GegenRechts: Zum Kunstmaler zu blöd – als Massenmörder der Hitman…

Aachen. Das Theater Aachen führt von Mai bis Juli Georg Taboris Stück „Mein Kampf“ in einer Inszenierung von Ewa Teilmans auf [1]; im Vorfeld der Premiere ist eine Projektwoche geplant, wobei im Rahmen der politischen Bildung, bei Podiumsgesprächen und mit weiteren Aufführungen das Thema eingeleitet werden soll: Stellen Sie sich vor, Adolf Hitler wäre Kunstmaler geworden! George Tabori lässt den jungen Hitler vor seiner Aufnahmeprüfung für die Kunstakademie in einem Wiener Nachtasyl auf den Juden Schlomo Herzl treffen. Eine Hass-Liebe entsteht, die den jungen Hitler überhaupt erst auf seinen späteren Lebensweg bringt. Ironie des Schicksals: Aus Mitleid für den gestrauchelten Kunstmaler bringt ihn Schlomo Herzl auf die Idee, Politiker zu werden, liefert ihm das Konzept und schenkt ihm den Titel seines eigenen, noch unvollendeten Romans „Mein Kampf“… [© Klarmann, redigierter Infotext des Theater Aachen (kursiv)]

[1] Daten siehe HIER


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