Heimbach/Krefeld. Am 9. November 1938 wurden überall in Deutschland und auch in der Eifel jüdische Synagogen angezündet, jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger verfolgt und ermordet, jüdische Geschäfts- und Wohnhäuser geplündert und beschädigt. Den Jahrestag dieser so genannten Reichspogromnacht nehmen das Netzwerk „Kirche im Nationalpark“, die Stadt Heimbach, der Geschichtsverein Heimbach sowie die katholische und evangelische Kirchengemeinde Heimbach zum Anlass, an die Ereignisse in der NS-Zeit in Heimbach zu erinnern: an das jüdische Leben in Heimbach, an die vor allem ukrainischen Zwangsarbeiter im Sägewerk, die Rolle der Kirche sowie an das nationalsozialistische Menschenbild und die damaligen Umbaupläne für Heimbach.
Die Erinnerung an diese Zeit wird begangen am 8. November mit einem „Weg gegen das Vergessen“ durch Heimbach (Kreis Düren). Start ist um 17 Uhr in der evangelischen Kirche. Der Weg führt von dort durch die Stadt bis zur katholischen Kirche, in der gegen 18 Uhr die Abschlussandacht stattfindet. Weitere Informationen und Kontakt: Pastoralreferent Georg Toporowsky (Tel.: 02444 / 9157927); Stadt Heimbach, Peter Cremer (Tel.: 02446 / 80831). Auch in Krefeld findet aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht ein Antifaschistischer Stadtrundgang des Bündnisses „Krefeld für Toleranz und Demokratie“ statt. Treffpunkt ist am Montag, 9. November (19 Uhr), an der Ecke Ostwall/Südwall (Seidenweber). Zirka eine Stunde lang werde man rund um den Bahnhof Orte aufsuchen, die in der Zeit des Faschismus in Krefeld eine Rolle gespielt haben. [Textquelle: redigierte Veranstalterinfos]
Lokalpresse zu Heimbach:
http://www.an-online.de/lokales/dueren-detail-an/1102899?_link=&skip=&_g=Erinnerung-an-die-Zeit-als-Heimbach-NS-Musterdorf-werden-sollte.html
Ich bin stolz, ein Mitarbeiter der Stadt Heimbach zu sein, die zeigt, dass Sie Arsch in der Hose gegen Nazis hat!!!!
Lokalpresse (blau) zu Heimbach:
http://www.az-web.de/lokales/dueren-detail-az/1107586