…titelt die Lokalpresse und berichtet [1], dass der frühere Sozialdemokrat und Erkelenzer Ratsmann, Heinrich Schablitzky, die Kommunalwahl anfechten will. Außerdem habe Schablitzky, der bislang gemeinsam mit Siegfried Schönfeld die „Fraktion für soziale Gerechtigkeit“ (DIHS/REP) bildete, Strafanzeige erstattet. Auf diesem Wege wolle er Unregelmäßigkeiten prüfen. Nach dem Ergebnis der Kommunalwahl soll Schablitzky kein Ratsmandat innehaben, obschon er nach der ersten Auszählung am Wahlabend als DIHS-Spitzenkandidat in den Rat „hineingerutscht“ (Lokalpresse) sei. Schablitzkys Ziel seien Neuwahlen, weil man ihm das Mandat per Losentscheid abgenommen habe.
DIHS steht für „Demokratische Initiative Heinsberg“, was jedoch nicht viel bedeuten muss. Schablitzky hatte nach den Kommunalwahlen 2004 gemeinsam mit Schönfeld von den rechtsradikalen Partei „Die Republikaner“ (REP) eine Fraktion unter dem Titel „Fraktion für soziale Gerechtigkeit“ gebildet… [© Klarmann]
[1] Direktlink (HZ); Direktlink (RP)
Nachklapp in der Lokalpresse:
„Bei der Kommunalwahl hatte die DIHS 219 Stimmen erzielt. Die NPD konnte mit 220 Stimmen und einem Mitglied in den Stadtrat einziehen.“
http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/1106568?_link=&skip=&_g=Schablitzky-kaempft-um-Ratsmandat-Neuwahl-ein-Ziel.html
Nachklapp in der Lokalpresse:
Erkelenzer Wahl landet wegen DIHS vor dem Gericht
http://www.an-online.de/lokales/heinsberg-detail-an/1185602
Hatte fast vergessen, dass da ein REP-Koalitionär noch queruliert:
http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/1219341