…titelt die Lokalpresse und berichtet [1], dass die Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter (CDU) verärgert auf den Besuch des Rechtspopulisten Geert Wilders im Carat-Hotel [2] reagiert hat: „Wer wie Wilders die niederländische Integrationsdebatte mit giftigem Rechtspopulismus belastet und bei der Forderung nach dessen Verbot den Koran mit Hitlers ‚Mein Kampf’ vergleicht, der ist in Monschau nicht willkommen!“ Diskriminierung und Rassismus hätten in der Stadt nichts zu suchen, soll es demnach in einer Stellungnahme von Ritter heißen. Und weiter: „Trotz aller Gastfreundschaft und Toleranz, die uns Monschauer auszeichnet, sind wir traurig, solche Gäste überraschend in unserer Stadt zu finden. Gerade wir, in der glücklicherweise zusammengewachsenen Grenzregion mit unseren europäischen Nachbarn, distanzieren uns von Menschen dieser Art und deren Gefolge klar und eindeutig.“ Eher beiläufig stellt der Lokalreporter jedoch ein wenig doppeldeutig – so man die zeitweise Ignoranz gegenüber rechten Jugendlichen und Neonazis in der Nordeifel bedenkt – auch fest: „Hätte Geert Wilders nicht am Samstagabend mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt, dann hätte vermutlich kein Hahn nach ihm gekräht.“ [© Klarmann]
[1] Direktlink
[2] Rechtspopulist Geert Wilders schwächelt in Monschau
Geert Wilders ist kein nazischwein.
Nazi,s: sind gegen juden, gegen die usa, gegen das kapitalismus, gegen democratie, gegen gleichberechtigung von frauen und gegen gleichberechtigung von homosexuelen.
Geert Wilders und die pvv sind PRO.
Leute, denk bitte selbst und lasst euch nicht irren durch die multiculti presse.
wo steht denn, dass wilders ein „nazischein“ sein soll? sie reagieren auf einen vorwurf (bzw. vorwürfe), der (die) nirgends steht (stehen) hier… mik
Toll, da wird ein gewählter Politiker unseres EU-Nachbarlandes zur unerwünschten Person erklärt.
Demokratie a là CDU in Monschau?
Die sehen mich nie wieder!
fein, ich glaube, auf sie kann monschau verzichten – und sie waren eh nie da… mik
Nachdem die Wilders-Fans (auch) tagelang unter den Artikeln in der Lokalpresse rhetorisch massivst randaliert haben, ist Monschau und die Lokalpresse über die Vehemenz der rechtspopulistischen Netzguerilla – die sonst meist eher Muslime via Texthetze terrorisiert – höchst erstaunt:
http://www.an-online.de/lokales/euregio-detail-an/1245513
Noch ein Nachklapp aus Lokalpresse und Lokalpolitik dazu:
Parteien stärken Margareta Ritter den Rücken
http://www.az-web.de/lokales/eifel-detail-az/1247372