Rechts: SS-Nachwuchs feiert Mini-Reitziade in Aachen [update]

Aachen/Eschweiler. Zum dritten Mal seit November 2008 sind am Samstag (31.10.) Neonazis in Aachen aufmarschiert – und zum zweiten Mal haben sie sich nach Heiligabend blamiert. An dem groß angekündigten Aufmarsch unter dem Motto „Gegen linke Gewalt – für das Verbot der Antifa!“ [1] nahmen nur rund 80 Neonazis teil, darunter Personen, die selbst schon wegen Gewalt gegen Antifaschisten oder alternativ aussehende Menschen aufgefallen sind oder vor Gericht verurteilt wurden. Rund 70 der Neonazis marschierten später in Eschweiler auf, um dort direkt gegen eine Regionalkonferenz von Nazigegnern zu hetzen.

Unbestätigten Informationen zufolge war die Polizei mit fast 1.000 Beamten im Einsatz, die Behörde selbst spricht von „einem großen Aufgebot“, mit dem sie für die Sicherheit der Bürger sowie für die Gewährleistung des Demonstrationsrechts sorgte. Rund 250 Menschen sollen in Aachen laut Polizei und Lokalpresse [2] mit einem Demonstrationszug gegen den braunen Spuk demonstriert haben – wobei Beobachter vermuten, dass insgesamt mehrere hundert Menschen, auch spontan vom Straßenrand aus im Verlauf des Samstags gegen den Aufmarsch protestiert haben. Zudem waren Schilder aufgehängt worden mit der Aufschrift „Wir sind Aachen. Nazis sind es nicht!“ Via Twitter schreibt indes eine Neonazi-Gruppe in NS-klassisch Parallelwelten-Rhetorik, man sei „ohne nennenswerten afawiderstand“ durch Aachen gezogen.

An der Regionalkonferenz in Eschweiler nahmen rund 100 Menschen teil, darunter der Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp (CDU), der Bürgermeister von Stolberg, Ferdi Gatzweiler (SPD), der Bürgermeister von Eschweiler und Schirmherr der Konferenz, Rudi Bertram (SPD) sowie weitere Lokalpolitiker aus der Region. In einer gemeinsamen Erklärung [3] bekräftigten die Teilnehmer der Konferenz, dass die Vernetzung der Arbeit gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass voranschreite. Gatzweiler, Bertram und Philipp betonten in kurzen Redebeiträgen zu Beginn der Konferenz, dass alle demokratischen Kräfte gemeinsam im Kampf gegen Rechtsextremismus zusammenstehen müssten [4].

Die Neonazis zogen in Aachen gegen Mittag vom Bahnhof aus zum Theater, hielten dort unter lautstarkem Gegenprotest eine Kundgebung ab und zogen wieder zurück zum Hauptbahnhof. Anmelder des Aufmarsches war der einschlägig vorbestrafte und zeitweise schon inhaftierte Pulheimer Hitler-Fan Axel Reitz. Teilnehmer waren u.a. der Vorsitzende des NPD-Kreisverbandes Aachen und Stolberger Ratsmann, Willibert Kunkel, der Neonazi Sascha Krolzig aus Hamm und die NPD-Chefin aus Düsseldorf, Nicole Schonhofen. Unter anderem nahmen Mitglieder der Neonazi-Gruppen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), „Freie Nationalisten Euskirchen“ (FNE), „Freie Kräfte Köln“ (resp. „Kameradschaft Köln“), „Aktionsgruppe Windeck“ und „Aktionsbüro Mittelrhein“ (ABM) sowie der niederländischen Neonazi-Partei NVU teil.

Als Redner fungierten in Aachen laut Beobachter Reitz, ein „Kamerad“ aus Flandern, der „Pro NRW“-Aussteiger und NS-Einsteiger René Emmerich (Köln), der Düsseldorfer Neonazi-Kader Sven Skoda sowie der einschlägig vorbestrafte KAL-„Kameradschaftsführer“ René Laube. Kritisiert wurde in den Reden vor den selbst strafrechtlich schon wegen verschiedener Gewaltdelikte und Bedrohungen auffällig gewordenen „Kameraden“, dass auch Gewalt von Antifaschisten gegen Neonazis verübt würde und Antifaschisten „Kriminelle“ seien. Laube kritisierte Beobachtern zufolge in einer teils dilettantischen Rede, dass es in den letzten Monaten zwanzig Überfälle auf „Kameraden“ gegeben habe, die Medien darüber indes nicht berichteten.

Insbesondere „Klarmanns Welt“, soll Laube gesagt haben, berichte nur über rechte Gewalt und „gegen“ die Neonazis, sollte jedoch dereinst eine „andere Fahne wehen,“ werde durch die „Kameraden“ dafür Sorge getragen, dass auch „die Welt“ des Autors dieser Zeilen eine „andere“ würde. Laube soll sich in seiner Rede auch positiv auf die verbotenen Neonazi-Organisationen FAP und „Wiking Jugend“ (WJ) bezogen haben, weswegen die Polizei dessen Rede anhand von Videoaufnahmen auf strafrechtliche Inhalte hin überprüfen werde. Skoda soll Beobachtern zufolge indes offen das reitzsche Motto des Aufmarsches kritisiert haben. Sinngemäß soll er gesagt haben, dass die „Schergen“ des Systems, die ein Verbot der Antifa durchsetzen würden, später ebenso das von Neonazi-Gruppen durchsetzen könnten.

Reitz – wie gehabt zeitweise mit sich überschlagender, unverständlicher Stimme – und Skoda redeten später auch auf einer Kundgebung vor dem Bahnhof in Eschweiler zu den laut Polizei und Lokalpresse [5] rund 70 „Kameraden“. Gegenproteste blieben in der Indestadt nahezu aus. „Eine Handvoll Nazi-Gegner reagierte hinter den Absperrungen mit Zwischenrufen auf die Hetzreden. Einzugreifen brauchte die Polizei nicht,“ schreibt die Lokalpresse dazu. Verbal angegriffen wurden in den Reden von Reitz und Skoda Beobachtern zufolge unter anderem die Antifa Düren. Via Twitter höhnt unterdessen dieselbe Neonazi-Gruppe, die in Aachen kaum Gegenproteste erkennen wollte, dass in Eschweiler „antifaschistischer Widerstand […] sogar mit fast 10 Subjekten vertreten [war].“

In Aachen nahm die Polizei Eigenangaben zufolge am 31. Oktober sechs Personen in Gewahrsam, davon fünf aus dem linken und eine aus dem rechten Spektrum. Weitere nennenswerte Vorkommnisse ereigneten sich laut Polizei nicht, laut Lokalpresse [6] fand indes unabhängig von dem Aufmarsch und den Gegenprotesten in Aachen gegen 15 Uhr ein seit längerem geplanter Flashmob statt. Polizeipräsident Klaus Oelze sagte, dass eine ausgezeichnete Polizeiarbeit zum Einsatzerfolg führte und dankte der Bevölkerung für ihren Anteil am friedlichen Verlauf der Veranstaltungen.

Die Veranstalter der Regionalkonferenz zur Vernetzung antifaschistischer Aktivitäten nannten ihr Treffen in einer Pressemitteilung [7] ein „deutliches Zeichen gegen Neonazis und ihre Provokationen in unserer Region“. Die gute Arbeitsatmosphäre sei vielfach von Teilnehmern hervorgehoben worden. Dazu habe „ganz besonders die gastfreundliche Aufnahme durch aktive Schüler/innen und des Fördervereins der Eschweiler Gesamtschule“ beigetragen. [© Klarmann]

[1] Hintergründe und Artikel im Blog zu den Aufmarschplänen und der Konferenz siehe aktuell unter folgender SUCHANFRAGE (Ggf. scrollen/blättern.)
[2] Direktlink (1); Direktlink (2) (Beide Texte wurden unterdessen aktualisiert.)
[3] SCHLUSSERKLÄRUNG DER REGIONALKONFERENZ „AKTIV GEGEN RECHTS“
[4] Siehe dazu auch Lokalpresse
[5] Direktlink
[6] Direktlink
[7] Direktlink


58 Antworten auf “Rechts: SS-Nachwuchs feiert Mini-Reitziade in Aachen [update]”


  1. 1 Julius Zweienkel 31. Oktober 2009 um 20:27 Uhr

    Einfach köstlich, wie der fette Laube seine Dümmlichkeit, mittels Orthografischer Probleme, zur Schau gestellt hat!!

