Rechts: Contra NRW verteilte ihre Verteilwaren – teils nicht mal selbst [update]

Aachen. Die rechtsradikale „Bürgerbewegung Pro NRW“ will am Samstag (21.11.) in Aachen angeblich 15.000 „Anti-Islamisierungspetitionen an die interessierte Bevölkerung“ verteilt haben. An der Aktion sollen laut eines Berichtes von „Pro NRW“ 25 „Aktivisten“ beteiligt gewesen sein. Teilgenommen habe auch Gabriele Mathieu, die laut der fremdenfeindlichen Gruppierung bei der kommenden Landtagswahl als „Pro NRW“-Kandidatin – offenbar für den Wahlbezirk Aachen-Stadt – fungieren soll.

Ob letztlich tatsächlich besagte „Aktivisten“ die Verteilaktion alleine gestemmt haben, ist unklar. Diese Angabe könnte auch eine der nicht unüblichen rechtspopulistischen Art der Übertreibung sein. Offenbar wurden die fremden- und islamfeindlichen Flyer auch im Ostviertel verteilt, möglicherweise, weil dort ein Moscheebau geplant ist [1].

Mathieu war in der jüngsten Vergangenheit schon in der Anti-Bauhaus-Bewegung, bei den „Freunden des Sandhäuschens“ in Laurensberg und anderen Initiativen aktiv. Laut „Spiegel“ ist sie eine quasi gescheiterte Juristin [2], laut „Pro NRW“ eine „Regierungsrätin a. D.“… [© Klarmann]

[1] OBERVERWALTUNGSGERICHT MACHT WEG ZUM BAU DER YUNUS-EMRE-MOSCHEE FREI
[2] Archivlink