Rechts: Razzia gegen Weiße Wölfe Terrorcrew

Hamburg/Krefeld. Mit bundesweiten Durchsuchungen sind Hamburger Staatsanwaltschaft und Staatsschutz am Mittwoch gegen Mitglieder der neonazistischen Gruppierung „Weiße Wölfe Terrorcrew“ vorgegangen. Dabei wurden Medienberichten zufolge in Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen insgesamt 13 Durchsuchungsbeschlüsse gegen 23 Beschuldigte vollstreckt. Der Gruppe gehört(e) ebenso ein Mitglied des NPD-Kreisverbandes Krefeld an, der mit der NS-Musikgruppe „Weiße Wölfe“ schon Erfahrungen sammeln durfte [1].

Die Gruppierung „Weiße Wölfe Terrorcrew“ hatte sich nach der Band, die offen zum Mord aufrief, benannt. Das Erkennungszeichen der Gruppe, gegen die sich die Razzia nun richtete, sei nach Behördenangaben jeweils ein schwarzes T-Shirts mit dem Aufdruck „Weiße Wölfe Terrorcrew“ sowie einem daneben aufgedruckten Schlagring gewesen. Auf der T-Shirt-Rückseite stand demnach der Schriftzug „Unbelehrbar“ mit dem jeweiligen Spitznamen des Trägers und darunter das Kürzel „C 18“. Diese Kombination steht für „Combat 18“ (dt: Kampfgruppe Adolf Hitler), dem militanten Arm des weltweit aktiven Neonazi-Netzwerks „Blood & Honour“ (B&H).

Die deutsche B&H-„Sektion“ respektive –„Division“ wurde 2000 durch das Bundesinnenministerium verboten. Die Zahl 18 steht für den ersten und achten Buchstaben des Alphabets, A und H, den Initialen Adolf Hitlers. Bei den Durchsuchungen stellten laut Medienberichten die Einsatzkräfte CDs, Computer, T-Shirts, Unterlagen und weitere Beweismittel sicher. Das Material soll nun ausgewertet werden. Weil ein Kern der Gruppe in Hamburg aktiv war, leiteten die Sicherheitsbehörden aus der Hansestadt die Aktion.

Der Krefelder, der den Spitznamen „Bär“ und „Panzerbär“ trägt, war unter anderem auf verschiedenen Fotos in dem T-Shirt der militanten Gruppierung zu sehen. Er hatte zudem Treffen der „Weiße Wölfe Terrorcrew“ besucht. Auf einem Bild von einer solchen Feier zeigte er den Hitler-Gruß. Gegenüber „Klarmanns Welt“ drohte er einst. „wir sehen uns, ich auf dem wachturm, du hinterm zaun“ [2]. Gemeint war damit, dass er dereinst als Wachmann in einem KZ seinen Dienst tue und der Autor dieser Zeilen dort auf seine Vergasung warten werde. [© Klarmann; Fotos: Screenshots von einer Szene-Homepage]

[1] WEISSER WOLF LEITETE NPD-ORTSGRUPPE KLEVE; WEISSE WÖLFE-MITGLIEDER SOLLEN NPD-FUSSBALLTURNIER IN KREFELD (MIT)GEWONNEN HABEN
[2] Kommentar-Direktlink


4 Antworten auf “Rechts: Razzia gegen Weiße Wölfe Terrorcrew”


  1. 1 Klar, Mann? 29. Oktober 2009 um 14:24 Uhr
  2. 2 Frank himself 05. November 2009 um 7:52 Uhr

    oh mann…. ein riesiger haufen vollpfosten… der typ mit dem „kachel“ tshirt […] ist eine so strohdoofe erscheinung… nur so nebenbei für die dies interessiert.

    ansonsten ist das das was die nazis „kraken“ nennen, leute die außer konzerte besuchen nicht viel im sinn haben, die nationalsozialismus (oder wie auch immer die den scheiß nennen) als subkultur betrachten und leben. krake daher daß sie am liebsten acht arme hätten damit ihre bomberjacken auch acht ärmel haben damit mehr aufnäher drauf passen.

    reinhauen.

  3. 3 Asatru 26. April 2010 um 11:19 Uhr

    mach dein arsch zu du jüdische balettänzerin!!

    danke für ihren wohlmeinenden beitrag.

    wie versprochen: IP: 213.23.239.6; dialbs-213-023-239-006.static.arcor-ip.net; E-Mail: www.hassgesang@gmx.de

    mik

  4. 4 Rente 26. April 2010 um 23:09 Uhr

    @mik: Wie sieht eigentlich deine tägliche Statistik mit Mails von solchen Gehirnbremsen so aus? Ich meine 2-4 Morddrohungen sind doch wohl bald normal?

    momentan sehr ruhig, spams und querulanten machen mir da derzeit mehr jobbe… mik

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