Rechts: Kunkel ever walk alone und gibt sich selbst ne Hauptausschuss-Party

Stolberg. Der NPD-Ratsmann in Stolberg, Willibert Kunkel, hat laut Lokalpresse [1] vonseiten des Stolberger Stadtrates ein sehr eindeutiges Misstrauensvotum erhalten. Hatte Kunkel, zugleich Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Aachen, bei den Kommunalwahlen noch ertragen müssen, dass NPD und DVU zwei von zuvor drei Ratssitzen einbüßen mussten, wollte ihm nun auch noch alle anderen Ratsvertreter einen beratenden Sitz im Hauptausschuss streitig machen.

Laut Lokalpresse hatten diese zuvor geschlossen gegen das Ansinnen des NPD-Manns gestimmt. Daraufhin habe Bürgermeister Ferdi Gatzweiler (SPD) sie darauf aufmerksam gemacht, dass laut Gemeindeordnung den fraktionslosen Ratsmitgliedern wie Kunkel das Recht zustehe, beratend einem Ausschuss anzugehören. Danach wurde die Abstimmung, laut Sitzungskalender offenbar in der Ratssitzung am 15. Dezember, neu angesetzt.

Diesmal jedoch stimmte nur ein Ratsmann dafür, dass Kunkel künftig dem Hauptausschuss beratend angehören darf – er selbst nämlich. Alle übrigen 43 Ratsmitglieder enthielten sich laut Lokalpresse ihrer Stimme. Kunkel war kürzlich erst wegen Körperverletzung verurteilt worden [2] und soll Kritiker im Stadtrat deswegen später beleidigt haben [3]. [© Klarmann]

[1] Direktlink
[2] NPD-RATSMITGLIED MUSS WEGEN KÖRPERVERLETZUNG GELDSTRAFE ZAHLEN
[3] VON KLEINEN ODER GROSSEN PIEMELEN?


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