    A für Erbärmlich!!! sic!
    Wahrscheinlich schreibt man Erbärmlich in Dunkeldeutschland : Aerbaermlich!

    Muhahahahaha

    offenbar spielt der kommentar-schreiber darauf an, dass die angesprochene person in einer rede zu jedem buchstaben des wortes „aachen“ ein wort sagen wollte – und schon beim zweiten buchstaben, dem A nämlich, auf dä(h)mlich, nä: erbärmlich kam… mik

  2. 2 Antifaschist aus der Region 31. Oktober 2009 um 22:11 Uhr

    „Sklaven des Kapitals Grenzen zeigen –
    Antifa und Marxisten bekämpfen“

    Damals bei der NSDAP in den frühen 30iger Jahren gab es ein Wahlplakat mit dem Spruch

    „Der Marxismus ist der Schutzengel des Kapitalismus“

    mit eimem hochgewachsenen fast nackten SPD-Schutzengel der einen kleinen „jüdischen“ Kapitalisten an der Hand hält -

    damals wie heute gilt:

    Gegen jeden Antisemitismus!

  3. 3 Peter 31. Oktober 2009 um 22:22 Uhr

    Das Plakat „Mach aus Nazi Glatzen, Kürbis Fratzen“, empfand ich schon als heftig….aber bei dem beiden die das Plakat trugen, war es kein Wunder!

  4. 4 Klar, Mann? 31. Oktober 2009 um 23:03 Uhr

    @Peiper: Man sagte mir, Sie hätten sich wiederholt misstrauisch umgesehen, ob ich nicht doch noch irgendwo herumrenne. Tut mir leid, Sie enttäuscht zu haben, aber ich habe lieber mein zugesagtes Referat gehalten. Und dies lt. Publikum sehr gut.

    @Axel W. Reitz: Auch Sie und andere sollen nicht eben so ausgesehen haben, als ob es Ihnen gepasst habe, dass ihr liebster Gegner abgesehen von dem kurzen Gastspiel am BHF in AC nicht vor Ort war. Aber ich hatte es Ihnen ja mitgeteilt:

    Eigentlich erst ab Minute 4.10 richdisch interessant für einige Plagegeisterchens… ;-)

    Mik

  5. 5 Standpunkt 31. Oktober 2009 um 23:11 Uhr

    @Julius Zweienkel,

    und ich dachte ich hätte mich verhört. :-) ))

  6. 6 Rebel 31. Oktober 2009 um 23:36 Uhr

    So diese Antowrt kommt vfon Hirnich_Tung jeder vertraute weiß wer ich bin….

    ich konnte mir schon denken das du dieses F9oto reinsetzt.

    Und auf dem nächstem zusammentreffen spring ich einfach über die abspeerung und hau dir deine Fresse ein egal ob mit deinem hübschen Helm oder ohne …. ich sage nur 2tes Foto Rückansicht…du hast dir mein Gesicht sicher gemerkt wenn du dir den scheiss ja auch merken kannst den du hier Postest also nehm dir deinen Mundschutz lieber auch mit!

    BIS ZUM NÄCHSTEN MAL HERR KLARMANN!

    […] IP-adresse u.ä. wurden auf bitten des einsenders bzw. des originals, dessen computer sich der einsender bediente, gelöscht. sollte nochmal etwas in diesem tonfall ankommen, steht nicht mehr die IP-adresse, sondern die autonummer des absenders bzw. die des autos hier, mit dem der absender nach lindern an-/abreiste… mik

  7. 7 Kamerad Jean 31. Oktober 2009 um 23:39 Uhr

    Hey was geht ab – wir machen die Linken platt

    WIR KRIEGEN EUCH ALLE!!!

    Das war dein letzer Fehler Klarmann…

    Stolzen Gruß

    IP-adresse u.ä. wurden auf bitten des einsenders bzw. des originals, dessen computer sich der einsender bediente, gelöscht. sollte nochmal etwas in diesem tonfall ankommen… (s.o.)

    würde mir ansonsten an ihrer stelle dennoch schonmal überlegen, was sie bei der gefährderansprache zu antworten gedenken. mik

  8. 8 EnjoyGermany 31. Oktober 2009 um 23:52 Uhr

    Was ist los Klarmännchen, alles am löschen?! Peinliche Action, Alter. ;)

    sie haben offenbar einen hinweis an die kommentar-schreiberInnen missverstanden:

    http://klarmann.blogsport.de/2009/10/30/hausmitteilung-keine-aktuelle-berichterstattung-ueber-neonazis-und-gegenproteste/

    trinken sie wohl… mik

  9. 9 Peter 01. November 2009 um 0:08 Uhr

    @Mik;
    Du kriegst nächste Woche noch ein paar nette Fotos von rebel alias Kamerad Jean mit einigen auch sher interessanten neuen Gesichtern.

  10. 10 Kamerad Jean 01. November 2009 um 0:15 Uhr

    Internet Cafe mein Lieber ;)

    siehe die änderungen/ergänzungen oben. die mail der originals klang denn auch eher wie hose voll, nicht wie webcafé. mik

  11. 11 Axel W. Reitz 01. November 2009 um 1:42 Uhr

    @mik

    Was mein Gegner von mir hält, dürfte zweitrangig sein. Hauptsache, er überschätzt sich. Herr „Lieblings-Gegner“…

    Gruß,

    - Axel Reitz-

    ich würde menschen zumindest deswegen schätzen, falls deren humor trockener wäre als der meine…allein, mir fehlt der gLaube… mik ps. die 20 euro strafe in die anti-humorkasse, und zwar wegen eines peinlichen buchstabenwortspieles, habe ich schon bezahlt…

  12. 12 N.W. 01. November 2009 um 7:58 Uhr

    Ich will auch! Ich will auch über die ABSPEERUNG.
    Und dann verschenk ich an alle Kommata, das dass mit zwei s und ein weinig Groß- und Kleinschreibung!
    Das wäre doch mal was ;-)

  13. 13 EnjoyKickinyourface 01. November 2009 um 10:34 Uhr

    „Gegen jeden Antisemitismus! “

    Nicht der Antisemitismus, sondern der Antimarxismus steht da im Vordergrund – was der Nazi nicht kennt, das vergast er, lapidar gesprochen.
    Die Verleumdung, der Marxismus sei Kapitalismusbefördernd entbehrt jeder Grundlage und zeigt mal wieder, wie wenig sich diese Böcke mit Politik überhaupt auseinandersetzen.
    Währen der korporativistische Faschismus eine kapitalistische Politik im weitesten Sinne betreibt, ist der Marxismus doch die absolute Umkehr kapitalistischer Produktions/Ausbeutungsweise.

  14. 14 Rente 01. November 2009 um 11:54 Uhr

    @Kamerad/Rebel:

    erstmal, das heisst „Stolzer Gruß“

    Und wo ist das Problem, auf Redwatch agieren andere noch viel schlimmer, denn Herr Klarmann ruft hier nicht auf dich oder andere zu Töten. Im rechten Spektrum ist das aber immer schön gang und gebe, und da du ja auch gegen Gewalt bist, denn immerhin bist du ja gestern auch dafür bei deinen Kameraden mitmaschiert, frage ich mich warum du hier zu Gewalt aufrufst?

    Das ist doch der Hohn der ganzen Sache, erst vertritt man seine Meinung auf einer Demo gegen Gewalt, und dann wird man selber, wie in deinem Fall zum Gewalttäter….

