Rechts: Demokratie stärken gegenüber Nönazis

Heinsberg/Stolberg. Der alte und neue Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch (CDU), hat sich am Dienstagabend laut Lokalpresse [1] dafür ausgesprochen, politischen Extremismus zu bekämpfen. „Wir haben uns hier im Kreistag mit großer Mehrheit für eine Bildungsoffensive gegen politischen Extremismus ausgesprochen. Dazu gehört auch, mit unserer eigenen Arbeit zu überzeugen und damit die Demokratie zu stärken,“ sagte Pusch demnach in der konstituierenden Sitzung des Kreistages. In dem Kommunalparlament sitzt ein NPD-Vertreter, ebenso wie im Stolberger Stadtrat. In der Kupferstadt fand am Dienstagabend die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates statt. Ein NPD-Ratsmann soll dabei zeitweise laut lokaler Beobachter provokativ von rund 15 „Kameraden“ – darunter der Anführer der Neonazi-Schlägerbande „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) – begleitet worden sein. Anders als die konstituierende Ratssitzung nach der Kommunalwahl 2004 [2] konnte die erste Ratssitzung der neuen Wahlperiode in Stolberg offenbar ohne Polizeischutz stattfinden. [© Klarmann]

[1] Direktlink
[2] Die Rechten wolle Fechten – gegen die Niederlage ihres Kandidaten als stellvertretender Bürgermeister


8 Antworten auf “Rechts: Demokratie stärken gegenüber Nönazis”


  1. 1 DEMOkrat 27. Oktober 2009 um 22:14 Uhr

    Ach, da freu ich mich aber, dass die Demokratie in meiner alten Heimat HS zukünftig (hoffentlich) nicht mehr von politischen Extremisten des rechten und linken Spektrums bedroht wird … warum kann man die Dinge nicht mal beim Namen und das Problem rechtsmotivierte Gewalt nennen.
    „Linke Straftaten“ gibt es sicherlich auch in D, sie können in seltenen Fällen auch durchaus verachtenswert sein (siehe aktuell ECC wenn denn wahr) aber sie finden nie im Kreis HS statt, rechte leider schon.

    vgl. dazu:
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ich-kritisiere-die-gleichmacherei/

  2. 2 Peter 28. Oktober 2009 um 11:00 Uhr

    @Demokrat;
    Ich errinnere an die Linke und die DKP, die im Raume Heinsberg auch aktiv ist.
    Ausdrücklich erfüllt auch der Linksextremismus nach Walter Zuber die Kriterien des Extremismus. Namentlich nennt er den Kommunismus und Anarchismus als die zwei bestimmenden Weltanschauungen für Linksextremisten.

    Der dem Kommunismus innewohnende Alleinvertretungsanspruch läßt „keine demokratisch-pluralistische Auseinandersetzung“ zu und führt „nahezu zwangsläufig zu einer groben Mißachtung der individuellen Menschen- und Grundrechte“.

    Linksextremistische Ideologien haben gemeinsam, daß sie von einem Menschenbild ausgehen, das an der Wirklichkeit vorbeigeht (Walter Zuber), weil „das Spannungsverhältnis zwischen der Einbindung des Menschen in gesellschaftliche Strukturen, angefangen bei der Familie bis hin zum Staatsbürger, und seiner individuellen geistigen oder wirtschaftlichen Entfaltung,“ sich nicht gänzlich auflösen läßt.

    Mithin stehen Linksextremisten im „krassen Widerspruch zum demokratischen Rechtsstaat und seiner Tradition von Menschen- und Grundrechten“.

  3. 3 Flake 28. Oktober 2009 um 17:33 Uhr

    „Der alte und neue Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch (CDU), hat sich am Dienstagabend laut Lokalpresse [1] dafür ausgesprochen, politischen Extremismus zu bekämpfen.“
    Hahaha, der alte Witzbold. Rechtsextremismus zu bekämpfen, hätte er in HS schon genug Gelegenheiten gehabt… Aber Vorsicht vor den gewaltbereiten, die Stadt demolierenden Linksextremisten^^.

  4. 4 EnjoyGermany 29. Oktober 2009 um 0:38 Uhr

    Also ich sehe dort die Bezeichnung „politischen Extremismus“, nicht nur Rechtsextremismus. Tja, jetzt wisst ihr wie das ist. ;)

    ja, die CDU-extremismus-theorie…schön, dass sie sie auch kennen… mik ps: herr „Karl Ashnikov“?

  5. 5 EnjoyGermany 30. Oktober 2009 um 21:16 Uhr

    „Karl Ashnikov“? Klingt wie ein guter „Karl Auer“ mit Bezug auf ein russisches Sturmgewehr. ;)

    kann sie auch gerne sperren, weil ich sie für ihn halte…dann fangen wir wieder von vorne an. mik

  6. 6 EnjoyGermany 31. Oktober 2009 um 23:14 Uhr

    Wusste nicht dass sie mich für eine bestimmte Person halten. Nein, ich nenne mich nicht „Karl Ashnikov“ oder ähnlich.

  7. 7 EnjoyGermany 01. November 2009 um 0:18 Uhr

    Ok, ich nenne mich doch so… Jetzt ist eh zu spät um weiter hier zu schreiben. :D

    Herr Klarmann, wären sie eigentlich gerne eine Frau? Ich könnte mir sie gut als Frau vorstellen, sie würden eine tolle Frau abgeben, höhöhö. :D

    sie haben offenbar einen hinweis an die kommentar-schreiberInnen missverstanden:

    http://klarmann.blogsport.de/2009/10/30/hausmitteilung-keine-aktuelle-berichterstattung-ueber-neonazis-und-gegenproteste/

    trinken sie wohl… mik

  8. 8 Soviets2 01. November 2009 um 18:55 Uhr

    Ach Peter, dass ein System ein dieses negierendes nicht zulassen kann ist ihnen doch wohl klar. Und dass die Demokraten in Ablehnung des Kommunismus nicht besser sind als die Kommunisten in Ablehnung der Demokratie oder Faschisten in Ablehnung des Kommunismus ist ihnen ja vllt. auch irgendwann bewusst.

    Totalitarismus ? Epic Fail.

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