Rechts: Rotte Charlotte musiziert tatsächlich an der Nahostfront

Mönchengladbach/Budapest. Angeblich aus Sicherheitsgründen haben die Veranstalter den am Samstag (6.3.) in Budapest geplanten Neonazi-Aufmarsch „Day of Honour“ („Tag der Ehre“) abgesagt. Dies hatte die „Nationalrevolutionären Partei“ (NFP) unlängst mitgeteilt. Zudem hatte die NFP darauf hingewiesen, dass das im Anschluss an den die SS glorifizierenden Aufmarsch geplante „Gedenkkonzert“ nicht von ihr veranstaltet werde, es jedoch wahrscheinlich stattfinden kann. Am Sonntag sollte dann durch die Konzertveranstalter selbst darüber informiert werden, ob das Treffen stattfindet, auf dem ebenso die Musikgruppe „Rotte Charlotte“ aus dem Raum Mönchengladbach auftreten soll [1].

Unterdessen kursieren in Neonazikreisen Dateiflyer in recht eindeutiger Aufmachung, die zu dem Konzert einladen. Daher ist davon auszugehen, dass das Neonazi-Konzert am Samstag stattfinden wird. Die Neonazi-Band vom Niederrhein, deren Namen zynisch auf das baldige „Verrotten“ der Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, anspielt, wird dabei gemeinsam mit deutschen Rechtsrock-Kultbands wie „Die Lunikoff Verschwörung“ (Ex-„Landser“) und „Stahlgewitter“ auftreten. [© Klarmann; Konzertflyer dokumentiert]

[1] Rotte Charlotte musiziert an der Nahostfront


3 Antworten auf “Rechts: Rotte Charlotte musiziert tatsächlich an der Nahostfront”


  1. 1 Braver Bürger! 01. März 2010 um 19:06 Uhr

    Und jetzt?

  2. 2 ALSkinhead69geboren 01. März 2010 um 19:15 Uhr

    Steht da schon eine Demo an?

  3. 3 dokumentationsarchiv 04. März 2010 um 11:14 Uhr

    Mahnwache und weitere Infos hier: http://antifa-hungary.blogspot.com/

    Ya basta – no pasaran!

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