    Da sollte Herr Reitz und seine Kameraden eventuell mal nachdenken, was an den Zeilen, die Herr Klarmann hier freigegeben hat nicht stimmt. Genau, man ist Gegen Gewalt aufgetreten, aber gibt sich im Blog und Email Verkehr wie die Axt im Walde. Ernsthaft, ihr seit Helden! Vertretet doch mal eine eurer Meinungen und nicht viele Halb ^^ oder garnicht.

    Zu der Demo:

    Ich fand die Demo gestern gut, waren aber meiner Meinung nach mehr als 250 Leute, gehe von 350-400 aus. Leider war es etwas ungeplant, also einige Aktionen, trotzdem ist aber alles recht friedlich verlaufen. Warum die Polizei am Ende 6 Leute festgenommen hat, ist mir auch schleierhaft, man hatte erst 1 Person festgenommen (angeblich wegen Vermummung????) und dann wurden weitere festgenommen. Dies geschah am Ende der Demo, am Bahnhof im Bereich „Taxistand Bahnhof“. Dort wurde auch zur Soli. gewartet. Waren wohl Mitglieder von „Linksjugend“ bzw. eine Antikapitaliste Gruppierung. Eventuell kann sich von diesen Leuten zum Verlauf der Festnahmen mal melden.

    Es kam am E-Brunnen noch zu einer Aktion und zwar rief erst jemand das man Leute von uns festgenommen hatte, es stellte sich aber raus es waren 5-6 Leute aus dem rechten Spektrum. Also nicht das dies hier falsch ankommt. Es waren wohl irgendwelche A-Nationalisten die am E-Brunnen verhaftet wurden, erst aber unserem Zug zugerechnet wurden.

    Alles in allem, muss ich wirklich aber auch die Polizei loben, sehr friedlich, nicht für weitere Eskalation gesorgt, man ist auf den Gegendemo -Veranstalter zugegangen (MC Kuhle Wampe/Name Vergessen ;) ), auch die nette Aktion mit den Grünen Ballons ist auch immer nett.

    Ich denke die Polizei hat sich gestern fair verhalten und das muss man auch mal sagen, von meiner Seite gibt es da eigentlich nichts zu meckern.

    Gute „Gegen“ Demo/nette Leute/Aachen war da und hat gegen Nazis demonstriert.

  15. 15 hase 01. November 2009 um 12:12 Uhr

    Weiß jemand was über Prügeleien zwichen Rechtsradikalen und Gästen vom Promenaden Eck letzte Nacht? Dutzend Polizeiwagen waren dort im Einsatz.

  16. 16 Carlo Giulani 01. November 2009 um 12:42 Uhr

    wie gut…:-)

  17. 17 Hempels 01. November 2009 um 13:27 Uhr

    @ hase:
    Das waren keine Rechtsradikalen, sondern Punkrocker.
    Einer von den Jungs ist in die Dönerbude gegangen und plötzlich stürmte einige von den Schlager-Affen aus dem Promenadeneck mit auf ihn zu um ihn zu schlagen und traten auch auf ihn ein, als er am Boden lag. Das wort „Nazi“ habe ich zwar auch mit bekommen, weiß aber nicht 100% , in welchem Zusammenhang (Die Angreifer wollten sich wohl einfach vor ihren besoffenen Frauen profilieren und sich mit der „Nazi-Keule“ hinterher rausreden).
    Das war primitivste rohe Gewalt um ihrer selbst Willen.

  18. 18 Debora 01. November 2009 um 13:43 Uhr

    Vielen Dank für den guten Artikel,

    ich persönlich fand die Gegendemo auch sehr gut, auch wenn die Regionalkonferenz eigentlich wichtiger war. Wir sollten den Rechten nicht unsere Stadt überlassen. Schade fand ich, dass man die Reden der Rechten nicht richtig verstehen konnte, da sie einfach zu undeutlich gesprochen haben. Sie haben offenbar noch nie geübt…oder gelert richtig von einem Blatt abzulesen…

    liebe grüße, und ich hoffe auf viele weitere gute Artikel.

  19. 19 Der Nette Mensch von Nebenan 01. November 2009 um 14:09 Uhr

    Gestern Abend versuchten ca. 20 Nazis einige Antifaschisten vom AZ zum Bahnhofsvorplatz in einen Hinterhalt zu locken. Die Nazi Gruppe rund um NPD Beisitzer Denis […] und NPD Jungkandidat Henning […] wollten anscheinend die Drohung, dass „Heute Abend noch welche kommen“, die Rene Laube Nachmittags aussprach in die Tat umsetzen. Bewaffnet mit Pfefferspray, Schlagstöcken, Ketten und einem Nunchaku griffen Sie die gelockten Antifaschisten an. Ein Flaschenhagel, der auf die herbeieilenden Antifaschisten niederprasselte traf wohl nur einen unbeteiligten, welcher Schnittwunden am Arm davon trug und später noch Notärztlich behandelt werden musste. Denis […], mal wieder offensiv an erster Front, fürchtete sich wohl vor feindlichem Pfefferspray, er trug eine durchsichtige Schutzbrille vor seinen Augen.
    Nach einigen Schlagabtäuschen gelang es die Nazis in die Flucht zu schlagen. Später in der Nacht fuhren noch einige male vereinzelte Nazi Gruppen in Autos (U.a. wieder Henning […]) am AZ vorbei.
    Wir werden uns nicht einschüchtern lassen!
    Wir werden keinen Schritt weichen, kein Meter, kein Stück!

  20. 20 Klar, Mann? 01. November 2009 um 14:20 Uhr

    Bilder der Regionalkonferenz findet man übrigens hier:

    http://www.antifa-dueren.org/cms/nachrichten__berichte/eschweiler_konferenz__von_initiativen_gegen_rechts_voller_erfolg.html

    Und der allerliebste Blogger, den ich kenne, war auch dabei ( wie gehabt als AN verkleidet ;-) ):

    afadnfoto

  21. 21 Wilde 01. November 2009 um 14:25 Uhr

    Gewalt, das haben wir gesehen, als einer der Deppen gegen das Auto getreten hat, da wundert Ihr euch , das Abends der Bär ab geht. Erst Treten , dann Hilfe Polizei rufen, wir waren doch nur noch mit 2 Mann, aber vor Richtigen Männern habt ihr so oder so Angst .

    Ihr Seit nur noch ein Lächerlicher Verein :-)

    mit Stolzem Gruß

    Wilde

  22. 22 hase 01. November 2009 um 14:47 Uhr

    @Wilde:

    Ihr Seit nur noch […]

    4 Buchstaben 2 Rechtschreibfehler = Rekord!!!

  23. 23 Klaus Störtebecker 01. November 2009 um 14:53 Uhr

    @Wilde
    Scheint ja eher ein „Bärchen“ gewesen zu sein.
    Ausserdem wird aus dir keiner einen „Blutzeugen“ machen.
    Bei Suizidgedanken einfach mal :0800-1110111,
    auch nachts!!!
    Und kostenlos!!!

  24. 24 Wehrhafte Demokratie 01. November 2009 um 14:57 Uhr

    Wenn „richtige Männer“ Fettklumpen sind, die willkürlich Leute zusammenschlagen, weil sie offenbar außer Knüppeleinsatz keine anderen Problemlösungsmethoden beherrschen, dann bin ich echt froh, dass es nur so wenige davon gibt.

  25. 25 EnjoyKickinyourface 01. November 2009 um 15:16 Uhr

    Auch halbe Männer können Waffen bedienen.

