Geschichte: Die SS in den Niederlanden

Aachen. Anlässlich des Prozesses gegen einen ehemaligen SS-Mann aus den Niederlanden wegen Mordes [1] finden in Aachen Veranstaltungen zum Thema eines Bündnisses (AK Kein Vergessen; ak antifa aachen; AFA-Nederland; zum Teil unterstützt von der VHS und dem RWTH-Politik-Institut) statt. So wird am Freitag, 6. November, im Haus Löwenstein (Markt 39) um 19 Uhr ein Vortrag unter dem Titel
„Die SS in den Niederlanden“ stattfinden.

In den Niederlanden war laut Ankündigung die SS während des Zweiten Weltkriegs präsenter als in den anderen besetzten Ländern Westeuropas. Der Unterdrückung des niederländischen Widerstandes und der Durchsetzung der nationalsozialistischen Rassepolitik stand demnach der Versuch gegenüber,
niederländische Kollaborateure für das „Neue Europa“ der SS zu gewinnen. Der Referent und Historiker Thomas Müller beleuchtet in dem Vortrag den historischen Kontext des „Falles B.“ [1].

Zu Prozessbeginn am 28. Oktober will das Bündnis eine Kundgebung vor dem Aachener Landgericht abhalten. Weitere Vorträge und Abendveranstaltungen zum Thema sind im November geplant. [© Klarmann]

[1] BVG MACHT PROZESS GEGEN MUTMASSLICHEN SS-KILLER IM REIFEN ALTER MÖGLICH


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