Rechts: Keine sentimentale Mitleidstour – der braune Stolberg-Kult boomt

Rechtsextremisten rufen europaweit für Anfang April zu Aufmärschen nach Stolberg auf. Der so genannte „Trauermarsch“ soll zu einem festen Termin in der Szene stilisiert werden.

Stolberg. Ungeachtet der Bitten der Eltern eines Todesopfers, die trauernde Familie in Ruhe zu lassen, mobilisieren Neonazis und NPD erneut zu „Trauermärschen“ in Stolberg. Den gewaltsamen Tod des 19-jährigen Berufsschülers durch einen Täter mit Migrationshintergrund hat die Braunszene seit 2008 zu bisher fünf Aufmärschen in der Kleinstadt nahe Aachen genutzt. Mit Flugblattaktionen und via Internet wirbt man für neue Versammlungen Anfang April. Unter anderem in Pulheim und Erftstadt kam es zu illegalen Sprühaktionen deswegen. Im Ausland rufen rechtsextreme Splittergruppen wie die „Nieuw-Solidaristisch Alternatief“ (N-SA, Flandern) und die „Nationalen Volkspartei“ (NVP, Österreich) zur Teilnahme auf. WEITER


3 Antworten auf “Rechts: Keine sentimentale Mitleidstour – der braune Stolberg-Kult boomt”


  1. 1 Toni(gleicheIPwieF.H) 15. März 2010 um 15:57 Uhr

    Und alle:“Iiihr seid so lächerlich, ihr seid so lächerlich, ihr seid, ihr seid so lächerliiich!“

  2. 2 Antifaschist (demokratischer) 15. März 2010 um 21:48 Uhr

    Leider sind die Nazis überhaupt nicht lächerlich, sondern brandgefährlich.

  3. 3 Klar, Mann? 21. April 2010 um 23:16 Uhr

    Immer wieder interessant, mit wem Haller turtelt…

    http://www.bnr.de/content/ns-wiederbetaetigung-vorgeworfen

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