  26. 26 Antikapitalist 01. November 2009 um 15:48 Uhr

    @ EnjoyKickinyourface

    „Warum spricht man in allen Zeitungen der Welt von Marx und seiner Lehre? Einer meinte, das läge an der Hoffnungslosigkeit und entsprechenden Harmlosigkeit der Marxschen Lehre. Kein Kapitalist fürchtet diese Lehre, wie auch kein Kapitalist die christliche Lehre fürchtet. Es wäre geradezu vorteilhaft für das Kapital, möglichst viel und breit von Marx und Christus zu reden.“ (Silvio Gesell)

    Les für den Anfang mal Bücher von Gesell, anstatt von euren Bonzen und Kapitalisten Marx! Die „Enteignung der Enteigner“, wie der Marxismus seinen Kampf gegen das freie Unternehmertum in eine griffige Parole gegossen hat, trifft schlicht die Falschen. Die Enteigner sind nicht Fabrikanten und Unternehmer, sondern Kapitalgeber, welche volkswirtschaftlich Produktivität über Zins und Zinseszins abschöpfen und hierdurch die Massen nach und nach tatsächlich enteignen. Auf der Jagd nach der höchsten Rendite und der größten Dividendenausschüttung pressen die Handlanger und Helfershelfer der Hochfinanz – die Manager – durch Lohndrückerei und schlechtes Arbeitsbedingungen auch noch das Letzte aus der Belegschaft eines Unternehmens heraus.

    und andere nannten die enteignung des kapitals arisierung und brachen den ermordeten juden die goldzähne aus, anstatt reichsdeutsche kapitalisten zu enteignen… mik

  27. 27 dark Angel 01. November 2009 um 15:56 Uhr

    @mik….wo ist mein Komentar, oder waren Sie diesem wieder einmal nicht gewachsen […]

    ich schalte ihren kram nicht mehr frei. und ob ich ihnen nach oben und unten gewachsen oder nicht gewachsen bin…wer weiß? ich lese auch keine „bild“ mehr… mik

  28. 28 AliGinDaHouse 01. November 2009 um 16:15 Uhr

    @Der Nette Mensch von Nebenan:

    Da verdreht aber jemand ziemlich die Tatsachen!
    1. hatten die Antifanten die oben genannte Waffen,
    2. ist der von der Flasche Getroffene, mit seinem lächerlichen Seemannskostüm, kein Unbeteiligter gewesen!Und
    3. ..schlechter Versuch das Auto anzugreifen..!

  29. 29 Soviets2 01. November 2009 um 16:36 Uhr

    Haha, der Herr Antikapitalist ist sich der Marxschen Wirkung nur allzu gut bewusst, sonst müsste er ja keine antimarxistische Demo starten, was :D

    Ziemlich frech von einem Gesell, der Marx offensichtlich nie las, ihm irgendwelche Sachen zu unterstellen. Die Waffe des Blogkommentars ersetzt offensichtlich mal wieder nicht die Kritik der Waffen, da muss härter durchgegriffen werden, damit auch der Faschist kapiert, dass Marxismus was anderes ist als Buch lesen und sich in die Ecke setzen und über die böse böse Welt weinen.

    Wie man auch zu der Unterstellung, Marx sei ein Kapitalist kommen kann, naja, vermutlich eine Folgerung aus der selten dämlichen Kapitalismus=Marxismus-Gleichung.

    Kein Wunder, dass Nationale Sozialisten, diese saturierten Wohlstandsaffen, immer wieder mit neuen Gedankenkonstrukten aufwarten, wenn derlei Quatsch auch bei den tatsächlich für „das Gute“ oder so kämpfenden Hohlfaschisten so weit verbreitet ist – dagegen sind NS-Theoreme zur Tierbefreiung ja wahre Meisterstücke menschlicher Ratio :D

    „trifft schlicht die Falschen.“

    Ist schon klar – denn der Hauptfeind steht ja woanders (in Israel, wie der gewiefte Antisemit weiß). Der Jude zwingt alle Völker dazu, die kapitalistische Produktionsweise zu übernehmen, damit sie nicht von ihm vernichtet werden ?
    Oder wars doch was anderes ? :D

    „Die Enteigner sind nicht Fabrikanten und Unternehmer, sondern Kapitalgeber, welche volkswirtschaftlich Produktivität über Zins und Zinseszins abschöpfen und hierdurch die Massen nach und nach tatsächlich enteignen.“

    Achso, die Banken sind schuld. Eine wahre Freude, sowas, da kann auch der Finanzjude wieder ansetzen. So ein Unsinn – der Beleg ist mit der Eloquenz der Aussage ja keinesfalls gegeben.
    Dass die „Kapitalgeber“ meist nach dem Unternehmer kommen, interessiert ja auch sowieso nicht – Profit macht der Unternehmer natürlich auch nur, um seine „Kapitalgeber“ zu bezahlen. Frage ich mich doch, was Unternehmen ohne Kapitalgeber tun. Sowas solls ja, oh Wunder, auch geben.

    Im Übrigen lächerlich, sich hier solche Sachen anhören zu müssen, von Leuten die das Dritte Reich befürworten.
    Deren Dillentantische Arbeiterverschleißung ist uns ja all zu gut bekannt. Aber die haben keine Lohne gedrückt, die haben halt einfach keine bezahlt. Oder doch, vllt. durfte man für die große deutsche Sache sein Leben geben…

  30. 30 Antikapitalist 01. November 2009 um 17:16 Uhr

    @Soviets2

    Jemand der Werke von Gesell nicht mal gelesen hat noch sich mit diesem auseinandergesetzt hat, sollte nun der Letzte sein, der eben diesem unterstellt, sich nicht mit Marx beschäftigt zu haben. Und wir sind alles kleine „Wohlstandskinder“? Was war denn Marx? Ein kleiner armer Mann, der am Existenzminimum lebte? Das ich nicht lache…! Deine Argumentation läßt auch nur Schlussfolgern, dass eine sachliche Diskussion mit Ihnen nicht möglich ist. Es sei Ihnen aber noch gesagt, dass im Durschnitt heute die großen Unternehmer in Deutschland mit über 80 Prozent Fremdkapitalvarbeiten , also geliehenem Geld, die mittelständische Industrie mit über 90 Prozent und Kleinunternehmen sogar mit nahezu 99 Prozent. Für dieses geliehene Kapital müssen Zinsen und Zinseszins an die Geldgeber abgeführt werden. Wenn nun der Absatz stockt, dann stecken die Firmen schnell in der Klemme, da die Zinslast immer weniger zu tragen ist und das vor allem wegen dem Zinseszins. Dieser Druck wird an die Arbeitnehmer in Form von Entlassungen und Lohnkürzungen bzw. Arbeitszeitverlängerungen weitergegeben. Die Unternehmer als Alleinschuldige bei der Kapitalismusdiskussion hinzustellen, greift danach viel zu kurz.

    Der Marxismus blendet die geldpolitischen Verhältnisse im Hintergrund völlig aus und verschweigt die wirkliche Abhängigkeit aller vom Geldbesitz, der über Zins und Zinseszins ein leistungsloses Einkommen bezieht – und zwar zu Lasten von Unternehmen, Arbeitern und Angestellten, also der gesamten Volkswirtschaft Der Marxismus lenkt den Blick von den wahren Kapitalisten, den Finanzkonzernen und Großbankiers mit ihren anonymen Kapitalgebern ab und schürt den unbegründeten Hass der Massen auf die unersetzbaren Leistungselemente jeder Wirtschaft, den schöpferischen und verantwortungsvollen Unternehmer (nicht zu verwechseln mit Managern, den Kettenhunden der Hochfinanz).

    in wenigen worten: so wie die NSDAP das „schaffende“ kapital super fand und es förderte (um zuerst die gegner und juden, später auch den mittelstand und die kleinbürger – also die eigentlich „schaffenden“ – in den tod zu jagen, aber gemeinsam mit der schwerindustrie weiter kanonenfutter zu produzieren), haben sie etwas gegen das „raffende“ kapital, welches bei der NSDAP für die „zinsknechtschaft“ der juden stand, weswegen dieselben vergast gehörten?

    ich kenne marx jetzt nicht ganz so gut, aber ich glaube, wäre dem so, wie ich ihre theorie einschätze, so wäre marx doch etwas differenzierter an die sache herangegangen, als sie, oder NPD-gansel…weil wir aber von dem transparent etwas abgekommen sind, noch mal zitiert, was darauf steht: „sklaven des kapitals grenzen zeigen – antifa & marxisten bekämpfen!“ wahrscheinlich haben sie sich den mist, wie auch denselben in einem nicht näher erwähnten KAL-nahen nazi-antikap-blog ausgedacht. also müssen sie die irrationalität ja auch verteidigen.

    wären ihre historischen vorbilder wirklich „sozialisten“ gewesen, hätten sie sicher nicht als eine der ersten taten nach der machtübernahme die gewerkschaftshäuser gestürmt und hätten bald darauf den „judenboykott-tag“ draufgesetzt, während hitler lecker wässerschen bei krupp schlürfte…deswegen mal anders: „sklaven der irraltionalität grenzen zeigen – nönazis & judenhasser bekämpfen!“

    mik

  31. 31 Super-Ingo 01. November 2009 um 17:23 Uhr

    Mimimimimimimiiiii

    Wieder mal Kindergarten hier!

