Würselen. Am Samstag fand in Würselen eine Graffiti-Aktion gegen Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus statt. Hintergrund war, dass die SPD-Jugend „Jusos“ versucht Platz und Raum für kreative Jugendliche zu schaffen. Mit ihrer Kunst sollten die Sprayer dann ein Statement „Gegen Rechts“ setzen.
Die „Jusos“ erklärten diesbezüglich, dass „überall dort, wo Platz für Kunst, freies Denken und Kreativität ist [, auch] gegen dumpfes, rassistisches Denken“ gekämpft werde. Es gelte nicht nur bei Demonstrationen ein Zeichen gegen Neonazis und Fremdenfeindlichkeit zu setzen, sondern auch solche Aktionen wie am Samstag in Würselen zu fördern.
„Unsere Forderung ist es, die Städte in der Region dazu zu bewegen, Flächen für Sprayer frei zu geben, damit sie ihre Kunst daran ausüben können,“ so die „Jusos“ weiter. Dies beuge auch Farb-Vandalismus vor. Gute gemachte Graffitis müssten als Kunst anerkannt werden. Stadtverwaltungen sollten diesbezüglich Standorte für freie Flächen prüfen und diese zum Sprayen freigeben sowie die Sprayer durch Sozialarbeiter oder Künstler betreuen lassen.
An der Aktion am städtischen Jugendtreff haben sich laut „Jusos“am Samstag zehn Sprayer aus Aachen und Umgebung im Alter zwischen 15 und 45 Jahren beteiligt. [© Klarmann, Foto: Jusos]