GegenRechts: Handreichung zum Umgang mit Jugendflugblatt von Contra-NRW

Köln. Seit dem Februar 2010 verteilt die Jugendorganisation der extrem rechten Vereinigung „pro NRW“, die „Jugend pro NRW“, ein „Jugendflugblatt“ mit dem Titel „Extremismus tötet“ vor Schulen in NRW und löst damit erhebliche Verunsicherung und Verärgerung aus. Die Parteijugend spricht davon, mindestens 200.000 Stück in Umlauf zu bringen und will nach Aktionen in Köln, Leverkusen, Solingen und Bonn sowie im Oberbergischen Kreis, im Rheinisch-Bergischen Kreis, im Rhein-Erft-Kreis und im Aachener Land [1] nun weiter im Rheinland und Ruhrgebiet verteilen. Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern oder Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sie auf die Propaganda reagieren sollen. Eine Handreichung [2] der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) im Regierungsbezirk Köln will nun Informationen zu „pro NRW“, Argumentationshilfen gegen das Flugblatt als auch einige Hinweise für Reaktionen auf mögliche Verteilaktionen vor der Schule geben. [Textquelle: redigierte ibs-Info]

[1] Contra NRW und das Sturmgebäck einer Jugendofensive
[2] Direktlink (.PDF)