Europawahl. Die Partei für Freiheit, PVV, unter Geert Wilders holte demnach in den Gemeinden des Grenzgebietes bis zu 32 Prozent der Stimmen. Im Landesschnitt hat die PVV rund 15 Prozent errungen und wurde Medienbericht zufolge zweitstärkste Partei in den Niederlanden. Die Rechtspopulisten hatten laut WDR den Ausschluss von Bulgarien und Rumänien aus der EU gefordert und ähnlich wie die rechtsradikale deutsche Wählervereinigung „Pro NRW“ den Islam als Quelle des Terrorismus benannt. Die Wahlbeteiligung in den Niederlanden lag laut WDR bei rund 36 Prozent. [© Klarmann]


2 Antworten auf “Rechts: Rechtspopulisten holen mächtig viel Stimmen in Limburg”


  1. 1 Peter 06. Juni 2009 um 15:13 Uhr

    In Anbetracht der Machenschaften der EU Politik, ist die Wahl von Wilders kein Wunder. Hinzu kommt noch, das die Niederlande mit den Muslimen erhebliche Probleme hat. So wollen diese in den Niederlanden zum Beispiel die Scharia, neben der normalen Gesetzgebung für Muslime!

    ich glaube, stasi wollen die auch… mik

  2. 2 Arne 06. Juni 2009 um 23:34 Uhr

    In der Druckausgabe der Aachener Nachrichten vom 6. Juni 2009 ist auf Seite 2 ein riesiger Artikel zum „Wahlsieg mit finsteren Parolen“ zu finden.

    Zitat:
    „Den Islam nennt Wilders „das größte Problem der Niederlande“, den Koran bezeichnet er als „faschistisch“. Auch mit Hitlers „Mein Kampf“ hat er die heilige Schrift der Muslime schon verglichen. Wilders Videofilm „Fitna“, der Bilder von den Terroranschlägen von New York und Madrid löste nicht nur in der muslimischen Welt Entrüstung aus. Nach Großbritannien durfte Wilders wegen seiner giftigen Parolen nicht einreisen, und daheim in den Niederlanden steht ihm noch ein Verfahren wegen Anstiftung zu Hass und Diskriminierung bevor.“

    „Wilders macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen, es eines Tages zum Regierungschef zu bringen – „wir wollen schließlich nicht immer in der Opposition bleiben.“

    Diesem Ziel ist er leider mit seinem Wahlsieg einen gehörigen Schritt näher gekommen – selbst wenn er nie regieren wird, er beeinflusst das politische Klima maßgeblich.

    Auch auf andere extrem rechte Parteien mit Chancen auf den Einzug ins Europaparlament macht der Artikel aufmerksam – die British National Party (BNP) in Großbritannien „als Gewinnerin des Spesenmißbrauchs im Parlament“ („Bestraft die Schweine“), die FPÖ in Österreich („Abendland in Christenhand“) und Rechtsextreme in Tschechien („Endlösung der Zigeunerfrage“).

    Nur der Front National in Frankreich werde ihre Ablehnung des EU-Beitritts der Türkei keine neuen Stimmen bringen, weil Staatschef Sarkozy das Thema „schon lange für sich entdeckt habe“.

    Das sind ja schöne Aussichten für Europa.

    Siehe auch folgenden Artikel:

    http://diepresse.com/home/politik/euwahl/484762/index.do?from=simarchiv

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