…titelt die Lokalpresse und berichtet [1] über die Lesung vor Schülern des ehemaligen „Judenbalgs“: „Bei Beginn der Machtübernahme 1933 ist Helmut Clahsen zwei Jahre alt. Mit seinen Eltern lebt er in Aachen. Seine Mutter ist Deutsche jüdischen Glaubens, sein Vater Deutscher katholischen Glaubens. Der Vater ist Beamter, seine Mutter darf bald ihrem Beruf als Konzertpianistin nicht mehr nachgehen. ‚Trenn dich von der Judenschlampe!’ wird der Vater alsbald aufgefordert. Weil er gegen die Rassegesetze verstößt, wird er aus dem Dienst entfernt.“ Sowohl in seinem Buch „Mama, was ist ein Judenbalg?“, als auch bei Lesungen und Gesprächen vor und mit Schülern, berichtet der heute 78-Jährige aus der mörderischen Zeit des Naziregimes, dass er nur durch Glück überlebte. „Er möchte dazu beitragen, dass die Neo-Nazis nicht noch mehr Fuß fassen in den Parlamenten. Deshalb schreibt er seine Bücher, deshalb geht er immer wieder in die Schulen.“ [© Klarmann]
[1] Direktlink
0 Antworten auf “GegenRechts: Helmut Clahsen hinterlässt bewegte Schüler…”