Aachen/Mönchengladbach/Eschweiler. Weiterhin herrscht Unklarheit darüber, ob es auch in der Region zu so genannten „Heßmobs“ kommen wird. Neonazis haben bundesweit zwar zu besagten Spontanaufläufen am Todestag des ehemaligen Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß aufgerufen [1], andere indes haben dies auch abgelehnt. Auf einer entsprechenden Website wird jedoch dazu aufgerufen, sich am 17. August um 19.30 Uhr in Aachen, Mönchengladbach und Eschweiler jeweils am Hauptbahnhof zu versammeln – jedoch haben sich örtliche Neonazis zugleich von solchen Aktionen distanziert [2], weswegen die Einträge gefälscht sein könnten.
Antifaschisten sollen demgegenüber zwischenzeitlich bundesweit dazu aufgerufen haben, ebenso spontan die „Heßmobs“ mit Lärm-Aktionen zu stören. Ob jedoch all dies ernst gemeint ist, bleibt unklar. In Aachen jedenfalls könnte ein „Heßmob“ auch noch andere Nazigegner auf den Plan rufen. Alemannia Aachen spielt an besagtem Abend gegen den F.C. St. Pauli – und dessen Fans sind meist streng antifaschistisch eingestellt… [© Klarmann]
[1] Siehe entsprechende Passagen unter DER HESSMOB, NPD-PLAKAT IN EUSKIRCHEN, DIE NPD-SCHULHOF-CD UND DAS WAHLBEOBACHTERSYNDROM
[2] Siehe entsprechende Passagen unter NPD-PLAKATE IN JÜLICH, NOOOO-MOOOORE-HÄÄÄÄSS-MOOOBB, NPD-DANCEFLOOR UND DIE A.C.A.B.-BEILUNG
Endstation Rechts zum Mob generell:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=3972&Itemid=242
taz dazu:
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/neonazis-entdecken-den-flashmob/