Integration: Interkulturelles Zentrum im Kreis Heinsberg eröffnet…

…titelt die Lokalpresse und berichtet [1], dass im Kreis Heinsberg nun ein Interkulturelles Zentrum (IKZ) eröffnet wurde, in dem „unter anderem eigens ausgebildete Integrationslotsen den Bürgern mit Migrationshindergrund mit Rat und Tat zur Seite stehen“ sollen. Träger des IKZ (sic!) sei der Verein Türkischer Arbeitnehmer, der eng mit dem Diakonischen Werk und der Stadt Hückelhoven zusammenarbeite. Die Einrichtung werde am Montag, 5. Oktober, ihre Arbeit aufnehmen. Wer ausgerechnet bei einer überwiegend von Migranten besuchten Einrichtung auf das Kürzelbestandteil KZ gekommen ist…das ist leider nicht überliefert… [© Klarmann]

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4 Antworten auf “Integration: Interkulturelles Zentrum im Kreis Heinsberg eröffnet…”


  1. 1 Christian Ehlers 24. Oktober 2009 um 19:06 Uhr

    Sehr geehrter Herr Klarmann,
    vorab bedanke ich mich für Ihre Mithilfe, das „Interkulturelle Zentrum im Kreis HS“ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
    Ihrer Äußerung bezüglich der Namensgebung des Interkulturellen Zentrums entnehme ich das wohlmeinende Anliegen, einen sensiblen Umgang mit Abkürzungen zu kultivieren.
    In Anerkennung Ihrer wohlmeinenden Motive möchte ich Ihnen im Gegenzug eine Idee mitteilen, wie Sie Ihre Internetpräsenz nutzen können, um entschieden systematischer gegen historisch belastete Kürzelkonstellationen vorzugehen.
    In einem ersten Schritt schlage ich vor, in einem öffentlichen Schreiben alle Webadressen, die ein „KZ“ im Kürzel tragen und von Google als erstes gefunden werden, auf die problematische Buchstabenfolge aufmerksam zu machen. Ihr Schreiben sollte mindestens die Empfehlung enthalten, in Anbetracht möglicher negativer Assoziationen eine Änderung des Kürzels in Erwägung zu ziehen. Ferner sollten Sie die Adressaten bitten, Ihr Schreiben an einen anderen Betrieb weiter zu leiten, die ebenfalls ein „KZ“ im Logo führen.
    Solch eine, mit geringem Aufwand verbundene Maßnahme, könnte einen Schneeballeffekt auslösen, der Ihnen sehr viele neue Besucher beschert.
    Diese Form der Aufmerksamkeit würde wiederum Ihr respektables Bemühen unterstützen, das teuflische NS-Erbe bis ins kleinste Detail aufzuspüren.
    Im Sinne einer möglichst hohen Besucherquote wäre es allerdings zu kurz gegriffen, sich nur auf kultursensible Organisationen wie das „Alternative Kulturzentrum Recklinghausen“ („AKZ sic!), das „WKZ sic!“ (Fachstelle für Lebensschutz) oder eben das „IKZ sic!“ zu konzentrieren; im Sinne einer breit angelegten Aufklärung sollten Sie selbstverständlich auch anscheinend unverfängliche Institutionen wie den „Verband der Kindergärtnerinnen (VKZ sic!) oder den „Rassekaninchenforenverein (RKZ sic!) in den Blick nehmen.
    Denn je größer die Streuung, um so wahrscheinlicher, dass sich dann auch Institutionen, die andere bedenkliche Kürzel in ihrem Namen führen (NS, SS, SA, HJ SD etc.), von Ihrer Initiative erfahren und sich angesprochen fühlen. Persönlich erhoffe ich mir für Sie, dass Sie dann genau die öffentliche Wirkung bekommen, die Sie dem „IKZ(sic!)“ im Kreis Heinsberg in seiner Eröffnungsphase mitgegeben haben.

    Christian Ehlers

    wie kommen sie darauf, dass ich klicks benötige oder mein anliegen bzgl. der kritik allein geltungssucht resp. geld (alias klicks) gewesen ist bzw. ist? mik

  2. 2 Peter 24. Oktober 2009 um 22:41 Uhr

    @Christian Ehlers;
    Was halten Sie mal von einer Integrationsvereinbarung?

  3. 3 Hempels 25. Oktober 2009 um 13:36 Uhr

    @ Peter:
    Bei aller Liebe, der Zug ist in Hückelhoven längst abgefahren^^

  4. 4 Peter 25. Oktober 2009 um 14:51 Uhr

    @ Hempels ;
    Du stehst für Integration? Glaube ich nicht so ganz!

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