  32. 32 N.W. 01. November 2009 um 17:35 Uhr

    @AliGinDaHouse:
    … ach Mädel! Du bist es eigentlich gar nicht Wert, dass ich mir die Mühe gebe, hier etwas zu schreiben.

    Aber … a) wegen dem mit dem -wie du es nennst- lächerlichen Seemannskostüm … ohne dir drohen zu wollen, denn das bist du schon wieder einmal nicht wert … dies könnte dir / euch in Zukunft noch leid tun und b) zwei von euch haben sich ja wohl gestern am Stolberger HBF mächtig in die Hosen gepisst. Man munkelt da soetwas … denn zu zweit, ganz allein, da bekommt ihr doch alle eure Fresse nicht mehr auf. Steht dann auch nicht mehr zu eurer Meinung von vor 5. Minuten etc. …

    Traurig, traurig! Aber ich zittiere zum Schluss doch noch mal unseren lieben Reitzi [Eschweiler, 31.10.09] : „… ich hoffe wir sehen uns bald in gleicher anzahl mit mehr leuten wieder …“

  33. 33 Der blutende Seemann 01. November 2009 um 17:40 Uhr

    Ich hoffe dein Kiefer wackelt noch U[…]!

  34. 34 Klar, Mann? 01. November 2009 um 18:17 Uhr

    @Antikapitalist und KAL:

    Wieso sind eigentlich Antifaschisten „Sklaven des Kapitals“?

    Üblicherweise schimpfen Sie doch immer über die „Zecken“, die randalieren, „Bullenwannen abfackeln“ und Bankenscheiben einwerfen oder – siehe RAF – diese überfallen bzw. in Börsenvierteln randalieren, Nobel-Karossen abfackeln bzw. auf Kosten des (Sozial)Staates leben sowie den Standort Deutschland so ausnutzen.

    Oder sind die Antifaschisten „Sklaven“, weil eine nicht genau umschriebene Weltverschwörung („Kapital“) sie heimlich benutzt, um das eigene System zu schädigen? Aber das ist ja nur eine meine vorteilsvollen Interpretationen, also kann es das ja nicht sein!

    Denn das würde mich indirekt ein bisschen an die Theorie der KPD erinnern, wonach Nazis nämlich „Kettenhunde des Kapitals“ alias dessen „stille Reserve“ sind, die dereinst von „den Bonzen“ von der Leine gelassen werden könnten, um Teile des für eine florierende Wirtschaft unnötig gewordenen „Humankapitals“ zu bekämpfen („Pack“, Behinderte, Kranke bzw. „Asoziale“, die mehr ausnutzen als zu nutzen, also NSDAP-like „unwertes Leben“).

    Schon jene KPD-Theorie halte ich für Quatsch…

    …aber wie ich es auch drehe und wende, ich verstehe nicht, wie Sie es verstehen (wollen).

    Ich bitte ansonsten um eine stringent verfasste Erklärung, was dieser Transparent-Slogan bedeuten soll! Und mit stringent meine ich auch stringent, also das (noch un)logische bitte logisch erklären.

    Alles andere tut nix zur Sache! Über den rechten oder richtigen oder falschen oder linken Antikapitalismus haben wir oben schon genug gelesen. Es geht nun NUR noch um den Slogan.

    Danke im voraus!

    Mik

    PS. @dark Angel Ich führe lieber solche Diskussionen und bitte schon mal um Verständnis, dass ich Kommentaren von Menschen, die ihre „Komentar[e]“ (s.o.) inhaltlich so abrunden, wie sie schreiben, weniger zugeneigt bin…das Leben ist einfach zu kurz, wenn man erst mal die Pubertät hinter sich gelassen hat…

  35. 35 gar nicht drum kümmern... 01. November 2009 um 18:23 Uhr

    @ Der blutende Seemann:
    Bei dem wackelt gar nichts ;) Aber man munkelte mir dir sollen kräftig die augen gejuckt haben, und dein gehampel soll wohl auch nicht so heldenhaft ausgesehen haben ;) Ist das entfernen von Glasscherben aus dem Ellebogen eigentlich wirklich so unangenehm wie man immer erzählt? Schade, hätte ich wirklich gerne mitangesehen.

  36. 36 Michi-Rechts 01. November 2009 um 18:26 Uhr

    @N.W.
    man munkelt das bei besagtem Auffeinandertreffen, die Zahl der Antifanten und Antideutschen deutlich höher als die der Nationalisten war.
    Also hört auf zu weinen und lächerliche Drohungen in den Raum zu schmeißen!

    so, leute, ich erwähnte es oben schon einmal: das leben ist einfach zu kurz, wenn man erst mal die pubertät hinter sich gelassen hat…ich lese und moderiere nun nicht den ganzen abend diese bäh-bäh-bäh, ich bin stärker als ihr und wir sind kräftiger als die und wir waren weniger und doch besser… ab jetzt läuft hier JEDER gefahr, ein fall für die löschtaste zu werden, sollte er es nicht verstanden haben. mik

  37. 37 Soviets2 01. November 2009 um 18:31 Uhr

    Nun, lieber Autonomi,
    da dieser Vorwurf es einfach trifft, darf ich ihn auch erheben.
    Deine und Gesells Kritik am Marxismus sind ebenso wenig zutreffend wie sinnig.

    „Und wir sind alles kleine „Wohlstandskinder“?“

    Genau.Anscheinend kannst du doch lesen.

    „Was war denn Marx? Ein kleiner armer Mann, der am Existenzminimum lebte?“

    Nun er emigrierte doch später und äh wie war das gleich, „schmarotzte“ bei den Engels oder so ? Ich bin im Übrigen nicht der, der irgendeinen Personenkult hochhalten Muss.
    Ich bin, wie alle meiner Genossen, Proletarier. Auch Kapitalisten und Kleinbürger, die sich dem Kommunismus widmen, soll es geben.

    „Deine Argumentation läßt auch nur Schlussfolgern, dass eine sachliche Diskussion mit Ihnen nicht möglich ist.“

    Volldepp. Weil dir zu der Argumentation nix mehr einfällt, heißt das ja für dich, dass du nicht diskutieren kannst. Daraus jetzt den Schluss zu ziehen, du wärst der Schlauere ist aber doch das blödeste was du tun kannst.

    „Es sei Ihnen aber noch gesagt, dass im Durschnitt heute die großen Unternehmer in Deutschland mit über 80 Prozent Fremdkapitalvarbeiten , also geliehenem Geld, die mittelständische Industrie mit über 90 Prozent und Kleinunternehmen sogar mit nahezu 99 Prozent.“

    Wo hasten das her ?
    Im Übrigen ist die blöde Folgerung, der Unternehmer produziere nur um Schulden abzubauen, blöde wie gar nix. Schulden werden gemacht, damit Profit gemacht werden kann, nicht andersrum.

    „Für dieses geliehene Kapital müssen Zinsen und Zinseszins an die Geldgeber abgeführt werden. Wenn nun der Absatz stockt, dann stecken die Firmen schnell in der Klemme, da die Zinslast immer weniger zu tragen ist und das vor allem wegen dem Zinseszins.“

    Genau, der arme (deutsche ;) ) Unternehmer. So ein Schwachfug.

