Aldenhoven. Der Rat der Gemeinde Aldenhoven (Kreis Düren) hat kürzlich auf Anregung der Evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven einstimmig eine Resolution zum Thema Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung beschlossen. „Klarmanns Welt“ dokumentiert diese nachfolgend im Wortlaut:
Der Rat der Gemeinde Aldenhoven ist sich bewusst, dass in unserer Gesellschaft Menschen aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer Religion, ihrer Nationalität oder Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Identität, ihres Alters, ihrer Behinderung, ihrer sozialen Stellen oder ihrer persönlichen Umstände ausgegrenzt und benachteiligt werden.
Der Rat der Gemeinde Aldenhoven stellt fest, dass diese Diskriminierung im Widerspruch zu dem in Artikel 1 des Grundgesetzes garantierten Schutz der Menschenwürde und dem in Artikel 3 des Grundgesetzes enthaltenen Gleichbehandlungsgebot steht und verpflichtet sich daher, im Rahmen seiner Möglichkeiten alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um jeder Art von Diskriminierung im Gemeindegebiet entgegen zu wirken.
Darüber hinaus fordert der Rat der Gemeinde Aldenhoven alle Aldenhovener Bürgerinnen und Bürger sowie alle im Gemeindegebiet ansässigen oder tätigen Unternehmen, Betriebe, Behörden, Institutionen, Vereine und Verbände auf, sich dieser Selbstverpflichtung anzuschließen.
Im August 2007 war NPD-Kreischef Ingo Haller bei der Wahl eines neuen Bürgermeisters in Aldenhoven angetreten [1]. Bei der letzten Kommunalwahl konnte die NPD in Aldenhoven im Kreis-weiten Durchschnitt relativ gut abschneiden [2]. [© Klarmann]
[1] Vgl. AUSLÄNDERHASS LIGHT, DIE NPD-HERRENMENSCHEN UND DIE DOOFHEIT DES WÄHLERS SOWIE DIE INSOLVENZ-GALLE
[2] (VOLKS)PARTEIEN OHNE (WAHL)VOLK
0 Antworten auf “GegenRechts: Resolution zum Thema Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung”