…titelt die Lokalpresse und berichtet [1], dass die Stadt Wassenberg vorerst nicht dem Bündnis gegen Rechtsextremismus (BgR) im Kreis Heinsberg beitreten wird. Beantragt hatten dies demnach die Bündnis-Grünen, doch die Entscheidung sei zur Beratung in den Fachausschuss verwiesen worden. Die CDU erklärte demnach, man sei gegen Extremismus sowohl von Rechts wie von Links. Man sehe keine Dringlichkeit in der Frage eines Beitritts zum Bündnis und wolle sich „erst umfassend informieren und sachkundig machen“. Das BgR war Ende September gegründet worden [2]. [© Klarmann]
[1] Direktlink
[2] BÜNDNIS GEGEN RECHTS AUS DER TAUFE GEHOBEN
Wassenberg – ist das nicht da, wo Autos schon mal im Bermudadreieck von „Anti-Antifa“, „Antifa-Gruppen zerschlagen“ sowie „Good Night Left Side“ Aufklebern verschwinden; respektive abgefackelt werden?!?
http://klarmann.blogsport.de/2009/09/13/gegenrechtsrechts-brennendes-auto-am-rande-von-antifa-konzert-und-mehr-noch/
http://de.indymedia.org/2009/09/260798.shtml
p.s.: … und schon damals in den Kommentaren bei Indy die schlaue Frage: „Versucht man dort etwas zu vertuschen, indem man es einfach nicht erwähnt? Will man das dortige Neonaziproblem totschweigen?“
CDU, Polizei und Presse in Heinsberg fahren auf einer Schiene was das Neonaziproblem angeht. Es wird vertuscht, verharmlost und ignoriert. Es wird lediglich darauf verwiesen, dass sie sich gegen jede Art von Extremismus einsetzen, obwohl es nicht die Antifa HS, die Autos in Brand steckt und Personen einschüchtert, wie auch das Beispiel der beschmierten Fenster des islamischen Kulturzentrums in Heinsberg-Oberbruch zeigt http://klarmann.blogsport.de/index.php?s=Heinsberg-Oberbruch
Heinsberg ist halt verdammt konservativ, rassistisch geprägt und bietet Neonazis ein gutes Fundament für ihre kranke Ideologie.
Na, ja nur die Heinsberger CDU hat eben vielleicht nur von „Linksextremisten“ gehört, die in Berlin Autos anstecken. Und im Verfassungsschutzbericht wird Antifaschismus eben als „linksextremistisch“ abgestempelt.
Tschuldigung, Wassenberger CDU, nicht Heinsberger CDU.
„Die CDU erklärte demnach, man sei gegen Extremismus sowohl von Rechts wie von Links. Man sehe keine Dringlichkeit in der Frage eines Beitritts zum Bündnis und wolle sich „erst umfassend informieren und sachkundig machen“.“
=> Ist das so schwer zu ertragen, daß sich eine Verwaltung sachlich mit dem Thema Extremismus auseinandersetzt?
Zugegeben, sowas kennt man von Aachen nicht und ausgerechnet die Heinsberger haben das Denken wiederentdeckt.
R.
Stellungnahme des Heinsberger Kreisverbandes der Partei „Die Linke“ dazu:
Aus unserer Sicht ist die Mehrheitsentscheidung des Wassenberger Stadtrates, die Entscheidung über einen Beitritt der Stadt Wassenberg zum „Bündnis gegen rechts“ zu vertagen, völlig unverständlich. Es geht hier um einen kreisweiten Zusammenschluß demokratischer Kräfte unterschiedlicher Ausrichtung, die das Ziel verbindet, die weitere Ausbreitung neonazistischen Gedankenguts und neonazistischer Aktivitäten nachhaltig zu verhindern.
Irritierend ist die Entscheidung des Wassenberger Stadtrates und die Argumentation der CDU-Fraktion in diesem Zusammenhang in zweierlei Hinsicht:
1. man führt an, sich zunächst einmal umfassend informieren zu wollen. Gab es dazu nicht bereits ausreichend Möglichkeit? Das Bündnis besteht nicht erst seit gestern, in ihm wirken auch Mitglieder der CDU, nicht zuletzt trat die Stadt Hückelhoven nach Anregung ihres der CDU angehörenden Bürgermeisters dem Bündnis bei. Weshalb hat die Wassenberger CDU es bislang versäumt, sich zu informieren?
2. man argumentiert, nicht nur gegen rechten, sondern auch gegen „linken Extremismus“ zu sein. Welche Relevanz hat diese -ohnehin recht fragwürdige- Feststellung für die aktuelle Bündnispolitik vor Ort? Welche Straftaten mit „linksextremistischem Hintergrund“ gab es im Kreis Heinsberg? Solche mit neonazistischem Hintergrund häufen sich, die Propaganda der Neonazis nimmt zu, die NPD erring Mandate in den Räten von Erkelenz und Hückelhoven sowie im Kreistag- und da gibt es nichts besseres zu tun als mit dem Hinweis auf einen abstrakten „Linksextremismus“ den Beitritt zu einer wichtigen Einrichtung wie dem BgR zu vertagen?
Wir fordern, dass die unsinnige Relativierung des Neonazismus und gleichzeitige Stigmatisierung der politischen Linken durch eine sachlich völlig falsche Gleichsetzung unter dem Titel „Extremismus“ endlich aufhört. Wir fordern, dass die Stadt Wassenberg -und alle anderen Städte und Gemeinden des Kreises- endlich Farbe gegen den wachsenden Neonazismus im Kreis Heinsberg bekennen. Wir bieten unsere aktive Mithilfe und das Einbringen unserer Erfahrungen in der antifaschistischen Arbeit an.
Quelle: www.dielinke-heinsberg.de
@ Flake:
„…wie auch das Beispiel der beschmierten Fenster des islamischen Kulturzentrums in Heinsberg-Oberbruch zeigt…“
Du kannst also immer noch nicht Aleviten von Muslimen unterscheiden, tztztz.
Aber ich gönne es Dir, schließlich war es ja bisher das erste und einzige Mal, daß Ihr auf Eurer langweiligen Seite einen Bericht stehen habt, der nicht von Herrn Klarmann (oder auch anderen Kollegen) abgeschrieben und Tage später veröffentlicht wurde.
Vor allem das Tempo, nur wenige Stunden nach der mutmaßlichen Tatzeit.
Mein Kompliment.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
war bestimmt jener neonazi, der früher auf punk- und hc-gigs türsteher machte… mik
Das glaube ich nicht, mik
glauben ist nicht wissen… mik ps. trommeln sie jetzt schon…? vom musik-interessierten zum HJ-buben oder oskar matzerath?
@Hempels:
Können wir jetzt mal wieder in die Anstandsform „Sie“ zurückkehren? Ich habe ihnen nicht erlaubt, mich zu dutzen.
Mir ist der Unterschied zwischen Aleviten und Moslems durchaus bekannt, auch wenn dieser nicht so groß ist.
Wenn Ihnen die Seite der Antifa HS zu langweilig erscheint, warum besuchen Sie sie dann?
Ich glaube Sie haben sich auch gar nicht die Mühe gemacht, alle Beiträge zu lesen, das ist Ihr eigenliches Problem.
„Vor allem das Tempo, nur wenige Stunden nach der mutmaßlichen Tatzeit.“
…man munkelt…man munkelt.
Wie war das eigentlich mit dem Graffiti am Krankenhaus?! Schön blöd, wenn man versucht das zu entfernen und dabei die Fassade zerstört
Schönen Tag noch