    „Dieser Druck wird an die Arbeitnehmer in Form von Entlassungen und Lohnkürzungen bzw. Arbeitszeitverlängerungen weitergegeben. Die Unternehmer als Alleinschuldige bei der Kapitalismusdiskussion hinzustellen, greift danach viel zu kurz.“

    Wir stellen ihn nicht als „Schuldigen“ hin, wir weisen darauf hin, wie das System funktioniert, sagen, was anders muss und überzeugen SO oder SO die, die dagegen stehen.
    Schuldige sucht ihr – und finden tut ihr immer die Juden.
    Kein Wunder, dass in Deutschland antideutsche Strömungen entstehen, wenn ihr dauernd mit euern lächerlichen Antijüdischen Theoremen aufkreuzt.
    Überhaupt den Unternehmer aus seiner Verantwortung zu nehmen zeigt dass ihr euch nur eine Kritik sucht, die auf euern Judenhass passt – nicht etwa die Objektivität, sondern dass jemand fremdes, ein Parrrrasit „schuld“ ist, steht dabei im Vordergrund.
    Dass der Unternehmer erstmal freiwillig den Kredit annehmen muss, denn er später wieder zurückzahlen muss, ist euch ja egal.

    „Der Marxismus blendet die geldpolitischen Verhältnisse im Hintergrund völlig aus und verschweigt die wirkliche Abhängigkeit aller vom Geldbesitz, der über Zins und Zinseszins ein leistungsloses Einkommen bezieht – und zwar zu Lasten von Unternehmen, Arbeitern und Angestellten, also der gesamten Volkswirtschaft“

    Gepolitisch, was ein tolles Wort. Du unterstellst wieder alle möglichen Sachen, ohne überhaupt eine Ahnung zu haben, worüber du redest, so scheint es.
    Natürlich sind wir alle abhängig vom Geldbesitz, wo hat Marx das denn angezweifelt ?
    Das ist ja vollkommen lächerlich.
    Dass Unternehmen die Armen sind, da lacht ja der Unternehmer. Der Volkswirt freut sich, dass ihr ihn so verteidigt, 90% eurer „Volksgenossen“ rackern sich nämlich den Arsch ab, damit er sich nen Harem, Villen und Privatboote leisten kann.

    „Der Marxismus lenkt den Blick von den wahren Kapitalisten, den Finanzkonzernen und Großbankiers mit ihren anonymen Kapitalgebern ab und schürt den unbegründeten Hass der Massen auf die unersetzbaren Leistungselemente jeder Wirtschaft, den schöpferischen und verantwortungsvollen Unternehmer (nicht zu verwechseln mit Managern, den Kettenhunden der Hochfinanz).“

    Ich glaub es hackt bei dir, junger Padawan.
    Die „wahren“ Kapitalisten also. Nun, der Kapitalist, den hat Marx erstmal selbst definiert. Außerdem vermute ich mal, dass du Marx gar nicht gelesen hast (schließlich war er antinationalistisch) und somit auch nicht das K3.

    Der schöpferische Unternehmer ? Zu denen gehören deine Eltern wohl auch, womit wir wieder beim Wohlstandskind wären, du Kackrudi.
    Alles, was den Unternehmer auszeichnet, sind Produktionsmittel und Gewinnstreben.

    Worauf also dein Stuss abzielt ist nicht etwa eine sachliche Beleuchtung aktueller, kapitalistischer Wirkungsweisen, sondern die Rechtfertigung deines deutschnationalistischen Völkerdenkens. Dieses mit wirtschaftlichen Theorien aufzubauschen, denen man einen Judenfeindlichen Anstrich geben kann, da sag ich nur Epic Fail.

    Denn auch wenn der Finanzmarkt nicht ist, ist der Unternehmer es, der den Arbeiter ausbeutet. Und das ist der deutsche Unternehmer. Und die Arbeiter und Unternehmer – sie haben verschiedene Interessen, sie sind KEIN Volk aus einig Brüdern und die faschistoiden Spinner die das behaupten haben und werden sich stets an der Armut der Vielen bereichern.

    Rotfront!

    PS: Warum sollte ein „verantwortungsvoller Unternehmer“ überhaupt Kredite annehmen ? Deine deutsche Logik stinkt zum Himmel!

  38. 38 Anonymus 01. November 2009 um 18:42 Uhr

    Der „Antifaschist“ der das Auto des „echten Mannes“ René Laube „angegriffen“ hat, war eine fast 60jährige Frau, deren Fußtritt noch nicht einmal eine kleine Delle hinterlassen hat.

    Aber der „echte Mann“ René Laube wollte dann die Situation nutzen, dass die Polizei schon zu früh wegfuhr, und dieser bösen bösen linksextremen Schmalspur-Terroristin zeigen, wo Wotans Hammer hängt. Ein echter ehrenvoller Mann, der alte wehrlose Frauen schlagen will – darauf kann die „Nationale Bewegung“ stolz sein!

  39. 39 Rente 01. November 2009 um 19:00 Uhr

    @Soviets2:

    Gebe dir da recht.

    Aber zum Thema, ich hatte Herr Reitz dazu schon geantwortet (hier bei Mik), jemand dessen UR- Partei durch die Großfinanzen unterstützt wurde, hat sowieso kein Recht sich zu solchen Themen zu äußern.

    Siehe dazu auch:

    Adolf Hitler Spende der deutschen Wirtschaft

    http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf-Hitler-Spende_der_deutschen_Wirtschaft

    Freundeskreis Himmler ohne dessen Hilfe die NSDAP wohl nie ein Wirtschaftsprogramm besessen hätte!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Freundeskreis_Reichsf%C3%BChrer_SS

    Die IG Farben:
    http://de.wikipedia.org/wiki/I.G._Farben

    Geheimtreffen mit 27 Industriellen vom 20ten Februar 1933

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimtreffen_vom_20._Februar_1933

    um das ganze aber jetzt mal für alle erkennbar zu machen:

    Wirtschaft im Deutschen Reich 1933-1945

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Wirtschaft_im_Deutschen_Reich_%281933%E2%80%931945%29

  40. 40 afacologne 01. November 2009 um 19:00 Uhr

    sehr mutig sich um 19 uhr einfach an den kölner hbf zu stellen, herr reitz.

    wären sie und ihre „kameraden“ doch nur 2 minuten länger geblieben…
    dann hätten sie gesehen wie zweitrangig es ist was ihre gegner von ihnen halten…

    im internet und umgeben von „kameraden“ lässt es sich gut hetzen…

  41. 41 Antikapitalist 01. November 2009 um 19:15 Uhr

    „ich kenne marx jetzt nicht ganz so gut, aber ich glaube, wäre dem so, wie ich ihre theorie einschätze, so wäre marx doch etwas differenzierter an die sache herangegangen, als sie, oder NPD-gansel“

    Ach, Sie schätzen? Dann muss ich Sie leider enttäuschen. Ich habe Marx‘ Hauptwerk gelesen und er geht nicht differenzierter an die Sache heran. Er war zweifelsohne ein hochintelligenter Mann und gerade diese Tatsache macht mich erst Recht stutzig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Marx – der im übrigen Geldempfänger der Rothschilds war – den wahren Kapitalisten nicht erkannt hat, sondern seine komplette Kapitalismuskritik auf einige wirtschaftliche Rahmenbedingungen in einer Marktwirtschaft beschränkt und dabei nicht mal mit einem Satz das wirkliche Kennzeichen des Kapitalismus erwähnt – den Zins!

    Wussten Sie z.B., dass 80 % der Bevölkerung mehr Zinsen zahlen, als sie erhalten, während 10 % viel mehr Zinsen einnehmen, als sie bezahlen? Dies ist der wichtigste Grund dafür, dass Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden!

    Zu Ihrer weitern Fragen kann ich mich eigentlich nur wiederholen, was ich meiner Meinung nach genau das schon beantwortet habe. Ob ich jetzt Mitleid habe, mit Menschen deren Nobelkarossen abgefackelt werden, sei mal dahingestellt. Fakt ist aber doch, dass hier die Wurzel nicht bekämpft wird, sondern nur kleine Symptome, welches den Kapitalisten auch nicht wirklich stört.

