Krefeld. Medienberichten zufolge hat das Amtsgericht Krefeld am Donnerstag einen 25-Jährigen zu einer Haftstrafe von sieben Monaten ohne Bewährung verurteilt, weil er einen Rollstuhlfahrer attackiert hatte. Der Arbeitslose hatte dem Opfer im Juni 2009 einen Aufkleber der NPD an die Stirn geheftet und es mit Reizgas besprüht. Seinerzeit hatte die NPD zuerst vermutet, man wolle ihr die Tat in die Schuhe schieben, bevor sie selbst kurz darauf den Täter gegenüber den Ermittlern benannte [1]. Seinerzeit hatten die Ermittler mitgeteilt, den Täter zuvor schon identifiziert zu haben.
Den Berichten über das Urteil zufolge leide der Rollstuhlfahrer auch neun Monate nach dem Übergriff in der Krefelder Innenstadt noch immer unter Angstzuständen. Erst im Gerichtssaal soll der heute 25-jährige Angeklagte den Namen eines „Kameraden“, der an dem Überfall beteiligt gewesen sein soll, genannt haben. Zum Motiv sagte der Mann demnach, er sei betrunken gewesen und habe seine Ruhe haben wollen. Zu der Zeit als Neonazi hatte der Täter teilweise Anti-Antifa-Arbeit verrichtet und war wiederholt aufgefallen wegen seiner Provokationen und eines zuweilen irrationalen Auftretens, was ihm auch Ärger mit der Polizei eingebracht hatte.
Szenekreisen zufolge soll er vor Jahren auch in Aachen verkehrt haben, nämlich als Neonazis kurzzeitig versuchten hatten, einen „Stützpunkt“ des Jugendverbands „Junge Nationaldemokraten“ (JN) der NPD aufzubauen. Zudem hatte er an zahlreichen Demonstrationen in der Region teilgenommen [1]. Unterdessen behauptet man in Neonazi-Kreisen auch, der nun Verurteilte habe sich von der rechten Szene gelöst. Zudem soll er demnach angeblich wiederholt versucht haben, Kontakte zu antifaschistischen Initiativen zu knüpfen oder sich deren Demonstrationen anzuschließen.
Medienberichten zufolge soll der 25-Jährige auch selbst vor Gericht ausgesagt haben, unterdessen aus der rechten Szene ausgestiegen zu sein. Er habe demnach sofort gestanden, dem im Rollstuhl sitzenden Rentner einen NPD-Aufkleber auf die Stirn gedrückt zu haben. Weiter räumte er demnach ein, dass er dem Mann Reizgas in die Augen gesprüht hatte. Ein Schlag ins Gesicht des alten Mannes, den ihm die Staatsanwaltschaft vorwarf, soll er allerdings abgestritten haben. Dafür sei sein Bekannter verantwortlich, der ihm auch den Aufkleber gegeben habe.
Offenbar handelt es sich bei besagtem „Kameraden“ um jene Person, die seinerzeit die NPD über den nun Verurteilten informiert haben soll – woraufhin dieselbe den heute 25-Jährigen als Haupttäter bei der Polizei benannt hatte. [© Klarmann]
[1] Siehe die ausführliche Abhandlung NPD bringt Verdächtigen nach Angriff auf Rollstuhlfahrer zur Polizei
Shalom im Karton!
Beim Verurteilten handelt es sich um […], er wurde nach der Tat aus dem NW verstossen.
Danach ist er zur Antifa übergelaufen (um genau zu sein zur „Roten Antifa Dusiburg/Düsseldorf“ -falls die in der Form überhaupt noch existiert).
Der gute […] führt allerdings seit einiger Zeit zumindest bei You Tube ein Doppelleben!
Dort hat er mehrere Accounts.
Das ist der „nationale“ Kanal (nicht vom Namen täuschen lassen, ist im AN-Stil)
http://www.youtube.com/***/An***PDler
…und dieses hier der Antifa-Kanal:
http://www.youtube.com/***/XxFreidenke***
und immer daran denken: JN IS WATCHING YOU!
ts, ts, ts… mik ps. frei nach der KAL, sektion walheim-oberforstbach-haan-richterich, die das sicher auch nur ironisch meinte: H[.] die haare schneiden! friseur is watching YOU!
Na , da sieht man mal wieder was die Brüder für Begriffe von „Kameradschaft“ und “ Treue“ haben.
Mann, H[.], schleimen Sie sich doch bitte beim V-Schutz aus!