    Sklaven deswegen, weil eben jene Marxisten nicht die Hochfinanz bekämpfen, sondern nur eine wirtschaftliche Rahmenbedienungen in der Marktwirtschaft. Der anständige Unternehmer wird verdrängt und ersetzt durch den Manager, den Handlanger und Helfershelfer des Kapitals, der sich nicht schützend vor seine Belegschaft und sein Unternehmen stellt, sondern dessen alleinige Aufgabe es ist, die Ausbeutung zu perfektionieren und das Kapital maximal zu bedienen. Zusätzlich bekämpfen sie souveräne Staaten, was meiner Meinung nach genau diesen Ausbeutern zu Gute kommt. Denn während nach der „internationalen Revolution“ die Arbeiterklasse die „bösen“ Ausbeuter (nach Marx ja die Unternehmer) bekämpft, beutet die Hochfinanz mit ihrem mühelos Einkommen (Zins- und Zinseszins) weiter alle am wirtschaftlichen Geschehen Beteiligten aus, da macht es keinen Unterschied, ob Unternehmen verstaatlicht sind oder nicht.

    Sklaven auch deswegen, weil die Marxisten eben genau die Menschen militant bekämpfen, die den wahren (Geld-)Kapitalismus anprangern. Und sie kämpfen eben genau mit denen Leuten zusammen gegen die wahren Antikapitlaisten, die sie sonst angeblich verachten! Und das nicht nur auf sogenannten „Anti-Rechts-Demonstration“, sondern auch auf ihren eigenen Demos. Wenn der linke „Schwarze-Block“ auf einer Demo gegen den Überwachungsstaat „a anti anticapitalista“ skandiert und 30 Meter weiter hinten laufen Menschen mit einer FDP-Fahne (selber gesehen!!!), dann kann man einfach nur noch von Sklaven die Rede sein und sicher nicht von „antikapitalistischen Systemgegnern“.

    Der Text der KPD zeigt mir zusätzlich auch noch, welches Geistes Kind diese Leute sind. ;-) Ach ja, bevor ich hier falsch verstanden werde. Ich unterstelle nicht mal den „Antifaschisten“, dass sie bewusst für das Kapital arbeiten, sondern aus Überzeugung den Ausbeuter bekämpfen wollen. Nur mit ihrer marxistischen Theorie fördern sie eben leider meiner Meinung nach genau diesen!

    wussten sie schon, dass…

    http://klarmann.blogsport.de/2009/10/14/wirtschaft-bildet-banken/

    …man manches auch anti-antisemitisch formulieren kann?

    marx bekam also sein geld von den juden, rothschilds…? ihr judenhass schimmert immer schön durch, man muss es fast gar nicht mehr aufdecken, dass sie hier etwas moderner und ein wenig geschickter formuliert hitler- und NSDAP-hatecore verbrutzeln, der in massenmord mündete…

    ansonsten bestätigen sie ganz genau etwas entscheidendes:

    sie kämpfen hier NICHT gegen das kapital (wie auch immer man es definiert), sie wollen ihre NS-scheiße – immer noch gilt: sie sind rassisten im rassenkampf, nicht im klassenkampf, selbst wenn sie ggf. mit dem querfront-gedanken spielen – als elite zurecht mogeln.

    weil die linke szene, partei die linke, attac oder ähnliches, die protestler an sich bindet (ob nun, weil genau das den menschen gefällt oder der „der jude“ so will…) und tatsächlich (zumindest) lösungen vorschlägt für eine gerechtere welt, müssen sie und ihre „kameraden“ zuerst all das bekämpfen, ebenso wie die NSDAP (geprägt übrigens stark vom mittelstand, also genau jenem „schaffenden kapital“, das sie mögen) die gewerkschaften und die KPD ausschalten musste, um bei der arbeiterklassen punkten und diese in die „bewegung“ einverleiben zu können.

    sollten ihre „kameraden“ tatsächlich wirklich gegen das kapital kämpfen, warum verschwenden sie dann so viel zeit daran, den politischen gegner zu jagen, zu attackieren oder – wie sie in ihren texten – diesen zu diskreditieren?

    (gehört das nicht auch zu dem neuen event-charackter der NS-szene?)

    wieso melden ihre kameraden eigentlich aufmärsche zu ehren der wehrmacht und waffen-ss an?

    wieso marschiert reitz um den 9.11. zum „gedenken“ an die „deutschen opfer“ und bürgert mit seiner definition die vergasten juden immer noch aus?

    wieso marschieren sie gegen „antifa & marxisten“?

    wieso fußball-tourismus, saufen bis die plauze platzt und sprit – der treibstoff des kapitalismus ;-) – verbraten, damit man bundesweit zu aufmärschen anreisen kann, zum gedenken an wehrmacht, gegen „bombenholocaust“ und „ausländerkriminalität“ oder „antifabanden“…

    …wenns doch (angeblich) gegen das kapital (wie auch immer man es definiert) geht?

    ich betrachte übrigens die diskussion mit ihnen für beendet. im kreis gedreht haben wir uns genug! sie sind judenhasser und ein nazi, so einfach ist es, auch wenn sie sich ausdrücken wie ein BWL-student mit dem hang zur verschwörungstheorie…

    mik

  42. 42 Martin von der gleichen IP wie Klau S. 01. November 2009 um 20:14 Uhr

    @ MIK

    du hast heute wieder einen harten tag! die kakophonie diverser dössbaddel bringt uns schon den ganzen tag durch zum lachen.
    besonders aber der letzte beitrag von „wieichmitdemaufeinemseminargegendielinkeargumentierenerlentenrumpranze“ bereitet uns allerdings sorgen um dich. wir hoffen du brichst nicht ein unter soviel schwachsinn.
    Klaus Störtebecker und ich finden das gut was du machst. weiter so.

    @ marxistenwiderleger

    dummes zeug! aber dafür sehr elaboriert! oder habe ich irgend wo den bezug zur materialistischen dialektik in deinem quarck überlesen?

  43. 43 Michael 01. November 2009 um 20:52 Uhr

    @Rente

    „Warum die Polizei am Ende 6 Leute festgenommen hat, ist mir auch schleierhaft, man hatte erst 1 Person festgenommen (angeblich wegen Vermummung????) und dann wurden weitere festgenommen. […]Eventuell kann sich von diesen Leuten zum Verlauf der Festnahmen mal melden.“

    Als der Demonstrationszug zum Hauptbahnhof zurückkehrte, wurde plötzlich ein Teilnehmer von der Polizei herausgegriffen und erkennungsdienstlich behandelt. Der Polizei zufolge soll diese Person bei der Kundgebung in der Nähe des Theaterplatzes die DemonstrantInnen unter Hinweis auf fotografierende Nazis aufgefordert haben, sich zu vermummen. Was an diesem Vorwurf stimmt, weiss ich nicht.

    Allerdings stellen sich hier verschiedene Fragen bezüglich des Verhaltens der Polizei.
    1. weshalb wird der Betroffene erst über eine Stunde nach seinem angeblichen „Vergehen“ aus der Demonstration gegriffen? In einer Situation also, in der (a)wesentlich weniger DemonstrantInnen als zum „Tatzeitpunkt“ anwesend waren und (b)aufgrund der Örtlichkeit kaum Öffentlichkeit zugegen war? „Deeskalative Taktik“, wird eine Interpretation lautet. Möglich ist allerdings auch: Vermeidung von öffentlichem Interesse an Polizeiwillkür.
    2. Sofern dieser „Aufruf“ tatsächlich stattgefunden hat: Vermummung ist nach dem Versammlungsgesetz verboten. Dieses Verbot soll verhindern, dass unerkannt Straftaten begangen werden können. Allerdings gibt es immer auch einen Ermessensspielraum für die anwesenden PolizeibeamtInnen. Im vorliegenden Fall wurde explizit auf die fotografierenden Nazis hingewiesen. Nur durch Verbergen ihres Gesichtes können jene AntifaschistInnen, die den Nazis nicht bekannt sind, vermeiden, plötzlich auf diversen schwarzen Listen aufzutauchen. Das dürfte auch den anwesenden PolizistInnen bekannt sein. Es kam nicht zu Straftaten, weiterhin hat sich niemand komplett vermummt. Weshalb dann wesentlich später der vermeintliche „Aufrufer“ festgehalten und erkennungsdienstlich behandelt wird, erscheint mir als höchst fragwürdig.

    Nun aber weiter zu den Vorfällen.
    Die anwesenden DemonstrantInnen blieben vor Ort, um ihren Genossen zu unterstützen. Dabei kam es auch zu Megafon-Durchsagen. Einer der DemonstrantInnen soll laut Polizei eine beamtenbeleidigende Parole gerufen haben -hier können allerdings mehrere Personen bezeugen, dass dies schlichtweg nicht stimmt- , wurde von mehreren Beamten recht roh an die Seite gezerrt und ebenfalls erkennungsdienstlich behandelt. Er wurde dann wieder freigelassen, muss allerdings mit einer Anzeige rechnen.

    Der eingangs erwähnte Demonstrant wurde zur Polizeiwache verbracht, weil er noch nicht volljährig ist. Dort wurde er von seinen Eltern abgeholt, die schon vor dem „Abtransport“ von einem Genossen informiert wurden.

  44. 44 Antikapitalist 01. November 2009 um 20:57 Uhr

    @Soviets2

    […]

    „ihre“ diskussion ist beendet! nicht nur mit mir, sondern auch mit „Soviets2″, dessen erwiderung ihnen gegenüber eben schon in dem löschordner wanderte. ansonsten erklärt nun nur noch die KAL ihren slogan, sonst keiner mehr… mik

  45. 45 FTD olé 01. November 2009 um 21:17 Uhr

    Ich kann „Anonymus“ nur beipflichten. R.L. ist nach dem Tritt gegen den schönen weissen Astra ausgestiegen und schnurstracks auf die ältere Dame zu. Wahrscheinlich glaubt er, mit etwas weniger Fett-Kilos attraktiver zu wirken? Ich hab mich nur nachher geärgert, dass weder ich noch wer anders mal ein Bein gestellt oder nen Lucky Punch gelandet hat. Die Polizei wäre ja zu spät dagewesen…

    Zur (Gegen-)Demo:
    Leider mal wieder viel zu unkoordiniert, organisierte Gruppen demnächst absprechen! Das Spiel ist ja mittlerweile bei allen drei beteiligten Parteien bekannt. Und ic frag dann im Theater nochmal nach der Schaumkanone – bisschen ziviler Ungehorsam hat noch niemandem geschadet ;-)

  46. 46 Rente 01. November 2009 um 21:32 Uhr

    1. Ja eine Art Aufruf dazu gab es an der Absperrung Theaterstr., aber nur ein Hinweis das man sich nicht von Nazis Fotografieren lassen soll, da dies dazu führen könnte, in Nationalen Foren auftaucht (Freiwild). Der Sprecher hat aber „Rechtlich“ darauf Hingewiesen das eine Vermumung Strafrechtlich verfolgt werden kann, er hat als Tip gesagt „…dreht euch mit dem Rücken von den Nationelen Fotomachern weg…oder zieht schals höher“

    2. Eine Art Beleidigung gab es eigentlich nicht, halt die üblichen Parolen „Ihr habt den Krieg verloren“ und an die Polizei gerichtet „Deutsche Polizisten…..“, ich glaube aber kaum das dies Strafrechtlich irgendeinen Grund spielt jemanden festzusetzen.

  47. 47 Klar, Mann? 02. November 2009 um 10:55 Uhr

    Ich vermute übrigens, dass „Antikapitalist“ zugleich „Konsumgegner-sXe“ in einem Neonazi-Forum ist.

    Vgl. dessen Symbolik im Screenshoot:

  48. 48 Klar, Mann? 02. November 2009 um 12:20 Uhr

    Angriff auf Privatwohnung eines VVN-BdA Mitglieds als Nachspiel zum Aufmarsch in Aachen?

    http://siegen.blogsport.de/2009/11/02/angriff-auf-privatwohnung-eines-vvn-bda-mitglieds/

  49. 49 Axel W. Reitz 02. November 2009 um 16:10 Uhr

    @afacologne

    „sehr mutig sich um 19 uhr einfach an den kölner hbf zu stellen, herr reitz.“

    Komisch. Just zu dieser Zeit befand ich mich in einem Restaurant in der Altstadt und habe gespeist.

    „wären sie und ihre „kameraden“ doch nur 2 minuten länger geblieben…“

    …hätten wir alle zusammen Ringelpiez mit Anfassen spielen können.

    „dann hätten sie gesehen wie zweitrangig es ist was ihre gegner von ihnen halten…“

    Als wenn ich das nicht auch so schon wüßte.

    „im internet und umgeben von „kameraden“ lässt es sich gut hetzen“

    Stimmt. Anonym Drohgebärden an den Tag legen allerdings auch.

    Tä-tä,

    - Axel Reitz -

    @mik

    Trockener Humor kann nie überflüssig sein.

    - Der Obige -

    die ABMler sahen das in einem posting anders, habsch aber gelöscht den „sozialistischen“ scheiß… mik

  50. 50 Das Kücken ;-) 02. November 2009 um 16:19 Uhr

    Ich kann nur sagen Aachen war Supper.
    Ihr könnt und werdet uns einfach nie
    Verbieten können. Ich freu mich schon
    das nächste mal in Aachen zu sein.

    M.f.G Das Kücken ;-)

    bis dahin im deutsch-unterricht aufpassen! mik

  51. 51 Hubert_K 02. November 2009 um 18:01 Uhr

    Also ich finds wieder mal super.. zuerst schön auf ne Demo gegen linke Gewalt gehen und sich über diese bösen gewalttätigen Linken ausheulen und dann abends schön nen Abstecher ins AZ machen und Flaschen etc. auf Antifaschisten und Punks werfen.. das ist dann wohl Nazilogik.. ich kann und werde sie nicht verstehen…

  52. 52 Bla 02. November 2009 um 19:40 Uhr

    Na Hubert…ist doch klar, für jeden der gleiche Rechtsstandard :

    Linke Gewalt ist kacke, Rechte toll – egal wer sie ausübt! ;)

  53. 53 Michi-Rechts 02. November 2009 um 20:08 Uhr

    @Hubert_K

    und wie sagte schon einst Mario Barth

    „fünününü!!!“

    P.S.: den konnt ich mir net verkneifen :D

  54. 54 Klar, Mann? 02. November 2009 um 20:22 Uhr

    Lokalpresse zu der Promenadenstraßen-Hauerei, die oben mal genannt wurde:

    http://www.az-web.de/lokales/nordkreis-detail-az/1102282

  55. 55 AB Mittelrhein 02. November 2009 um 23:16 Uhr

    stimmt, diese ABMler

    aber warum sahen wir dies anders?
    wir spielen auch gern ringelpiez mit anfassen, schließlich sind wir als volksdeutsche dem wettkampf nicht abgeneigt.

    was sie als neonazis sind – geschenkt. was sie anders sahen? ihrem ersten kommentar nach waren sie mit reitz am bahnsteig, während er oben aus seinem ganz persönlichen führerhauptquartier heraus mitzuteilen gedenkt, er wäre dinieren gewesen…da reitz und sie aber irgendwie immer noch in ’33 leben, weiß man ja nie so genau, ob ihre uhren ähnlich markant wie ihre hirne stehen geblieben sind… also, auch hier ein froidisches: jeschenkt, alda! mik

  56. 56 Hubert_K 03. November 2009 um 9:36 Uhr

    @Bla
    Jawoll, so ist’s wohl, das ist diese typische „Ich-darf-alles-aber-wenn-du-das-machst-dann-ist-das-doof Kinderlogik.“

    @Michi-Rechts
    Was hat das hier mit Tupperware zu tun?

  57. 57 Peter 03. November 2009 um 9:38 Uhr

    Laube, Reitz und Konsorte werden langsam zu kriminellen Narren der Nation!

  58. 58 Klar, Mann? 03. November 2009 um 11:22 Uhr
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